Vorstellung und ein paar Fragen

basse

New member
18. Juli 2012
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Hallo! :)

ich wollte mich einem kurz Vorstellen und mein Anliegen bzw. Plan vortragen und ein paar Meinungen einholen.

Vorab, entschuldigung für den vielen Text :oops:


Ich heiße Sebastian, bin nahezu 20 Jahre alt und komme aus der Nähe von Hamburg. Ich habe Industriemechaniker Bereich Montage und Anlagenbau gelernt, habe dann mein Fachabi gemacht und fange ab dem 01.09 an Maschienenbau zu studieren, Bereich Entwicklung und Kostruktion.

Habe mir die letzten 2 Jahre einen VW T3 Bj. 80 restauriert und in zum Wohnmobil umgebaut. Habe also ein bisschen Ahnung von Autos, deren Technik und Motoren.

Den Bus habe ich mir gekauft, um Campingurlaube zu verbringen. Ich bin mit meinen Eltern quasi im Wohnwagen groß geworden und das ist einfach meine Welt. Und der Vorteil vom Bus ist, dass man unabhängig ist und mal eben schnell für ein Wochenende wo hinfahren kann.


Nun war ich vor ein paar Wochen mit meinem Vater zum Trecker-Treck. Dort ist ein Arbeitskollege mit seinem Unimog dabei gewesen - sind ja schon coole Dinger.

Nun zu meinem eigentlichen Vorhaben:

Mein Plan ist es, dass ich mir nach dem Studium einen Unimog zulegen will um diesen zu restaurieren. Zudem will ich mir einen Aufsatzkabine bauen, um auch mit diesem in den Urlaub zu können, nur eben in Gebiete in die ich mit dem Bus nicht komme.

Ein Freund studiert E-Technik und will das gleiche mit einem Defender machen. Wir wollen uns 2 Jahre "Bauzeit" geben und dann 4-5 Wochen durch Island fahren. Da kommt so ein Mog nicht schlecht.

Die Kabine will ich auch Aluprofil bauen, wie genau weiß ich noch nicht, da ich keine Maße von einem Mog habe, geschweige denn einen genauen weiß. Und genau das ist dedr Grund, wieso ich euch hier mit so viel Text "belaste" :oops:

Ich habe bis zum Studium noch ein bisschen Zeit und will mich intensiv mit der Materie beschäftigen und schon mal ein Paar Entwürfe der Kabine virtuell bauen.

Ich finde die kantigen Mog's nicht so schick. Der 406 gefällt mir am besten, haben schon ein bisschen was gelesen. Die Frage ist nur "Eignet sich der dafür?"
In der Anschaffung ist der ja im Vergleich recht "günstig".
Die Kabine soll als Ladung befestigt werden und nicht verschraubt werden, Ladung muss nämlich keine TÜV-Prüfung haben. Daher soll die Kabine abnehmbar sein um mit dem Mog auch mal ein bisschen durch den Sand zu fahren und Spaß zu haben :wink:

Ist es eurer Meinung nach möglich, das Vorhaben mit einem 406 machbar? Kabine kann ja ein Stück hinten rüber und evt auch höher, um über dem Fahrerhaus Schränke zu bauen.

Gefahren werden soll in Island, Norwegen, Dänemark und eben so zum Spaßhaben.
Sind länger Touren, sagen wir mal 300 km am Tag mit dem Wagen möglich?
Gibt es besser geeignete?

Gibt es mehr Infos zu dem 406? Bei google gibt es ja viel, aber auch viel Schrott und nicht unbedingt alles, was man über den Wagen wissen kann und Seiten, die man nicht unbedingt schnell über google findet.


Danke für die Zeit zum lesen und ich hoffe auf ein Paar Antworten.

Sebastian
 
Hallo Sebastian,

machbar ist das sicherlich. Aber solche Touren würde ich mit meinem 406 sicherlich nicht mehr machen. Supercooles Fahzeug, aber für große Entfernungen?? Da sind die "großen" Eckigen schon sehr viel gemütlicher. Evtl. kannst du ja mal bei einem Unimog-Besitzer probefahren. Ein Umbaubericht ist grade im aktuellen Unimog-Heftl (UCG) gestartet. Hier kannst du dir sicherlich einen Überblick verschaffen, welches Projekt du an angehen willst. Leseprobe:
http://unimog-club-gaggenau.de/documents/34_pdfsam_UH_75%20final.pdf

Viele Grüße
Uwe
 
Hallo Sebastian,

herzlich willkommen hier. Nachwuchs ist immer gerne gesehen. Besonders wenn er mit viel Elan und einigen Vorkenntnissen ankommt.

Dein Text "belastet" hier niemanden. Es ist nur so, dass Du keine umfassenden Antworten auf die Vielzahl Deiner Fragen erwarten kannst. Vielleicht teilst Du nach den ersten Antworten die Fragen besser auf verschiedene Themen und Unterforen auf.

