Wann Austauschmotor OM636 kaufen?

Weinfurtner

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21. Nov. 2016
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93426 Trasching
Servus Moggler,

wie so manchem geht es nun auch mir: ich stehe vor der Entscheidung, einen Tauschmotor zu holen, den vorhandenen zu überholen oder erstmal weiterzufahren.
Vorweg: Öldruck ist noch ausreichend, er fährt eigentlich normal und hat scheinbar auch Leistung.
Symptome sind aber da: extrem schlechter Kaltstart (Hat jetzt das Schnellglühset, jetzt ist er nach 10 Sekunden drehen lassen da, vorher waren es fast 30), begleitet von ordentlich Graurauch. Den schwarzen Rauch bei Vollgas behebe ich demnächst durch eine neue ESP-Membrane, da diese nicht mehr dicht ist. Diesel ist beim Anlassen sofort da, demnach sollte es daran nicht liegen. Förderbeginn sollte auch stimmen, wurde nicht verändert. Einspritzdüsen kamen wohl vor 1993 mal neu; würde ich die tauschen, müssen neue Vorkammern rein, wegen der Kugelstifte... In 1985, als der Mog zu uns heim gefahren wurde, durchschlug das Differentialgehäuse die Ölwanne, seither hat der Motor "einen leichten Peter" auf Zylinder 2 - ich kann mich nur auf familieninterne Aussagen stützen, da ich da nicht dabei war. 3 Jahre vorher wurde dieser 636.917 erst verbaut. im 93 hat wohl mein Vater etwas an dem Motor gemacht: Übermaßkolben und Ventile geschliffen. Wie es um den Motor sonst bestellt ist, lässt sich ohne genaue Diagnose natürlich nicht sagen, aber aufgrund der Symptome würde ich darauf tippen, dass wohl eine Überholung anstünde; was meint Ihr dazu?
Jetzt ist die Frage, Überholen, was einiges Geld verschlingen wird? Einen ATM, welcher böse Überraschungen haben kann? Oder erstmal fahren, schließlich klappert nichts, leuchtet keine Warnlampe etc, und wenn er warm ist, springt er super an?

Ich freue mich auf Eure Meinung! :party

Gruß,
Ludwig
 
Hallo Ludwig,

ich würde natürlich erst einmal weiterfahren aber auch weiter diagnostisieren ohne dabei zunächst viel Geld aus zugeben.

Eine Erste relativ einfache und günstige Diagnose wäre hier die Kompressionsmessung.
Und natürlich Aussagen wie
Förderbeginn sollte auch stimmen, wurde nicht verändert.
und auch die Einspritzdüsen mal überprüfen schadet auch nicht.

Was bedeutet
einen leichten Peter
?
 
Servus Ludwig,

10 Sekunden orgeln ist schon heftig und tut auf Dauer auch nicht gut. Da würde ich dringend und zunächst eine Kompressions- oder Druckverlustmessung machen.

Was Du beschreibst hatte ich auch schon mal. Der Mog sprang zwar sehr schlecht an, fuhr aber noch ganz gut. Jedoch nach einer strammen Tour durch den Schwarzwald und Abkühlen über Nacht sprang er am nächsten Morgen schließlich gar nicht mehr an. Diagnose: Riss im Zylinderkopf (Brennraum 2. Zylinder) der sich jedoch sonst nicht bemerkbar gemacht hatte. Unklar ist, ob der Fehler mit einer Kompressionsmessung hätte entdeckt werden können, weil ich damals keine Messung gemacht hatte.
 

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Hallo Christoph,
der Zylinder 2 hatte aber schon ziemlich lange Kontakt mit Wasser, hat man das nicht gesehen in den Abgasen?
 
Hallo Hannes,

nur beim mühsamen Starten qualmte es grau, was wohl ein Gemisch aus Diesel- und Wassernebel war.
 
Hallo Christoph,
da ist definitiv auch Wasser bei höheren Temperaturen als beim Starten eingedrungen aber dann wahrscheinlich nur in homöopathischen Mengen das man es nicht gesehen hat.
 
Moin,
Wenn dein Motor in 93 schon neue Kolben bekommen hat ist er vielleicht gar nicht so schlecht.
Fang doch erstmal mit den einfachen Dingen an bzw. mach so weiter, neue Glühkerzen hast du ja schon.
Deinen Graurauch beim Kaltstart bekommst du evtl durch einfaches Düsen neu abdrücken oder neue Einsätze weg. Da müssen nicht zwingend neue Vorkammern rein. Das lässt sich mit einem Blick in die Kammer klären. Wenn die Kugelstifte heile sind gibt es keinen Handlungsbedarf.

