Zündungs/Vergaserprobleme ?

MOG404

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04. Jan. 2007
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Hallo Community.

Habe mal wieder Probleme mit meinem Moggie. (wäre ja nicht das erste mal)
Im 5. und 6. Gang kommt er einfach nicht in Fahrt! Selbst auf einer langen Gerade schafft er nur ca. 50 Km/h. Im 6. ist keine spürbare Beschleunigung vorhanden.
Den Vergaser habe ich erst komplett überholt.(Ulraschall gereinigt und neue Düsen/Dichtungen verbaut)
Habe den Zündverteiler von einem /8 eingebaut.(Mit Fliehkraft und Unterdruckverstellung) Bisher wurde mir gesagt, dass man die Unterdruckdose nicht anschließen muss. Heute kam ein Bekannter und meinte, dass die Unterdruckverstellung notwendig wäre. Eben ganau wegen den Beschleunigungsproblemen unter Last!

(Anschluss: Normalerweise vor der Drosselklappe-oder? Am besten zw. Vergaser und Luftfilter?)

Was meint ihr dazu bzw hatte schonmal jemand ähnliche Probleme?

Freue mich über eure Tips/Erfahrungen.

Vielen Dank im vorraus. Gruß Emanuel.
 
Also an der Dose liegts mit Sicherheit nicht. Selbst bei ner kaputte Dose wird der Motor zwar zäh aber nach längerer Fahrt muß die Höchstgeschwindigkeit (Höchstleistung) trotzdem erreicht werden!

Denn unter Volllast ist die Drosselklappe voll geöffnet und von daher kein Unterdruck mehr im Ansaugrohr und die Dose für Frühverstellung inaktiv!

Ich hab leider kein Werkstatthandbuch oder Betriebsanleitung zur Hand aber da stehen normalerweise die Zündzeitpunkte für Leerlauf und für Volllast bzw. für den ausgeregelten Verteiler drin. D.h. du misst einmal mit einer Stroboskoplampe im Leerlauf und dann nochmal bei z.B. 3500 1/min. (Oder lässt messen)

Meistens sind die Verteiler vergammelt und du hast unter Volllast zu wenig Frühzündung und damit zu wenig Leistung.

Wenn du aber einen /8 Verteiler fährst weisst du wahrscheinlich garnicht ob der vom Verstellbereich überhaupt zu deinem Motor passt.


Wenn daran allgemein Interesse besteht würde ich evtl überholte Zündverteiler mit geprüfter bzw. korrigierter Verstellkurve im Tausch anzubieten.


PS: Anschluss normalerweise unter Drosselklappe zum Motor.
 
Hallo Zusammen


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S c h w u n g s c h e i b e n M a r k i e r u n g e n

nach OT. 2|1|0|1|2|3|40 vor OT.

20°
10°
0= OT
10° bei Leerlauf 850 - 950 min-1
20°
30°
40° bei Vollast 4500 min-1

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ZZP:
ca. 900 /min 2 - 15° --> 10°
ca. 1500/min 20 -27°
ca. 3000/min 25 -31°
ca. 4500/min 38 - 41° --> 40°

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Unterbrecher...
Mechanisch einstellen:
Unterbrecherkontaktabstand 0,4 mm , wenn die Nocke der Zündverteilerwelle
den Unterbrecherkontakt vollständig abgehoben hat.
Unterbrecherabstand 0.3...0.4 mm laut WHB
Elektronisch einstellen mit Messgeräte:
Schliesswinkel 35...40° dynamisch
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Beste Grüsse aus Viersen

Klaus
 
Na also. Ein Mann mit Fakten der Klaus. Das lob ich mir. :D

Wenn du also auf Nummer-Sicher gehen willst mit deinem /8 Verteiler solltest du du den ZZP bei 4500 1/min auf 38 Grad einstellen und den Wert im Leerlauf ignorieren. Denn wenn dein Verteiler zuviel verstellt dann klingelt dein Motor unter Volllast was man nicht hört aber den Motor zerstört ( Oh ich bin ein Dichter :roll: )
 
Danke für eure rasche Hilfestellung!

