So als Beispiel , mal mein Hobby.
Auf ne Vorstellung kann ich wohl verzichten.
Nachdem mein Mog 2003 fertig war mmußte was neues her also hat mich ein sehr altes Fieber wieder gepackt, und ich habe meine Werkstatt Stück für Stück um eine relativ komplette Schmiede erweitert, gerade das Messerschmieden war ja schon lange mein Steckenpferd doch die Ausrüstung rudimentär.
Mitlerweile schmiede ich alles an Messern was mir so in den Sinn kommt, egal ob aus Kohlenstoffstahl, Pulvermetalurgisch oder Damast mit allen seinen Facetten. So entsteht jeden Monat etwa 1Messer wenns gut läuft und die eigene Sammlung wächst.
Ich gehe aber auch auf entsprechende Märkte und führe vor.
Hier ist es natürlich sehr angenehm wenn man sich abends in sein Unimogwomo zurückzehen kann und ausreichend Leitung und Zuverlässigkeit hat auch mal nen schweren Hänger mit dem ganzen nötigem Gerfaffel hinterherzuziehen.
Hier bin ich gerade in Stutensee bei einem der führendem Custom Knife Maker Deutschlands und führe vor wie ich meinen eigenen Stahl schmelze, und zwar nach dem Wootz Verfahren aus der Zeit 4- etwa 12Jahrhundert "Persicher Raum" (natürlich in der modernen Variante mit Gasbetriebenem Ofen der wiederum natürlich Eigenbau ist.)
Dieses Verfahren ist mit der modernen Stahlverhüttung nicht die Bohne vergleichbar und bringt ein Grundmaterial das extrem viel Kohlenstoff erbringt und als Endprodukt zu den besten Klingen zählt die es je gab.
Allerdings dauert der gesamte Prozess bis aus so einem Kuchen das Rohmaterial für Klingen entsteht bis zu 2Wochen an reiner Schmiedearbeit.
So sieht das aus:
Und das kommt dabei raus:
Für die Metalurgen ein Bild der übergroßen Austensitkristalle die nur bei diesem Verfahren entstehen für für die besonderen Eigenschaften dieses Stahls verantwortlich sind.
Im Vergleich einmal Multibahnen Damast Messer oben.
einmal Wootzmesser mit ausgeprägter echter Härtelinie
Tschau Torsten