404 ein interaktives Tagebuch

Hallo Jürgen,

so ein Pech. Hattest Du nicht erst kürzlich die Hinterachse auseinander?

Wenn das ein Rätsel sein soll und die Hinterräder lassen sich nur gegenläufig drehen, hätte ich einen Tipp: Die Blockade liegt im Bereich Tellerrad, Triebling, Kardanwelle, hinterer Getriebeausgang. Dann guten Erfolg beim Finden des Fehlers!
 
Hallo Christoph,

der Vorteil bei all diesen Bastelein die Schrauben lassen sich immer gut lösen, keine Zeit zum Festgammeln. :D

Zuletzt hatte ich ein ähnliches Problem an der Vorderachse mit Zahnausfall am Tellerrad und Karies am Triebling.

Ja, Rätsel gelöst, die Räder lassen sich aufgebockt normal und exakt gegenläufig drehen, also Vorgelege sind es zunächst nicht.
Alles andere hast Du zum Einkreisen genannt. :wink:

Leider warte ich noch auf die richtige Entladetechnik und komme noch nicht zum Schrauben.
 
Hallo zusammen

Truck Trialers Next Generation - First Approach
Hilfe beim exakten Einparken in der Werkstattgarage

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Ts ts ts - was es doch für gehässige Leutchen gibt. Selbst keinen Mog, aber hetzen :wink:
Das Schlimme is nur - Jürgen zeigt schon immer wenig Mitleid mit seiner Technik, aber die Generation is gleich mal völlig schmerzbefreit. Wenn bei dem Beifahrer die Kiste abrollt, dann lacht der einfach nur noch drauflos und ruft bestenfalls "nochmal"!

mfG
Axel
 
Moin Axel,

"von Haus aus" bin ich eigentlich gar nicht so!

Ich weiß auch nicht, warum ich mich zu dieser Äußerung hinreißen lies. :roll:

Das wird wohl an der derzeit anhaltenden Hitze liegen. :mauer
 
Hallo Jürgen

ich gehe davon aus, dass an deinen unlösbaren Schrauben die erforderlichen Teile dranhängen. Bei deinem Verschleiß würde ich allerdings auch Teile aus anderen Achsen miteinander verbauen. Auf das Paaren kannst du verzichten, der Verschleiß an der Verzahnung oder die Laufgeräusche sind bei deinem Einsatz nicht der limitierende Faktor, ich habe da keine Bedenken.
vergehen nach jetziger Vorschriftenlage noch ca 16 Jahre. Dann kann ich mich langsam zurück ziehen
in Ermangelung von "unlösbaren Schrauben" wird das wohl schon früher vorbei sein.
https://www.unimog-community.de/phpBB3/404-and-413-406-parts-t95558.html

Das Angebot wird wohl in den nächsten Wochen wieder rapide schrumpfen.

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Hallo Zusammen,

1. Bericht aus der Werkstatt.
Die Hinterachse ist ausgebaut. Schwierigkeiten bei irgendwelchen Schrauben gab es nicht. Aber das Abziehen der Achse benötigte diesmal einen Kettenzug mit Iveco als Ankerpunkt.

Und dann:

Achse läßt sich wunderbar und ohne jedes hackeln von Hand in allen Variationen drehen, das Differnzial hat es diesmal wohl nicht erwischt.
 
Hallo Zusammen,

2.Update aus der Werkstatt
Nachdem die Achse selbst wie gestern geschrieben eher unauffällig war, mussder/die Fehler weiter vorne liegen.

Gestern hatte ich die Achse am zwischen Schubrohr und Achsantriebsgehäuse getrennt. Dabei fiel auf, dass die Antriebswelle am hinteren Ende an einer Seite klemmt und nicht frei im Schubrohr bewegt werden kann. Nach dem Lösen des Schubkugelgehäuses kamm zu Tage, dass alle Verbindungschrauben zwischen Antriebswelle und Getriebabtriebsflansch abgerissen sind. Nach ausbau des Schubrohrs konnte allerdings nicht wie gewohnt die Antriebswelle aus dieser gezogen werden. Auch ein paar Hammerschläge auf des untere Ende (Holz zwischen gelegt) bewirkten rein garnichts. Schubrohr und Welle sind eine feste Verbindung eingegangen.

Erst nach Einsatz einer Abziehvorrichtung konnten die zwei Teile getrennt und begutachtet werden.