Wenn ich das richtig verstanden habe, geht ihr auch von einem Zündungsproblem aus!? Ihr meint also, dass es nichts mit dem Vergaser zu tun hat?

Bei Leerlauf hat er ca 10°. Werd dann morgen mal schauen wie es bei 4500U/min aussieht.

Kann unter Umständen die Fliehkraftverstellung klemmen? Denn er lief vor 2 Monaten noch top. Dann hat er immer schlechter Gas angenommen. Daraufhin habe ich den Vergaser zerlegt und gereinigt. (Dreck vom Tank).

Seither ist das mit schlechten Gas annehmen.

Noch was zur Unterdruckdose. Wenn ich sie nach der Drosseklappe anklemme, dann heißt das ja, dass sich die Zündung immer in Richtung früh verstellt, wenn die DK geschlossen ist!-oder?

Gruß Emanuel
 
Doch Vergaseprobleme könnens auch sein aber du musst ja mal mit was anfangen. Das mit der Klappe stimmt natürlich im groben. Die Bohrung für Frühverstellung wird dann aktiv wenn du die Klappe anfängst zu öffnen wenn alles richtig ist. Aber da ein 404 original keine U-Dose hat, hat er wohl auch keine Anschlüsse am Vergaser. Also lass die Dose erstmal weg.

Wenn Schliesswinkel und Zündzeitpunkt etc. i.o. sind kannst du ja weiter suchen. Läuft der denn überhaupt auf allen Zylindern oder fängt er auch an zu knallen und zu ruckeln wenn du beschleunigst?
 
Servus Frank.

Knallen tut er nicht. (Ab und zu bei Bergabfahrt)
Hab auch die Zündkerzenstecker nach einander abgezogen. Er ist jedesmal "in die Knie gegangen". Deshalb denke ich schon, dass er auf allen Zylinder läuft! Werd dann morgen erstmal die Zündung einstellen und wenn sich keine Besserung einstellt, werde ich mir den Vergaser nochmal vornehmen! Wobei man dort ja "innerlich" nichts einstellen kann.
Beide Einstellschrauben habe ich ca. 1,5 Umdrehungen rausgedreht.

Vielen Dank! Emanuel
 
Hallo Emanuel,
den Unterdruckanschluß kannst Du Dir selber recht einfach anfertigen:
Es muß allerdings dazu der Vergaser ausgebaut werden.
Normalerweise hast Du zwischen Vergaser und Krümmer 2 Stk. Isolierplatten zur Wärmeisolierung eingebaut. Eine oberhalb und ein unterhalb des Sprit-Auffangbleches. Du besorgst Dir ein kurzes Stück 4mm Rohr und durchbohrst in eine der beiden Ansaugbohrungen der unteren Isolierplatte eine 4er Bohrung. In diese wird, nach gründlicher Entfettung, das 4mm Röhrchen (ca. 50mm lang) geklebt. Das Röhrchen darf innen im Ansaugkanal nicht überstehen ! Das Ganze wird wieder zusammengebaut (die Isolierplatten beidseitig dünn mit nicht aushärtender Dichtungsmasse -z.B. Curil, bestreichen!) und eine Gummileitung zum Verteiler gelegt.
Das Patschen beim Schiebebetrieb wird dadurch erheblich gemindert, bzw. verschwindet ganz, wenn Deine Auspuffanlage dicht ist.

