Zeigt her Eure Trenkle

Hallo Holger,
grüße dich. Ich habe auch die Ersatzteilliste und die Betriebsanleitung, in dieser wird aber von der Lenkung gesprochen. Mehr kann ich (noch) nicht beitragen.
 

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So der erste Schritt ist gemacht und die Kabine ist geschweißt

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und zum Strahlen und Lackieren weggebracht

Beim Bremskraftverstärker ist der mittlere Teil zum Hydraulik Lienhard nach Bayreuth gegangen. Die haben an der Kolbenstange die den Zweistufen Hauptbremszylinder betätigt die alte defekte (undichte) Dichtung raus und eine neue angefertigt. 45min 18€. War positiv überrascht. Demzufolge werden auch alle Lenkzylinder dorthin zum Aufbereiten gebracht. Vorteil keine Internetsuche und ewiges Nachfragen. Die sind einfach Hydraulikspezialisten. Der Betätigungszylinder vom Bremskraftverstärker war noch in Ordnung (hoffe ich zumindest werde ich beim Zusammenbau sehen wenn auch die ganze Hydraulik wieder zusammen ist. Aber erst 2025 mit Druckluft ging er erst einmal).

Hauptbremszylinder ist zum Aufarbeiten bei NB-Parts in Forchheim (hohnen).

Die ganze Einheit Achsen Rahmen Motor Getriebe wird zerlegt wenn im kommenden Jahr wieder etwas wärmer ist.

Falls jemand Hydraulikdetail kennt, gerne hier mitteilen. Bei mir scheinen 3 Kreise zu sein. 1- Servolenkung da kam schon das Datenblatt mi 16l/min. 100bar. Vielen Dank Thomas. :danke

Für die Zweikreishydraulik fehlt noch. Da geht der eine Kreis zum BKV und von dort zum Steuerblock und der zweite entweder Bypass zum Tank oder über Steuerdrossel nach hinten / vorne. War ja auch mal eine selbstfahrende Arbeitsmaschine. Ansonsten litere ich einmal die Pumpen aus und rechne dann mal was für ein Durchsatz geliefert werden kann. Ich werde sie auf jedem Fall auch einmal zum Lienhard bringen. Eventuell können die diese prüfen.

Neue Dichtungen (alle) habe ich in Dänemark bestellt und sind 2 Tage später da gewesen. (PLProfile) Super Auswahl auch die Dichtungen für die festen Fenster die sonst nirgends im Netz zu finden sind.
 
Servus und hallo in die Runde.
Ich heiße Max und komme aus Niederbayern.

Mein Onkel hat sich vor einigen Tagen einen Trenkle A52 gekauft, selbstverständlich hat er keine Unterlagen dazu bekommen. :lol:

Ich bin jetzt auf der Suche nach Unterlagen, vielleicht liest hier noch jemand mit der mir Unterlagen zur Verfügung stellen kann oder andere Bezugsquellen kennt.

Es würde mich sehr freuen wenn mir jemand helfen könnte.

Mfg
Max
 
So nachdem ich die vergangenen 4 Monate sehr viel Zeit in offizielle Arbeit gesteckt habe und somit wenig Zeit für den Trenkle übrig hatte, hat die Instandsetzung vom Fahrerhaus doch etwas gedauert.

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Im Januar abgeholt vom Sandstrahlen und Lackieren. Ja mal eine andere Farbe als orange. Reingrün und Reinraum Weiß das Dach. Komplett gestrahlt, entfettet, Grundiert, NICHT GESPACHTELT, Lackiert. (keine Autolackierung sondern Industriequalität MIPA 2K)

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Lampentöpfe und alle anderen "kleinen korrodierten" Blechteile sind gesandstrahlt verzinnt grundiert und pulverbeschichtet die restlichen "Stahlkleinteile" (kleiner 25cm sind gestrahlt und pulverbeschichtet.

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Kabelbaum gereinigt, alte Isolierung war ja entfernt, neues Glasvlies 7mm mit Alukaschierung selbstklebend vor dem Unterbodenschutz angebracht. Unterboden mit Wachs schwarz behandelt.

