Zylinderkopfdichtungs-Wechsel U1000 em352

Ich persönlich würde einen Komperessionstest anraten, dann kann man sehen, ob es ein mechanisches Motorenproblem durch ungenügende Kompression oder doch ein Kraftstoffaufbereitungsproblem gibt.

LG Sven
 
Hallo Martin
Dein Video ist nicht unbeding aussagefähig. Ich kann dir nur sagen das mein 424 mehr rumpelt und sich schüttelt wenn ein oder zwei Zylinder fehlen.
Bei den Abgasen, bei -4 bis-5 Grad ausgekühlt, würd ich esals normaler Kaltstart ( lass mich da aber auch gern belehren) bezeichnen , aber ich kann auf dem Bildschirm nicht Kondensat von Abgasen unterscheiden . Da ich aber den Hintergrund recht gut sehe, müsste das OK sein .
Und was ich nicht weiß : bist du am Vortag von der Autobahn gekommen oder hast du den ganzen Mittag 20to Anhänger rückwärts eingeparkt ( dann dürfte man aber vom Hintergrund nichts mehr sehen, auch wenn er OK ist).
Also mach dir kein Kopf , sollang sich nichts verändert passt es meistens.
gruß Nico
 
Servus Sven und Nico,

danke für Eure Rückmeldungen. Das mit dem Kompressionstest hatte ich auch schon im Kopf. Mach Ihn bei Gelegenheit ggf. mal, wollte ihn vorerst aber mal zurückstellen, da ich den Motor eh erst auseinander hatte.
Ich hatte den Mog am Vortag nicht bei schweren Arbeiten, die schwere Arbeit gibts bei uns immer im Spätsommer, jetzt eher nicht. Macht das soviel mehr Ablagerungen im Auspuff? Beim Starten war die Luft eher trocken, wenns feucht ist ist es eher mehr Weiß/grau.
Hab festgestellt, dass der es wohl der 6. Zylinder ist der später kommt.
viele Grüße
Martin
 
Servus UC,
hab mir letztes mal ja vorgenommen mal die Kompression der Zylinder vom U 1000 zu messen - will es auch noch tun. Ehrlich gesagt weiß ich aber nicht genau, was ich tun würde wenn ein Zylinder zu wenig hätte - die Kosten scheue ich doch etwas.
Da mein Mog speziell bei den kalten Temperaturen die Schwierigkeiten beim Start hat und anfänglich immer unrund läuft, hab ich mir eine andere günstige Lösung überlegt.
Ich blas jetzt warme Luft über einen normalen Föhn un einen Schraub-Stutzen ein. Das Kaltstartverhalten hat sich doch deutlich verbessert. Habs kurz in Youtube
https://youtu.be/Pli1Mj2-wCs
eingestellt.
Er hat jetzt doch schnell einen runden Lauf.

Viele Grüße und einen Guten Rutsch, alles Gute fürs neue Jahr 2021 :flex :trink
Martin
 
Servus,
war gestern mit meinem u 1000 Mog im Wald bei den zapfigen Temperaturen. Hab jetzt ein ganz anderes Problem. Der Vierradantrieb geht zwar rein und raus, aber die Kontrollleuchte bleibt an. Auch die Kontrollleuchte von der Bremsflüssigkeit (kleiner Behälter flackert ab und zu obwohl noch ausreichend drin sein sollte. Liegt das an der Kälte? Wo wär der Schalter für den Vierradantrieb zu finden?

viele Grüße
Martin

Hab ihn gefunden, er hat wohl geklemmt. Geht aber wieder.
 
Hallo Martin,

das ist eine Interessante Startmöglichkeit.

Was mir auffällt, dass das Startverhalten von meinem Unimog ein ganz anderes ist. Ich habe den Eindruck, dass mein Motor nach einer Umdrehung da ist, also bei mir ist kein "orgeln" erforderlich. Der Motor startet sofort. Dann muss ich aber auch ca. 15 - 20 Sekunden was Gas geben (so bei 1000 Umdrehungen), damit er nicht ausgeht. Und dann ist gut und er läuft zuverlässig.
 