Wenn der Diesel nur so in den Motor reinpullert gibts auch keinen gescheiten Kaltstart. Warm springt der 636 meistens immer gut an.

Gruß
Alex
 
Ja Hannes, so wird's gewesen sein - homöopatisch. Den Fotos von damals (2009) nach ist ganz zum Schluss die Zylinderkopfdichtung durchgebrannt. Das war dann das Ende des Motors bei mir. Denn ich habe habe ihn verschenkt, was ich vermutlich heute nicht mehr machen würde.

Ludwig fragt ja, "wann Austauschmotor kaufen?" Ich würde sagen: jederzeit bei einem guten Preis/Leistungsverhältnis. Wobei angesichts der zunehmenden Knappheit der Zähler ansteigen und der Nenner abnehmen wird.

2009 habe ich den letzten OM636 aus dem Panzer 68 vom Schrotthändler Wütherich für 900 € aus der Schweiz geholt. Das war bis dahin noch eine gute und günstige Quelle. Heute wird man für vergleichbares deutlich mehr zahlen müssen.
 

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Hallo,
vielen Dank Euch allen für Eure Einschätzung! Finde ich immer wieder schön, wie hier in der UCom geholfen wird :spitze

"leichter Peter" könnte eventuell sogar ein "leichter" Fresser sein - aber falls da in 93 neue Kolben reingekommen sind, müssten die Zylinder ja wohl eh aufgebohrt worden sein?
Die Düsen zu testen bzw neu einzustellen hätte ich jetzt vorgehabt, aber Hannes hat mir das so erklärt: Wenn man neue Düsen verbaut, und die Vorkammern sind schon älter (sollte man wohl alle 2700 bis 3000 Stunden tauschen, wegen der Prallkugeln), besteht Gefahr, dass sich durch den Stift größere Schäden ergeben.. das will ich nicht riskieren, weshalb ich jetzt die Düsen nur mit den Vorkammern getauscht hätte.

Das lange Orgeln hat er laut Aussage von Opa, Onkel und Vater schon die letzten 33 Jahre die er bei uns ist. Der Opa war erstaunt, dass er nun mit den Schnellglühkerzen "nur" noch ca 10 Sekunden Orgeln muss... aber ich habe nun schon von einigen 411ern live gesehen, dass die nach wenigen Umdrehungen da sind..

Ein Riss im Kopf wäre natürlich nicht so schön, aber wie gesagt, ist der Zustand nicht über Nacht eingetreten. Ich muss auch dazusagen, dass ich zwischenzeitlich etwas irritiert war, da ich hier im Forum gelesen hatte, dass durch längere Standzeiten der schwefelige Dieseldampf den Kopf anfressen würde.. aber die Fressspuren kommen ja von was anderem - und ich weiß ja nicht, wie mein Motor innen drin ausschaut, wer weiß, vielleicht ja ganz schön :lol:

Die Düsen werde ich dann wohl angehen müssen; Was ich da gemacht habe: Motor läuft im Standgas. Dann nacheinander von je einer Düse die Einspritzleitung abgeschraubt. Drehzalschwankungen waren bei allen vier Versuchen gleich; Daher schließe ich darauf, dass sie zumindest in gleich gutem Zustand sind, bzw halt gleich viel verschlissen sind.
Seit 93 hat der Mog übrigens nur ca 25t km gelaufen, mit wenig Gas im Wald..

Das mit den steigenden Preisen regelt sich am Markt nun mal nach Angebot und Nachfrage... da komme ich nicht aus. Einerseits will ich erstmal sparen, andrerseits wirds teurer..

Kompressionsmessung, ja, werde ich wohl angehen müssen. Leicht ist das nicht - steht da was unter 15 Bar, kommt der Motor raus, wie soll ich das dem Opa erklären, er läuft ja noch?

Und was ich immer noch nicht verstehe ist des Opas Aussage "Auf einem Zylinder kommt er langsamer"? Wenn das bedeuten würde, dass der Verdichtungsaufbau dort länger dauern würde... Aber ich glaube langsam echt, ich werde nicht froh, wenn ich den Motor von innen sehen muss.

