Wie und woher beziehen Händler ihre Unimogs?

hymer1987

New member
15. Dez. 2008
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Hallo,

wenn man sich bei den einschlägig bekannten Unimoghändlern umsieht, dann fällt einem zunehmend auf dass überwiegend neuere (Baujahr Ende der 90er) 1400-1600er meist mit Hochdach angeboten werden.

Wenn man jedoch bei mobile.de schaut werden außer von diesen Händlern natürlich, kaum Mogs von Bauhöfen, Landwirten, etc. mit diesen oben genannten Kriterien verkauft. Von den Landwirten sind die meisten Mogs eher von den 80er bis frühen 90er und dann meist noch ziemlich heruntergewirtschaftet.

Woher beziehen diese Händler also dann ihre Mogs, von den einschlägig bekannten Portalen kann es jedefalls nicht sein. VEBEG ist ja auch extrem teuer, hiermit könnten sie also auch kaum Gewinn beim Weiterverkauf machen.

Gibt es hier irgendwelche Rahmenverträge zwischen Bund, Bundesländern, Regierungsbezirken die insbesonders Bauhhoffahrzeuge immer nur bestimmten Händlern anbieten?

MfG Andreas.
 
Hallo Andreeas,
also zur VEBEG kann ich nur sagen, ist nicht sooo teuer!! Kommt drauf an, wer einkauft und was alles. Es ist halt einfach so im Leben, der eine weiß was, oder er kennt den oder den. Könnte man auch "Seilschaften" nennen. Und ich glaube nicht, das du hier an Infos kommst. Denn die, die solche Infos haben, verdienen gut Geld damit. Weil es niemand weiß. :idee
 
Tach,

was meinst du mit "die einschlägig bekannten Unimoghändler" ?
Es wird wahrscheinlich daran liegen, das der Händler den Unimog bereits an die Gemeinde verkauft hat und der Unimog dann regelmäßig in der Wartung und Reparatur war.
Warum soll sich denn einer vom Bauhof mit der Suche nach willigen Käufern rumschlagen?
Bei jedem Bauhof liegen Kontaktdaten von den Generalvertretungen oder freien Händlern, ist das Fahrzeug aufgebraucht genügen ein paar Anrufe und man hat das Geld inne Tasche.

Gruß
Patrick
 
die Fahrzeuge der Bauhöfe, Straßenmeistereien,..... werden in der Regel versteigert. Das läuft nicht nur über die Vebeg sondern z.B. auch über die Zollauktion oder direkt bei der Behörde. Die Händler kaufen aber sehr wohl auch bei privat ein, meist zu miserablen Preisen, haben dann einen mehr oder weniger großen Aufwand und verkaufen das Fahrzeug wieder- manche am liebsten weit, weit weg. Hab das selber schon mehrfach erlebt und beobachten können, da werden Unimog für 5000 Euro gekauft, abgedampft, frisch drüberlackiert, wenns gut läuft ein Ölwechsel gemacht und für 20000 Euro verkauft- als Bastlerfahrzeug, ohne Garantie natürlich und ohne MWSt-Ausweisung. So kannst vom Fahrzeughandel schon gut leben. Fragt sich halt bis wann sich das rumspricht.....
 
Hallo Andreas,

wenn du glaubst, das die Preise die die Vebeg rausgibt auch die Preise sind, die tatsächlich bezahlt werden......
glaubst du auch das ein Zitronenfalter, Zitronen faltet.... :wink: :wink: :wink: (nur Spaß, nicht falsch verstehen)

Wenn ein denen bekannter Händler dort anruft bekommt er erst mal zum Fahrzeug viel mehr Daten als du, kennt die ganze Geschichte, die Reparaturen und die Akte und weiss sehr genau, was er kauft. Wenn er dann noch ein ganzes Paket mit mehreren Fahrzeugen abnimmt steht auf der Rechnung für das einzelne Fahrzeug ein Preis, von dem wir nur träumen können.
Dazu hat er auch die Möglichkeit sich die Fahrzeuge vor allen anderen anzuschauen, auszusuchen und eventuell auch aus einem Pool Fahrzeuge zu bekommen, bei dem erst später der Rest der übrig bleibt in den offiziellen Verkauf geht.

Und so läuft das bei den Kommunen auch, ich würde nicht von Seilschaften reden, sondern einfach von einem lange und gut gepflegten Netzwerk des einzelnen Händlers, bei dem beide Seiten wissen was sie voneinander haben und das die Abwicklung absolut problemlos läuft.

Warum soll so ein Portal das Risiko mit einem Privatkäufer eingehen, der einmal in zehn Jahren einkauft, den sie nicht kennen, wenn auf der anderen Seite ein Händler steht der ein Paket abnimmt und dazu noch keine Probleme verursacht.
Die Kunden sollen dann doch lieber bei dem Händler dann kaufen........

Mit freundlichen Grüßen

Ralf
 
Und die Sachmängelhaftung/Gewährleistung wird auf den Händler abgeführt!
Das ist der Hauptgrund für den Umweg über den Händler.
 
Hallo zusammen,

bei uns in der Gemeinde läuft das völlig unkompliziert. Da werden verschiedene Angebote eingeholt und der Restwert des alten Unimogs von den jeweiligen Anbietern festgestellt, fertig. So wie ich das mit meinem privaten Pkw auch mache.

@ Thorsten, kennst Du den Deppen, der den Unimog der 5000 € Wert ist für 20 000 € gekauft hat, nur weil er gewaschen war?

Wenn ja bitte mit Bild, der Gesichtsausdruck dürfte interessant sein.

Gruß Lothar
 
Hallo Lothar,
ich kenn den Händler bei dem das so lief und wohl noch läuft....... Kann es nicht sagen obs heute noch so ist, war schon lang nicht mehr bei dem seit ich seine Geschäftspraktiken kenne. Unimog mit dem Dampfstrahler bearbeitet, von Hand leicht angeschliffen und dann auf dem geschotterten Hof kräftig Bauernblind drauf geblasen. Eine Woche später stand der U406 für knapp 25000 Euro auf seiner Website zum Verkauf