404 ein interaktives Tagebuch

Hallo Ihr zwei Querdenker,

Eure Augen in meiner Garage sind etwas getrübt, sonst wüsstet Ihr dass das seelenlose Gebilde aus überwiegend Stahl durchaus (mit dem Schraubenschlüssel) betreut wurde und auch das eine oder andere mal seine Behausung verlassen durfte. Nur hat es in den letzten 4 Monaten keine öffentlichen Wege mehr gesehen.

Appropos:
Was würdest du machen, wenn dich jemand abmeldet und in eine Ecke stellt und nicht mehr mit dir spricht.
So etwas in der Art hatte ich letztes Jahr, hat meinen Spieltrieb enorm gefördert :D
 
Hallo Mogler,

ein bisschen gibt es doch noch zu tun :flex bevor es nächste Woche endlich wieder losgeht :D

Bericht 2/13 - 27.4.2013

Zum Einen hat es einen kleinen Radwechsel gegeben. Ich versuche es mal entgegen der Empfehlungen hier aus dem Forum mit "richtig" herum montierten Vorderrädern. 😉

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Und dann musste noch etwas am Käfig gerichtet werden, in Crailsheim letztes Jahr hatte sich ein kräftiger Fels etwas sagen wir mal ein geprägt. 😉
Daher habe ich den TrialMog erst mal neben ein praktische Hubarbeitsbühne gestellt.

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Dann etwas :flex

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einpassen

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und durchschweißen

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Hallo Jürgen,
du hättest gelbes Rohr nehmen müssen :D
Ich wünsche dir, dass du in dieser Saison nur von Siegen zu berichten hast.
 
Hallo liebe Leser und Querdenker,

am vergangenen Wochenende war es soweit, die Truck-Trail Saison 2013 wurde eröffnet, und wir waren wieder dabei :D

Bericht 3/13 - 4./5.5.2013

Bei schönem warmen Frühjahrswetter traten wir in Klieken Sachsen-Anhalt an,
selbstverständlich ohne Gipsverband wer genau schauen kann :D

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Leider habe ich von uns keine Aktion Bilder, auch keine spektakulären Schlafpositionen unseres TrialMogs 😉 . Bei einem Zweimannteam ist das Fotografieren von Außen während der Fahrt einfach nicht drin.

Aber Beweise gibt es indirekt schon:

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Die Reifen haben sich bewährt. :D

Bis Sonntagmittag sah es für uns auch noch recht gut aus, wir hatten einen Podiumsplatz. Allerdings ging uns dann in der der ersten Nachmittagssaison die Zeit aus. Auf dem Weg zum Ausgangstor wurden wir abgepfiffen und kassierten dadurch etwas zuviele Minuspunkte. So mussten wir uns am Ende des Tages mit dem vierten Platz zufrieden geben.

Wobei ich dennoch hoch zufrieden bin. Wir sind alle Tore gefahren, die auch die anderen Autos unserer Klasse gefahren haben. Es gab kein Auslassen aus "Respekt" mehr. Auch die Menge der berührten oder gar gebrochener Stangen war deutlich geringer als noch in der letzten Saison. Vereinzelt schafften wir es sogar eine Sektion im Gegensatzt zu allen anderen Mitbewerbern völlig ohne Berührer zu fahren. Allerdings brauchten wir dazu etwas mehr Richtungswechsel. Hierzu muss man sagen dass zwei Richtungswechsel also vor - zurück - vor 6 Strafpunkte einbringt, Berühren aber 8 Punkte und Brechen sogar 20 Punkte.

Und Camping geht auch ohne Strom, aber Trial ist ja kein MogJahresTreffen :D
Frühstück an der Stehtheke

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Und nun noch ein paar (Unimog lastige) Bilder

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Alle Bilder unter:
https://www.team-fahlbusch.de/index.php?P=MogAlben/TruckTrial/2013 ITTM/Lauf1 Coswig-Klieken
 
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Hallo Jürgen,

Gratulation zum Saisonauftakt aus Ostwestfalen.
Danke für den Bericht und die Bilder.
Für die zukünftigen Wettbewerbe viel Erfolg.

