404 ein interaktives Tagebuch

Ja ...habsch mich auch schon Gefragt ...wasen Los Jürgen !
Das Schweigen des Motors ? Schau immer hier rein seit ich von der Exsistenz des tagebuchs weiß ....... und jetzt schon lange nix mehr zum Lesen und Mitfiebern...

LG Ralf
 
Hallo Mogler,
vor allem Stefan und Ralf,

es gibt eigentlich nichts zu berichten, weil dies ja nur das Tagebuch des Mog und nicht von mir insgesamt ist.

Leider habe ich derzeit keinen Urlaub und auch am vergangenen Wochenende lagen ein paar andere Dinge an, die eben auch erledigt werden müssen und ich nicht von meinem Exil aus machen kann.

Der Mog hat aber bereits eine neue Kupplungsglocke zu geordnet aber noch nicht montiert bekommen. Dank sehr schneller Hilfe aus dem Norden darf nun ein kleines Stück "Aquamog" weiterleben. :D
 
Ja,Ja,
der gute alte Aquamog! Auch in meinen Unimog leben ein paar Teile von diesem Sagenumwobenen blauen Unimog weiter.

Gruß
Jochen
 
Hallo Jürgen,

Na dann ist ja alles Gut ....und Danke für das Bilderbuch :D

Bis dahin Ralf
 
Hallo Mogler,

schweren Herzens habe ich mich zu einer Garten Umgestaltung überreden lassen, was allerdings meine weiteren Schraubereinsätze am Mog etwas zeitlich nach hinten wirft Letztendlich weicht die Kirsche nun doch dem Mog :cry:
Es gibt aber auch schon eine neuen Kirschbaum an anderer Stelle im Garten.

Ein bisschen konnte ich aber doch auch schrauben, daher:

Bericht 31 - 20.11.2011

Neben ein paar Vorbereitungsarbeiten zur Rostbeseitigung an der Kabine

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Habe ich mich der neuen Drehstromlichtmaschine gewidment.

Zunächst die Lenkhydraulikpumpe und die alte Lichtmaschine abgebaut

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Dann die Laufrichtung der Lichtmaschine durch Montage eines anderen Lüfterrades umgedreht

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Die ursprüngliche Halterung soll möglichst unverändert übernommen werden

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Damit die neue Drehstromlichtmaschine in die Halterung und vor allem in die Flucht der Riemenscheiben von Kurbelwelle und Wasserpumpe passt muss die Aufnahme an der Vorderseite um 4mm gekürzt werden

CIMG1845.JPG


Die ehemalige Spannvorrichtung muss allerdings etwas begradigt werden

CIMG1848.JPG


Nur der Keilriemen ist jetzt zulang und muss noch durch eine etwas kürzere Version ersetzt werden.

CIMG1851.JPG
 
Du wolltest nur mal wieder so richtig Tanken oder? Deswegen mit Motor und Hütte unterwegs, dass das Feeling passt :D
 
Hi Jürgen,

na den Parcour, den Du so fährst, möchte ich auch mit ansehn.
Sind die Achsen jetzt so nahe beinander, um jeden Verschränkung zu vermeiden oder für extreme Kurvenwendigkeit :lol:

Nur - erst die neue LiMa montieren und dann den Motor weg???

mfG
Axel
 
Hallo Zusammen,

ich dachte mir, ich mache mal eine Vergleichsfahrt mit einem sauberen Fünfzylinder. Und tatsächlich der Spritverbrauch ist deutlich geringer. :D

Ja, Lukas, Du hast völlig Recht ich hab mich nunmehr entschlossen beim Wiederaufbau einen ordentlichen sauberen Motor einzubauen. :wink:

Und damit das alles so wird wie ich es mir vorstelle habe ich Kabine und Motor mal in die Werkstatt eines Freundes und KFZ-Mechanikers geschafft.

