Hallo Mogler,
zunächst an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an die Weidhäuser Unimogfreunde für das wiedermal tolle und interessante Unimogtreffen.
Und als zweites möchte ich hier als einer der Fahrer von den zwei Teams, die ihren Mog auf die Seite gelegt haben alle besorgten Leser beruhigen.
Es ist bei beiden Teams nur zu Materialschaden gekommen, alle Fahrer und Beifahrer sind ihren verunfallten Mogs heile, eventuell von einem "Blauen Fleck" abgesehen, entstiegen.
Die oberen Bilder, die in diesem Fall allerdings nicht meinen Umfaller zeigen, sehen dramatisch aus. Eine Bildfolge zu meinem Malheur fehlt hier noch.
Für meinen Fall muss ich zugeben es war ein eindeutiger Fahrerfehler. Ich habe das Hinderniss in einem zu spitzen Winkel angefahren um mit meinem linken Vorderrad zu erst an die Steigung zukommen und so die Stosstange mit der auf und vorgebauten Winde frei zu bekommen. Die Steigung war eben im ersten Moment steiler als der für meinen Mog taugliche Böschungswinkel. Nachdem dies auch zuerst funktionierte ist der Mog dann seitlich etwas über das rechte Vorderrad zu weit gerutscht, naja und dann war der statische Kippwinkel erreicht.
Ob wir unserem Hobbie mit solchen Aktionen nützen oder nicht kann ich
nicht abschließend beantworten. Zumindest ist diese Veranstaltung nicht nur von Moglern besucht sondern auch von der örtlichen Bevölkerung.
Und diese wie auch manch Mogler sieht staunend was in den Fahrzeugen steckt.
Tom, du hast recht, ich gehöre zu den "Unimogfahrer", die sich sonst nicht oder wenig im Gelände bewegen dürfen oder müssen. Ich mache keinen Hehl daraus. Aber ein Mog ist für mich halt neben vielem anderen auch eine Geländwagen, zur Eisdiele fahre ich mit dem Fahrrad.
Natürlich ist es Schade um jeden Mog der kaputt gefahren wird, aber mal ehrlich, wie viele schöne Autos fallen heute dem ganz normalen Strassenverkehr zum Opfer.
Die beiden hier verunfallten Mogs sind nach mehr oder weniger langer Schrauberei noch quasi vor Ort wieder feldmäßig instandgesetzt worden, so dass sie zumindest ihre Heimreise auf eigener Achse antreten konnten. Das Blech wird sich richten lassen, ist alles nur eine Preisfrage und der angeknackste Stolz des Fahres führt hoffentlich beim nächsten Mal zu etwas mehr Vorsicht.