Gruß

Fred
 
Fred404 schrieb:
Hallo Emanuel,
den Unterdruckanschluß kannst Du Dir selber recht einfach anfertigen:
Es muß allerdings dazu der Vergaser ausgebaut werden.
Normalerweise hast Du zwischen Vergaser und Krümmer 2 Stk. Isolierplatten zur Wärmeisolierung eingebaut. Eine oberhalb und ein unterhalb des Sprit-Auffangbleches. Du besorgst Dir ein kurzes Stück 4mm Rohr und durchbohrst in eine der beiden Ansaugbohrungen der unteren Isolierplatte eine 4er Bohrung. In diese wird, nach gründlicher Entfettung, das 4mm Röhrchen (ca. 50mm lang) geklebt. Das Röhrchen darf innen im Ansaugkanal nicht überstehen ! Das Ganze wird wieder zusammengebaut (die Isolierplatten beidseitig dünn mit nicht aushärtender Dichtungsmasse -z.B. Curil, bestreichen!) und eine Gummileitung zum Verteiler gelegt.
Das Patschen beim Schiebebetrieb wird dadurch erheblich gemindert, bzw. verschwindet ganz, wenn Deine Auspuffanlage dicht ist.

Gruß

Fred


Hallo Fred

ist denn die Dose beim /8 eine Spätdose? Denn wenns eine Früh-Dose ist wirds so nicht funktionieren wie es soll.

Gruß

Frank
 
Hallo Frank,
alle mir bisher bekannten "Oldtimer"-Zündungen (M108/114/130/180) sind Dosen, die bei Unterdruck (Leerlauf oder Scheibebetrieb) die Zündung auf "spät" stellen. Nur das macht ja eingentlich Sinn.

Gruß

Fred
 
Fred404 schrieb:
Hallo Frank,
alle mir bisher bekannten "Oldtimer"-Zündungen (M108/114/130/180) sind Dosen, die bei Unterdruck (Leerlauf oder Scheibebetrieb) die Zündung auf "spät" stellen. Nur das macht ja eingentlich Sinn.

Gruß

Fred


Hallo Fred

welche denn z.B. ? Die meisten oder alle Dosen bei Oldtimern verstellen nach früh! Damit wird erreicht das die Zündung z.B. beim beschleunigen sofort in Richtung füh verstellt wird da die Fliehkraftverstellung ja in Abhängigkeit zur Drehzahl arbeitet. Wenn ich z.B. bei 2000 1/min am Berg Gas gebe, brauche ich sofort mehr Zündung. Dafür die Früh-Dose. Wenn ich meine Soll-Drehzahl dann erreicht habe hat der Verteiler dann mechanisch verstellt und gut ist.
Spät Dosen sind eher für Laufkultur und Abgastests :wink:


Gruß

Frank


Edit: Wenn bei den oben beschriebenen Fahrzeugen Spät-Dosen verbaut sind wirds so funktionieren mit dem anschliessen . Aber das anschliessen wird ihm in keinster Weise bei seinem Problem helfen.
 
Hallo Frank,
der Unterdruckversteller löst natürlich nicht sein Problem, das riecht nämlich nach zu kleinem Unterbrecherabstand - wenn es denn die Zündung sein sollte.
Da er einen "zivilen" Zündverteiler eingebaut hat, hat dieser einen Unterdruckanschluß, wo soll das Teil den sonst herkommen???
Und diese Verteiler stellen alle bei Unterdruck auf "Spätzündung".
Damit wird Zündungspatschen vermindert, das ja bei mehr Frühzündung wesentlich stärker wäre. Zudem läuft der Motor besser im Leerlauf.
Das mit der Frühzündung verstellen macht doch überhaupt keinen Sinn!!
Beim Beschleunigen fällt der Unterdruck in den "Keller" (offene Klappe) und der Motor geht in Frühzündung (>mehr Dampf!). Klar?

Gruß

Fred

P.S. guckst Du: http://www.pagode.info/9.htm
gilt natürlich auch für die M130/180 Baureihe, allerdings mit etwas anderen Werten !
 
Fred404 schrieb:
Hallo Frank,
der Unterdruckversteller löst natürlich nicht sein Problem, das riecht nämlich nach zu kleinem Unterbrecherabstand - wenn es denn die Zündung sein sollte.

Ich könnte das so pauschal nicht sagen aber möglich ist alles. Aber wenn ich aufgrund einer Beschreibung im Forum sone Diagnose stellen könnte würde ich wahrscheinlich als Messias arbeiten.



