welche säge?

hardtailer

New member
15. Sep. 2005
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Da ich denke, das die Motorsägendichte ind diesem Forum ganz besonders hoch ist, stelle ich diese Frage auch in diesem Forum.Ich benötige zum zukünftigen Heizen mit Brennholz so ca. 20Festmeter pro Jahr an Holz.
Dieses Holz (hauptsächlich Eiche und Buche) bis ca.50cm Stammdurchmesser will ich selber fällen und auf Halbmeterscheite zurechtsägen bzw.spalten.

Das Holz wird warscheinlich hauptsächlich im Winter gemacht.

Ich bin nun auf der Suche nach einer Säge für diesen Einsatzzweck.

In die engere Wahl sind bis jetzt die Stihl 280,290 und eine von den 300ern gefallen.
Es sollte schon eine Stihl sein.

Was mir aufgefallen ist...die 290 kostet weniger als die 280, wo ist da der Unterschied?
Hat eventuelle jemand eine bessere Empfehlung für eine Stihlsäge für diesen Einsatzzweck?

vielen Dank schon mal im Voraus
 
Hallo!

Stihl ist auf jeden Fall erste Wahl!

Wir haben 2x 026er und eine 064! (sind noch älter, haben noch die alte Bezeichnung). Und eine 280. Plus 2 weitere nicht - Stihlsägen ...


Für 20 fm pro Jahr sollte eine 280 oder 290 reichen. Meiner Meinung nach. Mit einem 40er Schwert ... höchstens ... wenn die Bäume etwas dicker sind, muss man aber ordentlich Gas geben.
Das gibt es bei einer 064 bzw 660 nicht, aber das Teil ist sauteuer und irrwitzig schwer ... wenn man einmal damit im Gelände geht oder arbeitet vergeht es einem und die 026 ist wieder sehr sympathisch! :wink:

Schöne Grüße

Bene
 
Hallo,
die 290er ist eine Heimwerker/Profie Säge ::schwer
die 280er ist eine reine Profie Säge :: wesendlich leichter
alle Sägen die an der zweiten Stelle eine gerade Zahl haben
sind Profie Sägen.Soweit ich weiß.
Gruß
Guido
 
Hallo,

wollte nach langer Zeit auch mal meinen Senf dazugeben.

Ich habe 2 Sägen.Eine 341 zum fällen und eine 026 für die klein bis
mittlerenStämme oder Äste.
Bei beiden Sägen handelt es sich um Profisägen.
Die 341 hat mächtig Dampf,ist aber ca 0,6 kg schwerer.
Wenn Du den ganzen Tag damit am ackern bist,wirst Du den Unterschied
(0,6 kg) schnell merken.
Ich würde mich an Deiner stelle für eine 026 entscheiden mit nem 40 iger
Schwert.Die reicht für 20 m Holz masse hin.

Vielleicht hört man mal wieder von einander.

Mfg uni 404
 
Hallo !

Wir sind mit der 280 sehr zufrieden! Gutes Gerät ... leicht und durchzugsstark ... würde ich wieder kaufen, wenn ich ein Kompaktes Gerät suchen würde ...

Grüße und schönen Abend

Bene
 
@hardtailer (sehr seltener Name :D )

wenn du dich schon auf Stihl eingeschossen hast, rate ich dir auch zur 280 oder auch zur 260. Ich mache meine gut 20m mit der 026, das ist heute die 260. Ist völlig ausreichend. Teilweise nehme ich auch die 180 zum kleinschneiden, ist einfach leichter.
 
Hallo

Ich habe ne 025 stihl würde den nachfolge 250 wieder sofort nehmen
was mir an ihr besonders gefallt das optimale leistungsgewicht ps pro kilo
ist zwar nur die hobby ausfuhrung aber sehr universel einzusetzen baume fällen ablangen entasten und auch schnitzen geht ganz gut und sie ist etwas billiger als die profisäge haben heuer schon ca 90 ster damit aufgearbeitet und es kommen bis ins frühjahr nochmal soviel dazu

Gruss basti
 
Hallo,

ich habe die Stihl 025 mit 35er Schwert zum Fällen und für die stärkeren Stücke und eine 180 zum Ausasten oder schwaches Holz.

Hat bisher immer gereicht. Beide Sägen sind nicht sehr schwer und längeres Arbeiten ist kein Problem.

Meine Bekannten haben 260er Sägen, wobei ich ehrlichgesagt keinen großen Vorteil gegenüber der 025 / 250 feststellen kann........

