Zapfwellenverlagerungsgetriebe U 406

chriatzm

New member
07. Nov. 2005
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Hallo Leute,

kann mir einer sagen, wer die Zapfwellenverlagerungsgetriebe
als Nachbau herstellt??
Das original und auch die mir bereits angebotenen sind mir ehrlich gesagt erheblich zu teuer.

Oder was gibt es noch für alternativen, um einen Spalter, Kreissäge
und Winde anzutreiben??

Für jeden Tipp sage ich schon mal danke im voraus.

Allen ein Frohes und glückliches Jahr 2007

Gruß

Christian
 
chriatzm schrieb:
Hallo Leute,

kann mir einer sagen, wer die Zapfwellenverlagerungsgetriebe
als Nachbau herstellt??
Das original und auch die mir bereits angebotenen sind mir ehrlich gesagt erheblich zu teuer.

Oder was gibt es noch für alternativen, um einen Spalter, Kreissäge
und Winde anzutreiben??

Für jeden Tipp sage ich schon mal danke im voraus.

Allen ein Frohes und glückliches Jahr 2007

Gruß

Christian


Wenns nur um den Spalter ginge...mein Binderberger H10 lässt sich ohne irgendwelche Zusatzteile an der Heckzapfwelle betreiben.
Jetzt bin ich auf der Suche nache einer Säge, die das gleiche ermöglicht :)

Gruß Jochen
 
Hallo Christian!
Weitwinkelgelenkwelle ist auch nicht die Lösung.
Erstens kostet eine Gelenkwelle mit 2 Doppelgelenken auch an die 500 Euro und dann ist das Schiebestück durch die langen Gelenke sehr kurz und könnte die Längenänderung beim Aufheben nicht mehr ausgleichen.
Wie Jochen schreibt, passende Geräte suchen oder die vorhandenen wenn möglich soweit anpassen dass es sich ausgeht.
Ich habe auch schon gelesen, dass einige die Unterlenker verlängert haben, das bringt auch eine Verbesserung.
 
Hallo Christian,

ein günstigeres Verlagerungsgetriebe gibt es bei www.hp-holster.de. Bei dieser ist allerdings die Befestigung geschraubt, also keine Schnellwechselkupplung.

Gruß Georg
 
Hallo Christian,

Du solltest beschreiben, welches Gerät Du konkret mit dem Zapfwellenverlagerungsgetriebe antreiben willst und fragen, ob eine solche Kombi schon jemand ausprobiert hat.

Grund: Der Abstand von Zapfwellenanschlussstummel am montierten Verlagerungsgetriebe bis zu den "Unterlenkeraugen" ist in der Regel geringer als beim Traktor.

D.h. Du benötigst beim Unimog mit Verlagerungsgetriebe zumeißt eine viel kürzere Zapfwelle. Diese darf aber auch nicht so kurz sein, dass sie sich beim Heben/Senken auseinander zieht. Es kann also durchaus sein, dass Du irgendwelche Geräte am Unimog nicht betrieben kannst, obwohl Du ein Verlagerungsgetriebe hast - einfach weil der Abstand vom Verlagerungsgetriebe zum Dreipunktanbaugerät zu gering ist. Längere Unterlenker wären eine mögliche Not-Lösung in einem solchen Fall.

Kurz: Nicht alles, was an eine Standard-Traktor-3-Punkt-Heckhydraulik/Zapfwelle passt, funktioniert auch an einen Unimog.

Also vor Maschinenkauf am besten ausprobieren bzw. Rückgabemöglichkeit offen halten, wenns nicht passt.!

gruesse
hueroth
 
Mario schrieb:
Hallo Christian,

du kannst es eventuell mit einer Weitwinkelzapfwelle
z.b.Walterscheid versuchen.

Gruß Mario

Hallo Christian,

finde diese Idee (Weitwinkelzapfwelle ohne Verlagerungsgetriebe) auch gut. Wie schon geschrieben, mit den konkreten Geräten ausprobieren.

gruesse
hueroth
 
Hallo Mogler,

vielen Dank erst einmal für Eure Tipps.

Ich habe leider nur ein Problem:

Die Geräte wie Spalter und Säge ( von Posch ) sind bereits seit einigen Jahren vorhanden.

Was haltet Ihr von der Idee, die Zapfwelle in die Mitte zu verlegen ??
Hat das vielleicht schon einer gemacht??