Gruß Ludwig
 
Hallo Alex,
natürlich muss man die Vorkammern nicht zwangsläufig mit den Düsen wechseln, ich halte es aber für sehr sinnvoll, wenn man einen Schaden vermeiden kann, aufjedenfall machen.
Klar wenn man reinguckt und der Kugelstift ist durch eine pinkelnde Düse etc schon angefressen dann raus, ich weiß nicht was du unter kaputt verstehst. Das eigentliche Problem kann man nicht sehen nur messen! Und das wurde von mb schon nach 1200 Stunden empfohlen, und zwar den Unterstand des Kugelstiftes zur Vorkammer zu ermitteln. Das gibt den Verschleiß an, bricht der Kugelstift geht dem Motor der gar aus, klar sind die meisten Stifte auch wieder ausgestoßen werden aber guck dir mal den Brennraum an, ja auch hier gibt's weniger schlimm und mehr aber es sieht immer schlecht aus.

Ich hatte auch zu den Düsen geraten, Ludwig ich kann dir nur raten mach eins nach dem anderen dann kann man viel besser eingrenzen, beginn mit der Membrane, die ist bei dir in einem grottigen Zustand.
Motor besorgen sehe ich genau so, wenn die Möglichkeit günstig ist. Sowas wie Christoph hat wäre natürlich optimal aber ab und zu ist auch so noch ein echt brauchbarer Motor zu haben, dabei würde ich aber vorsichtig vorgehen, habe da schon MB ATM's gesehen die waren nach 2200 Stunden schon richtig am kotzen. Kipphebelwellen hatten gerade begonnen zu fressen, Nockenwelle extrem eingelaufen, Kurbelwelle unrund eingelaufen etc das war alles gar nicht schön, ich würde behaupten da war vielleicht auch die Gebrauchtteil Auswahl nicht so glücklich gewählt.
 
Servus Hannes,
ja, die Membrane kommt nächstes Mal neu.
Das mit den Austauschmotoren bzw. gebrauchten ist ja mein Problem. Wenn ich wüsste, aha, dieser Motor ist gut und auch preislich ok, dann kann ich ihn ruhigen Gewissens kaufen. Allerdings kann immer was sein, gerade ich als noch nicht so erfahrener übersehe vielleicht das ein oder andere vielleicht entscheidende Ausschlusskriterium und versenke dann einen Haufen Geld, den ich woanders am Mog ja auch brauchen könnte.
Ich glaube nicht, dass es um meine Kugeln noch gut steht, und unter Abwägung der Risiken würde ich daher die Düsen nur mit den Vorkammern tauschen. Oder... kann ich rein theoretisch einfach hergehen und diese Kugeln aus den Vorkammern ausbauen? Wahrscheinlich nicht oder? Es gibt ja scheinbar auch verschiedene Einspritzdüsen, für oder Ohne Kugeln und mit optimierter Einspritzung..

Gruß,
Ludwig
 
Hallo Hannes,
Eine angefressene Kugel erkennt man mit dem Auge - da ist Messen überflüssig. Als erste Diagnose völlig Ausreichend. Mit heile meinte ich nur "nicht angefressen".
Kugel durch den Motor jagen ist ja nun kein schönes Ende.

Die ATMs waren wirklich gerne mal nach 2500h durch, bei harter Arbeit keine Seltenheit.

Gruß
Alex
 
Servus Alex,

wie kann das sein, dass diese nur so "kurz" hielten? Ich meine, wenn die bei MB aufgearbeitet werden, haben sie doch die gleichen Toleranzen und Tests wie ein komplett neuer Motor, oder ist das nur bei den LKW-Motoren so?
Die Maschine hier stammt wohl aus einem Mähdrescher und wurde damals von Nachbarn des Erstbesitzers eingebaut; Dieser hatte wohl ein paar Mogs, hat aber diesen Motor nicht mit der Unimog-Ölwanne eingebaut; daher auch der Ölverlust damals. Komisch nur, dass die letzten 30 Jahre immer noch keine solche verbaut ist und das Differential trotz der vielen Waldarbeit vom Opa noch nicht die Ölwanne eingeschlagen hat.. Manchmal muss man also wohl doch glück haben - vielleicht läuft er ja noch eine ganze Weile :D

Gruß,
Ludwig
 
Hallo Ludwig,

zum Thema "Starten" habe ich mir mal dein letztes Video angeschaut (da muss ich immer schmunzeln :D Weiter so!), gleich zu Beginn bei ca. 2:00min hört man, dass der Anlasser schon vom Motor gedreht wird, d.h. der Anlasser dreht lange mit.
Ich würde mal die kürzeste Zeit versuchen herauszufinden zum Anlassen, bis er dann selbst läuft. Entweder er geht wieder aus, was nicht schlimm ist, dann etwas länger drehen lassen, aber die Zeit im Video ist meiner Meinung nach zu lange. Bei 1:56min hört man ihn schon laufen. Das ist mir nur letztes Mal aufgefallen.

zum Thema "Austauschmotor":
Haben wir für den MBtrac mit dem OM314 auch gerade in der Überlegung.
- Tauschmotoren ab Werk gibt's nicht mehr, Werksüberholung in Mannheim noch machbar, aber teuerste Version.
-Ersatzmotor aus Panzer (Hilfsaggregat, alle Anbauteile umgebaut von Stationärmotor auf Trac) mit 3000Bh, kann gut gehen, man schaut nicht rein in die Aggregate. Günstigste Alternative mit unbekannter Vorgeschichte. Man kann den alten Motor verkaufen und hat dadurch "Tauschwert".
-Motor überholen lassen beim Motorenbauer, da hat man seinen alten, passenden Motor neu aufgebaut.
Beim Mog muss halt so oder so die Hütte runter, beim Trac reicht es die Kabine 20cm anzukippen, da ist es schon eleganter :?

Vor ein paar Jahren habe ich ein Stromaggregat mit OM636 angeboten gekommen, der Motor startete nach langer Stillstandszeit ohne vorzuglühen, habe das Gerät aber nicht genommen...heute würde die Sache anders aussehen... :roll:
 
Guten Morgen Ludwig,

ja ich habe schon ein paar Deiner Videos gesehen. Klasse wenn man Zeit und Lust hat so was zu drehen.
Mein 411.117 läuft zwar wegen Komplett Restauration seit 2 Jahren nicht, aber vorher hat er auch solange gebraucht zu starten. Eine neue Batterie brachte Wunder. An meinem Eicher ED13 dauert es auch so lange, da kommt aber zu wenig Druck von der Einspritzpumpe trotz Vorpumpen ( Ist aber ein Direkteinspritzer).
Zum Thema Motor ich habe auch eine Zeitlang gesucht und einen Ersatzmotor für alle Fälle da.
Bist du im Facebook unterwegs? Da verkauft jemand in der Gegend von Naila ein komplettes Fahrgestell. Vielleicht wäre das eine große Ersatzteilkiste für Dich?
Aber das musst Du entscheiden was richtig ist. Die Tipps sind alle gut, und Du wirst schon richtig entscheiden was zu tun ist.

PS: die 411 Hütte zu demontieren ist ein Klacks zum Westfalia...


Gruß aus dem Schwabenländle

Thomas
 
Hallo Ludwig
wurde seinerzeits eventuell der Absteller nicht richtig montiert, normalerweise benötigt der Motor beim Anlassen die Startmenge. Lässt sich der Absteller beim Anlassen noch weiter einschieben auf Startmenge?
 
Danke für Euer Feedback!

Florian, Du schreibst, der Anlasser würde zu lange mitlaufen. Hab mir die Szene angeschaut, so früh hätte ich nicht ausgelassen, eher so 2:03. Aber danke für den Tipp, werde ich ausprobieren. Übrigens ist der Anlasser ein neues Tauschteil, habe ich in 2017 eingebaut. Hat ein komisches Geräusch, den alten, originalen, hörte man garnicht. Vielleicht sollte ich den mal wieder schmieren.
Das mit dem schwierigen Motorausbau sollte man eher optimistisch sehen: wenn der Ausbau so umständlich ist, ist dieser schon mal nicht routinemäßig vorgesehen ;-)
Solche Chancen wie mit dem Stromaggregat bekommt man vermutlich nur selten; manchmal scheint es also, als dürfe man nicht zu lange nachdenken... aber im Nachhinein ist man ja immer schlauer..

Thomas, auch Dir danke für den Bericht. Batterie ist im November neu gekommen, die alte war erst seit 2017 drin, hatte sich aber "aufgebläht", keine Leistung mehr und drohte zu explodieren.. Pluspolkabel ist auch neu, das Massekabel hat noch gut Kontakt, Strommäßig passt soweit alles.
Der Druck von der ESP ist noch nicht gemessen; aber wie muss ich mir das vorstellen... dauert dann der Druckaufbau länger, bis die Düse quasi zum ersten Mal einspritzt? Weil im Betrieb die Einspritzmenge sollte augenscheinlich reichen..
Ja, in Facebook findet man so manches, ein Fahrgestell ist leider momentan zu groß.. Der Mog hat noch seine Garage in Lohberg, soll aber in den nächsten Wochen zu uns aufn Hof.. eng... und da sollte er arbeiten, ohne dass was kaputt geht am besten; daher meine Vorsicht.
Die Tipps finde ich in der Tat sehr freundlich; gut zu wissen, das einem ausgeholfen wird!

Helmut, danke für den Hinweis zum Abstellhebel. Von unsrem Fendt kenne ich das Problem, dass der Hebel manchmal im Abstellstellung bleibt, er dann also nicht anspringt, bis man ihn wieder reingeschoben hat. Das ist beim Mog nicht so. Man kann ihn weiter reindrücken, allerdings hält er da drin nicht, man muss ihn also festhalten. Soetwas wie eine spürbare Schwelle, aha, jetzt ist er ganz drin auf erhöhte Startmenge, ist allerdings nicht fühlbar. Ich habe schon probiert, mit 1/3 Gas, Vollgas und diesem Hebel reingedrückt zu starten, gefühlt ist da kein Unterschied, gemessen habe ich die Zeiten leider noch nicht.
Was meinst Du mit nicht richtig montiert, dass es am Blech angeht, oder eher an der ESP?

Gruß,
Ludwig
 
hallo
schlecht anspringen ist sehr optimistisch beschrieben
der springt unter aller sau an...
düsen raus und abdrücken, dabei kann ich dir behelflich sein ich hab düsen für om 636 615 616 621 601-606 314 264 352 366 immer auf lager liegen,
wenn die gut sind liegt meine vermutung auf Förderbeginn, wenn der passt (gerne n ticken früher wie orignal vorgeschrieben) und die vk gut sind und der motor kompressionstechnisch halbwegs in ordnung ist bleibt noch die esp...
in meinem clarkstapler hab ich einen 636 mit wurfpassung drin der geht selbst im winter bei -20 sauber weg trotz glühwendel.
grüße uli
 
Servus Uli,

Ja, gut springt er nicht an, aber Opa war damit immer zufrieden; wieso sollte ich das nicht auch sein, solange er läuft?
Nein, ich sehe es ja selbst, gut anspringen geht anders ;-)
Ok, ja die Düsen könnte man angehen; aber ich habe halt die Angst, dass die Vorkammerkugeln neue Düsen nicht abkönnen. Müsste es für diese eigentlich nicht schlimmer sein, wenn die Düse nicht mehr zerstäubt oder gar tropft?
Eigentlich ist sicher nur der Zustand der Glühkerzen bekannt, die sind neu, der Rest funktioniert halt..
Auf gut Glück mal eben neue Einspritzdüsen, die eventuell sogar den Vorkammern schaden könnten, zu kaufen, nur damit ich dann weiß, dass diese es nicht waren, ist ein bisschen teuer. Ja, ein alter vormals geschundener Mog kann teuer sein, das ist mir klar. Aber so geht es nicht weiter.
Ich danke für die Hilfe und hoffe auf guten Rat, was ich als nächstes überprüfen soll.

Gruß,
Ludwig
 
Servus Ludwig;

Deine an die Community gestellte Frage ist: "wann einen Austauschmotor kaufen?"
Zu den von dir anschaulich beschriebene Symptomen sind verschiedene brauchbare Lösungsansätze vorgeschlagen worden.
Was du letztendlich umsetzt ist ja deine eigene Entscheidung.

Aber: so man die von dir angesprochenen gegensätzlichen Optionen,
entweder einen Tauschmotor zu erwerben,
gegenüber der Anschaffung und versuchsweisen Einbau neuer Düsen abwiegt...

Nun sagst du auch: "mal eben neue Einspritzdüsen, die eventuell sogar den Vorkammern schaden könnten, zu kaufen, nur damit ich dann weiß, dass diese es nicht waren, ist ein bisschen teuer."
Es brauchen ja nur die Düseneinsätze erneuert werden, wenn die Düsenstöcke soweit in Ordnung sind.
Dafür hat man mir letztes Jahr € 120,- für alle vier, incl. einjustieren berechnet.
(Im Vergleich zu einem `Vorsorgemotor´?)

Und da deine Düsen bereits so alt sind, was du zu Beginn des Themas geschrieben hast,
wäre es nicht sowieso Zeit sie zu ersetzen?
Wenn du die einbaust und einen Testlauf machst, wird das den Vorkammern schaden??

Grüße
Norbert