Wenn die Ross Lenkhilfe mal nicht funktioniert...

uweK

New member
10. Juni 2004
147
0
16
Guten Tag,
wollte mich erst an das Lenkhilfe Einbauthema anhängen,so ist es aber nicht verwirrend.
Für den Betrieb ist die Lenkhilfe außer im Wald, in Ordnung.
Wenn der Unimog mangels Motorkraft, also ohne Hydraulikdruck liegen bleibt und geschleppt werden muß, ist die Krafteinwirkung zwischen Lenkstock und Achsschenkel zu groß.Es verbiegt die Lenkstange und zerreißt die Steuerbüchse im Regelteil... Statt zu drehen,stemmt sich die Regel-Spurstange erst nach unten.
Wie stellt Ihr Euch das Vorgehen in dem Fall vor?Alles ausbauen,??
Oder Hydraulikdruck elektrisch erzeugen?
Bin gespannt.

Uwe
 
Hallo,

aus diesem grund überlege ich noch, ob ich die Lenkhilfe wirklich einbaue. Ohne Motor ist der 411er dann nicht zu lenken. Wenn man ihn z.B. aus der Garage ziehen will, weil er nicht anspringt ist da recht kompliziert. Auch wenn ger gezogen wird, lenken die Räder nicht mit.

Ich weiß auch nicht welche Vorschfrift es von DB gab, aber anscheinend hilft dann nur aufladen.

Aber warum schreibst Du, daß die Lenkhilfe im Wald nicht okay ist?

Gruß,

Markus
 
Hallo Markus,
Schön, daß Du dich an mein Thema drangehängt hast.
Einschränkung im Wald besteht durch das Verdrängen von Astwerk durch den Zylinder und die Schläuche / Vorsicht an Baumstümpfen.
Der Unimogmotor kann auch ausfallen,nicht nur eine Batterie leer sein.
Das macht mir zu schaffen,denn rumstehen lassen und sich dann was einfallen lassen ,kann man mit einem Unimog vergessen.
Ist jemand freundlich Dich zu schleppen kriegt der spätestens dann einen Vogel,wenn Du anfängst um die Lenkung zu "wimmern".
Aber das Teil verreckt definitiv ohne Hydraulikdruck.
Sollte man Notfallspurstangen bauen und wie??

Gruß Uwe
 
Hallo zusammen,
Mir ist das Thema wichtig, deshalb möchte ich mich mit der Frage nach oben schieben. Wer hat dazu eine Idee oder Anregung?

Uwe
 
Hallo Freunde,
schön das auch mal jemand über die Probleme mit der sehr gesuchten und teuren Lenkhilfe schreibt.
Notlenkstange ständig mitführen und Umbauprozedur im Schadenfall
ist zwar umständlich , aber wahrscheinlich die billigste Lösung.
Von einer DB Anweisung habe ich bis jetzt noch nichts gelesen .
Hier wäre Arne als Unimogweiser vielleicht gefragt?

ratlos Jochen
 
Hallo Kollegen,

mein 71´er 411er mit Werner Forstaufbau ist ab Werk mit der Lenkhilfe ausgestattet worden. Habe auch schon den Mog ohne Motor mit meinem anderen Mog rangiert. Es lenkt sich etwas schwerer aber kaputt geht da nichts.
Seid ihr sicher alles richtig eingebaut zu haben??

Grüße
Ralf
 
Ja,
alles werkseitig. Achsschenkel neu ausgebuchst Lenkung spielfrei.
Aber schau Dir mal die Krafteinleitung an der Regeleinheit vom
Zylinder an.
Die "Spurstange" ist nur eine Regelstange.Die Übertragung
Lenkrad/Lenkgetriebe baut Kräfte auf,die nur auf ebener Fläche behutsam gedreht zur Radbewegung führt.
Mit der Übersetzung Lenkgetriebe schaffst Du es ganz leicht
die Lenkstange zur Banane umzuformen und danach ist die Regeleinheit dran. Der Kraftverlauf ist nicht in einer Linie.
So sehe ich das zumindest.
Bin weiterhin sehr interessiert
Gruß Uwe
 
Ich kann da Uwe nur zustimmen! Die Kraft, die über die Lenkstange in den Zylinder eingeleitet wird, steuert nur den Zylinder. Zum lenken wird die Kraft zwischen dem zusätzlichen Halter an der Radaufhängung fahrerseitig und dem Lenkspurhebel aufgebaut. Zu viel Kraft in der Lenkstange, bringt den Steuerhebel in Anschlagsposition und ab da get dann etwas kaputt., je nachdem, was schwächer ist (Steuerhebel oder Lenkstange).

Die Lenkhilfe funktioniert nicht wie eine herkömmliche Servolenkung, die dann nur schwerer zu lenken ist!

Gruß,

Markus
 
N´Abend zusammen ,
und was machen wir nun mit unserer "SA" aus dem letzten Jahrtausend, wenn der Mog mal nicht mehr kann?
Gruß Uwe
 
Hallo Uwe,

frag man bei DB an, da gab es mit großer Wahrscheinlichkeit eine KD Anweisung! Bei der stückzahl ist sicher der eine oder andere 411er mal in die Werkstatt geschleppt worden.

Gruß,

Markus