Servus Ingo,

warum das Startverhalten bei dir so anders ist, weiß auch nicht? Hab festgestellt, dass dies nur bei den kalten Temperaturen unter Null Grad sehr lange dauert, sonst ist er auch schnell da. Muss meine Kompression überprüfen. Dann kann man mehr sagen.., obs auch an der Einspritzpumpe liegt etc. Mit Startpilot springt er auch schneller an, ist aber nicht optimal. Bist Du sicher das bei Dir mit der Einspritzpumpe alles stimmt, weil starten tut er ja gut?
viele Grüße
Martin
 
Hallo Martin,

ja denke schon, dass meine Einspritzpumpe top ist. Das ich etwas Gas geben muss ist auch nur kurz nach dem Start. Vielleicht bekomme ich irgendwann mal ein Video vom Starten hin.
 
Hallo ihr beiden,
Euch ist schon bewußt das der OM ein Selbstzünder ist. :wink:
Bei diesen niedrigen Temperaturen kommt es schon sehr darauf an ob die Düsen noch perfekt zerstäuben oder der Kolben genug Kompression aufbaut. Der Eisenklotz entzieht der Verbrennungsluft dann auch noch den Rest Wärme der zur Selbstzündung notwendig ist. Erst nach ein paar Umdrehungen sind die Brennräume warm genug für sauberen Motorlauf. Der Föhn oder eine Flammstartanlage sorgen für notwendige Zündwärme.
Startpilot bzw. früher Äther aus der Kaltstartpumpe sorgen dann für Zündhilfe.

Nicht ernst gemeint, ich denke, daß ihr das alles selber wisst.
Gruß
Jochen
 
Jochen,
Du hast recht mit der Verbrennungswärme und den alten Modellen mit Direkteinspritzung. Trotzdem ist es verwunderlich, dass manche bei Kälte super anspringen und andere wie meiner nicht. Bei mir z.B. sind die Düsen neu überholt und auch bei Zylinderkopf überholen neu getestet worden. Kann also gemäß meiner einfachen Überlegung wohl nur an der Kompression oder an der Pumpe liegen... Vorgänger hat wohl auch etwas dran gedreht.
viele Grüße
Martin
 
Hallo
ein sehr wichtiges Kriterium ist der Förderbegin, und da gibt es auch beim OM314/352 verschiedene Einstellungen.
 
Hab dem Förderbeginn jetzt ca. 2 grad (2mm) früher eingestellt. Er läuft kalt etwas besser, die ganz kalte Zeit mit -15 grad und kälter ist aber auch vorbei. Hoffentlich nagelt er bei Betreibstemperatur nicht. Mal schaun.
viele Grüße
Martin
 
Hallo Kollegen

Auch noch ein paar Worte dazu mein 406er Bj. 66 OM 352 erste Generation hatte das gleiche Verhalten wie Martin es beschreibt habe dann alle Dichtungen vom Tank bis in den Brennraum neu gemacht und siehe da es ging wesentlich besser zu starten ! Dann noch eine neue Batterie und es war fast perfekt ! Denke es liegt auch drann dass diverse Kleinlekagen die man einfach nicht merkt dazu führen dass das Startverhalten unterschiedlich ist !
Der 417 er OM 352 M 3 110 PS dagegen hat das gleiche Verhalten wie Ingo es beschreibt nur meiner geht zum Glück nicht aus was auch nach einem Sprit Problem ausschaut ! Hat aber auch eine neue Batterie
Gruss Ingo
 
fan81 schrieb:
Jochen,
Du hast recht mit der Verbrennungswärme und den alten Modellen mit Direkteinspritzung. Trotzdem ist es verwunderlich, dass manche bei Kälte super anspringen und andere wie meiner nicht.
viele Grüße
Martin
Fehlerbeseitigungen die bei mir, das Startverhalten positiv verändert haben:
-undichtigkeit an der Einspritzumpe zu den Leitungen, nur die o-ringe getauscht
-entlüftungsschraube dieselfilter u schauglasdichtung vorfilter
Beide Fehler waren sehr schleichend und erst nach totalausfall zum orten. Bei den O Ringen war es mehrere Jahre (das merkte ich erst als alle getauscht waren) dann noch mal 2 monate vom 1mal wo der pumpendruck weg bis dann Diesel an der Einspritzumpe nach ausen läuft.
Seither läuft der motor spürbar ruhiger an
Sehr interresant ist, das bei dem jetzt neu eingebauten Fremdstart über Funk der Motor sehr spürbar schneller voll da ist. Bedeutet das das Zündschloß, die übergabe leiste( schon immer ein problemkind) (der Startschalter kupplung ist erneuert) auch mitspielen
Gruß Nico
 
