Wellendichtring Vorgelege außen 406

Hallo,

2015 hatte ich das Vorgelege VL meines 76er 416 repariert und mir dazu folgendes notiert (ggf. hilft es ja):

Der zuvor eingebaut gewesene, originale WDR (A 416 331 12 58) war beschriftet mit "OSS 136 x 165 x 7,5/15,5 L01" von KACO. Hier Drehrichtung LINKS.
Der erwähnte Ersatzdichtring von Mogparts hatte damals das Maß 136 x 165 x 7,5 mm, genannt "WDR150". Diesen hatte ich auch schließlich eingebaut. Mehr Details fallen mir dazu leider auf Anhieb nicht mehr ein.

Parallel dazu hatte ich mir seinerzeit offenbar auch den Übermaßdichtring A 016 997 75 47 (140 x 165 x 9,5/12 mm) vorsorglich bei MB besorgt, diesen dann aber anschließend nicht verwendet, da sich das Abtriebsrad bei Zusammenbau als riefenfrei herausstellte. Zu dessen Verwendung hätte es dann zusätzlich auch noch einen vergrößerten Abstandsring gebraucht (Da 140 statt 136). Der kostet allerdings aktuell auch nochmal zwischen 156 und 182 € netto zusätzlich (hab gerade mal nachgesehen - es gibt da auch zwei verschiedene Ausführungen je nach Achse usw.).

Mit "Radlagerdeckel" im anderen Beitrag dürfte die Radnabe gemeint sein.

Viel Erfolg weiterhin
 
Ja genau. Mir fallen die richtigen Begriffe auch nicht mehr ein, weil ich mich damit lange nicht befasst habe. Anfang der 2000er als ich meinen 406 gekauft habe, musste ich oft an den Vorgelegen herumschrauben, insbesondere vorne links. Jetzt zum Glück schon lange nicht mehr.
Bei Mercedes bekommt man, wenn man einen neuen Wedi für das Vorgelege kaufen will, nur noch den 140er und den zugehörigen Abstandsring ( der natürlich noch 3 mal soviel kostet ), weil irgenwann seitens Mercedes mal darauf umgestellt wurde. Wie gesagt, bekommt man im Ersatzteilhandel aber immer noch die 136er Wedis ( die halb soviel kosten wie der 140er ). Aber oft sind auf dem Abstandsring schon Riefen und dann kommt man um die Umstellung nicht herum.
Gruß
Halba
 
Hallo,
wäre es sinnvoll, Abstandsringe mit Riefen aufzubereiten (Aufschweißen/Abschleifen), und die noch lieferbaren 136er Wedis zu verwenden?
Grüße Norman
 
Wenn man`s kann, bestimmt. Die Profis hier im Forum raten aber, glaube ich, mehr zur 140er Version, weil die von Mercedes nicht ohne Grund umgestellt haben. So wurde es mir meistens hier im Forum beantwortet. Oder sogar zur Variante mit dem Kassettendichtring, wo man den Abstandsring etwas runterdrehen muss (auf 139 glaube ich).
Gruß
Halba
 
Carl1969 schrieb:
Hallo,
wäre es sinnvoll, Abstandsringe mit Riefen aufzubereiten (Aufschweißen/Abschleifen), und die noch lieferbaren 136er Wedis zu verwenden?
Grüße Norman

Natürlich ist es machbar, wenn es nicht irgendwelches absonderliches, schlecht schweißbares Material ist. Letzten Endes ist es eine Kosten-/Nutzenüberlegung, wie immer. Mit rund 200 € wie für den anderen Ring wirst Du meiner Meinung nach mit der Schweiß-/Schleiflösung nicht auskommen.
 
Hallo Wolfgang,
hast Du absolut Recht, ist wahrscheinlich nur sinnvoll, wenn man es selbst machen kann.
Grüße Norman
 
Ich habe bei mir zwar auch die 136 mm WeDiRi wieder eingebaut und bisher ist seit 5 Jahren alles noch dicht.

Kennt jemand die Maße von diesem 140 mm Ring (innen, aussen, Breite Oberflächenrauheit)? Oder hat sogar schon mal jemand eine Zeichnung davon eingestellt?
Weil, ich denke mal dass der Ring wenn er angefertigt wird nur die Hälfte des MB-Preises kostet.
 
Hallo,
vielen Dank für die vielen Antworten.

Ich hab jetzt leider kein Bild zur Hand, wie es im Eingebauten zustand bei meinem Scheibenbremser ausschaut.
Auf der Radnabe sitzt die Bremsscheibe, das heißt diese ist viel kleiner als der Wellendichtring, somit würden die radialen Dichtlippen zur Bremsscheibe abdichten, wobei die Oberfläche dafür viel zur rau ist.

Vermutlich ist dieser Wellendichtring eigentlich nur für ältere Unimog's mit Trommelbremse gedacht!

Vielleicht findet sich ja doch noch wer der diesen Wellendichtring schon an einem Schreibenbremser montiert hat :roll:

Gruß
Christoph
 
Hallo
wie es im Eingebauten zustand bei meinem Scheibenbremser ausschaut.
ob Scheiben-oder Trommelbremse ist doch egal, der Unterschied kommt es hinter der Anlaufscheibe.
Ist im WHB gut zu beschrieben und zu erkennen.
 