Gruß

Christian
 
Hi Christian
mit dem Gedanken habe ich auch schon gespielt jedoch ist Sie dann immernoch relativ hoch und und man müsste den mittleren Lagerbock ebenfalls verlegen weil der Winkel sonst zu groß ist und das die Kreutgelenke nicht mehr mitmachen, außerdem ist der Querlenker an der Hinterachse in eingefedertem Zusatnd sehr weit oben, sodass kaum Platz für eine Zapfwellen bleibt.
Ich würde sagen in den sauren Apfel beißen und ein Teil kaufen, dann hast du deine Ruhe,

Mfg Peter
 
Hallo
ich habe noch ein Zapfw.Getriebe abzugeben, ca. 3 Jahre alt,
guter Zustand.

Into: 0171 1910406
Gruß Dirk
 
chriatzm schrieb:
... Was haltet Ihr von der Idee, die Zapfwelle in die Mitte zu verlegen ?? ...

Nichts.

Wenn das so einfach ohne wesentliche Nachteile realisierbar wäre, hatte das Mercedes direkt gemacht. Versuchs lieber mit dem Verlagerungsgetriebe. Das bekommst Du hier im Forum oder bei Ebay immer wieder los. Achte aber drauf, dass Du ein Verlagerungsgetriebe mit den richtigen Wellenprofil erwischt. Da gibts auch welche, mit deren Wellenprofil Du nichts Anfangen kannst, da die dem landwirtschaftlichen Standart nicht entsprechen.

gruesse
hueroth
 
Hallo,

habe bei meinem 421er den Zapfwellenbock um 180° von unten an den Rahmen geschraubt kann seit dem alle Geräte,Binderberger H17,Posch Kegelsp,8T Seilwinde-Eigenbau,mit gekürzter normaler Zapfwelle betreiben wichtig ist das der Anschluss der Geräte in der Mitte ist.

Mit Verlagerungsgetriebe kann ich meine Winde nicht betreiben Z-welle ist dann zu kurz,verlängerung der Unterlenker wäre der lezte Ausweg.


Gruss Steffen
 
Hallo Zapfwellenverlagerer,
ich hatte mal einen Mog zum Durchhandeln...........

da war das so gelöst:

Wie Ihr seht muss man sich um das Handbremsseil kümmern. Ob es sonst noch Probleme gibt kann ich nicht sagen.

Gruß, HP
 

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Ich habe bei meiner Seilwinde das Problem so gelöst, dass ich einfach deren Dreipunktaufnahme assymetrisch verschoben habe (I-Träger drangeschweisst und zwei Rundstähle links und rechts). Damit läuft die Zapfwelle grad fast raus. Die Zapfwelle habe ich dann angepasst, indem ich sie gerade so kürzte, dass sie bei ganz gesenktem HKH nicht auseinander geht.

Liebe Grüße aus Kärnten

Rudolf
 
Hallo, Mogler,

möchte diesen älteren "Fred" noch mal aktivieren und für meine Gedanken keinen eigenen aufmachen...

Das Problem bei der Lösung von HP-Heggenstaller ist, dass bei dieser Lage des ZW-Stummels kein Heckkraftheber montiert werden kann, weil die Welle der Hubarme genau dort unter dem Rahmen verläuft. Eine Montage noch tiefer, also unter der Hubwelle ist jedoch nicht mehr möglich, weil das dann mit den Achsen beim Einfedern kollidiert.

Heute habe ich mir für meinen eigenen 406 letzte Gewißheit verschafft:

Mulchgerät - geht ohne Probleme ohne ZW-Verlagerungsgetriebe
Fräse - geht ebenfalls ohne Probleme ohne ZW-Verlagerungsgetriebe
Kreiselegge - dito.
Ein Kollege hier im Forum betreibt sogar eine Dreipunktwinde mit ZW-Stummel rechts ohne ZW-Verlagerungsgetriebe.

Für meinen Teil stelle ich die Suche nach einem ZW-VG ein, ich brauche definitiv keines.

Demnächst werde ich noch mal meine alte Dreipunktwinde probieren, aber da alle anderen Maschinen gehen, geht die auch.

Übrigens: Die Abwinkelung bei Mulcher, Fräse und KE beträgt weniger, als die Hälfte des zulässigen Winkels für Einfachgelenke.

Grüße an alle

Holger
 
Hallo Holger,

ich vermute mal, daß Deine 3-Pkt. Winde auch geht.

Ich selbst betreibe seit letztem Jahr eine 5 to. Uniforest Winde am Mog und bei der ist der Zapfwelleneingang in Fahrtrichtung rechts.

Selbst wenn sich das Rückeschild 40 cm im Boden eingegraben hat, läuft die Welle noch einwandfrei und die Schiebehülsen haben noch ca. 10 - 12 cm Überdeckung.

Bisher keinerlei Probleme, auch bei voller Drehzahl :)

Gruß

Stephan