Wo setzt ihr an, um Motor von Hand durchzudrehen??

mazn01

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18. Sep. 2004
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Morgen Mogler
Wo setzt ihr beim u 406 6Zyl Motor an um ihn für einstellungsarbeiten weiterzudrehen ?
Mazn
 
Hallo Forum,

@Thorsten, da mußt Du aber erst den Kühler ausbauen, oder hast Du einen besonderen Trick?

Sonst geht das einfach über den Lüfter. Mit etwas Geduld, bis sich die Kompression nach jedem Ruck am Flügel wieder abgebaut hat, geht es ganz leidlich.

Mit meinem Viscolüfter geht da natürlich nichts mehr und es bleibt nur die 404- Methode:
Hinterrad aufbocken, 6. Gang einlegen und solange am Rad drehen, bis die Kurbelwelle richtig steht. Macht man dies alleine, kommt beim Vor- und Zurücklaufen schon Einiges an Metern zusammen. :wink:
Wundermittel gegen den Bauchansatz :lol:

Gruß

Franz
 
Hallo

Ich hab mit nem Schlüssel an der Verschraubung der Riemenscheibe der Hydraulikpumpe angesetzt und damit den Motor gedreht. Da kommt man eigentlich ohne Probleme von unten dran.

Gruß aus dem Odenwald
Lutz
 
Danke Mogler

Nehme Antwort .... Will kein Veto und Frage auch nicht tauschen.....

Danke Franz die Idee mit dem Hinterrad hat geklappt.
Und gegen das Laufen hilft ein Kantholz zum weiterdrehen
Vielen Dank
Mazn
 
Solange die" komme nicht mehr unter den Mog grenze" nicht erreicht wird...

Hat super geklappt mit dem Hinterrad und kantholz Selbst ist der Mann wenn die Frau nicht da ist. Und zum fest bzw gegenhalten gibts unterm Mog ja genügend

Danke nochmals
Mazn
 
Übrigens Franz
gibt es deine Bremsidee mit auf allen Reifen wirken auch mit Zulassung?
Bin immer noch auf der Suche nach einer legalen Möglichkeit, daß die Handbremse auf alle Räder wirkt.
Mazn
 
Hallo Mazn,

das käme auf einen Versuch beim TÜV an. Ich habe es noch nicht probiert.
Eigendlich ist nichts Verkehrsunsicheres dabei. Mein Spezi von Krauss Maffei hat mir erzählt, dass beim Dingo (gepanzerter Mannschaftswagen auf Basis 437) genauso, parallel zu den Federspeichern, gebremst wird.

Frag doch einfach mal den Prüfer Deines Vertrauens.

Gruß

Franz
 
Prüfer meines Vertrauens?????? Na ja

Also Prüfer hab ich aber leider von der Dekra. Der darf nicht bzw will nicht
Mit ihn habe ich schon mal über die Möglichkeit gesprochen vorne andere Bremssättel zu montieren. Wie hinten mit Umlenkhebel für zusätzliche Bremsseile. Seine Meinung dazu ist so Aussagekräftig wie der Wind von gestern. Jede Stunde aus einer anderen Richtung.
Deine Ausführung gefällt mir vom Grundgeganken her sehr gut. Nur ist mir eine Ausführung die auch bei Ausfall der Luftanlage geht besser.
Fakt ist das mein Mog leider nicht geschont wird. Der macht öffters mal Männchen nach vorn oder hinten. Gut ich könnte mit Gegengewichten die Standfestigkeit erhöhen aber ohne Gewicht kann ich Rahmen und Achsen auch nicht zu sehr überlasten. Nur bei Männchen nach vorne ist die Wirkung der Handbremse weg. Dafür ist das Lenkrad geküsst.
Mazn
 
Hallo Mazn,

Prüfer meines Vertrauens?????? Na ja

ts, ts, ts, alle TÜV- und DEKRA- Prüfer sind kompetent und unbestechlich in der Sache, das weiß doch jeder. :shock:

Die Idee mit dem hinteren Bremssattel vorn montiert, wäre schon machbar. Allerdings hat der hintere Bremssattel nur einen Koben-Ø von 58, gegenüber von Ø60 der vorderen Sättel
Du würdest also etwas Bremswirkung an den Vorderrädern einbüssen. Die Mechanik der Betätigung wäre auch nicht Ohne. Da würden sich Federspeicherzylinder anbieten.
Meine Methode besticht durch simple Konstuktion und ist billig. Ein 1/2" 2/3Wegeventil, ein Schalter und 5m Tekalanleitung mit Verschraubungen, das wars. Die Gefahr des Druckverlustes kann man, nach meiner Meinung, während des Arbeitens vernachlässigen. Ist mir in 25 Jahren harten Gelädefahrens nicht passiert. Klar ist die Gefahr, eine Leitung abzureisen, im Forst größer, aber ich denke, wenn dir das passiert, machst Du eine Pause und reparierst die Leitung.
Meine Methode macht nur Sinn, während der Arbeit, ohne Verlassen des Fahrerhauses. Steigt man aus, reicht auch die hintere Handbremse. Die Bremswirkung meiner Methode ist übrigends deutlich höher, als die der Federspeicherbremse.

wenn Du auf das Treffen im August kommst, kann ich dir die Bremse vorführen.