Bericht 33 - 27.11.2011

Heute habe ich dann dem 1. Adventssonntag angemessen nur leise gebastelt und mal die elektrischen Leitungen im Heck ausgemustert. Gefunden habe ich 3 (in Worten drei) Kabelstränge und eine zusätzliche Einzelader die von vorne zum Heck gelangen und in diesem Knoten verschwinden:

CIMG1857.JPG


Benötigt am Heck wird aber lediglich die Versorgung für diese eine Stechdose.

CIMG1858.JPG


Und mehr als 7 Kontakte gibt es in dieser beim besten Willen nicht. :wink:
 
Hallo Jürgen,

kann es sein, das die Vorbesitzer einfach auf "Nummer Sicher" gegangen sind und die eigentlich nur nötigen sieben Adern der Sicherheit wegen doppelt oder dreifach ausgelegt haben.
Dann würdest du den anderen Schraubern Unrecht tun.... :wink: :wink:

Grüße
Ralf

PS. zumindest habe ich diese Vermutung in manchen alten Mog....bei der Menge an Kabel die kreuz und quer liegen.
 
Hallo Ralf,

nein, ich möchte niemanden Unrecht tun und schon gar nicht den Vorbesitzern, von denen ich weiß, dass sie hier heimlich mit lesen. :D

Ich hätte es vermutlich damals auch nicht wesentlich anderes gemacht.
Schließlich ist das Fahrzeug einzig zum Spielen gedacht und nicht zum Basteln.

Und auf der anderen Seite bringt dies Kupfer ja auch Gewicht auf die Hinterachse. :D

Bei den alten Leitungen, vor allen den originalen musste ich feststellen, dass diese sich an den Verteilerklemmen, die dahinten ja serienmäßig Schmutz und Feuchtigkeit ausgesetzt werden, auflösen. Sprich die Kabel brechen unmittelbar am Klemmeneingang. Dies ist also eine Latente serienmäßige Fehlerquelle, die ich bei meiner bewußt nicht originalen Neuverdrahtung vermeiden werde.

Ob ich aber meiner eigenlichen Profession entsprechend wirklich auf die Eindrahtlösung gehe, bezweifele ich auch. :wink:
 
Hallo Jürgen,
wie ich sehe, steht Dir ein arbeitsreicher Winter bevor.
Aus eigener Erfahrung mußte ich leider feststellen, daß man den Zeitaufwand oft unterschätzt.
Die original Kabel sind nach fast 50 Jahren nicht mehr betriebssicher.
Die Kabelverlegung für die Rücklichter habe ich mit 13 poligen Kabel 1,5qmm neu verlegt und gleich eine wasserdichte Abzweigdose für die Anhängerkupplung mit verbaut. 1. Steckdose für den Anhänger, 2. Steckdose für die abnehmbare Beleuchtung, da der Wohn-Pick-Up eine eigene Beleuchtung hat.

An der Fahrerhaus-Stirnwand habe ich ebenfalls eine Stecker – Dosen- Kombination angebracht (erleichtert die Hüttenmontage).
Im Winter will ich eine 2. Stechverbindung für den Öldruck-, die Temperatursensoren und Anzeigen neu verkabeln.
 

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Im Anschluß noch ein paar Bilder von meinem Lichtmaschinenumbau.
Es handelt sich um eine Li-Ma vom Golf 1 TD mit 110 A/H. Der modifizierte Keilriemenspanner ist von einem Passat Bj 88.
Um die mittige Keilriemenflucht zu prüfen habe ich mir zwei Prismen gefräst und mit Laserpointer und Anzeigetafel versehen. Die LiMa-Halterung musste um 2,3mm verändert werden.