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Resultat, es werden zur Instandsetzung keine protugisischen Teile benötigt, es reichen ein paar hiesige Schrauben und Dichtmasse
 
Hallo Jürgen,

wo sich da was "verschweißt" haben soll, habe ich noch nicht verstanden. Das Typenschild auf der Antriebswelle wird ja wohl nicht die Blockade ausgelöst haben. Oder hat sich nur das Kardangelenk verkeilt?
 
Hallo Christoph,
nicht verschweißt aber verklemmt. Und ja tatsächlich an den aufgeschweißten Blechen. Das Kreuzgelenk selbst war soweit ich es einsehen konnte frei. Bei den Blechen handelt es sich aĺlerdings nicht um Typschilder. Sie tragen keine Beschriftung und es sind insgesamt vier Stück unterschiedlicher Größe auf der Welle. Ich kann mir vorstellen, daß damit die Weĺle gewuchtet wurde.
 
Hallo Jürgen, hallo Markus,

an OPTIMOGs kaputter Welle sind zwei Typenschilder ohne Beschriftung dran. Auf der selben Seite. Vorne und hinten. Dann werden das tatsächlich Auswuchtgewichte sein.
 

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Hallo Freunde,
Ja, das sind Wuchtgewichte auf den Antriebswellen. Da hat sich dann ein Schraubenkopf Rest zwischen Rohr und Welle verklemmt.

Das Schadensbild der abgerissenen Schrauben ist gar nicht so selten.
Die 404 Verdieseler haben früher oft darüber berichtet, daß die Schraubverbindungen am Flansch der Gelenkwellen abreissen.
Auch ein Grund dafür das beim UG1/11 von 6 Schrauben auf 12 Schrauben 12.8 an den Getriebeabgängen umgerüstet wurde.


Gruß
Jochen
 
Hallo Jochen,

Vorsicht bei den 12.9 Schrauben. MB hat hier wieder auf 10.9 umgestellt. Auch bei 6 Schrauben-Verbindungen. Die 12.9 sind zwar fester, aber die Zähigheit ist manchmal nicht wie gewünscht hoch. Daher mögen diese Schrauben Stöße nicht so gern. Insbesondere wenn der Reibschluss zwischend en Verbindungsfächen nicht mehr richtig gegeben ist und die Schrauben formschlüssig über die Gewinde die Kraft übertragen müssen. Die Kerbwirkung des Gewindes tut ihr übriges.

Gruß
Markus
 
Hallo
Torsten Pohl hat zu abgesissenen Schrauben schon vor Jahren die Lösung gepostet. Allerdings sind die Schrauben auch als Sollbruchstelle zu betrachten und verhindern vielleicht eine Überlastung an anderer Stelle.
Bei den Blechen handelt es sich aĺlerdings nicht um Typschilder. Sie tragen keine Beschriftung und es sind insgesamt vier Stück unterschiedlicher Größe auf der Welle. Ich kann mir vorstellen, daß damit die Weĺle gewuchtet wurde.
bei langen Wellen werden diese auf der gesamten Länge dynamisch gewuchtet, das bedeutet man eremittelt mehrere Unwuchtzentren, um ein Durchbiegen oder Taumeln zu unterbinden.
 
Hallo Zusammen,

diese "Sollbruchstelle" hat aber auch einen negativen Beigeschmack. Ich weiß natürlich nicht genau, wann welche der Schrauben gerissen ist. Ich gehe aber nach den Schadensbildern davon aus, dass diese nacheinander gerissen sind. Daher haben die Reste der zuerst gerissenen Schrauben ihr Unwesen in dem Schubrohr getrieben.

Der Antriebswelle mussten zwei der Wuchtgewichte entfernt werden.
An verschieden Stellen und leider auch am Kreuzgelenk der Antriebswelle gibt es deutliche Schleifspuren.
Der Flansch am Kreuzgelenk und am Getriebe Abgang haben deutlich sichtbare Macken.
In die Kunststoffschale der Schubkugel sind Metallabriebteile eingetreten.

Gut das alles ist kein Totalschaden und schon garnicht für mich, angeblich soll ich ja da Schmerzbefreit sein.

Dennoch baue ich jetzt die Antriebswelle und Kunststoffschale des kürzlich erworbenen Ersatzteilträgers ein.