V + R pneumatisch schalten

Hallo Christian,

das der Zylinder unter das Fahrerhaus kommt hatte ich ganz oben schon mal geschrieben.

Der Hebel wird dann so weit gekürzt dass nur das Stück noch dran bleibt welches der Zylinder zur Betätigung benötigt. Die Öffnung de V/R-Hebels in meiner Schalthebelabdeckung verschließe ich dann wieder.
Auf dem Bild ist der jetzige Zustand meiner Schalthebelabdeckung zu sehen.

Wie soll ich das 5/2-Wegeventil deiner Meinung nach beschalten um V und R damit bedienen zu können? Ich habe hier ein 5/2 liegen das hat nur eine Spule.
 

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Hallo Reiner,

mit abgeschnitten hebel und 5/2er kanst du leider nur mehr die fehler anfällige reine elektropneumatische Steuerung mit einem einfachen Schalter installieren. Beim 5/2er gibt es auch keinen kraftlosen Zustand, der Zylinder drückt immer vor oder zurück!!!!

Der Vorteil von der oben beschriebenen Schaltung ist auch, dass der Luftzylinder bei eingelegten Gang keine Kraft mehr auf den Hebel und Getriebe mehr ausübt!

Patrick
 
Hallo Reiner
ich meine ein 5/3 Ventil das im Gegensatz zum 5/2 Ventil eine Mittelstellung hat.
Bei einem Ventil mit Entlüftung kann der Zylinder nach der Betätigung bewegt werden. Dadurch kann weiterhin manuell geschaltet werden wenn der Hebel nicht gekürtzt wird. Siehe z.B. Festo MFH-5/3E-1/4-B
Teilenummer: 19786
Alternativ kann auch wie Patrick schon geschrieben hat 2 Stück 3/2-Ventile verwendet werden.
Ich würde auf jeden Fall ein Impulsventil verwenden. Wenn du dein 5/2-Ventil verwendest und z.B. bestromt in den Rückwärtsgang schaltest, das Signal dann noch mit dem Kuplungspedal verknüpft hast. Was passiert dann wenn du das Kupplungspedal dann wieder losläßt? :mauer
Viel Spass bei der Umsetzung :technik
 
Wie o. g. keine Mittelstellung und keine Handschaltung.

Ich werde mit 2 3/2Wegeventilen (die habe ich grade hier) mal experimentieren.
Mit der Schaltung des Kupplungspedals hat das nichts zu tun, denn die Ventile sind beide nach loslassen des Tasters unbestromt und der Hebel hält nur durch seine Rastung, wie jetzt auch.

Heute habe ich den Schaltdeckel abgebaut um zu testen ob sich die Schaltgassenerkennung dort irgend wie realisieren lässt.

Aber zuerst muss ich mal den V/R-Schalthebel ausbuchsen, um das Spiel im Schaltdeckel an Schaltwelle und Schaltgehäuse verringern. Die Querbohrung vom Hauptschalthebel muss auch ausgebuchst werden.
 
Hallo Zusammen,

ich würde den V/R beibehalten, nur für den Notfall.
Das einlegen des Rückwärtsgangs in der großen Gruppe sollte blockiert sein.

@Christoph, wie unterteilen sich die 6 Gänge in Kriech- und Schneckengänge :?:
Warscheinlich müssen wir die richtigen Getriebeexperten fragen, wer kann weiter helfen :?:

Ich benutze in meinem Getriebe (411) in der kleinen Gruppe 8 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgänge, jedoch ohne
Scheckengänge.

Gruß Lukas
 
lumo9 schrieb:
Hallo Zusammen,


Mir wäre da eine Anlaßsperre, bei eingelegtem Gang, wichtiger. Ich lege immer einen Gang ein beim abstellen, echt lustig wenn der Mog von außen mal kurz gestartet wird :oops: :mauer

Gruß Lukas

Hallo Lukas!
Ging mir früher auch oft so, dass ich aufspringen musste :oops:
Aber jetzt, beim Starten über Funk wäre das überhaupt nicht lustig.
Darum habe ich die Startsperre eingebaut, wobei der Hauptschalthebel in der Neutraklstellung sein muss, egal ob grosse oder kleine Gruppe.