Gruß
Klaus-Peter
Trans-mog
 
Hallo Mogler,

durch gewisse Indiskretionen sehe ich mich hier gezwungen doch noch eine Ereignis vom Pfingstsamstag nach zu tragen.

Der versenkte Mog.
(leider habe ich von der Aktion keine Bilder, daher viel Text)

Bericht 4/13 - 18.5.2013

Am Pfingstsamstag war ich mit einer Gruppe Freunden im Offroadpark "Böser Wolf" um ein bisschen den TrialMog in einem würdiger Umgebung zu demonstrieren.

Zunächst lief auch alles wiees sollte, der mog krabbelte Sandschlammberge hinauf an denen Jeeps und "G" verzweifelten. Er kletterte mit leichter (hörbarer) Bodenberührung über Betonblöcke und verhielt sich zur Freude aller.

Dann aber bogen wir in einen kleinen Waldweg, zu dessen Anfang ein merkwürdiges Totenkopfschild stand. :shock: Nach etwa 20 Metern kam ein steiler Absatz von knapp 2m nach unten. Eigentlich nichts dramatisch. Wir fuhren langsam an die Kante, unten konnte man natürlich ordentlich Schlamm sehen aber es sah machbar aus. Also fuhren wir jetzt ganz langsam über die Kante etwa fast mit einem Neigungswinkel von 45° (100%). Dabei tauchte der TrialMog natürlich vorne in den Schlamm ein, aber leider deutlich mehr als erwartet. Die oberste fast flüssige Schlammschicht schwappte bis auf die Motorhaube nur knapp unter den Ansatz zur nicht vorhanden Scheibe aber es drang glücklicherweise kein Schlammwasser direkt in die Kabine ein. Vor der Front allerdings baute sich eben nicht nur Schlammwasser sondern richtig weicher aber dennoch schwerer Schlamm auf und hielt uns erst einmal fest. :( Ich versuchte Rückwärts wieder aus dem Loch zu fahren was ein Stück weit sogar funktionierte aber eben nicht ganz. Dann versuchte ich mit mehrfachem Richtungswechsel, schaukelnd etwas aus zu richten. Mit jedem schaukeln nach vorn ging es ein paar cm weiter und dadurch, dass die Hinterräder weiter runter kamen richtet sich auch der TrialMog vorne etwas auf :) , bis plötzlich mit lauten Zischen irgendwo Luft entwich :? . Erst dachte ich, dass es jetzt einen Reifen erwischt hat, dann merkte ich, dass die Hauptleitung der Differenzialsperren kaputt gegangen ist. Ohne Sperren war aber an eine Selbstbergung nicht mehr zu denken. :evil:

Also machte ich erst einmal den Motor aus und wir kletterten aus dem Führerhaus. Dies war sogar noch möglich ohne gleich im Schlamm zu versinken weil wir ja noch an dem zwar rutschigen aber nur weichen Hang standen und uns so noch gut auf den Waldboden retten konnten.

Mittlerweile waren auch von den Geländewagenfahrer ein paar gekommen und sie boten an mir zu helfen. So fuhren sie zunächst mit einem Mercedes G hinter den TrialMog und ich hängte mein 10m Berggurt bei ihm an der Anhängerkupplung und beim TrialMog an der Bergeöse ein. Als ich wieder in den TrialMog geklettert war und den Motor anließ stellte ich fest, dass die Servolenkung nicht ging, die Batteriekontrollleuchte an blieb und die Temperatur schnell anstieg :? . Scheinbar war der Hauptkeilriemen defekt. Dem größten Problem dabei, der Temperatur konnte ich schnell mit der elektrischen Wasserpumpe entgegenwirken. Sofort ging die Temperatur natürlich bei laufenden Lüftern wieder ordentlich runter. Aber der Trialmog kam trotz vereinter Kräfte nicht aus dem Loch.