Auch wirst Du viele Fragen beantwortet finden, wenn Du das Forum systematisch durchkämmst (SUCHE-Funktion). Dann wirst Du zahlreiche verschiedene Lösungen für Wohnaufbauten finden ... und z. B. feststellen, dass der 406 weder günstig ist, noch das übliche Reisfahrzeug darstellt. Letzteres ist eher der 416 (mit langem Radstand), die größeren UNIMOG oder doch meist der 404, evtl. verdieselt.

Allgemeine Ratschläge sind meist auch nicht so hilfreich, da die Anforderungen und Ansichten stark variieren können. Deshalb ist zu empfehlen, ein eigenes Pflichtenheft zu erstellen und dieses dann systematisch in ein Lastenheft zu verwandeln. Für den angehenden Ingenieur eine schöne Pflichtübung :wink:

PS: Dein Thema gehört insgesamt eher in den Community- und Reise-Bereich.
 
Hallo,

danke für eure Antworten und die herzliche Aufnahme.

Das mit dem Bereich wusste ich nicht, tut mir Leid.

Das mit dem Gegeneinander stellen werde ich mal probieren.



Das der 406 ehr laut ist, habe ich mir schon gedacht. Ist ja nur son "Pappdeckel" über dem Motor, der direkt neben dir ist. :shock:

Wie sieht es denn bei dem 1300 mit den Ersatzteilen aus? Bzw generell mit Ersatzteilen für einen Unimog mit dem man so ein Unterfangen starten könnte?

Sebastian
 
Sebastian,
wenn Du den Unimog nicht als Sonder KFZ Wohnmobil abgelastet/zugelassen bekommst wirst Du verrückt.
Unimog privat als Reise LKW mit Versicherung und hohenBetriebskosten.Ich glaube das hält man nicht durch.

Ich würd zuerst einen Überblick über die Kosten für die Kabine
zusammenstellen (man hat ja eine Planungsvorstellungüber die Größe) und dann entsprechend überlegen welches Fahrzeug
in Frage kommen kann.
Gruß Andi
 
Hallo,

ich hab mir mal den U1300l angesehen. Der eignet sich wohl wirklich am besten für so ein Vorhaben.
Auch der Sanikoffer macht das ganze ja recht "einfach" da man eine gute Basis hat.

Das Problem mit den Kältebrüchen habe ich noch nicht verstanden, werde mal die Suche quälen.


Probefahren geht leider nicht. Habe zwar nen Führerschein, aber leider nur den tollen Klasse "B", und da ist leider 3,49t Schluss...

Sebastian
 
Hallo,

Probefahren geht leider nicht. Habe zwar nen Führerschein, aber leider nur den tollen Klasse "B", und da ist leider 3,49t Schluss...

Nö, bei 3,5t. Ebenso wie beim alten 3er und beim C1 erst bei 7,5t Schluß ist und nicht bei 7,49t. Der 1300L in der BW-Variante hat z.B. genau 7,5t und darf mit dem C1 noch gefahren werden.

Ich kenn den 406, 416 und den 1300L. Als Basis für ein Reisefahrzeug ist auch der 416 geeignet, jedoch nur mit langer Achsübersetzung und zusätzlichen Dämmmaßnahmen. Allerdings sind auch dann Platz- und Lärmverhältnisse wesentlich schlechter als im U1300L.
Beim U1300L der BW ist natürlich der San-Koffer keine schlechte Basis, auch wenn manche im Gewicht ein Problem sehen. Dafür ist er relativ robust aufgebaut, man hat aber keine Stehhöhe. Wenn man damit leben kann, sind einige wichtige Voraussetzungen schon vorhanden (Standheizung, separate Batterien). Allerdings sollte man dann darauf achten, einen der letzten Serie mit OM366A zu bekommen. Ist von der Motorcharakteristik ein deutlicher Fortschritt und läuft auch ein paar km/h schneller bzw. ist in der Abregeldrehzahl abgesenkt bei längerer Achsübersetzung (also leiser).

wenn Du den Unimog nicht als Sonder KFZ Wohnmobil abgelastet/zugelassen bekommst wirst Du verrückt.
Unimog privat als Reise LKW mit Versicherung und hohenBetriebskosten.Ich glaube das hält man nicht durch.

Macht kaum einen Unterschied, im Gegenteil. Als WoMo sind die Steuern höher, mit der Versicherung handelt man sowieso für einen privat genutzten LKW/Unimog einen Sondertarif aus (sind bei mir ca. 200,-€/Jahr, glaube kaum, dass es als WoMo billiger wäre). Fahrverbot mit Anhänger an Sonntagen stört mich weniger.

Gruß,
Michael
 
Hallo,

ja, einen neuen Führerschein muss ich dann schon machen - das war dann eh mit eingeplant.

Nur ist jetzt einen Probefahren ehr schwer, da ich den leider nicht auf den Deutschen Straßen bewegen darf. Aber gucken macht auch schon Spaß :)


Sebastian