Hallo zusammen,
am vergangenen Wochenende waren wir noch einmal spielen. Vermutlich das letzte Mal für dieses Jahr
Bei herrlichstem Spätsommerwetter konnten wir in einem Steinbruch am Rande des Erzgebirges einwenig Testen die Grenzn auszureizen. Und im Vergleich zu einem (herkömmlichen) anderen 404 S im Doppelstart haben wir doch den kürzen gezogen und sind hinter den beiden Teams nur auf den dritten Platz in unserer Klasse gekommen.
Bilder habe ich derzeit leider keine, der sonst immer anwesende unabhängige Fotograph war diesmal verhindert.
Halt, doch ein Bild habe ich doch welches mich ein wenig an meine Anfänge im Geländefahren vor vielen Jahren erinnert. Man steht an einer kleinen Kante und kommt nicht hinauf.
Michael, erinnerst Du Dich ?
Doch hier war die Situation gegenüber damals doch etwas anders. Diesmal wären wir durchaus irgendwie über die Kante nach oben gekommen, aber ...
...das Tor war eigentlich ein Abwärtstor welches wir rückwärts auch sehr gut bewältigen konnten. Nach etwas mehr als der Fahrzeuglänge ging es aber steil bergab direkt zum Asgangstor der Sektion. Der Boden noch ohne Fahrspuren anderer Fahrzeuge aber mit Rinnen die nicht direkt in der Falllinie verliefen. Hauptsächlich mir gefiel dies ganz und garnicht. Früher hätte ich vielleicht auf Grund des schweren Motors gesagt, rückwärts fallen lassen. Jetzt kenne ich die Schwerpunktlage nicht genau. Der Schwerpunkt liegt höher und weiter hin als früher, dann wird Rückwärts riskant weil man praktisch nicht korrigieren kann. Vorwärts aber gefiel mir auch nicht. Also fhren wir das obere Tor rückwärts in der Absicht nach dem Tor abzubrechen und dann vorwärts wieder hinauf und über das Eingangstor die Sektion verlassen. Der erste Teil funktionierte nur beim wieder hinauf fahren merkten wir dass die Räder begannen durchzudrehen. Wir hätten also nach unserem Abbruch die Sektion gerade in diesem heiklen Bereich für die uns folgenden Teams nachhaltig verschlechtern können. Aber ich denke, Ihr seit mit mir ein, dass man soetwas im sport nicht macht. Also haben wir die sanfte Art mit einem kurzen Push durch ei anderes Team gewählt.
Das Resümee, die beiden anderen 404 Teams sind dort vorwärts den Hang hinunter gestürzt, fahren konnte man es nicht nennen, nd mit Glück hat es die überdrehte Kupplung nicht zerrissen. Die haben das prima gemacht, ich hatte zuviel Angst.
Und auch zwei Sektionen später benötigten wir nocheinmal Bergehilfe diesmal durch einen Bagger. Am Rande eines Wasserloches, welches wir ja wegen meiner angst meiden wollen sind wir im tiefen Schlamm stecken geblieben während die anderen lustig Kreise in der Pfütze gefahren sind, den dort wo das Wasserstand war kein Schlamm sondern fester Boden.
Heißt das Fazit nun der E-Mog Umbau war doch blöd. Nein, auf keinen Fall. Jetzt muss nur noch der Alte seine angst überwinden und auf seinen Sohn vertrauen.
Wir haben wieder viel gelernt, einmal waren wir ganz kurz vor dem Kippen und konnten uns gerade noch mit einem beherzten hochdrehen der E-Maschine retten. Auch das funktioniert.
Und wir sind wieder mit 53% Restenergiemenge im Speicher nach Hause gefaren. Eine der oft gestellten Fragen können wir nun langsam besser beantworten: Und wie weit kommt Ihr mit dem E-Mog schafft Ihr heute den Tag und wie ladet Ihr bis morgenn nach - Nein, wir kommen durch das Wochenende und nachgeladen wird nur Zuhause über die Solaranlage.