Werkstattimpressionen Fotowettbewerb

Erst mal herzlichen Dank an alle, die ihre Werkstattfotos in die Gallery gestellt haben.
Das ist richtig aus dem Leben gegriffen. Keine blinkenden Mogs, sondern oft wurde das volle Elend des Mogers gezeigt. Rost und Schmier und ölige Finger. Aber die Erfolge fotografiert man wohl lieber. Frisch lackierte Kabinen, erfolgreich zerlegte Getriebe, das neue Regallager.

Also ich habe mich richtig schwer getan. Zum Schluss bin ich aber doch auf eine Auswahl von zehn Bildern gekommen, die mir besonders gut gefallen.
Diese Bilder werde ich jetzt der Reihe nach vorstellen, bis am Ende der Gewinner gezeigt wird.
Zunächst soll heute aber erst mal der erste Preis gezeigt werden.

Es geht, wie gesagt, um ein nützliches Werkstattzubehör.
Den SCHOPPENSPENDER.

Zunächst von links gesehen.

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Und so von rechts.

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Die Benutzung sei kurz erklärt.
Der Schoppenspender wird vorzugsweise am Eingang der Werkstatt direkt neben dem Feuerlöscher platziert. Man betritt also voller Schaffensfreude und in banger Erwartung der auszuführenden Arbeiten die Werkstatt und greift sofort zum ergonomisch geformten Griff des Schoppenspenders.

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Durch leichten Druck auf den Betätigungshebel erscheint das erwartete Elektrolytgetränk.

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Danach öffnet man mit dem unverlierbar befestigten Öffnungsgerät über den Dschuppknochen den Verschluss des Erfrischungsgetränks.

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Und nach Beseitigung dieses Hindernisses und dem Genuss der lange erwarteten Flüssigkeit ist die Karosse nicht mehr so rostig, das Getriebe lässt sich schon viel besser schalten, als gestern und die Vorderachse verliert kaum noch Öl.

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Das Gerät lässt sich auch mit Coladosen oder Wasserflaschen betreiben.

Die Besprechungen der Gewinnerbilder folgen in den nächsten Tagen in diesem Thread.

;) Thorsten

Ach, und übrigens, wünsche ich euch ein problemloses neues Werkstattjahr.
 
Hi,

mal eine Frage so am Rande:

Wir der Schoppenspender gefüllt und mit einer Nachfüllreserve geliefert :cool: ???
 
Platz 10
Stefan Fuchs

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Also, das dieses Bild nicht weiter vorne gelandet ist, liegt allein an der schlechten fotografischen Qualität. Aber der Stefan wird der Gallery sicher auch noch mal das
Original zukommen lassen.

Auf diesem Bild steht der Mogler ganz im Vordergrund. Oder sollte man sagen, sitzt im Untergrund ? Diese Heransitzensweise an eine Mog-Restauration war mir bisher völlig unbekannt. Warum hat er sein Unikum nicht einfach auf zwei Böcke gestellt ? Das Lächeln im Gesicht, lässt zwei Vermutungen zu. Entweder haben sich der Fotograf und der Restaurator den Zustand ihres Unimogs schön gesoffen, oder der Entroster tritt im direkten Anschluss an die Aufnahme einen sechsmonatigen Erholungsurlaub an. ;)

Thorsten

Originalbild mit Erklärungen von Stefan unter:
http://web3.unimog-world.de/4images/details.php?image_id=285
 
also ungeheuerlich meine fotografischen Fertigkeiten so zu verkennen....

das Originaljpg kann beim Schützen dieses Bildes angefordert werden, mir wurde es trotz dreifacher Bitte nicht fristgerecht zugestellt :-(, aber egal!

Eine weitere unserer Werkstatttheorien sei hier zum besten gegeben, was am Boden steht, kann nicht tief fallen! - soviel zum Thema aufgebocktes Fahrerhaus!

Frohe weitere Bewertungen!?!
Stefan Fuchs
 
Platz 9
Carl S.

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Hier werden wir wohl Zeugen bei der Vorbereitung eines gewagten Tierversuches.
Nur, weil der Gaul wegen ständiger Übung nicht mehr so schnell voll ist, wie sein Besitzer, soll ihm eine Unimoglichtmaschine implantiert werden, damit er schneller unter Strom steht.
Die Angst ist dem armen Tier schon ins Gesicht geschrieben.
Fassungslos stehen wir hier vor der skrupellosen Experimentierfreude der Mogschrauber. :D ;)

Thorsten

Originalbild von Carl unter:
http://web3.unimog-world.de/4images/details.php?image_id=281
 
Wir könnten ja die letzten fünf per Umfrage ermitteln? Kann man den Schoppenspender irgendwo erwerben. Hätte gerne eine für meine WG.
 
SO !- jetzt geht`s Forum ja endlich wieder - kann ich mich endlich beschweren :mad: :

Also, muss ja schon sagen, komische Jury, die genau das einzigste Bild OHNE Mog auswählt .... :( -> aber Thorsten:
Wenigstens versuchen wir nicht das arme Tier mittels einer krafftvollen 404-LiMa zu rösten, um es dann zu essen ..... *viele Punkte - Erinnerung an alte Beiträge ...* :D


* ;) * -Gruß
Carl

[Editiert am 7/1/2004 von Carl-S.]
 
Hallo Carl.
Ja, endlich gehts Forum wieder.
Aber hast du wirklich geglaubt, dass ich dieses Bild unter den Tisch fallen lassen würde ??

