Waldpreise

wetzlarer421

New member
22. Mai 2003
55
0
6
Hallo zusammen

Ich muss mich heute einmal mit einem indirekten Unimogthema an euch wenden. Ich habe zwei Waldstücke in Mittelhessen angeboten bekommen. Einmal ein ca. 40 Jahre altes Fichtenstück und einmal ein ca. 60 Jahre altes Mischwaldstück. Welche Quadratmeterpreis sind hierfür üblich. Ich weiß, ist stark von Zustand des Waldes und der Region abhängig. Aber vielleicht könnt ihr mir einmal eine grobe Hausnummer nennen. Werde parallel versuchen über das Forstamt an Preise zu kommen.
Wenn der Kauf zustande kommen sollte kommt der 406 mit Winde natürlich zum Einsatz, also doch ein Unimogthema.

Danke für eure Hilfe.

Gruß Jörg
 
Hallo,

meine Erfahrungen am Bodensee ca. € 2 pro Quadratmeter.
Andere Faustregel: Wert des Holzes auf dem Waldstück gleich Preis des Waldes.

Ein Freund von mir hat Wald in Nord-Deutschland gekauft (Südliche Lüneburger Heide) für ca € 0,50 pro Quadratmeter.

Du wirst wahrscheinlich in der Mitte liegen. Deutlich günstiger wird es manchmal, wenn der Wald nicht maschinenbewirtschaftbar ist, also Steilhang oder so.

Ich habe schlußendlich doch keinen Wald gekauft, bekomme aber öfters Holz geschenkt, wenn ich es aus einem Steilstück heraushole. Wenn unten ein Wirtschaftsweg ist, geht bergab ziehen immer easy.

Achte darauf, daß am unteren Ende eine Steilstückes keine Straße ist ...


Grüße

Sascha
 
Hallo
Ich komme aus Westfalen.
Für mich sind -,75 € ein guter Preis.
Zur Not auch 1,- €.
Alles was darüber ist fällt für mich unter
Hobby. Oder es muß direkt hinter dem
Wohnhaus sein.

Gruß Tequila
 
Hallo Jörg,

bei uns hier (Bergisches Land) geht man von ca. 0,60 Euro Bodenwert aus zuzüglich Bestand.

Bei 1,- Euro pro qm kann man normalerweise nichts falsch machen.

Ist die Zufahrt in das Waldstück gegeben und der Bestand sehr gut, wird auch gerne viel mehr verlangt.

Viele Grüße
Torsten
 
:shock: Um den Wert eines Waldes zu ermitteln muß zunächst einmal festgestellt werden, wieviel von welcher Holzsorte im Bestand ist.

Dazu gibt es genormte Verfahren (bei uns z.B. von Forst-BW).

Dann werden evtl. Zu- oder Abschläge gemacht für Hangneigung, Befahrbarkeit evtl. vorhandene Feinerschließung etc.

Einen reinen qm-Preis anzugeben ist deshalb Quatsch wir aber im Privatwaldbereich oft gemacht.

Wünschen allen einen frohes 2011.

Stephan
 
Hallo Jörg,
bei uns im Staßenbauamt werden bei Grundstückserwerb wegen Baumaßnahmen meineswissens ca. 1,50 € pro m² als Orientierung angenommen. Es währe in deinem fall die beste Lösung wenn du dich beim Forstamt kundig machst wie die Preise für die örtlichen Bestände sind. Das Gelände, Baumart und der Baumbestand sind ein großer ausschlaggebender Punkt der sich auf den Preis auswirkt.

Viel Glück bei deinem Waldkauf :D

Gruß
Christopher
 
Hallo zusammen

Ich hätte gedacht das Wald hierzulande teurer ist.So muß man schließlich für einen m² Regenwald einen Kasten Krombacher trinken,und dann kommt man noch nicht mal hin :wink: :wink: :wink:

Nee,aber jetzt mal im ernst.Was hat man denn als Waldbesitzter für Pflichten und Rechte in seinem Wald?Kann ich im Wald das selbe tun wie in meinem Garten(Privatgrundstück)Wie hoch sind denn die Folgekosten für Versicherungen u.s.w..Bin ich für das Wegenetz verantwortlich,falls vorhanden.
Ich habe von Leuten gehört die nach Kyrill Pleite waren weil die Aufräumaktion im Wald und die Bergung des Holzes richtig teuer war,von der Wiederaufforstung ganz zu schweigen.


Liebe Grüße

Harald
 
Hallo Ralf

Genau soetwas hatte ich mir schon gedacht.Mit Landschatfsschutzgebiet,Leitungsrechten und Wegerechten u.s.w.
es ist anscheind eine recht komplexe Angelegeheit,warscheinlich noch in jedem Bundesland anders.
Also wenn man sich noch nichtmal eine Blockhütte hinstellen darf oder noch nichtmal mit dem Auto/Mog/Atv hindarf was macht es dann für einen Sinn sich ein Stück Wald zu kaufen.War ein schöner Gedanke,mit dem ich mich hätte anfreunden können.Nicht um wie wild durch den Wald zu fahren oder so,aber sich drum zu kümmern,selber Holz gewinnen und irgendwo eine kleine Hütte.........

Liebe Grüße

Harald
 
Auch im Landschaftsschutzgebiet kannst du ja etwas machen und mit deinem Mog Holz machen...

Wenn ich richtig informiert bin, darfst du den Mog auch im "normalen" Wald nicht abstellen...und eine Hütte oder Schuppen darfst du nirgendwo einfach mal so bauen.

Ich würde gerne Wald Kaufen, auch im Landschaftsschutzgebiet, aber leider gibt es bei uns ind er Region selten welchen...

Grüße

Lukas
 
Hallo,

Ich hätte dort nicht mal nen Schuppen für den Rasenmäher bauen dürfen
nur um mal gewisse Illusionen platzen zu lassen - da hat Lukas recht, kannst (fast) immer vergessen. Wenn irgendwo ne Hütte steht, dann fast immer nur geduldet. Ansonsten gilt der alte Leitspruch: Für jedes Dach eine Genehmigung! Und im Außenbereich fast nur über Privilegierung möglich - und das ist dann "bischen" mehr als man für Hobby-Eigenbrennholzbedarf braucht (ca.>20ha - die genau Zahl hab ich grad nicht).
Und Harald - als Waldbesitzer bist Du dann auch gleich "Mitglied" im Club des landw.BG - inkl. des Jahresbeitrags :wink: . Zusätzlich kommt dann noch die korrekte Ausstattung an PSE (Schutzstiefel, Forst-Helm alle fünf Jahre, Schutzklamotten (für den privaten Einsatz) alles zehn Jahre neu - bitte um Korrektur falls ich mich mit den Zahlen jetzt vertan hab). Bei nem Lehrgang im Herbst wurde sogar erwähnt, das die LBG die Ausrüstung mittlerweile bei den Leuten direkt im Wald kontrolliert und Bußgelder aufbrummt!
Naja, wenigstens hast dann die Hoffnung, für den Mog grüne Nummern zu kriegen (ja, je nachdem ob der Mog keine zu große Ladefläche hat etc . . . :oops: )

mfG
Axel