Nochmal stieg ich aus, und konnte nun auch sehen warum es nicht klappte. Direkt hinter dem einen Hinterrad war ein größerer Stein fast wie ein Unterlegkeil. Mittlerweile war noch ein zweiter Geländewagen da der sich nun vor den Mercedes G spannte. Beim nächsten versuch konnte ich merken wie die beiden Geländewagen den TrialMog hinten in die Federn und gegen den Berg drückten. Als ich dann vorsichtig die Kupplung mit nicht viel Gas kommen ließ, griffen die Hinterräder und der TrialMog kam wieder aus dem Loch. :D

Ohne Servolenkung und ohne Sperren machte weiteres Spielen wenig Sinn, also beschloss ich erst zum MAN zu fahren und zu schauen ob ich etwas reparieren kann. Der Trialmog war vorne über und über mit Schlamm bedeckt. Schon die Motorhaubenverriegelung ließ sich auf Grund des Drecks schlecht öffnen. Dann offenbarte uns ein abgesprungener aber noch intakter Keilriemen. :D Ich musst e also nur die Lichtmaschinenhalterung lösen und den Keilriemen wieder auf legen. Auf Grund des vielen Schlammes und der schlechten Zugänglichkeit der Spannmutter ist dies einfacher geschrieben als getan, aber zu guter Letzt ging dies. Dabei stellte ich allerdings fest, dass sich zunächst die Lichtmaschine nicht von Hand drehen lässt. Ich hatte ja eine relativ offene Maschine und nicht eine original Unimoglichtmaschine eingebaut und nun war hier ein gebaut Dreck eingedrungen. :( Mit einem kräftigen Ruck löste sich die Maschine wieder soweit, dass sie gedreht werden konnte. Nun konnte ich den Keilriemen wieder über die Riemenscheiben der Kurbelwelle und der Lichtmaschine legen und bei der Wasserpumpe mit Hilfe eines flachen Schraubendrehers ansetzten und durch ganz kurzen druck auf den Anlasser aufziehen. Das Spannen war jetzt nur noch Formsache und der anschließende Startversuch zeigte, dass die auch die Lichtmaschine wieder arbeitet. Auch die Luftleitung der Differenzialsperren war schnell wieder geflickt, der TrialMog war wieder einsatzbereit. :D

Um es vorweg zu nehmen, es ist keine Schmach für mich von zwei Geländewagen "gerettet" worden zu sein. Im Gegenteil es machte mir Spass anderen eine Freunde zu bereiten :D
 
Hallo zusammen,

@ Jürgen, weshalb Schmach? Wenn Du ein Hindernis angehst an das sich andere nicht ran trauen?

Aber Dein verbissenes Gesicht in der Situation (Kenne ich von Weidhausen) hätte ich schon gern gesehen.

Ich wünsche Dir Glück und durchhaltende Technik wenn es um Punkte geht.

Gruß Lothar
 
Hallo Jürgen,

es freut mich wieder einen spannenden Bericht von Dir zu lesen.

Für jeden Mogler ist es sicher ein besonderes Erlebnis, wenn man die Grenzen seines Fahrzeugs ausloten kann. Leider haben zu wenige Fahrer den Mut auch mal die Legende der Universalität zu brechen. Kopf hoch, nur Erfahrung bringt einen Fahrer weiter.

Der „Böse Wolf“ trägt nicht umsonst seinen Namen. Ich habe im vergangenen Jahr mangels eines Bergefahrzeugs auch an einigen Streckenabschnitten gekniffen.

Wie sind die ersten Eindrücke / Erfahrungen mit Deiner neuen Bereifung. Berichte doch bitte.

Zu guter Letzt möchte ich Dir noch ein paar Erfahrungen aus meiner BW-Zeit mit dem U404 zukommen lassen. Nach einer Wasserdurchfahrt haben wir an trommelgebremsten Fahrzeugen (U404, Iltis, BW-Anhänger ) immer schnellstmöglich einen besonderen technischen Dienst durchgeführt:

Alle Schmierpunkte abschmieren, besonders die Kreuzgelenke der Vorderachse und die Handbremsseile.

An allen Achsgehäusen Wasser ablassen und Ölstand prüfen.