Fred404 schrieb:
Da er einen "zivilen" Zündverteiler eingebaut hat, hat dieser einen Unterdruckanschluß, wo soll das Teil den sonst herkommen???
Und diese Verteiler stellen alle bei Unterdruck auf "Spätzündung".
Damit wird Zündungspatschen vermindert, das ja bei mehr Frühzündung wesentlich stärker wäre. Zudem läuft der Motor besser im Leerlauf.

Ich glaube das du da was nicht richtig verstanden hast. Vll solltest du dich auch nochmal informieren bevor du dich darin verrennst. Aber alle "Oldtimer-Verteiler" die ich kenne haben nur ne Früh-Dose. Und wenn Spät-Dose ist die meistens kombiniert mit Früh-Dose.



Fred404 schrieb:
Das mit der Frühzündung verstellen macht doch überhaupt keinen Sinn!!
Beim Beschleunigen fällt der Unterdruck in den "Keller" (offene Klappe) und der Motor geht in Frühzündung (>mehr Dampf!). Klar?

Versteh ich ehrlich gesagt nicht. Der Anschluss für Frühzündung wird erst aktiv wenn sich die Klappe öffnet! Die sitzen nicht alle im Flansch. Also du gibst langsam Gas und der Anschluss am Vergaser für Früh-Zündung wird langsam mit Unterdruck beaufschlagt und die Zündung auch unter Last in Richtung früh verstellt. Wenn das für dich keinen Sinn macht frag ich mich ob dein Motor evtl. rückwärts läuft. :D

@MOG404
Vll kannst du ja mal die Verteilernummer posten dann schau ich nächste Woche mal ob ich noch Unterlagen bekommen kann.


Gruß Frank


PS@Fred: Das mit den Pagodenverteilern ist interessant aber völlig untypisch für die Zeit. Wenn du Leistung suchst braust du nicht künstlich die Zündung spät stellen und dann den Unterdruck zusammenbrechen lassen. Ich behaupte das 95% aller Zündverteiler der 60er und frühen 70er entweder keine oder eine Früh-Dose hatten.
 
Hallo Moggler.

Habe heute erstmal den Unterbrecherkontakt richtig eingestellt. Er hatte zuviel Abstand (ca 0,6 mm).
Danach habe ich die Zündung nocheinmal eingestellt.
Ich muss sagen, dass er jetzt auch im 5. Gang gut durchzieht.
Jetzt habe ich das Problem nur noch im 6. Gang. Jedoch ist dort auch schon eine Verbesserung spürbar. Werd ihn morgen mal ein wenig beladen und sehen, wie er zieht.
Aber ich denke, dass ich (dank euch) schon auf dem richtigen Weg bin!

Vielen Dank nochmal.
Gruß Emanuel
 
Hallo Emanuel,
freut mich, dass Du den Fehler entdeckt hast. Was die Leistung betrifft kommt mein MOG allerdings bei den im MOment bei uns herrschenden Temperaturen (0-5 Gräder) im 6. Gang auch erst aus "dem Kreuz" wenn ich mindestens 10km zurückgelegt habe, damit das Öl im Getriebe und in den Achsen sich langsam verflüssigt :D !
@Frank:
Bevor bei den PKW auf vollelektronische Zündung gegangen wurde, gabe es unglaublich viele Variation und Versuche die immer strenger werdenden Abgasvorschriften mit herkömmlichen Mittel (Zündverteiler;Vergaser) in den Griff zu bekommen. Daraus entstanden Zündverteiler mit Früh- und Spätverstellung per Unterdruck und Überdruck, sowie auch kombinierte Systeme. Diese Sachkenntnis ist interessant, hat aber hier im 404-Forum eigentlich nichts verloren, das es niemandem nützt, sondern nur zur Vewirrung derer beträgt, die eh nicht viel mit Elektrik am Hut haben.
Alles was in den 50 bis in die 70er Jahre verbaut war, waren (von Exoten abgesehen) Zündverteiler, die beim Anlegen eines Unterdrucks, wie er im Leerlauf oder Schiebebetrieb entsteht (einen Unterdruck gibts im Saugrohr schließlich immer), die Zündung auf spät verstellt (ca. 12-17° - je nach Verteiler). Und da machst Du dich bitte mal beim BOSCH-Dienst oder Google schlau. Für die 404 Sparte sind nur die Verteiler interessant, die an die M180-Motoren (oder M130 etc.) passen. Und da gehört z.B. auch der Verteiler von der Pagode dazu, falls jemand einen M130 eigebaut hat. Daher der Hinweis.
Und jetzt klinke ich mich hier aus!