Gruß
Klaus-Peter
Trans-Mog
 

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Hallo Mogler,

nun die Verkabelung ist ja eine schöne Sonntagsaufgabe und für mich ja fast soetwas Entspannung :D

Dank einer Woche Urlaub, habe ich heute noch eine weitere Baustelle auf gemacht:

Bericht 34 - 28.11.2011

Mir ist schon länger bewußt, dass Öl aus meinem hinteren Differenzial in das rechte Vorgelege diffundiert. Bei meiner der mäßigen Fahrleistung ist dies aber bisher durch regelmäßiges Korrigieren, Ablassen überschüssigen Öles aus dem Vorgelege und Auffüllen mit natürlich neuem Öl bei Differenzial, in den Griff zu bekommen.

Nun ist mir aber nach dem letzten Ausflug eine Spur einer dreckigen leicht ölartigen Flüssigkeit in der Felge auf gefallen. Gestern habe ich dann beschlossen, dies näher zu untersuchen, allerdings wollte sich die Bremstrommel nicht ordnungsgemäß vom Vorgelege trennen. Da ich die Sonntagsruhe nicht durch leichte Hammerschläge stören wollte habe ich mich heute der Sache gewidmet. Die Bremstrommel hatte ich dann nur mit Schmutzlöser im Bereich der Radbolzen eingesprüht.

Heute ging dann die Bremmstrommel ordentlich ab aber es wurde eigenlich keine wirklich Ölspur im inneren entdeckt. Stattdessen dies:

CIMG1862.JPG


Hier ist also dringend Handlungsbedarf :cry:

Als nächstes wollte ich dann die Bremsleitung leerlaufen lassen um das Vorgelege abzunehmen und die Öldiffusion zu untersuchen. Aber scheinbar ist in meinen Breiten die Schwerkraft eher gering, statt dass die Leitung schön Leer läuft kommen nur Tröpfchen.

Die nächste Baustelle, die Bremsschläuche fliegen raus :wink:

Danach dann das Vorgelege trotz etwas beängter Verhältnisse an den Hacken gehängt und die Achse gezogen

CIMG1873.JPG


Eigentlich hatte ich dabei erwartet dass noch etwas Öl aus den Hohlräumen zwischen Achsflansch und Vorgelege herausläuft. Dem war aber erstaunlicher Weise nicht so. Das Öl schein tatsächlich nur von dem inneren Achsrohr durch den Wellendichtring in das Vorgelege zu gelangen.
Dass heißt ja dass der "Deckel" der den Dichtring hält, sich zum Achsrohr hin abdichtet, irgendwie erstaunlich.

CIMG1885.JPG
 
Hallo Mogler,

endlich verschlechterte sich das Wetter heute Mittag, so daß ich die Gartenarbeiten einstellen und mich wieder mal dem Mog zuwenden konnte.

Bericht 35 - 3.12.2011

zunächst widmete ich mich dem inneren Welendichtring des rechten hinteren Vorgeleges.

Leider viel mir bereits das obere Stück der Entlüftungshohlschraube entgegen, als ich die Nuss ansetzte.

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Das Schöne dabei ist, dass man in so eine Hohlschraube relativ einfach ein Werkzeug zum Ausdrehen einbringen kann :D

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Die neuen Dichtungen, natürlich direkt von meiner Unimog Werkstatt

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Nach einem kurzen Blick in die Runde fand sich auch schnell das richtige Spezialwerkzeug, um den Wellendichtring einzupressen :D

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Weiter kam ich bei dem Vorgelege allerdings nicht mangels Hohlschraube :cry:

Dafür konnte ich aber immerhin das Stück AquaMog samt Ausrücklager implantieren.

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Ulli, Deine Farbwahl ist einfach genial :D

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kinzigsegler schrieb:
Ulli, Deine Farbwahl ist einfach genial :D

ja, RAL 5010 (enzianblau) kommt gut.
Falls du deine Achsen nicht neu lackieren willst, ich habe noch einen Satz ebenfalls in RAL 5010 liegen :lol:

Gruß Ulli
 
Hallo Jürgen,
wie immer toll dokumentiert! :thumbup:
Es macht richtig Spaß, deine Berichte zu verfolgen.

Gruß
Jochen