Trommeln der Bremse abnehmen und Bremsgestänge und Trommel von innen reinigen, die Schwebkörper im Wasser, welche unweigerlich in die Bremse eindringen, werden die Rückstellung der Bremse verhindern. Auf alle Fälle wirken Sie als Schleifmittel und ruinieren die Beläge in kürzester Zeit. Den äußeren Grad an den eingelaufenen Bremstrommel haben wir in regelmäßigen Abständen abgedreht oder mit einem Schleifstift abgeschliffen. Das hat 2 Vorteile: 1. Beim Demontieren der Trommel muß man die Exzenter der Backen nicht zurückstellen und 2. die Dreckpartikel werden durch die Beläge nach außen abgeführt.
Die Simmerringe der Vorgelegegehäuse sind ebenfalls gefährdet.

Auch ein Blick in die Kupplungsglocke durch das Kuckloch ist sinnvoll. Die Verzahnung der Kupplungsmitnehmerscheibe ist rostanfällig. Mit einer kleinen Dosis an hitzebeständigen Fett, an die Welle aufgebracht, wird die Funktion der Kupplung begünstigt.

Ich hoffe, ich habe in all den Jahren nichts vergessen, und wünsche Dir und Deinem Team am kommenden Wochenende viel Erfolg.

Gruß
Klaus-Peter
Trans-mog
 
Hallo Lothar,

doch nicht verbissen :D angespannt, konzentriert außerdem sehe ich immer so aus :wink:

Hallo Klaus-Peter,

ja, die von Dir knapp umrissenen Maßnahmen gehören inzwischen bei mir zum Standardprogramm nach so einem Wochenende, irgendwie muss man ja die Zeit zwischen den Einsätzen herum bekommen :D

Die neuen Reifen haben sich besonders bei dem Einsatz an Pfingsten eigentlich als gut bewährt aber es kommt immer auf den Untergrund an,hier war es meist lehmig matschiger Boden. Auf der anderen Seite in Klieken, zwei Wochen vorher neigten sie bei trockenem fein krümmeligen Boden (Sand) dazu, sich selbst ein zu graben.
 
Hallo Mogler,

bevor ich mir überlege, wie ich Euch die Erfahrungen :( vom vergangenen Wochenende, dem 2. Truck Trial Lauf dieser Saison, präsentiere, hier erst noch ein Nachtrag zum Pfingstwochenende:

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Nur gut, dass da kein Kühler hinter dem Grill verschlammen kann :D
 
Hallo Jürgen

ich habe den eindruck, Schlammlöcher wirken auf dich wie Schwarze Löcher auf Materie. Nur ist das mit Winden-losen Mogs noch prickelnder.
Was wäre die nächste Steigerung, Ich wüste da noch was., aber auch dich sowaswürde dich vermutlich auch nicht schrecken?
 
Ähm Jürgen,

ich vermute ich verrate dir nix neues, das ist ein KAT, die Höhe unterscheidet sich geringfügig vom 404, ansonsten ist ja alles gleich, nur das der Kat vorher noch Scheiben hatte.
Der Eintauchwinkel ist an der Stelle ähnlich, nur der Totenkopf ist dort nicht aufgestellt.
Aber eigentlich dachte ich, du hättest aus Zellhausen gelernt, vorher dich nach dem Untergrund zu erkundigen.
 
Hallo Helmut,
schon klar, dass der KAT etwas größer ist aber die Situationen hat durchaus vergleichbar.
In Zellhausen habe ich gelernt, spielen macht Spass und man muss auch mal die Grenzen ausloten. Sonst haben die Zuschauer und Leser ja nichts zu mäckeln, schmunzeln oder reden. :D
Ich versuche immerhin die unmittelbaren Gefahren für Leib und Leben so gering wie möglich zu halten. So haben wir noch nicht einmal feuchte Füsse bekommen.
So und nun muss ich Bilder auswerten auf meine Homepage laden. :wink:
Wenn Rettungsgeräte bereit stehen und die Gefahren für Leib und Leben durch entsprechende Ausrüstung so gering wie möglich gehalten werden
 
Hallo Mogler,

wie versprochen versuche ich nun mal das vergangene Wochenende zu rekapitulieren. Also