Gruß
Stefan
 
Also um es nochmal einzugrenzen:

die 240er zB. ist mir zu schwach, wenn auch kräftige Stämme dabei sind.
Die 440 ist sehr stark, aber zu unhandlich, wenn es um Kronen kleinmachen oder entasten geht.
Alles ab 660 aufwärts ist für uns Amateure jenseits von Gut und Böse.

Wenn man nur 1 Säge kaufen will, dann besser irgendwas dazwischen und wenn sie lange halten soll, dann die Profi-Ausführung mit den geraden Zehnerzahlen, also zB. 260, (280) , 360/361.

Man kann aber auch kosequent eine leicht (170, 180) für die Äste nehmen und eine bullige (440, 460, ist eine echte Freude!) für die Stämme. Damit tut man sich für die jeweiligen Einsatzfälle leichter.

Gruß ALbi
 
Hallo zusammen,

neulich war ich zu nem Motorsägenführer-Lehrgang. Hat die FFW veranstaltet und einer von der landwirtschaftlichen BG gehalten.
Bin jetzt doch schon paar Jahre mit Holz machen beschäftigt. Hab eine 021 (30 cm Schwert) und eine 026 (37 cm Schwert).

Ich bin begeistert von der "Kleinen". Die ist sowas von leicht und hat ihr Geld schon mehrfach verdient. :lol: Die Große kommt nur selten zum Einsatz.

Beim Sägenkurs kam ich mir anfangs weng blöd vor mit der Kleinen. Aber mit zunehmender Fortdauer haben dann auch die anderen die kleine schnell schätzen gelernt. Wie gesagt, sehr leicht - und geht total gut.
Die großen Sägen (280, 290, 026, 032av ...) blieben dann liegen, obwohl sie ja auch net schlecht sind. Wir haben fast alle nur noch die Kleine benutzt.
Auch der Kursleiter war begeistert!

Weils so schön war haben wir dann auch gleich gelernt wie man einen Baum mit Stammdurchmesser von doppelter Schwertlänge in die gewünschte Richtung bringt. Es geht!
Bei solchen Dimensionen sägt sie klar etwas langsamer als ne größere. Aber wie oft hat man solche starke Bäume.
Also wozu mehr als notwendig ausgeben (auch der Sprit!) und vor allem auch rumschleppen.

Grüße aus dem schönen Frankenland

Tobias

PS: So nen Motorsägenkurs kann ich nur empfehlen. Dachte ich weis eh schon das meiste - denkste! :!: :!: :!:
 
Die 660 bzw 064 ist wirklich jenseits von gut und böse. Letzten Winter ist die Kettenschmierung ausgefallen und wir haben ohne Schmierung fünf Bäume gefällt (ca 50 cm Stammdurchmesser)
Die Säge hat das ohne Kettenöl weggesteckt nur irgendwann ist das Schwert recht warm geworden ... :wink:

Und wenn die Säge hängen bleibt hat man keine Chanca sie irgendwie zurück zu halten. Die schießt einen durch den halben Wald.... 7 PS sollten das erklären!

Meine erste Wahl für "Hobbyaufgaben" wäre eine 026 bzw 280 !
Große Sägen kommen bei uns nur beim Fällen zum Einsatz!

Gute Nacht
Bene
 
Hallo Zusammen

Ich habe mir letztes Jahr die MS 310 zugelegt ist zwar etwas größer aber ich muß auch große Bäume damit fäallen können im gleichen zug hat ein Kollege und die FFW die gleiche säge gekauft supper Dinf vorallem nützlich ist das dekompresionsventil mach das Anlassen einfacher.

Gruß
Daniel

der sich wieder auf das Holzmachen mit dem MOG freut.
 
für 20fm Holz reicht normal eine MS 260 aus - wenn du ein 40er Schwert
ranmachst, kommst du an Bäume mit 80cm Durchmesser ran!

Wenn du öfters kleines Zeugs machst nehm dir ein 35er Schwert, das reicht
völlig und ist nochmal ein paar 100g leichter als das "große".

Hab selber Stihl 044 / 026 / 019T und bin mit den Sägen vollkommen
zufrieden, die kleine 019 ist nur für Baumfällarbeiten gedacht, die 026er
ist die Standart Säge für fast alle Sägarbeiten und mit der 044 gehts los
wenn Stammholz geschlagen wird mit 30-90cm Stammdurchmesser.
Da sind dann teilweise die Äste auch so stark dass es mit der 044er einfach
besser und schneller zum Entasten geht.