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Bremsleitungen neu angefertigt. Bremszylinder Geber und Kupplungsgeber sind gehohnt und neu abgedichtet. Sitze sind nur gereinigt Führungen und Lager gefettet. Rückenlehne Fahrersitz muss noch das Kunstleder neu gemacht werden da ist noch eine Scheuerstelle.

Vergangenes Wochenende habe ich dann mit dem Fahrgestell weitergemacht. Da waren die Lenkzylinder sehr hartnäckig am Fahrgestell. Aber dafür habe ich dann Spezialkeile angefertigt um die Kugelköpfe aus dem Lagersitz am Antriebsrohr zu entfernen und dabei nicht mehr Schaden als nötig anzurichten. Splinte und Kronenmutter waren unrettbar verrottet. Die Kronenmuttern habe ich mit scharfen Meissel und Flamme gesprengt, vorher mühevoll die Splinte ausgebohrt. Haben aber alle Kugelköpfe überlebt. Lediglich die Staubkappen müssen neu, ich hoffe aber neue aufzutreiben. Fahrgestell nun nur noch Achsen, Motor, Getriebe

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Die Zylinder sind dann wieder mit nach Oberfranken gegangen und da habe ich gestern 2 zerlegt um nachzuschauen was für Ersatzteile ich benötige. Auch hier war wieder der Rost der Endgegner, aber ich war überzeugender. Auch hier mit vorsichtig Kopf der Innen 6Kant-Schrauen entrosten und da sie überdreht hatten Kupferbeilage mit Loch basteln Metallstreifen Loch bohren und dadurch den Schraubenkopf verschweißen und lösen. Sehr mühsehlig und 2 weitere warten noch. Die sind dann diese Woche fällig.
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Der Zylinder sieht innen so aus die Teilenummern sind
Faltenbalg V6-79
Abstreifring AS-30-40-7/10
Stangendichtung SU-3042-NBR 30,00 X 42,00 X 9,50
O-Ring 55x3 (Innendurchmesser x Schnurgröße)
 
Hallo, kann mir jemand die Anleitung zum Trenkle B zukommen lassen?
Bin gerade dabei ihn kompl. neu herzurichten
Vielen Dank
Heiner
 
Guten Abend,

Ich habe eine allgemeine Anfrage, hat jemand schon beim Trenkle Tremo den Antrieb zur Hinterachse getrennt. Ich habe das Lagergehäuse von der Hinterachse getrennt bekommen, das Lager auf der Welle die den Antrieb zur Hinterachse "greift" gibt aber nicht nach. Theoretisch müsste sich das Lagergehäuse gegen den Wellenabgang abpressen lassen, da der Sitz nach hinten offen ist. Gibt es jemanden der dies schon einmal erledigt hat. Ich möchte dort nicht mehr als notwendig kaputtmachen. Zweite Frage ist ob jemand weiß ob es den Nutmutternschlüssel W406589010701 irgendwo zu kaufen gibt oder zu mieten?. Für Antworten bin ich auf jedem Fall dankbar damit ich das Projekt Instandsetzung weiterbringe.
 
Guten Abend,

Ich habe eine allgemeine Anfrage, hat jemand schon beim Trenkle Tremo den Antrieb zur Hinterachse getrennt. Ich habe das Lagergehäuse von der Hinterachse getrennt bekommen, das Lager auf der Welle die den Antrieb zur Hinterachse "greift" gibt aber nicht nach. Theoretisch müsste sich das Lagergehäuse gegen den Wellenabgang abpressen lassen, da der Sitz nach hinten offen ist. Gibt es jemanden der dies schon einmal erledigt hat. Ich möchte dort nicht mehr als notwendig kaputtmachen. Zweite Frage ist ob jemand weiß ob es den Nutmutternschlüssel W406589010701 irgendwo zu kaufen gibt oder zu mieten?. Für Antworten bin ich auf jedem Fall dankbar damit ich das Projekt Instandsetzung weiterbringe.
 
Hallo hoblsw,
hast du ein Bild davon, was du genau meinst.
Ich kann dir vermutlich nicht helfen (ich weiß leider nicht was du genau meinst), aber mich interessiert es trotzdem, weil ich auch gerade am zerlegen des Trenkle bin. Auf der Explosionszeichnung kannst die Stelle vermutlich gut kennzeichen, dann können andere bestimmt helfen.
 

