Hallo Axel,
hast zur Hälfte recht, bezogen auf das Thema Hinterachsfedern jedoch wohl"ganz" recht. Vorne ist es beim 421 normal dass die Achse dicht am Rahmen anliegt. Das kannst du auch hier nachlesen:
http://www.unimog-community.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=20434&highlight=achse+federweg+federn&sid=821dd1ee498db32347d91db6a25011f3
Hinten habe ich aufgrund deiner Antwort gerade mal nachgemessen, da ist natürlich mehr Platz - logisch. Erstens federt er ja auch eine Menge ein wenn etwas im Kraftheber eingehängt wird, zweitens würde er sonst auch auf den inneren Federn aufliegen was er ja nicht tut.
Das Nachmessen hat, obwohl die Pritsche mit ca. 300 kg Holz beladen ist, eine Höhe von rund 40mm ergeben. Es würde ohne Holz also noch dieses Gewicht eher etwas mehr sein.
Vorne ist im Moment ca. 1,5 cm Platz zwischen den Kummipuffern und der Achse, verbaut ist vorne im Moment eine Seilwinde Mercedes Typ C. Somit wäre, wie Gundo es schon vor Jahren ausprobiert hat, beim 421 eine Vorderachsabgleichung wahrscheinlich nicht abwägig.
Habe gerade zwar nicht nachgemessen, bin aber der Meinung dass mein Unimog verstärkte Federn verbaut hat. Dies kann ich auch merken wenn ich Anbaugeräte betreibe. Mit dem Frontkraftheber oder der Seilwinde "holpert" es merklich weniger. Ohne Gewicht holpert er wie die alte A-Klasse.
Trotzdem würde ich gerne wissen ob der Unimog "weicher" läuft wenn er (dann eben nur vorne) höher liegt und dies mit oder ohne Anbaugeräte.
PS: Noch etwas interessantes zum Thema Höherlegung:
http://www.unimog-community.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=24255&postdays=0&postorder=asc&highlight=achse+federweg+federn&start=15