Unimog U900/417 von 84PS Umbau auf 110PS

ronny417

New member
11. März 2009
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Hallo,

Wie darf ich mir einen Motor-Umbau eines Mog U900/417 vorstellen:
84PS Motor raus
110PS Motor rein???

oder Bedarf es noch an einigen Änderungen? Ist das Getriebe eines Serien 110PS Mog speziell stärker (haltbarer) ausgelegt, als beim 84PS Mog???

Vielen Dank!
Grüße Euch
RONNy
 
Hi Ronny,

soweit ich weis wird nur ne andere Einspritzpumpe verbaut (glaub ne 90`er) oder die JEtztige aufgedreht (Bosch-Dienst).

Aber sollte dein Mog (oder dein Zukünftiger) das Vorschaltgetriebe haben, dann würd ich es nicht machen, das gibt Getriebesalat. Deswegen gab es den Code M08 glaub ich wars (also die 110PS MAschine) nicht in verbindung mit dem Vorschaltgetriebe.....
 
Vielen Dank,
schon mal für die ersten schnellen Antworten

Grüße Euch beiden, vielen Dank.

ach so schaut mal unter folgendem Link, echt netter Mog:
http://www.unimog-aktuell.de/unimogs/detail/unimog_u417_91.php

Ich träum schon mal weiter.

Gr.
RONNy :D
 
@ ronny,

ausgerechnet DEN 417´er hast du gefunden ... da hab ich beim siggi schon vorgestanden. ein traumhaft schönes teil !!!
 
Vorschaltgetriebe hält das schon aus.
Nur eben nicht unter den Bedinungen,die man auch mit 84 PS nicht machen sollte.
Lastziehen, etc..
 
stolzer Preis, 23500 Euro plus MWSt. Wurde der komplett überholt oder nur mit Bauernblind neu lackiert?
 
Hallo

JAS schrieb:
Aber sollte dein Mog (oder dein Zukünftiger) das Vorschaltgetriebe haben, dann würd ich es nicht machen, das gibt Getriebesalat. Deswegen gab es den Code M08 glaub ich wars (also die 110PS MAschine) nicht in verbindung mit dem Vorschaltgetriebe.....
Ich bin erstaunt ob deiner Weisheit, ich dachte im 417 wäre das UG2/30 verbaut. Das wurde im U140 sogar bis 500Nm Motordrehmoment verbaut.
lugge schrieb:
Vorschaltgetriebe hält das schon aus.
Nur eben nicht unter den Bedinungen,die man auch mit 84 PS nicht machen sollte.
Lastziehen, etc..
Da hast du recht, der Unimog ist nicht zum Lastziehen gebaut, war eigentlich nur für Trial-Einsatz konzipiert. Nur kannten die Bauern damals noch kein Trial und haben dann einfach ein paar Hänger dranngehangen. Und weil der Gangsprung mit 84 PS zu groß war, haben die dann einfach das Vorschaltgetriebe genutzt. :wink:
 
Helmut.Schmitz schrieb:
Hallo

JAS schrieb:
Aber sollte dein Mog (oder dein Zukünftiger) das Vorschaltgetriebe haben, dann würd ich es nicht machen, das gibt Getriebesalat. Deswegen gab es den Code M08 glaub ich wars (also die 110PS MAschine) nicht in verbindung mit dem Vorschaltgetriebe.....
Ich bin erstaunt ob deiner Weisheit, ich dachte im 417 wäre das UG2/30 verbaut. Das wurde im U140 sogar bis 500Nm Motordrehmoment verbaut.

Öhm, da weisst du wie immer mehr als ich ;-) dachte das der 417`er vom Motor und Antriebsstrang soweit gleich ist wie der 406`er ?! Weil beim 406/416`wars ja so das man mit Vorschaltgetriebe nur 84 PS bekommen hat. Ich Blick aber eh net so wirklich durch bei den ganzen Unimog-Getriebebaumustern....Motoren lass ich mir noch gefallen aber bei den Getrieben hörts auf ;-)
 
Hallo JAS

Ich Blick aber eh net so wirklich durch bei den ganzen Unimog-Getriebebaumustern....Motoren lass ich mir noch gefallen aber bei den Getrieben hörts auf
Ich gebe zu, dass die Getriebe- und Motorvatianten nicht ganz einfach überschaubar sind. Wenn man sich damit nicht detailiert auskennt, ist auch nicht weiter schlimm. Es gibt schon einige, die sich damit auskennen.
Hier ist jedoch keine Olympiade, wo nur das Dabeisein zählt, das hier ist das Technik-Forum. Darüber stehen die Spielregeln für mehr Qualität, ich zitiere mal daraus
Für die Hobby-Schrauber:
- Bei Technik-Problemen für die keine persönliche Erfahrung vorliegt: abwarten, bis sich die Experten äußern.
- Vor dem Absenden einer Antwort prüfen, ob die Antwort den Fragenden wirklich weiterbringt.
- Bei Antworten gilt: Klasse statt Masse.
Vielleicht solltest du deine Aktivitäten etwas mehr in die Unimog-Commedy verlagern, dort sind unterhaltsamen Plaudereien unter Moglern erwünscht. Und für härte Fälle gibt es ja noch Off topics :wink:
 