P.s. Pneumatisch V+R habe ich wieder ausgebaut, bei der Muffenschaltung ist es nicht notwendig. Das Schalten geht hier leichter und hat einen ganz kurzen Weg.
 

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Hallo miteinander,

ich habe eine kleine Frage jedoch etwas Off-topic :sorry

@ Herbert bzw. an alle

Habe ich die Hebelanordnung auf dem angehängten Bild richtig gedeutet ?? Irgendwie komme ich mit dem einen Hebel „zuviel“ nicht klar :oops:

Ich würde mich freuen wenn ihr einen Unimog-Neuling etwas erleuchten würdet.

P.s. Herbert ich war so frei in deinem Bild etwas rum zu malen.
Die Bilder aus der Wissensdatenbank haben mir leider auch nicht weiter geholfen.

Vielen Dank

Philipp
 

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Hallo zusammen,

heute habe ich mir einen Zylinder mit 25 mm Durchmesser und 75 mm Hub bestellt. Das müsste dann passen.

Die Schaltung sollte nach dem zu sehenden Blockschaltbild folgendermaßen funktionieren.

Bedienung ist nur bei Zündung an, sowie getretener Kupplung und Bremse und in der Schaltgasse 1/2 möglich. Das Signal des Bremslichtschalters wird über ein kleines Relais abgegriffen. Der Tippschaltimpuls erfolgt vom Taster am Schalthebel und steuert die Magnetventile direkt an. D. h. ich drücke solange bis die Kontroll-Lampe für den Rückwärtsgang oder Vorwärtsgang leuchtet. Für Vorwärts muss noch ein Kontrollschalter montiert werden.
Nach loslassen des Tasters am Schalthebel bekommt das jeweilige Ventil keine Spannung mehr, d. h. das Magnetventil geht in Ausgangsstellung zurück und der Zylinder wird nicht mehr mit Druck beaufschlagt.

Da die Gänge nur durch die Rastung im Getriebe arretiert sind lässt sich der V/R-Schalthebel, bei Defekt an der Steuerung, mittels Montierhebel in die gewünschte Stellung drücken.

Nun eine Frage an die Getriebespezialisten.

Gehe ich recht in der Annahme dass man als Impulsgeber für das Vorwärts/Rückwärtssignal die Schaltsicherung unten rechts im Bild verwenden könnte?
Jetzt steht sie so wie ich den Schaltdeckel in der Gasse 3/4 abgenommen habe.
Bei Gasse 1/2 müsste sie in der letzten Raste stehen, ist das richtig?

Wenn ja dann würde ich dort in Fahrtrichtung links eine Betätigungsnase anschweißen und seitlich in den Deckel einen Schalter einsetzen.

Ich kann es momentan leider nicht simulieren da die Teile vom Schaltdeckel beim Dreher liegen.

Edit: Ich habe ein paar Fehler korrigiert und den Stromlaufplan angepasst.
 

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Hallo Reiner,

ja, der rote Kreis kennzeichnet die Rastung der Schaltung auf Vorwärts.
(Zustand der Schaltplatte: Neutral (4-Gang), schnelle Gruppe, vorwärts)
 
Hallo Reiner,

in der Schaltplatte sind alle vier Schaltfunktionen einzeln aufgelöst. Also zunächst nur Vorwärts. In der Praxis und original natürlich für alle Schaltgassen.
 
Hallo Zusammen,

@Herbert, wenn noch genug Zeit zum aufspringen ist mags ja sein :lol:
Da muß auf jedenfall in die Neutralstellung von V/R ein Schalter.