Gruß

Franz
 
Vielleicht sollte man mal den Prüfer auf den SA Code B23, Vierradfeststelbremse aufmerksam machen, gibt es für 435.115 sowie für 427 und 437. Man muß das Rad nicht immer neu erfinden und beim Mog gibt es nichts was es nicht gibt.
Zum Motordurchdrehen einfach mit einem Schlüssel auf die Mutter der Lima und den Keilriemen feste andrücken, aber nur rechtsherum drehen, sonst löst sich die Mutter.
 
Morgen Mogler
@ Helmut
Die idee mit der Lima habe ich als erstes versucht. ist nicht gegangen.
Werde Spaßhalber meinen Dekra Menschen mal mit dem MB Code belästigen. Schaun wir mal ob er Fremdsprachen kann. Denke aber er ist zu feige. Was der Bauer nicht kennt......

@ Franz
Mit der Druckluft ist das so eine Sache beim Holzarbeiten. Wenn ich volle Ausstattung fahre, habe ich vorne entweder Hubgerüst, Fl4 oder die Funkwinde. Hinten hängt der Rückewagen mit Kran oder Häcksler. Im Holz kommt es leider öfters vor, daß ich mir eine Luftleitung verletze.
Wenn ich dann arbeite würde ich den Luftverlust erst merken wenns Bergab geht. Leider ist hier alles Bergig.

Habe zur Zeit eh ein Luftproblem. Deshalb auch das weiterdrehen. Denke mein Kompressor will in den Ruhestand. Dauerd inzwischen ewig bis alles voll ist.
Mazn
 
Hi Mazn,
der Trick beim Drehen ist den Keilriehmen unterhalb der Lima, also zwischen Lima und Kurbelwelle eindrücken, das erhöht die Umschlingungsreibung. Meiner läßt sich so durchdrehen, ich wechsle so auch die Keilriemen.
Hast du wegen des Luftproblem mal an einen Zusatzkompressor gedacht?

Wegen der Vierrad-Feststellbremse gib mal im EPC mit der Taste F10 die SA 36 193 ein. findest du auch auf der EPC vom 406. ggf zuerst irgendein Bild öffnen und mit F7 die Filter 1 und 4 ausschalten.

Bei der von Franz beschrieben "Schnellstandbremse" wirkt der Luftdruck nur auf den Kreisring der Kammer 2 im BKV. Die Bremswirkung ist also nur die Differenzwirkung mit/ohne Hänger. Wenn man das 3/2Wegeventil durch ein 4/3-Wegeventil ersetzt kann man die "Schnellstandbremse" auch im 406 benutzen. Da das 3/2-Wegeventil ja ein ganz normales Industrie-Ventil ist und kein Bauteil mit einer Prüfnummer, spricht also nichts dagegen, dieses durch ein anderes zu ersetzen. Wenn man dann ein Abgriff der Steuerleitung der Zweikreisanlage auf den zweiten Steueranschluß des 4/3-Wegeventils verbindet, springt das 4/3-Wegeventil um und belüftet die Kammer 2 mit dem Vorratsdruck. Wenn man die Verbindungsleitung absperrbar macht, ist der Serienzustand wieder hergestellt.
 
Moin!

Die Handbremse wirkt doch automatisch vorn, wenn Allrad eingelegt ist. Hast Du nur Angst das Die das Seil reißt?

Mit der Dekra hin oder her, SA angeben wäre ja das einfachste. Für den Umbau von der 84er Pumpe auf die 125er Pumpe beim 406 konnte ich alles anhand des Werkstatthandbuches belegen. Trotzdem wollte er zum Anfang eine Freigabe von DC!!!

SAs lassen sich auch gut erfinden, wie sich an meinem Anhängebock zeigt. Habe MB Nummer drin, wurde aber nicht akzeptiert und mit einer TP Nummer vervollständigt...

Ciao Oliver
 
Die Handbremse wirkt zwar bei Allrad auf alle Räder, jedoch die Bremskraft ist die Wirkung auf die reine mechaniche Kraft beschränkt.
 
@ Das mit dem Allrad ist schon klar. Aber es geht hier um die Sicherheit. Jedes Rad eingebremst ist besser als 2 Räder.
--Doppelt hält besser-- dreifach ist mir lieber

Trotzdem Danke
Mazn
 
@ Mazn
die Antwort war eigentlich an Oliver gerichtret. Ich bemerke des öfteren, dass die Bremskraft der reinen Handbremse arg beschränkt ist. Ich überlege mir deshalb, ob ich nicht hinten einen zweiten Sattel anbaue, ansonsten habe ich schon öfter über die beschriebene Alternative mit dem 4/3-Wegeventil nachgedacht.
 
@ Helmut
Glaub mir ich auch. Besonders wenn ich am Kran sitze und merke, die Handbremse greift nicht richtig
Mazn