Naja, du hast wohl recht :cry: dachte ich kann etwas helfen.....also, mic braucht absofort niemand mehr was Fragen ;-)!! Bin halt doch nur ein Dummer Mercedes-PKW-Mechatroniker ;-)
 
Hallo Kollegen,

diese Vermutungen zum Vorschaltgetriebe, die auch beim 406er immer
wieder auftauchen sind nur von Daimler vorgegeben worden um die Gewährleistung in Deutschland in den Griff zu bekommen. Wenn die Fahrzeuge ins Ausland geliefert wurden war auch die höhere Leistung in Verbindung mit dem Vorschaltgetriebe kein Problem.
Wurde von den Verkäufern bei den UGV regelmäßig praktiziert.

Grüße

Ralf
 
@ Helmut

:lol:
lugge hat folgendes geschrieben::
Vorschaltgetriebe hält das schon aus.
Nur eben nicht unter den Bedinungen,die man auch mit 84 PS nicht machen sollte.
Lastziehen, etc..

Da hast du recht, der Unimog ist nicht zum Lastziehen gebaut, war eigentlich nur für Trial-Einsatz konzipiert. Nur kannten die Bauern damals noch kein Trial und haben dann einfach ein paar Hänger dranngehangen. Und weil der Gangsprung mit 84 PS zu groß war, haben die dann einfach das Vorschaltgetriebe genutzt.
:party:
So isses!

Weiter im Text. Ein lieber Bekannter fährt einen Holzzzug mit einem 406, und da mit Vorschaltgetriebe. Gut, da geht halt in 30 Jahren mal was ein.
Aber zeigt mir einen, wo aufgrund der 110 PS (400Nm?)das Getriebe kaputt gegangen ist, und nicht einen, der nicht weiß, wo er da in da Gangkulisse herum rührt. Waffe wird er nie eine werden.. Selbst bei 110 PS bin ich immer noch glücklich ( eher unglücklich, weils keine 90er Pumpe war) über den 1/2 Gang wenn er leer ist und es geht bergauf. ( Reines Gaude-Fahren, teils abschleppen etc..)

Das UG2/30 vom 417 sollte 110 ps sowieso ohne weiteres Vertragen...
 
@JAS
soooo unrecht hast du aber auch wieder nicht. Das Vorschaltgetriebe ist nicht IMMER für die höhere Leistung ausgelegt, zumindest nicht beim 406, 421 und ebenso bei sehr vielen Ackerschleppern. Auch wenn Helmut dies DIR so genau und ohne Bedenken beschreibt. Mag ja sein dass der 417 dies verkraftet was ich nicht glaube. Oder besitzt der etwa nicht diese Schnecken bzw. Kriechgänge? Dies hätte in der Aussage oben stehen müssen um nicht das Getriebe DOCH zu schädigen. Also hast Du genau so recht wie Helmut.

Außerdem, lass dich nicht ärgern. Auch wenn es Spielregeln gibt - wir hatten schon mal die Zeit wo nur ein Experte antworten durfte hier im Forum. Irgendwann fing der an alle anderen zu kritisieren. Da gab es dann nur noch ärger worauf hin auch die Anmeldung im Forum erfolgte und dieser User ausgeschlossen wurde. Leider, der hatte wirklich Ahnung.
Auch ich kann mich vertun wobei ich mich aber auch eines besseren belehren lasse.

Trotzdem:
Zum Vorschaltgetriebe gehört in den meisten Fällen die Untergruppe mit den Schnecken und Kriechgängen. Und mit denen gibt es wirklich Getriebesalat, ob im Schaltgetriebe oder den Stang mit Achsen wenn Du damit die volle Leistung weiter leitest. Ist zwar fast unmöglich da die Räder doch schon vorher anfangen durchzudrehen. Stell dir aber einen voll beladenen Mog vor, hast dein zulässiges Gesamtgewicht auf beide Achsen gut verteilt, besitzt optimalen Gripp auf kraftschlüssiger Beton oder Asphaltdecke und würgst den Unimog schon im 1. Zwischengang fast ab. Welche Belastungen würden sich dann wohl auf den Antriebsstrang auswirken wenn die kleinen Gänge nun rein kommen. Irgendetwas passiert mit Sicherheit und ich glaube nicht dass das Gummi auf den Felgen anfängt zu rutschen. Wenn dies dann auch noch zur Dauerbelastung ausartet, warte mal ab.
Außerdem
Weshalb wurde der 2400er nach kurzer Zeit nicht mehr für die Landwirtschaft hergestellt (verkauft)? Die hörten bei den 2100er auf weil es eben Probleme gab. Auch wenn das Getriebe theoretisch der Belastung stand halten sollte. Wenn der Landwirt die Maschine selber hoch dreht ist es nun mal seine eigene Schuld. Und so verhält es sich eben auch bei dem 406. :wink:
 