@Reiner, da du eine elektrische Bedienung baust für V/R, hast du schon mal über eine Schaltwippe oder Hebel wie beim Stapler an der Lenksäule nachgedacht? Da wäre die Umschaltung noch einfacher :party


Gruß Lukas
 
Philipp126 schrieb:
Hallo miteinander,

ich habe eine kleine Frage jedoch etwas Off-topic :sorry

@ Herbert bzw. an alle

Habe ich die Hebelanordnung auf dem angehängten Bild richtig gedeutet ?? Irgendwie komme ich mit dem einen Hebel „zuviel“ nicht klar :oops:

Ich würde mich freuen wenn ihr einen Unimog-Neuling etwas erleuchten würdet.

P.s. Herbert ich war so frei in deinem Bild etwas rum zu malen.
Die Bilder aus der Wissensdatenbank haben mir leider auch nicht weiter geholfen.

Vielen Dank

Philipp

Hallo Philipp!
Das ist der Gruppenschalthebel von der 2x4 Schaltung. Gibt es jetzt nicht mehr bei mir, jetzt habe ich 2x4 mit Einhebelbedienung.
 
Hallo Lucas,

Schalter oder zusätzlichen Bedienhebel an der Lenksäule möchte ich nicht. Es wird vermutlich der Schaltknauf vom SCANIA.

An der Lenksäule wurde der nicht benötigte linke Steuerhebel der Hydraulik demontiert.

Den Hauptschalthebel habe ich schon vor längerer Zeit auf ein passendes Maß gekürzt und am oberen Ende ein zylindrisches Stück Rundmaterial angeschweißt, damit man einen Schaltknauf aus dem Zubehör benutzen kann. Der liegt eigentlich gut in der Hand muss aber dann dem neuen mit integriertem Taster wieder weichen.
 
Hallo zusammen,

heute habe ich in den Ersatz-Schaltdeckel oben im Dom auf der linken Seite, einen Druckschalter (RFS-Schalter M12X1,5) zur Erkennung der Schaltgasse 1/2 eingesetzt, da die Wandung nur ca. 3 mm betrug musste ich im Vorfeld in die Vertiefung eine 5 mm dicke Alu-Platte einschweißen lassen.
Das Ganze funktioniert schon mal, aber noch nicht zufriedenstellend, denn der Dom verjüngt sich nach oben und somit musste der auf den Schaltfinger angeschweißte Betätigungshebel ebenfalls verjüngt werden, damit sich die Schaltwelle im Gehäuse in der vordersten und hintersten Stellung noch dreht.
D. h. beim umschalten von Gasse 2/3 nach Gasse 1/2 schaltet der Schalter, aber nicht mehr in den Positionen der Gänge 1 und 2.
Wenn ich nun beim rangieren bin und möchte die Fahrtrichtung ändern dann muss ich auch den Schalthebel nach N stellen. Das ist mir noch zu umständlich.
Hat jemand noch eine bessere Idee um die Erkennung der Schaltgasse zu realisieren?
 
Hallo Reiner
wenn ich dich richtig verstehe,du möchtest nur das reine Schaltgassensignal 1/2 bzw 3/4 haben?
Ein auf der Schieberplatte sitzender Magnet könnte z.B. einen Reedkontakt schalten. Reedkontakte gibt es auch in Schaltleistungen für ein Magnetventil zu betätigen und ist im Gegensatz zum Endschalter verschleifrei. Wenn der Magnet ausreichend ist kann der Reedkontakt sogar oberhalb des Aludeckel sitzen.
Du kannst auch die reine Schwenkbewegung der Schalthebelführung auswerten.
 
Hallo Freunde,


was macht Ihr eigentlich im Falle, dass es im Getriebe beim Umschalten hakt?

Im Falle der manuellen Umschaltung kann man ja ohne weiteres einen neuen Anlauf nehmen (mit Gefühl in der Schalthand) und ggf. noch einen usw. bis die Umschaltung erledigt ist.

Die pneumatische Umschaltung kann das ohne Endlagensensor (zeitabhängig angesteuert!!????!!!) nicht.

Losfahren nach dem Umschalten mit nicht korrekt erfolgter Umschaltung ergibt Getriebesalat!!!


:roll:
 
Hallo Helmut,

richtig ich benötige nur die Gassenerkennung 1/2 zur Abgrenzung 3/4.