Gruß

Fred
 
@Fred

Zur Verwirrung trägt eher bei wenn du jemandem mit Leistungsproblemen empfiehlst den Vergaser abzubauen, ein Loch in den Flansch zu bohren und die Spätverstellung anzuschliessen.

Ich kann dir ausserdem versichern das ich meine Informationen weder vom Bosch-Dienst noch von Google beziehen muss da ich selbst jahrelang Zündverteiler von Alfa bis Volvo geprüft, überholt , geändert oder restauriert
habe. Das du behauptest "alles" was in den 50-70 Jahren verbaut war nach Spät verstellende Unterdruckdosen waren zeigt eigentlich nur deine Unkenntnis da du deine Infos wohl nur aus zweiter Hand oder aus Google beziehst.

Selbst bei Mercedes gabs diverse Verteiler die mit doppelt ausgelegten Unterdruckdosen die sowohl nach früh UND spät verstellt haben. Und ohne Verteilernummer in einem Forum jemandem der sich weniger auskennt eine Empfehlung über den Anschluss zu geben (die eh in keinster Weise einen Lösungsansatz darstellt), hat ganz sicher noch viel weniger hier im 404-Forum verloren, und in allen anderen Foren genausowenig.


Gruß Frank
 
Hallo,
ohne auf die Frage mit dem Unterdruckdosen einzugehen, folgendes:
Mein Mog hat einen zivilen Zündverteiler mit Unterdruckdose, den hat der Vorbesitzer montiert, und die gleichen Probleme wie oben geschildert, d.h. er läuft in der Ebene beladen ca 60, unbeladen ca 70 nach längerem Anlauf.
Der Leerlauf ist einwandfrei, ich habe den Zündzeitpunkt "statisch", also nur in Ruhe eingestellt, da ich keine Stroboskop-Lampe habe.
Bei höheren Drehzahlen macht der Motor einen kraftlosen Eindruck, es spricht also alles für einen defekte Zündzeitpunktverstellung.
Im Moment habe ich den Verteiler bei der Firma Laubtec zum umrüsten auf elektronischen Geber, er kommt nächste Woche zurück.
Dadurch sollten Probleme wie falscher Schließwinkel und Unterbrecherabstand ausgeschaltet sein.
Wenn ich ihn eingebaut habe, werde ich mal meine Erfahrungen hier reinschreiben, ich erhoffe mir dadurch eine deutlich spürbare Verbesserung.
Gruß, Tilman
 
Hallo Tilmann,

Wenn du den überholten bzw. auf Trs. - Zündung ungebauten
Zündverteiler einbaust ist die korrekte Einstellung des Zündzeitpunktes
bei der hohen Drehzahl ganz wichtig, also ZZP bei 4500 1/min auf 40 Grad einstellen.
Der Wert im Leerlauf ist zweitrangig. Bei den modernen Sprit- Qualitäten
kann man durchaus auf 40 Grad gehen, ohne dass der Motor klingelt

Die mechanishen Fliehkraftversteller sind ein eher anfälliges Teil.
(jedenfalls bei den BOSCH - Zündverteilern beim Mog)
Da leiern die Federn schon mal aus oder hängen sich aus,
oder der ganze Kram rostete sich fest und verstellt nicht mehr so viel.

Wie wird dann die Umrüstung die Laubtec ausgeführt:
Bleibt die mech. Frühverstellung erhalten oder wird die durch eine
Kurve im Kennfeld der Transistorzündung ersetzt ?

Beste Grüße aus Viersen

Klaus Gartz