Sollts mal ganz heftig werden, hol ich mir die 088er mit 75cm Schwert
von uns ausm THW :D

Bisher hatte ich an den Stihls keinerlei Reparaturen, außer eben die
üblichen Verschleißteile wie Kettenrad, Schwert, Luftfilter, Benzin und
Ölansaugfilter. Mir ist mal die 026er vom Schlepperanhänger gefallen auf
die Zuggabel drauf von ca. 1,5m Höhe dass einzige was kaputt war war
der Griff an der Halterung, den hab ich mir beim Händler wieder geholt
war Lagerware und hat nichmal 20¤ gekostet.

In Sachen Ersatzteilservice ist Stihl nach meinen Erfahrungen nach sehr gut!
 
Hallo,
ich setze in meinem kleinen Brennholzhandel auch nur Stihl ein. Zum entasten die 026 mit 37cm Schwert, zum trennen die 046 mit 40cm Schwert, zum fällen die 066 mit 50 oder 63cm Schwert. In starken Kronen nehm ich auch die 046 zum ausasten, ist mir lieber als die 026 bei der ich evtl. umsetzen muß. Die 046 ist bei mir sowas wie die Universalsäge, die 066 zum fällen ist hier das Maß der Dinge. Für Ungeübte aber viel zu groß und auch zu gefährlich. Die bleibt nicht stehen!! Einen alten Schatz hab ich auch noch, eine 056 mit 50er Schwert. Schwer wie Hund, klotzig, klobig-aber Dampf ohne Ende. Die setz ich aber nur noch seltenst ein, viel zu schwer um den ganzen Tag damit zu werkeln. Wenns aber drauf ankommt rennt das Ding.

Für 20 Ster Brennholz würd ich mir auch keine Profisäge kaufen. Die sind teurer als die "normalen" Sägen, können aber auch nur sägen. Mehr nicht. Eine 250er sollte doch ausreichend sein, evtl. ist eine gebrauchte Säge günstig zu bekommen. Dann aber beim Händler, durchgesehen und mit Garantie.
 
Das mit den Marken ist halt auch so eine "Glaubensfrage"
Genau wie bei den Autos. Der eine schwört auf BMW, der andere auf ... usw.

Generell muss man klar unterscheiden, was sind Profisägen, unabhängig von den Marken, und was ist eher Allround und was ist absoluter Baumarktramsch.

Die Profisägen der 3 großen Marken " Husqvarna, Stihl u. neuerdings auch Dolmar unterscheiden sich nur in unwesentlichen Details.

Wir haben jahrelang nur mit Stihl gearbeitet (044 C u. 026), sind aber vor ca. 3 Jahren auf Husqvarna umgestiegen. Und das haben wir nicht bereut.

Jetzt haben wir eine 372 XP als Fällsäge (70 ccm, 5,4 PS) für Starkholz u. eine 346 XP für alles andere. Die 346 ist unheimlich drehzahlstark und antrittsschnell bei sehr geringem Gewicht (4,8 kg)

Wer die Möglichkeit hat, sollte unbedingt auch mal eine Hus. ausprobieren. Nicht umsonst ist Hus. die meistverkaufte in Europa und absolut führend in den skandinavischen Ländern.

Die Dolmar PS 5000 habe ich bei einem "Problemfällungskurs" an der Fortsschule in Goldberg benutzt. Das Kaltstartverhalten war nicht so gut, aber die Säge an sich ist auch nicht von schlechten Eltern.

Manfred


@ Mogschrauber

Welche Mammutbäume legst Du eigentlich als Brennholz um, wenn Du zum fällen eine 066 brauchst?
 
Hallo, ich besorg ab und an mal für einen Kollegen bei Bedarf eine Motorkettensäge bzw. Zubehör. (Stihl)Ich bin der Meinung, daß die Preise recht gut sind, die ich da gemacht bekomme. Was habt Ihr da für Erfahrungen auf dem Preissektor von Stihl gemacht? Die Quelle ist ein
Großhändler, also nicht mit einem kleinen Rasenmäher/Gartengeräte-Händler um die Ecke vergleichbar. Es würde mich einfach mal interessieren, ob woanders mehr drin ist. Darf man eigentlich hier Preise und Rabatte nennen? Oder verstoße ich damit gegen irgentwelche Gesetze?

Wole 406-er Unimog
 
Hallo.
Ja,Preise würde ich dir gerne nennen..
Habe vor en paar wochen ne neue 044 gekauft,und hab auch bissl prozente bekommen...