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Hallo Thomas

So wie du habe auch ich die Hinterachse getrennt.
Damit die ganzen Arbeiten besser ausgeführt werden und das Fahrgestellt gesäubert werden konnte habe ich mir ein Hilfsrahmen gebaut (Das konnte dann der Gabelstapler beim Kärchern lackieren bewegen)
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Der Abgang vom Getriebe zur Hinterachse ist das Lagergehäuse für die Welle.
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Da habe ich mir eine Hilfsplatte gebaut um mit Stempel auf der Welle gegen das Gehäuse zu drücken. Da müsste das Lager dann vom Sitz der Welle rutschen
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Die Welle Nr.1 sitzt im Lager Nr.2. Die Welle müsste sich dadurch von hinten aus dem Gehäuse Nr.14 pressen lassen.
Zumindest wenn man von hinten Nr. 14 reinschaut sieht man auf der Welle einen Absatz auf dem das Lager mit dem Innenring aufsitzt.
Da ich noch keinen Nutmutterschlüssel habe kann ich von der anderen Seite (Vorderachsantrieb) die Mutter nicht lösen. Der Gedanke war das Gehäuse Lagersitz Nr.14 nach hinten abzuziehen um an die Schrauben Flansch am Getriebe zu kommen. Eine Schraube davon geht durch das Getriebe zum Vorderachsflansch. Zumindest sieht es so aus.
MfG
Holger
 
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die grün umrandeten Teile habe ich demontiert
die blau umrandeten Teile möchte ich demontieren damit ich die 2.Hälfte des Schubkugelflansches von der Vorderachswelle wegbekomme. Die ocker oder orangefarbenen Sachen sind demontiert sind an dem Hinterachsdifferential.

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Die Schraube 39 geht an gezeigter Position durch das 120° verdreht gezeichnete Loch des Flansches durch das Getriebe zum Schubkugelflansch.
 
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Das Fahrerhaus ist einbaufertig und mit Plane eingemottet und harrt auf den Wiederaufbau

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Die Motorhaube hat teilweise neue Bleche bekommen alles verrostete ist entfernt. Ziel ist aber soviel als möglich Altzustand zu erhalten. Motorhaube war zusätzlich stark verbeult und der Trägerrahmen rechts stark verrostet. Aber auch da habe ich sehr viel erhalten. Hinterher immer sandstrahlen grundieren lackieren.
Der Rahmen und Anbauteile sind auch fertig sind alle Teile im demontierten Zustand sandgestrahlt und lackiert und hinterher vorne im Bereich Motor Fahrerhaus mit Schutzwachs behandelt damit Rost keine Chance mehr hat, und der hintere Bereich Rahmen ist mit Protewax konserviert. Da aber nicht klebrig.

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Pritsche ist auch entrostet und gerichtet, neue Aufnahmen vom Unimog und Schutzgitter habe ich gebaut damit das Fahrerhaus beim Bremsen nichts abbekommt. Dann doppelt mit Mipa 2K Grundierung und Mipa Industrielack farbig.

Steht dann immer alles wieder draußen, ich habe bis auf meine Kellerwerkstatt (4,5 x 5m - 1,9m Eingangshöhe und rechtwinkliger Abgang ist nur 1,8m breit) keinen Platz zum bauen/reparieren. Und Garage zu mieten ist hier sehr schwer, ich suche schon seit 2 Jahren. Deshalb habe ich mir aus Regalen (gleichzeitig Ablage für aufbereitete Teile und noch aufzubereitende) Kanthölzern, Schaltafeln und Plane ein provisorisches Dach gebaut.
 
Hallo Thomas,

Was mir bei dir auch noch aufgefallen ist, dein Flansch kann sich gegenüber dem Getriebe verdrehen. So war das auch gedacht damit die Hinterachse pendeln kann. Bei mir hingegen vollständig fest/unflexibel.

Das ist auch der Hauptgrund für meine Zerlegung.

Ich möchte auch eine Pendelachse bekommen so wie ausgeliefert.

Aber das war bei meinem Trenkle ein riesiger Fehler das ich mich von den Türen habe blenden lassen. Der Rest Schrott, defekt und Rost.

