Werner-Winde und Fragen an die Fachmänner!

spregel68

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22. Juli 2008
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Hallo miteinander,

Seit etwas mehr als 2 Monaten habe ich einen U 421 Baujahr 86 mit Werner-Winde (Zugseilwinde H 64 M1 ZE 01). Habe mit ihr auch schon richtig im Forst gearbeitet. Jedoch mit Problemchen. Das Ausziehen des Seils war recht kraftraubend, weshalb ich mich jeweils entschloss das Seil mit dem Mog auszuziehen. Kraft hat die Winde ohne Ende. Einziehen des Seils ging stets problemlos. Ich wollte die Winde jetzt aber mal etwas überholen, da ich nicht weiss, wie oft und wie der Vorbesitzer diese eingesetzt hat.
Das Getriebeoel zu wechseln denke ist nicht so eine Sache, vor allem habe ich da noch auf einer Anleitung der Firma Werner den Typ Oel: SAE 140 (1.2 Liter).
Das Seil selbst ist aktuell in einem unbehandelten Zustand, vielleicht ist dies auch der Grund, warum es so streng rauszuziehen geht oder liegt es allenfalls an der Bremse.
Wollte mal die Meinung hören von Euch, die Ihr vielleicht eine gleiche oder ähnliche Winde habt.
Mein Vorgehen wäre folgendes:
1. Getriebeoel wechseln
2. Seil vollständig abwickeln und reinigen und fetten (Graphitschmiere?)
3. Rolle überprüfen wie leicht sie sich drehen lässt?
4. Bremse verstellen? und falls ja wieviel? und ist dies die Schraube neben dem Haken auf dem Photo?
5. Ist das Seil eventuell zu dick? Ich finde leider nirgends eine Angabe für den Durchmesser bzw. Typ des Seiles, welche für diese Winde vorgesehen wäre?
Habt Ihr mir einige Tips?

Besten Dank.

Mit freundlichem Gruss
Markus
 

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Aus der ferne tippe ich auf 14 er seil,unnötig dick und vor allem schwer.Die H64 hat,wenn ich mich nicht irre,6,5t zugkraft und dazu brauchst ein seil mit doppelter bruchlast.Am besten hochverdichtet,gibts schon 11mm seil mit 14,4t bruchlast.Da du aber keine stütze hast und deswegen nicht die volle zugkraft nutzen kannst würde ich den luftdruck mittels luftdruckminderer schwächer einstellen um die zugkraft der winde zu reduzieren und dann hochverdichtetes 10mm seil aufzeihen.Die schraube auf dem letzten bild neben deinem "Enter" haken dient zum einstellen der schleifbremse.Zuerst drehst du diese mal soweit raus bis sie fast herausfällt,dann mal testen wie schwer das seil noch hinnaus geht.Normalerweise muß die trommel sich nun sehr leicht drehen,tut sie das nicht ist was nicht in ordnung.Dann kann es ggfs. sein das die winde zerlegt werden muß,aber das stellt sich ja erst später raus.Das seil neu einzufetten/ölen muß nicht sein.Eventuell sind die kupplungslamellen durch lange standzeit verklebt. Löse mal die schraube der schleifbremse und teste mal was passiert,das seil muß leicht von hand rausgehen.MFG Herbert
 
Hallo Marcus,
eine kleine Anmerkung zum „einfetten“ des Windenseils.
Geh nach dem Motto „weniger ist mehr“ vor. Gerade bei Waldeinsätzen kommt das Seil mit Erde usw. in Berührung und Schmutz bleibt am Seil kleben und geht mit in die Seiltrommel.
Ich verwende für mein Windenseil „CEDRACON K“ Link s.unten, falls er nicht fuzzt - googlen. Ein Seilspray das nicht klebt und Schmutz ab weißt. Eine konkrete Bezugsquelle kann ich nicht nennen, versuch es im guten KFZ.- Teilehandel bei dir vor Ort oder den einschlägigen Forstausrüstern wie z.B. : „Lamm-Seile“, „Interforst“, „Grube“ Ölspray aus dem Baumarkt tut`s zur Not auch.

Glück auf
Olaf

http://www.fuchs-lubritech.com/cms/spip.php?page=produkt&id_rubrique=33&id_produkt=4395
 
Hallo Marcus,windenseil kannst du auch rückfettend kaufen.Ich kaufe meine seile bei Lothar Huck Gmbh.Gute Qualität und super service.MFG Herbert