Guten Morgen zusammen!

Am Anfang dachte ich habe kapiert was ich brauche bin aber jetzt maximal verwirrt.
Bei mir kommt das Öl nicht aus der Dichtfläche zwischen Dichtring und dem Verschleißring sondern aus einem Bohrloch für die Schrauben und zwar nicht das unterste sondern bei Draufsicht links, das dritte von unten also quasi ganz knapp unter der Füllhöhe.

Da ich gerade meinen Bremssattel überhole bin ich am überlegen ob ich den Dichtring gleichmitwechseln soll.
Da das Öl aber aus dem Bohrloch kommt bin ich nicht schlüssig ob das überhaupt was bringt bzw notwendig ist.

Nächste Frage ist wie man ohne Drehbank und ohne abdrehen dann die neuen Ringe verbauen kann?
Muss ich dann das Verschleißteil zwangsläufig mit ersetzen?

Und bisher stand nur dass die Kassettendichtringe teuer seien. Hat da jemand ne Hausnummer?

Und nicht zuletzt: Stimmt die Bezeichnung OSS 136 x 165 x 7,5/15,5 L0 für hinten rechts, 406 Bj 1975 Scheibenbremse?
Hab ein Konto beim Normteilehändler, daher die Frage...

Bin gespannt ob ich wieder Licht ins Dunkel bekomme!

Auf jeden fall schonmal vielen Dank!

Grüßle Michael
 
Hallo Michael
der Anlaufring muß bei dem neuen Wedi neu, evtl runterdrehen,muß man aber anschließen noch schleifen, sonst wird das mit dem neuen Wedi nix. Ich weiß aber nicht, wie stark die Härteschicht ist. Ein Kassettendichtring A018 997 33 47 vom 418 kostet je nach Rabatt zw 60 und 70 €. (Achse 747 530) Dazu kannst du den alten Anlaufring mit VHM abdrehen, die Oberflächengüte reicht mit feindrehen. Der Kasstetndichtring ist auch innen gummiert und wird auf den Verschleißring aufgedrückt.
einem Bohrloch für die Schrauben und zwar nicht das unterste sondern bei Draufsicht links, das dritte von unten also quasi ganz knapp unter der Füllhöhe
meinst de die Durchgangsbohrung an der Flanschschrauben,.
smilie_denk_10.gif
 
Diese Löcher meine ich ;-)

Das Bild ist direkt nach dem Abbau. Mittlerweile ist da drum rum sauber!

Grüßle Michael
 

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Hi Michael
die enden hinten alle im Öl, muß ja durch die Verschleißscheibe bis in das Zahnrad, und das sollte eigentlich im Öl laufen, wenn nix mehr käme wäre nicht gut.
 
Hallo Michael,

aus den Gewindebohrungen des Zahnrades kann für gewöhnlich kein Öl rauslaufen, weil es Grundbohrungen sind, also nicht durchgehend. Es sei denn das Zahnrad ist auf der Rückseite beschädigt.

38436006gq.jpg


38436014bf.jpg
 
Hallo
war etwas verkehrt ausgedrückt, das Öl kann durchaus zwischen Verschleißscheibe und Zahnrad in die Schaubenbohrung eindringen und außen wieder austreten. Durch Ausdehnung kalt-warm kann auch eine Pumpwirkung eintreten, eine Dichtung ist ja nicht vorhanden.
 
hänge mich mal dran.
Mangls Ersatz hier in Togo gibt es zwei Fragen, falls min Dichtringe keine Beschädigungen haben kann ich mit säubern und fetten Verbesserung erfahren?

und sollte in einem Anlaufring ine Kerb sein, hilft es die Ringe untereinander auszutauschen?
 
Hallo Phillip
und sollte in einem Anlaufring ine Kerb sein, hilft es die Ringe untereinander auszutauschen?
wenn der Anlaufring tief eingelaufen ist, hilf nix mehr. Du wechselst das Problem nur von rechts nach links.
Es gibt verschiedene Ringe, du braucht auch genau "deinen" Ring da sonst die Bremsscheibe nicht mehr mittig in der Zange läuft.
 
Hallo Philipp,

das Thema hatten wir schon mal: https://www.unimog-community.de/phpBB3/post512326.html?hilit=spannende%20geschichte#p512326

Wenn Du 'ne Drehmaschine zur Verfügung hast, ist einiges zu machen. 1/10 mm kann von der Verschleißscheibe jedenfalls runtergehont werden um eine vorschriftsmäßige Oberfläche zu erhalten und mit einer neuen Dichtung wieder dicht zu werden. Auf den Drall der Dichtung achten!
 
naja, noch kann ich nur Daumen drücken, Splinte sind raus, aber Muttern sind fest, hab auch keine Möglichkeit die Vorgelege zu fixieren, außer außen an den Bolzen mit Hebel zum Boden und das ist nicht so toll.

Sperren kann ich nicht einlegen und Bremsscheibe ist auch schon runter, andere Idee ohne Schlagschrauber?
 
Hallo Phillip
nimm ein ordentliches Flacheisen, bohre zwei Löcher für die Flanschschrauben so hinein, dass das Flacheisen seitlich vorbeiläuft und sich am Boden abstützt und dann die Mutter lösen.