Bericht 5/13 - 7.-9.5.2013
An dem Wochenende stand der 2. Lauf zur Truck Trial Meisterschaft in einer alten Kiesgrube bei Teuchern in Sachsen Anhalt an.
Nachdem die Klasse S1 ihren exklusiven Lagerplatz in einer Mulde bezogen hatte,
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und wir unsere Unterkunft aufgebaut hatten,
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(Achtung:Das ist keine korrekte Ladungssicherung aber das stabilste Zelt am Platz :D )
ging es erst einmal auf eine kleine warmfahr Runde nur über die offiziellen Wege der Sandgrube. Dabei trat bei bestimmten Lenkbewegungen nicht nur ein hörbarer metallischer Schlag auf sondern dieser sogar fühlbar im linken auf dem Fahrraumboden abgestellten Fuss. :evil:
Eine optische Inspektion führte dann zu einem feinen Riss im oberen am Fahrzeugrahmen befestigten Halter des vorderen Panhardtstab. Was nun?
Nur gut, dass die Teams mit den großen Autos nicht nur diese sondern praktisch die gesamte Werkstatt mit bringen. :D
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Nach etwas Schrauberei, Flexerei und vor allem etas Schweißen war alles wieder gut. :party
Am Samstag, dem ersten Wertungstag, nahm aber die Misere seinen weiteren Lauf. Bereits die erste eigentlich garnicht so schwierige Sektion führte bei uns zu Frust. In der Annahme das bei der ITTM anders als bei der Europa Meisterschaft das berühren der Bande erlaubt ist, fuhren wir an dieser langschleifend vorsichtig an rückwärts durch eine enge Passage. Dabei berührten wir auch zwei der Begrenzungspfosten, die aber nicht brachen. Dennoch wurden wir abgepfiffen. Die Kommisarin begründete dies damit, dass die Pfosten auf trockenem Boden gebrochen wären und nur weil der Boden recht weich war sich wegdrücken ließen. Mit der Erklärung und Konsequenz waren wir nicht zufrieden aber es ist eine Schiedsrichterentscheidung. Später am Tag hatten wir hierüber noch ein klärendes Gespräch mit dem Oberkommissar, der uns recht gab aber die Sektion war ja bereits gelaufen.
Auch die zweite Sektion machte uns nicht glücklicher, denn jetzt war der Motor kraftlos und wenig drehfreudig als es an ein paar Steigungen ging. Man hörte und spürte auch einen etwas unrunden Lauf.
In die dritte Sektion mussten wir als erste Starten. Eine Steilauffahrt zu einem Tor schafften wir nicht, der Motor wollte es nicht :( , durch zwei steile Abwärtstore ging es aber gut. Unten war dann ein Querwall in dessen Berg seitiger Senke sich ein Sumpfgebildet hatte. Wir fuhren auf diesen Wall und mussten dann rückwärts längs des Walls durch ein Tor. Das ging eiigermaßen. Danach mussten wir wieder den Wall entlang nach vorne zum Ausgangstor. Dort kamen wir aber nicht an sondern steckten in dem Sumpf mit vier sich gleichmäßig drehenden Rädern fest und benötigten Bergehilfe :oops:
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Weil wie schon geschreiben, der Motor etwas streikte ging es erstmal ins Fahrerlager. Wir ließen eine Sektion aus und schraubten lieber.
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Am Benzinfiler lag es nicht, der war sauber auch hätte ich den Tank beliebig über die kommunizierende Röhre leer laufen lassen. :D
Zündkontakte waren auch in Ordnung, den provisorisch eingebauten Verteilerfinger vom Puch Haflinger ersetzte ich auch wieder durch ein U404 Original. Alles brachte keine wesentliche Änderung.
Als nächstes die Zündkerzen. Hier zeigte sich ein unterschiedliches Bild. Die vorderen Kerzen waren ok aber Kerze 5 und 6 waren stark verölt. Nun hatte ich glücklicher Weise noch zwei neue, weil ich beim letzten Wechsel zwei vierer Pacjks gekauft hatte. Die neuen eingeschraubt, angeschlossen und gestartet, schon lief der Motor wieder wie gewohnt :D
Zurück gings zu den Sektionen.