Gruß Alex.
PS:wer kann uns sagen obs ok,is wenn wir hier sowas veröffentlichen..
Wenn net ,dann per PN.

gruß ;)
 
Solange euch der Händler nicht zum Schweigen verdonnert hat und die Angaben belastbar sind (also nicht vom hören-sagen) sehe ich keinen Grund, diese hier nicht zu veröffentlichen.

Jedem Leser sollte klar sein, dass er nicht unbedingt eine Anspruch darauf hat, die gleichen Preise zu bekommen, wenn er mit den Angaben zum Händler rennt.
 
Hallo,

um auf die Sägen zurückzukommen:
Ich mache auch so ca. 10-20m im Jahr (durchschnittlich).

Ich hab' ne neuere Stihl mit pico-Kette und 'ne alte Solo mit normaler Kette, beide mit ca. 35er Schwert im direkten Vergleich: Die Solo kommt da echt nicht mit ... zieht einfach nix weg. Auch von der Ausbalancierung und der Gewichtsverteilung ist die Stihl besser (und die Husq. dürften da durchaus ähnlich sein, hatte ich aber selbe noch nicht in der Hand). Die Solo liegt z.b. immer irgend wie schräg in der Hand, man kann die auch nicht so geschickt greifen. Und starten - na ja, irgendwann läuft sie auch :-) Als Reserve- und Zweitsäge aber locker ausreichend.

Von "Billigsägen" im Sinne von Baumarktramsch würde ich abraten ... ich habe mal bei einem Bekannten mit einer 30er McGulloch (McCulloch ?) gesägt - würg ! Trotz dem Mini-Schwert absoluter Mist ! Zieht nix, stinkt, qualmt, lärmt, rüttelt, etc. Ach ja, und richtig sägen tut sie auch nicht :-)

Was mich auch an den neueren Stihl stört: Alles nur noch Plastik-Gelumpe !! Meine Stihl hat nach ca. 2 Jahren (und wenig benutzt) schon eine zerbrochene Kettenabdeckung (Die Abdeckung hinten an der Kette, wo unten die Späne rauskommen). Absoluter Krampf, das !
Wie gesagt, die Qualität der neuen Sägen überzeugt mich nicht unbedingt.
Ich bin da schon eher dran, mir eine ältere gebrauchte zu holen, die sind stabiler !

Ansonsten würde ich sagen: Wenn du regelmäßig (jedes Jahr) Holz machst, geht der Trend eindeutig zur Zweitsäge :-) Anders gesagt, es gibt nichts lästigeres wie im Wald zu stehen und die Säge ist im Holz verklemmt ... oder man ist zu zweit und will "mal eben" gleichzeitig sägen. Oder die Kette ist stumpf und man hat "nur noch ein paar Äste" !

Empfehlung wäre deshalb eine gute kleinere "Hauptsäge" und eine (evtl. größere) "Reservesäge", diese dann auch älter oder gebraucht, zwecks günstigerem Preis. Es schadet auch nicht, wie schon andere hier beschrieben habe, eine kleine, handliche Säge zum Entasten und Kleinmachen zu haben (25-30cm Schwert), und dazu eine "größere" für die schweren Fälle und als Reserve.

Was man sich auch überlegen kann: Sägt man das Holz meist in der Nähe eines Stromanschlusses klein (=zu Hause), kann man auch zusätzlich noch eine E-Säge anschaffen - am besten mit der gleichen Kettenlänge wie die Benzinsäge, zwecks Kettentausch. Spart Benzin und Lärm !

Was übrigens praktisch ist, ist das Deko-Ventil zum Starten und eine Schnellspanneinrichtung für die Kette - spart Kraft und Werkzeug !
mfg,
Andreas
 
Ich bekomme bei meinem Stihlpartnerbetrieb auf Neumaschinen ca. 15% auf die aktuelle Preisliste. Dafür kauf ich dort auch von der Kettenfeile über den Sonderkraftstoff bis zu den Ketten alles ein. Die Kettensägen sind großteils von ihm, die Wippsäge ebenso wie der Dreipunkthydraulikspalter und der Elektrospalter- alles aus einem Haus. Frei Haus Lieferung bei Großmaschinen steht gar nicht zur Debatte sondern ist selbstverständlich, Ersatzteilbestellungen sind meist tags darauf am Lager, Sonderkraftstoff ist immer im 1000l Tank am Lager so daß ich in meine Kanister abpumpen kann, die Werkstatt arbeitet auch samstags. Alles Vorteile einer kleineren Firma.