An die Schaltschieberplatte habe ich auch schon gedacht und deshalb von jedem Gang ein Foto gemacht. Hier erst mal die Fotos vom Leerlauf in Gasse 1/2 und 1. und 2. Gang.
Auf den Fotos sieht man das die Schaltschieberplatte im Leerlauf noch mal bewegt wird.
Ich hoffe dass ich die Fotos nicht durcheinandergebracht habe, prüfe das die Tage noch mal.

Nun noch etwas zum nicht beabsichtigten Getriebesalat.

Wenn das Getriebe klemmt, kann man wie auch schon bei der originalen Schaltung die Richtung wechseln und einen neuen Schaltversuch starten (siehe Blockschaltbild). Ob die jeweilig gewünschte Fahrtrichtung korrekt eingelegt wurde, wird natürlich über Endlagenschalter erkannt und über Kontroll-Lampen angezeigt.
Ich bin noch im Anfangsstadium, wenn ich brauchbare Fortschritte und Bilder gemacht habe kann man die hier sehen.
 

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Hallo zusammen,

nach einigem überlegen und testen mit vorhanden Magneten und Reedschaltern für die Vorwärts- und Rückwärtserkennung am Versuchsschaltdeckel bin ich wieder davon abgegangen. Ich hatte versuchsweise einen Magneten auf dem Schwenkhebel befestigt und versucht damit den Reedschalter auf dem Getriebedeckel auszulösen. Der Abstand von ca. 9 - 10 mm mm ist scheinbar zu groß. D. h. Oberkante Schwenkhebel befindet sich ca. 10 mm unter dem Gehäusedeckel und der ist an dieser Stelle ca. 3 mm dick.

Zum einschrauben eines M12x1,5 Gewindes eignet sich der Schaltdeckel nicht wirklich. Also haben wir vor dem Schweißen erst mal mit Alu-Platten und Epoxidharz experimentiert. Es wurde ein 5 mm dicke Platte seitlich am Schaltdom angebracht und ausgerichtet damit man nach dem Gewinde schneiden eine Dichtfläche erhält. Mit der Kleberschicht dazwischen kommt man so auf eine Gewindelänge von ca. 10 mm.

Das gleiche wurde mit Winkelstücken vorn und seitlich am Getriebedeckel gemacht.

Als Schalter für die Kupplung, "Vorwärts" und Schaltgassenerkennung wurden Rückwärtsgangschalter von VW verwendet, die sind preiswert, aus Stahl und haben eine Abdichtung im Stecker.
Für die Erkennung des Rückwärtsganges wird ein Endlagenschalter mit Rollenstößel (AZ7311CEJ) verwendet. Das Gewinde M12x1,0 wurde senkrecht über der Schwenkhebelstellung "Rückwärts" in den Schaltdeckel eingebracht. Der verwendete Schalter war recht preiswert, passte aber ohne Zerlegung zur Montage nicht in den Schaltdeckel. Ein gerader Endlagenschalter mit Rollenstößel und vergossenem Anschlußkabel vereinfacht die Sache um Welten, war nicht unter 60 € zu beschaffen.

Das Ganze funktioniert im Test mit fliegender Verdrahtung schon ganz gut, so dass als nächstes der Kabelbaum dazu an die Reihe kommt.
 

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Hallo zusammen,

der die Magnetventile sind im Halter montiert und der Kabelbaum ist fertig.
Das was man alles da an Kabeln sieht gehört nicht zur V/R-Umschaltung, das ist die Bedienung von Absteller, Allrad, Sperren, Sitzheizung und Spiegelheizung.

Jedenfalls funktioniert die Beschaltung bei ersten Probefahrten einwandfrei.

Auf Bild 1 ist der Pneumatikzylinder zu sehen dessen Halter an einer Schraube der Kupplungsglocke befestigt wurde.
Bild 2 zeigt die Magnetventile mit Halter und Bild 3 die Schalter.

VLNR
Schaltgassenerkennung
Rückwärtsgang
Vorwärtsgang
oben Kupplung
 

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