Zeitbedarf optische Aufbereitung U427

mwu406

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08. März 2006
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Hallo,

ich bin an einem U427 aus BJ 90 dran, der im Winterdienst gelaufen ist. Durchrostungen hat der Mog keine, aber das Salz hat an ihm genagt. Kann mir jemand eine grobe Stundenzahl nennen, die man benötigt um ihn optisch aufzuarbeiten?
In ebay habe ich schon die Mogs vom Benutzer Mogjaeger gesehen, die machen auf den Bildern optisch was her, was macht der mit denen (komplett sandstrahlen)? Wie bringt man den Rost vom Rahmen, müssen alle Leitungen und Aggregate weg und dann auch sandstrahlen?

Gruß
Martin
 
Hallo Martin,

wie stellst Du Dir denn "optisch aufarbeiten" vor? Die Zeitspanne reicht von

:arrow: Unimog abkärchern, Lack aufpolieren, Rahmen mit Fluidfilm behandeln = max. 1 Arbeitstag

bis

:arrow: ganzen Unimog incl. Rahmen auseinanderbauen, alle Einzelteile entlacken (sandstrahlen), Bleche ausbessern/ersetzen und neu lackieren und alles wieder zusammenbauen = eine Freizeitbeschäftigung für mehrere Jahre

Irgendwo dazwischen wirst Du wohl liegen :?
 
Hallo Thomas,

die Kabine und die Pritsche würd ich wohl sandstrahlen, nur ob ich den Mog weiter auseinandernehmen will (und kann) glaub ich nicht. Kann man, wenn die Kabine und die Pritsche entfernt sind vernünftig eine Rostbehandlung am Rahmen vornehmen ohne weitere Demontagen?
Da muß optisch kein 1er oder 2er Zustand herauskommen, nur dem Rost würd ich gerne Einhalt gebieten.

Gruß
Martin
 
Hallo Martin,

ohne den Mog bzw. wenigstens aussagekräftige Bilder gesehen zu haben, ist es schwer, eine Aussage zu treffen.

Für den Fall, daß Du erst einmal den Rost am weiteren Nagen hindern willst, sprich Konservierung des Ist-Zustands, findest Du hier eine Fülle von guten Produkten:

http://www.korrosionsschutz-depot.de

Auf Dirk Schucht und sein Korrosionsschutz-Depot haben hier schon viele zurückgegriffen. Die diversen angebotenen Mittel werden sehr gut beschrieben, und was da angeboten wird, ist kein Hokus-Pokus-Wunderzeug, sondern hilft wirklich! Auch für Deine Zwecke sind Rostschutze dabei, die eine enorme Kriechwirkung haben und so in Hohlräume, Blechfalze etc. eindringen, ohne gleich alles freilegen bzw. auseinanderbauen zu müssen.
 
beim Zeitaufwand gibt es keine ungefähren Werte. Es kommt drauf an wie weit Du ins Detail gehen willst oder mußt. Wenn Du einen Unimog hast der im Winterdienst lief wird der Aufwand erfahrungsgemäß viel höher sein als bei einem der nie Winterdienst gemacht hat. Andererseits kann ein Agrarunimog in wenigen Jahren genau so abgewirtschaftet sein wie einer von der Baufirma bei der immer der selbe Fahrer drauf war nach 20 jahren aussieht, hab ich alles schon selber gesehen.
Vor allem kommt es aber drauf an wie er hinterher aussehen soll. Soll, wie bei manchen Händlern, nur die Optik stimmen um einen möglichst hohen Preis zu erzielen und man hofft die Kiste möglichst weit weg zu verkaufen oder willst Du den Unimog für dich selber richten?
 
Moin,
das größte Problem ist das Salz restlos wegzubekommen. Wenn das irgendwo in Hohlräumen und unzugänglichen Stellen steckt, wird man den Unimog vor dem Weiterrosten nicht vernünftig schützen können.
Gruß Stefan
 
Hallo Martin,

meine beiden Brüder und ich bauen gerade einen 424 neu auf. Wir haben günstig 2 Mogs bekommen und machen da jetzt einen von. Das Fahrerhaus haben wir komplett auseinandergebaut und sandgestrahlt. Vom Rahmen haben wir alles abgebaut was geht, Sandgestrahlt und KTL lackiert. Den Rest hat unser Nils 3 Tage lang in Schutzkleidung ebenfalls sandgestrahlt und dann mit dem Pinsel lackiert.
Jetzt ist die Kabine wieder drauf und der Mog fährt.
Türen Scheiben und Pritsche fehlen noch.
Zusammen haben wir da jetzt ca 2.500 Stunden drin stecken.
Kann ja heute Abend vorher nachher Bilder reinstellen wenn ich wieder an meinem Rechner bin.
Gruß Jens
 
So hier sind ein paar Bilder.
 

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