Bevor du den 406 im 1. Zwischengang abwürgst, hast du aber mit Sicherheit irgendein anderes Gebrechen.. da brauchst einige Tonnen. Achsen, Kardane.. Reifen, Pritsche, AHK..
Was anderes.. Du lädst ihn voll, und ziehst einen 40t Zug aus dem Gatsch, aber das ist 110 PS wie 84 PS bei Vorschaltgetriebe nicht empfehlenswert, wo man doch mit Kriech/Schneckegang nicht Lasten ziehen darf => BA.
Also Ghupft wie Ghatscht, wie ma bei uns sog :lol:
 
hallo leute,

ich, besitzer eines 417 mit ug 2/30 hab 110ps serie. werde demnächst die pumpe machen lassen und hab dann 130ps, was noch immer in grünen bereich ist, lt. anderen foren. und quellen. hab da schon viel gelesen und vertraue darauf, mehr als 130ps sollten es nichts sein. die 416 von der feuerewehr haben auch alle 130ps und die schnellen achsen (100km).

also pumpe raus, 90er rein und einstellen!
lg

Thomas
 
JAS schrieb:
Naja, du hast wohl recht :cry: dachte ich kann etwas helfen.....also, mic braucht absofort niemand mehr was Fragen ;-)!! Bin halt doch nur ein Dummer Mercedes-PKW-Mechatroniker ;-)

Jens Alexander!
So musst jetzt auch nicht rumzicken!
Helmut ist hier einfach der "Getriebe Guru", dass was er sagt, ist wie das Wort des heiligen Transmisonius...................." :lol:

bg

fuxel
 
Ist zwar OT:

Ich zicke nicht rum....fands halt nur schade das ich mich in der Unimog-Comedy aufhalten sollte......ABER WIR HABEN SOWAS NICHT :sorry:
 
@Thomas
Ist ja auch klar. Der 404 mit 82 PS bis weit über 100 PS besitzt ja auch die Achsen vom 411 der max. 34 PS hatte. Die halten da auch.
Weshalb sind denn wohl bei den 130 PS so gut wie immer die lang übersetzten Achsen verbaut?
Weshalb sind denn auch bei den 130 PS mit langer Achseüb. oder bei den 110 PS mit kurzer Achsübersetzung keine Vorschaltgetriebe verbaut?

Machen wir uns doch nichts vor. Es ist alles kein Problem heute. Die Unimogs werden in den meisten Fällen nur noch hobbymäßig eingesetzt, langsam fahren müssen die fast nicht mehr, einen Pflug den ganzen Tag schleppen ebensowenig. Auch müssen die nicht die Bodenfräse im Langsamgang "bremsen" die den Unimog lieber beschleunigen würde. Wenn Boote aus dem Wasser gezogen werden nimmt man einen 400PS starken Lkw.
Außerdem ist heute genügend Zeit zum Warten der Fahrzeuge am Wochenende vorhanden und wenn mal etwas kaputt geht darf der Unimog auch mal eine Woche stehen. Der muss ja kein Geld mehr verdienen.

Das Wichtigste: Hier muss KEINER Garantie auf ein Neufahrzeug geben. Und wenn doch mal die Achse ihren Geist auf gibt dann ist man halt selber schuld.
Außerdem wird die Achse bei denen, die NICHT mehr mit IHREN Fahrzeug arbeiten auch nicht durch Überlastung kaputt gehen. Eher verrostet die oder fängt mal an zu sabbern.
Im Trial halten die ja auch 411er oder 421 Achsen einige hundert Benzin-PS in diverse Umbauten aus.

Ich habe keine Probleme damit wenn jemand seine Motorleistung erhöht. Würde ich beim 406 auch machen. Beim 421 ist das nun mal weniger angebracht.

Deshalb, weil es fast nur noch Hobbymogs gibt, ist es ja auch ganz einfach zu sagen - HÄLT - und wenn´s doch kaputt geht repariert man eben. Das ist das Geheimnis.
 
*Offtopic*
www.unimog-comedy.de

Das Portal für alle Unimogfanatischenkeineahnunghabendenabervielredendenrollerfahrerdieeindlichvierräderfürdenoffroadeinsatzhabenmöchten :lol: