wasser tiefe

Tony_Fuss

New member
16. Aug. 2002
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hallo,
bis zu welche wasser tiefen darf man eigentlich mit dem mog ( U1000 )
fahren ( jetzt z.B. bei hochwasser ) ohne das wasser in die achsen und getriebe läuft ?

grüße tony.
 
hallo,
bis zu welche wasser tiefen darf man eigentlich mit dem mog ( U1000 )
fahren ( jetzt z.B. bei hochwasser ) ohne das wasser in die achsen und getriebe läuft ?

grüße tony.
 
Hallo,

die Watttiefe des U 1000 würde mich auch intressieren.

1,20 m ist sehr viel oder?


Gruß aus dem wieder trockenen und sonnigen Allgäu

Christian
 
Die Wattiefe des 404 ist 1,2m und der U1000 sollte eher mehr können.
Wichtig ist immer kalter Motor und das der Ventilator aus dem Wasser bleibt weil der sonst versucht Wasser statt Luft zu fördern.
Kurzfristig sicher keine Problem bei längeren Spazierfahrten kann das zu Lagerschäden oder Waserschlag bei heißem Motor führen.
Wo beim U1000 die grenze ist kann ich so genau auch nict sagen, weiß auch nicht wie der Lüfter bei diesem angebaut ist. Hat er zum Beispiel eine Visko stellt sich die problematik nicht mehr, dieser bleibt dann einfach stehen.
Bei einem Wasserstand bis zum kotflügel würde ich mir aber kein gedanken machen solange der Motor läuft.

Tschau Torsten
 
Hallo,

mit einen U 1000 kann man, wie mit vielen anderen Unimogs, bis 800 mm Tiefe im Wasser fahren. Fahrzeuge mit der Sonderausstattung Watfähigkeit (Code Z 16) können bis 1200 mm Tiefe im Wasser fahren. Diese Ausstattung haben z. B. die U 1300 L der Bundeswehr.

Mit freundlichen Grüßen

Michael
 
Hallo Zusammen,

wo hier nun das Thema Hochwasser gefallen ist, klar ist es auch ein Unterschied durch welche Flüssigkeiten Ihr fahren wollt. \"Reines\" Wasser ist nicht das Problem, aber nun ist bei diesem Hochwasser auch des öffteren Öl auf dem Wasser und sonstige Verunreinigungen zu finden.
Versetzt Euch mal in die Lage Eurer Bremsbeläge, wenn diese durch so einen kleinen Ölteppisch schwimmen müssen und von dem Rest weiss so wie so noch keiner was da jetzt alles in den Flüssen herum schwimmt. Und nicht zu vergessen, das Meiste unter der Wasseroberfläsche ist nicht zu sehen, z.B. offene Gullideckel, Verkehrsinseln (wäre nicht die erste Instel, die das Wasser überlebt aber kein BW 1300L), Untiefen usw. d.h. VORSICHT!

Nicht dass ich nun falsch verstanden werde, jede Hilfe (Hände und Mogs) kann unseren Kriesengebieten helfen, aber dabei kann (kein muss) es zu kleineren Problemen mit dem Mog kommen die bei einer normalen Flußdurchquerung nicht zu erwarten sind.

Gruß,
Achim
 
hallo (torsten),

eine visko lüfter hat er nicht.
dein satz: „bei einem wasserstand bis zum kotflügel würde ich mir aber keine gedanken machen solange der motor läuft“
na ja, aber was ist mit die achs, getriebe entlüftungen, kabelbäume, stecker, schalter usw. und schaltgestängen abdichtung ? ist da alles immer dicht ?

grüße tony.
 
es kommt halt auch auf den konkreten fall an, wenn du wie jetzt leider erforderlich (Elbe) tagelang im Wasser rumfahren willst, Sollte auch ein Mog entsprechend präpariert werden.
Sen U1000 kenn ich nur so vom sehn und vielleicht mal irgendwo zufällig gefahren.
Ich komme eindeutig aus der 404 ecke.
Und meine Erfahrung was dies angeht bezieht sich auch nur auf gelegentliche Flußdurchfahrten.
Soll heißen der Unterschied steckt im detail.
Wenn es zB. durch nen Fluß geht fährt man langsam rein und versucht dann leicht die geschwindigkeit zu erhöhen. Dadurch entsteht ein efekt wie eine Bugwelle und das Wasser oberhalb der Stoßstange wird erst mal nach vorne weggedrückt wodurch wertvolle Zentimeter gewonnen werden.
Im Fall Elbe wirst du das natürlich nicht praktizieren können.

Nur mal so am Rand was man alles machen kann um mehr zu erreichen:
Luftansaugung hochlegen
Auspuf hochlegen
Die Achsentlüftungen (beim 404 kleine gebogene Röhrchen) hochlegen (bis aufs dach wenn sein muß)
Eingänge der Schaltstangen mit Manschetten versehn.
in die Tromelbremsen Drucluft eindrücken um Wassereintritt zumindest stark zu reduzieren. Bei Scheiben wurscht.
Getriebeeinfüllstuzen so ändern das der Peilstab abdichtet und zusätzliche Entlüftung anbauen und hochlegen.
und was einem sonst noch so alles einfällt.

Bei einem solchem Katastropheneinsatz ist das aber vergessene liebesmüh weil letzendlich das Wasser doch irgendwann seinen Weg findet, und anschließend wirst du wahrscheinlich nicht darum kommen alle Teile die im Wasser waren zu überpfüfen, zu reinigen oder zu erneuern, was natürlich auch für die Ölfüllungen gilt.
Schließlich ist ein Mog ja auch kein Amphibienfahrzeug.
Bei mir wäre deshalb wenn ich den ganzen Tag im Wasser fahren würde an der Ölwanne schluß weil alles andere zu stark aufs Material geht.

Tschau Torsten
 
Hallo,
also in der TDv vom 404 steht, daß man nicht tiefer als bis zur Höhe des Auspuffs (Endrohr) ins Wasser fahren soll. Von Entlüftung der Achsen usw. steht da nichts.
Gruß Stefan
 
Klar steht das da drinn, weil wenn Motor ausgeht Motor voll Wasser, deshalb auch solange er läuft. solange ist der Druck des Abgases höher als der druck des eindringenen Wassers.
Alles andere sind einfach persönliche Erfahrungen. DC wird garantiert nicht sagen wir garantieren jedem Fahrer zB. 1,2m mit dem Fahrzeug xy sieh werden den Wert immer so tief angeben das sie keine gefahr laufen in die Pflicht genommen zu werden.

Tschau Torsten
 
@Stephan
hmm, einige Mogs haben ja den Auspuff hinter der Kabine hoch gelegt und enden erst kurz über der Kabine.
In diesen Fällen würde ich ganz so tief ins Wasser fahren ;)
Ansonsten ist das nicht wirkllich ein Problem, wenn der Ausspuff im Wasser endet, man sollte nur dann den Motor nicht abstellen (absichtlich oder unabsichtlich), daher auf jedenfall das Standgas etwas anheben!!
Ob der Mog noch einmal im tieferen Wasser gestartet werden kann, da habe ich so meine bedenken (Batterie unter Wasser, Wasser im Auspuff, usw..)

Wenn ich mich richtig errinnere kann unser 406er bis 1,0m in Wasser, aber wenn man sich mal den Peilstab des Getrieb anschaut sollte allerspätestens hier schluss mit dem Baden sein. Da dieser in der original Ausführung nur ein Spritzwasserschutz bietet und auf keinen Fall unter Wasser kommen sollte, sonst hat man sehr schnell ein Öl/Wasser gemisch im Getriebe.

Gruß Achim
 
Hallo ihr Bademeister,
selbst bei den Unimog der schweren Baureihen ist bei max. 1,3m Schluß! Und dies auch nur mit der SA Tiefwatfähig.
Der nach oben verlegte Auspuff bringt hier überhaupt nichtsda er an der Fahrerhausunterkante geteilt ist und so ebenfalls Wasser eindringen kann. Ich würd sowieso nicht ins Wasser fahren wenn es nicht unbedingt sein muß. Der Unimog ist zwar ein Universal Motor Gerät aber kein Amphibienfahrzeug.
Thorsten
 
das mit dem hochgelegten Auspuff war ja auch nicht alsLösung sondern mehr als Spaß gedacht.
Oder wer würde freiwillig mit seinem Mog bis zur Kabinenoberkante ins Wasser fahren nur weil der Auspuff so hoch gelegen ist :casstet: :casstet:

Ansonsten nehme ich für meine Leidenschaft zum Wasser lieber mein Surfbrett, das ist im Wasser schneller und man richtet in der Regel weniger Flurschaden damit an.

In diesem Sinne,
Achim
 
Hallo zusammen!

Das mit dem Hochwasser ist so eine Sache, im Nachhinein würde ich raten den Mog an solchen Tagen in der Garage zu lassen, es sei denn diese säuft ab...

Ich war schon zwei mal bei extremem Hochwasser hier bei uns unterwegs und ärgere mich noch heute! Auch ich habe gelesen daß der 406 80cm aushält, aber überlegt mal was dann alles unter Wasser ist: Es fängt mit dem Batteriekasten an (ist der Dicht? Nein > Batterie dreckwasserumspült = Risiko), was ist mit den Radvorgelegen/Achsen (> Risiko) was ist mit den Bremsen (hatte ich: ein kleiner Riss in den Manschetten, Dreckwasser dringt ein und kommt nicht mehr raus - Rost - Bremsinstandsetzung an drei Kolben).

Dann wären die weiter oben genannten Risiken wie offene Kanaldeckel etc. Bei uns hat ein Bauer beim selben Hochwasser einen Deutz Agrotron \"Upside-Down\" im Mühlgraben geparkt, es hat nur ein Hinterrad aus dem Wasser geschaut... (zum Glück kam er raus und konnte schwimmen)

Ich werde es bei solchen Einsätzen in Zukunft lieber wieder die Gemeinde-Unimogs (oder Gemeindefahrzeuge) nutzen und den eigenen Schatz hochwassersicher zu Hause stehen lassen (das kostet weniger Nerven und Geld!)

Ich hoffe etwas geholfen zu haben

Gruß Matthias

(Es wäre unfair zu verschweigen daß es unheimlich Spaß gemacht hat mit dem 406er ins Hochwasser zu fahren bis die Stoßstange umspült war, Autos zu bergen etc. wenn dann nicht irgendwann das teure Nachspiel gekommen wäre...)
 
An diee Schiffsführer und Karitäne
Generell sind die normalen Mogs nicht watfähig. Das beginnt damit, dass die Anlaufringe an den Radnaben so ausgebildet sind, dass sie das Öl mit dem Simmering immer zurückfördern. Liegt nun außen Wasser an, so fördern sie halt auch Wasser zurrück, es sagt ihnen ja niemand, dass das Wasser ist. So ähnlich verhält es sich mit dem Simmering an der Kurbelwelle, wenn der Lüfter das Wasser da draufdrückt, habt ihr halt ne Gemischschmierung. Elektrik ist da nächste Problem, die Stecker und Batterie sind nicht abgedichtet. Ein Satz Scheinwerfer kostet auch Geld. Die Bremsen sind halt wie beschrieben gefährdet, wenn Öl ( bei Überschwemmungen laufen viele Heizöltanks aus ) in der Brühe schwimmt. Für den Motor ist es egal, ob der Auspuff unter Wasser steht, der Abgasdruck am Auslassventil liegt bei knapp 1 bar, das wären 8m Wasser über Oberkannte Fahrerhaus :D, nur der Dämpfer kann stellenweise etwas volllaufen, kostet aber auch ne Kleinigkeit.
Die Watanlage umfaßt ja vom Schweinwerfer bis zur Radabdichtung alles mögliche. Es ist natürlich zu unterscheiden, ob ich mal gerade nen Bach durquere oder Stundenlang im Hochwasser rumgurke. Bei uns wurden die THW-Stellen statt des Unimog mit den MAN ausgestattet.
Wir haben am Rhein manchmal auch Hochwasser :(
 
Lieber Helmut.

Und wenn ihr das Wasser nicht von unten bekommt, kriegt ihr es von oben.

Das einzige richtige Mistwetter der Tour begann mit der Ankunft bei dir und endete kurz vor dem hervorragenden Frühstück bei Stephan Kauffmann am nächsten Morgen kurz nach Sonnenaufgang.

Mein einziger Scheibenwischer hat vor Schreck den Dienst eingestellt und sich bis heute nicht erholt. Meine persönliche Watanlage ist abgesoffen und ich hatte noch drei Tage später mit kalten Füßen zu kämpfen weil\'s mir in die Reservesocken geregnet hat. Und meine Tochter Nr. 2 musste pausenlos mit Tempos gegen Wassereinbrüche im Windschutzscheibenbereich ankämpfen, nachdem ihr sie schon um halb sechs mit 10 Liter eiskaltem Regenwasser übergossen hattet weil bei euch die Markisen als Zysternen mißbraucht werden.

Hat mich nur gewundert, dass Käse-Klaus sein Schlafcontainer nicht gleich in Richtung holländische Grenze geschippert ist. (Na ja, hatte genug Ballast an Bord)

Insofern ist deine Signatur eine einzige Farce die wg. Irreführung ahnungsloser Tour-isten eigentlich verboten gehört.

Schöne Grüße ins Regenloch am Rhein.

Thorsten
 
@ Thorsten
deinen Aussagen kann ich eigentlich nur zustimmen, bis ihr angeommen seid hatten wir wie immer hervorragendes Wetter. Das Wetter am Abend war wohl absolut besch.... aber nach eurer Abreise hatten wir wieder das beste Wetter. Ich weiß nicht, wie du so ein Sch..wetter herzaubern kannst, aber es ist dir gelungen
B3.jpg

naja, ich konnte wenigstens bei schönem Wetter auf und abbauen. Das Hochwasser kommt übrigens auch aus den Bergen. hatte gehofft, dass ihr wenigsten an dem Tag mal die Brühe bei euch behaltet.