Servus Nico,

das mit dem Zündschloss und Startkupplung verstehe ich nicht. Glaube aber, dass das bei mir schon geht. Seitdem ich die Batterie vor 4 Wochen erneuert habe startet er etwas schneller. Aber ganz am Anfang halt immer noch etwas unruhig und mit etwas Rauch.
Welche O-Ringe sind gemeint? Die Leitungen von der Einspritzpumpe zu den Einspritzdüsen haben ja keine, sind ja Kupferringe oder konische Dichtungen.
viele Grüße
Martin
 
Hallo Martin
An den Verrschraubungen sind Dichtringe , ich weiß gar nicht mehr ob noch zusätzlich Kupferringe oder konus eingebaut waren, aber bei mir sind alle 6 Anschlüße oder Verschraubungen mit einem O-Ring im Verteilergehäuse abgedichtet.
Im Explosivbild 07.7-1.10/1-D3 ist nur von einem Dichtring die rede.
Die O-Ringe waren alle porös , bemerkt und gefunden! hab ich es erst als Diesel an der Einspritzpumpe runter lief .
Nach erneuern war das anlaufen spürbar so viel besser, das ich vermute, das das schon sehr lange nicht in Ordnung war ( bis 20 jahre) der Diesedruck hat dabei aber erst ca. 8 wochen ( vor der Undichtigkeit) vorher angefangen abzustürzen bzw. die anderen male hab ich es als resdt Luft im Dieselfilter vom letzten wechseln abgehakt . Sonst hätte ich das nicht als fehler bemerkt und auch nicht dannach gesucht.
Was kontaktkorosion alles veranstalten kann , könnte eine langer Aufsatz werden . Ich möchte dir nur sagen, das durch das Funk Starten, bei dem jetzt der Strom direkt mit neuen kontakten, Relais und Leitungen von der Batterie den Anlasser startet, unbeeinflußt von Steckerleisten und Zünschloß fließt .
Beides ist ja ein eigennständiges paralleles System und direkt vergleichbar . Ich war sehr überrascht wie schnell der Anlauf u. gleichlaufend da war .
War nur als Anregung gedacht mal über "andere" Erfahrungen nachzudenken .
gruß
Nico
 
Servus Nico,

das mit der alten Elektrik leutchtet ein, hatte auch schon einige Sachen mit Übergangswiderstand, schlechten Klemmen, Kontakten, die ich erneuert habe.
Ich hab bei mir gesucht und auch im WHB, aber die O-Ringe konnt eich nicht finden. Bei meinem Verteilergehäuse (d.h. von der EP zu den Düsen) geht es mit metallischer Verschraubung ohne Dichtung weiter. Sonst hätte ich auch keine Idee.

viele Grüße
Martin
 
Hallo Martin
Bei meinem Verteilergehäuse (d.h. von der EP zu den Düsen) geht es mit metallischer Verschraubung ohne Dichtung weiter.
es gibt zwischen Einspritzpumpe und Düsen nur die Einspritzleitung, die muss durchgängig aus einem Stück bestehen. Es gibt kein Verteilergehäuse.
Vielleicht stellst du mal ein Bild von dem ominösen Teil ein.
 
Servus,
wahrscheinlich ein Mißverständnis oder falscher Ausdruck meinerseits. Bin auf den Text zuvor eingegangen und meinte damit einfach die Oberseite der EP in das die Rohranschlüsse eingeschraubt sind. Von diesen gehen dann die Einspritzleitungen zu den Düsen. mfg Martin
 
Hallo Martin
Hab heute ein paar Fotos gemacht ,
Von den Dichtringen und wo sie hingehören
damit wir nicht weiter aneinnander vorbei Schreiben :)
gruß
Nico
 

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