Bitte entschuldige meinen Kommentar zum Bild ;)

@Thilo
Nein, wir können die letzten Fünf nicht per Umfrage ermitteln. Die stehen schon fest.
Und, nein, der Schoppenspender ist nicht käuflich zu erwerben. Ist ein Einzelstück.
Den muss man schon gewinnen.

Thorsten
 
Also ich find das schon gut, dass diese eindeutig objektiv subjektiv arbeitende Bewertungsprozedur nicht umgemodelt wird, wenngleich die Kommentare nur schwer nachvollziehbar sind, schliesslich hatte ja jeder und jede austreichend Gelegenheit, seinen Senf bzw. Bildbeitrag beizusteuern.
Stefan Fuchs
 
Platz 8
Hartwig Heil
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Ein dramatisches Bild. Himmelhoch aufragend die Kabine, die sich wie ein Kampfhubschrauber auf den Betrachter nieder zu stürzen scheint.
Erst im Nachhinein bemerkt man, dass der Mog doch noch ein wenig Bodenberührung hat.
Dünne Beinchen bewahren die wankende Masse vor dem Kippen.
Drumherum alles versammelt, was zur Wiederherstellung der Bodenhaftung des abgehobenen Mogs nötig ist. Auch lässt die Anordnung der Werkzeuge und der Betriebsmittel und die sorgfältige Abdeckung wichtiger Teile ein ausgeprägtes Ordnungsbewusstsein des Fotografen erkennen.
Wohl dem, der eine solche Werkstatt sein Eigen nennt.

Thorsten

Originalbild von Hartwig unter:
http://web3.unimog-world.de/4images/details.php?image_id=209
 
Hartwig,
wenn ich **Deine** tolle Werkstatt hätte, wäre ich auch mit Platz 8.888 zufrieden:
Deckenkran, Heizung, Licht, trocken und sauber, 4,5 m Raumhöhe, Stauschränke ohne Ende, und wahrscheinlich Dein Bett gleich nebenan im Wohnhaus \\neid_off\\
Was willst Du mehr?? ;)

Viele Grüsse aus meiner kalten, finsteren, tropfenden, zugigen, ungefliesten Garage
-Martin.Glaeser-
 
Hallo Thorsten, nu mach es doch nicht so spannend.
Wer hat Platz Sieben?
Gruß Mirco
 
Hallo Mirco,

der Thorsten ist doch voll im Streß - er muß den Schoppenspender doch noch leer trinken :cool: und bei den Hessen dauert das seine Zeit.
 
Platz 7
Mirco

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Im Mittelpunkt der waidwunde Motor. Spannungsvoll eingerahmt von einem offenen und einem geschlossenen Werkstattwägelchen, die die Beweglichkeit demonstrieren sollen, die dem Reparaturobjekt fehlt.
Am unteren Bildrand fixiert, nur scheinbar achtlos verteilter, Ölbinder das Auge des Betrachters und erinnert an die vor kurzem drohende, gerade noch verhinderte Umweltkatastrophe.
Zentral im Bild symbolisiert das helle Garagenfenster die Hoffnung des Motoreninstandsetzers die schwierige Aufgabe doch noch erfolgreich bewältigen zu können. Eine Hoffnung, die auch nach Sonnenuntergang mit Hilfe eines Halogenstrahlers aufrecht erhalten wird.
Zahlreiche geschickt im Bild platzierte und versteckte Anbauteile, Werkzeuge und Hilfsmittel wecken Begehrlichkeiten beim Betrachter und zeugen gleichzeitig von der Komplexität der Operation.
Eine wahrlich meisterhafte Fotokomposition.

Originalbild von Mirco unter:
http://web3.unimog-world.de/4images/details.php?image_id=224




[Editiert am 21/1/2004 von thorsten.schlote]
 
Wow, was für eine Aussagekraft in einem nichtsahnend geschossenem Foto stecken kann.
Das hätte ich so nicht erwartet, ja nicht mal erhofft, aber super Schreibstil, ich hab fast am Boden gelegen.
Ob Ihrs glaubt oder nicht, ich hab es aber tatsächlich geschafft den waidwunden Motor fachgerecht zu versorgen und zu verpflanzen, mit anderen Worten, er bewegt sich wieder so, wie sich der Kontrukteur das früher mal gedacht hat.

Gruß Mirco
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Platz 6
Christian F.
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Im Bild von Christian dominieren klare einfache Linien und Flächen das Bild und dokumentieren so eindrucksvoll das ganze Elend des Korrosionsschutzes von Daimler Benz.
Die unifarbenen Flächen der Karosseriereste sind mahnendes Denkmal und lautlose Anklage an die Mog-Konstrukteure.

Und doch sieht man den Willen des Restaurators die Fragmente zusammen zu halten.
Man sieht, dass die Rostbakterien ihr Vernichtungswerk über kurz oder lang verloren geben müssen. Fast automatisch entsteht vor unserem Auge das Bild des Restaurators, der mit geballter Faust und wutverzerrtem Gesicht den Rostnaben ein donnerndes „Ich kriege euch !“ entgegen schleudert.
Hier kommt kein Brathähnchen zum Tierarzt. Hier werden Schweißnähte gezogen, die dem Unimog, entgegen dem Willen seiner Fabrikanten, weitere 50 gesunde Jahre sichern.

Ein hervorragender sechster Platz.

Das Originalbild von Christian liegt unter :
http://web3.unimog-world.de/4images/details.php?image_id=289