Die nächste Sektion, wir starteten als zweite, lief erstmals an diesem Wochenende einigermaßen gut für uns, wir fuhren ähnlich gut oder schlecht wie die anderen. Dann aber kam die Zuschauer freundlichste Sektion, erst eine Steile abwärts Passage und dann ein Sumpfbad. Diese Sektion hatte früher am Tag die Klasse S2 verweigert. Wir aber wollten sie probieren. Man muss ja auch den Zuschauern etwas bieten :D
Wieder durften wir zu erst ran. Schon die Zufahrt zum Steilhang hatte es in sich, denn vor dem Hang war est ein Schotterhügel mit einer Senke vor dem eigentlichen Steilhang. Und dies führte dazu dass wir zunächst uns mit der vorderen Stosstange in dem Berg fest rammten. Nochmal zurück und mit Dampf ggen die Kuppe. Wieder rammten wir die Stosstange in den Berg. Im dritten Anlauf dann gruben wir uns praktisch durch den Berg :D 😉
Dann ging es den Steilhang hinunter unten ging es dann etwas nach rechts und weiter runter. Zeitweise stand dabei der Mog nur auf zwei Rädern, vorne links und hinten rechts. Wir waren kritisch an der Kippgrenze. Vorsichtig tasteten wir uns weiter runter Richtung Wasserloch
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Im Wasserloch versank dann das rechte Vorderrad völlig und es ging nicht mehr weiter. Wieder war Baggerhilfe nötig :(
Dieser hob uns vorne etwas hoch und ca einen Meter nach vorne. Der Mog stand wider relativ gerade aber mit allen Rädern im Sumpf. Da der Bagger uns aber so nicht ganz herausheben oder ziehen konnte ohne selbst den Abhang herunterzupurzeln setzte er uns ab und musste erstmal um gesetzt werden. Wir versuchten weiter zu fahren und schafften es fast durch das ganze Wasserloch, nur am Ende mussten wir nochmal den Bagger vorspannen. Zu unserem Trost, manch anderem auch den großen vier Achsern ging es dort nicht viel Besser. Die Zuschauer hatten ihre Freude. :D Und obwohl es nicht wirklich erfolgreich war, hat es doch Spass gemacht.
Der Samstag bescherte uns so abgeschlagen den letzten Platz.
Der Sonntag begann mit einer Steinsektion. Allerdings waren hier die Tore praktisch unfahrbar für normale Autos gesteckt. Wir konnten nur Eingang, ein inneres Tor und ausgang fahren. Den anderen ging es aber glücklicher Weise nicht anders. Die zweite Sektion war zunächst ein steiler Sandabhang. Unten waren dan seilich links und rechts Tore. Aber Kurven fahren war in dem Sand quer zum Hang schon anspruchsvoll. Mit Sperren ging es nur geradeaus, ohne Sperren nur nach unten. Hier war tricksen mal mit vorderer mal mit hinterer Sperre nötig. 😉
In der dritten Sektion, wir waren wirder die ersten, gab es ein am Hang gestecktes Schrägtor welches allerdings bereits mit dem unteren Pfosten ein Stück den Hang hinauf lag. Wir fuhren zunächst parallel zu dem Weg durch das Tor unterhalb des Tores vorbei und setzten dann soweit es ging rückwärts den Hanghinauf zurück. Dann versuchten wir das untere linke Vorderrad so gerade in das Tor zu bekommen. Im dritten Anlauf klappte es. So konnten wir mit der Vorderachse durch das Tor und mit einem kräftigen Gasstoss vor den Hang hinunter um nicht doch noch umzu fallen
.Hier waren wir die einzigen die dies Tor schafften. :D
Auch bei den weiteren Sektionen lief es für uns recht rund. Eine Sektion in der Mittagszeit fuhren wir sogar als absolut Beste über alle Klassen :D
So erreichten wir an dem Sonntag in der Tageswertung den 2.Platz aber der zählt leider nicht sondern nur das Gesamtergebnis. Nach dem verpatzten Samstag bedeutet dies den 3.Platz

Alle meine Bilder gibt es unter:
https://www.team-fahlbusch.de/index.php?P=MogAlben/TruckTrial/2013 ITTM/Lauf2 Teuchern
 
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moin,

sehr interessant, gerade auch für mich als Trial-Fremdem.

Aber würgst du den Motor in jeder Sektion so oft ab?
Der Apfel diente als Wurfgeschoss für im Weg stehende Zuschauer? Oder allen Ernstes als Wegzehrung?

mfg
Fabian