Auch das Vorgelege hinten war schön trocken vorne nass. Aber das war auch nun im Nachgang auch ersichtlich warum. Statt Öl war hinten Rost und Fett und Sand im Vorgelege. Totalschaden. Die Gehäuse konnte ich retten und habe eine gebrauchte Hinterachse aus den 421 gekauft mit gleicher Übersetzung zur Gewinnung der Zahnräder. Rest sind dann alles wieder teure Verschleißteile.

Bei meinem Projekt habe ich schon sehr viel Lehrgeld gezahlt. War so nicht geplant. Teuer eingekauft und bisher doppelt soviel noch dazu reingesteckt. Aber das ist im Nachgang dann immer so, da weiß man mehr. Nun möchte ich den aber auch unbedingt fertig bekommen. Leider fehlt immer wieder die Zeit. Beruflich stark eingebunden.
 
Anbei noch ein paar Bilder von meiner Zerlegung. Ich habe auch eine gelenkte Hinterachse, nur als Info. Am nächsten WE kann ich wieder in der Werkstatt Bilder machen, sollten noch Infos nötig sein.
 

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Hallo Thomas,

Bei dir ist etwas anders als bei mir, die Bilder helfen aber schon einmal. Das rostige Rohr habe ich eigentlich auch erwartet unterhalb des "Lagergehäuses" Das Lagergehäuse bekomme ich bei mir aber nicht nicht nach hinten abgezogen.
Bei dir ist auch die Platte die bei dir nach vorne zum Schubrohr zeigt nach hinten angebaut. So wie auch auf der Explosionszeichnung. Ich habe übrigens Fahrgestellnummer 130. Gestern ging das Forum auch sehr zäh, da war das Schreiben eine Herausforderung. Und aktuell auch wieder
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So sieht das bei mir aus
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Den Lagerflansch habe ich ca.10mm nach hinten gedrückt bekommen dann aber deutlich Wiederstand, vermutlich 0Fett dazwischen
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So sieht das von hinten aus da erkennt man das Innenrohr was bei dir noch am Getriebe ist und die Welle vom Getriebe und das Lager wo es auf den Lagersitz der Welle ist.

Übrigens vielen Dank für die Reaktion / Antwort, ich habe schon gedacht es meldet sich niemand.

Aber so weis ich aktuell das der erste Ansatz zwischen Getriebe und Lagerflansch richtiger wäre als gegen die Welle zu drücken. Aber ich werde mir eine Platte bauen die sich vom Achsabgang aus sich gegen das Innenrohr abstützt und eine Zweite die an den Flansch des Achsanschlusses kommt, dann presst man zwischen Außenrohr und Innenrohr. Ich habe sicherheitshalber noch eine Fettkartusche geopfert und da kam dann teilweise hinten altes rostiges Fett und Wasser raus. Deshalb habe ich mit dem "Werkstattkran" das Getriebe schräg aufgehängt damit ich in den kleinen Spalt den ich bereits aufbekommen habe immer wieder Caramba laufen lassen kann. Das Fett dichtet die offenen Stellen ab und dann schaue ich einmal das der Rost zwischen den Lagerstellen sich löst.
 
Ich würde so richtig fett, zwischen dem Gehäuse und dem Schubrohr Rostlöser einfüllen bzw (er) tränken. Das Gehäuse Rote 4 ist nur mit dem Klemmring Teil 3 verbunden und lässt sich dadurch nach dem entfernen dessen um 360 Grad drehen. Um das lila Teil 4 zu entfernen, müssen die noch versteckten Inbusschrauben raus, da kommst aber erst hin, wenn das Schubrohrgehäuse entfert ist... schon etwas verflixt.
 
Hallo Thomas,

Ja etwas vertrakt, muss halt auseinander damit dann die Dichtungen gewechselt werden können. Aber die Bilder haben da schon geholfen das ich auch an der richtigen Stelle Druck ausübe. Der soll ja hinterher wieder fahren und ich mache es nun einmal richtig und dann nur noch Instandhaltung und Pflege.
Wenn etwas sinnlos kaputt geht komme ich auch nicht weiter. Manche Teile sind schwer zu beschaffen bzw. aufwendig in der Instandsetzung. Sparringpartner ist hier sehr stark der ROST. Aber bisher bin ich immer wieder eine Runde weitergekommen. :grinning: lol:
 
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