Hallo Sebasitian,
Das Thema Transistorzündung wurde schon vielfach hier im Forum behandelt.
Siehe auch hier: http://www.unimog-community.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=23512&highlight=Petronix
Meines Wissens ist die Petronix geringfügig teurer als die Laubtech und man muss den Verteilerfinger 2mm abschleifen, damit der Läufer passt.
Ein Austausch der Zündspulen macht elektrisch gesehen wenig Sinn, solange die originale Zündspule in Ordnung ist. Die Spulen sind für Unterbrecherbetrieb
konzipiert und werden durch den Einbau einer Transistorzündung verschleißfrei und dauerhaft ohne ZZP- Verschiebung optimal angesteuert, so dass eigentlich keine Wünsche für den Normalbetrieb offen bleiben. Unter Wettbewerbsbedingungen kann das anders aussehen, das ist dann möglicherweise eine Frage der Standfestigkeit unter extremsten Bedingungen.
Wenn die Zündanlage ordentlich eingebaut ist und alle Komponenten funktionieren, kann man eigentlich nicht mehr viel tun. Es ist letzendlich egal, ob ein knackiger Zündfunken (siehe Bild) mit 30.000Volt oder 40.000Volt zu Stande kommt. Durch die höhere Spannung wird keine bessere Verbrennung erzielt und es stellt sich auch keine Leistungssteigerung ein. Der Einbau einer Transistorzündung in einen Alltags-MOG ist eher eine Maßnahme die dazu führt, dass man auf Dauer das Kapitel Zündeinstellung weitgehend vergessen kann.
Ab und an ist dann mal ein neuer Verteilerfinger oder eine neue Kappe nötig, aber die Austauschintervalle dieser Bauteile sind deutlich länger als beim Unterbrecherkontakt.
Die oben beschriebenen A-Ha-Erlebnisse kann ich aus eigener Erfahrung
(Laubtech mit Hallgeber wie Ralf) bestätigen. Allerdings muss ich das für mich selber relativieren, denn vor dem Einbau der Transistorzündung bin ich wochenlang mit einem verschlissenen Unterbrecherkontakt und entsprechend schlechtem Motorverhalten herumgefahren. Vielleicht hätte sich das A-Ha- Erlebnis auch eingestellt, wenn ich zu einem neuen UKo gewechselt wäre...?
Beste Grüße aus Viersen
Klaus