404 ein interaktives Tagebuch

Hallo Helmut,
was meinst du mit Schuhen und Strümpfen?
Hör mir bloss mit Schlappen auf, das bringt schlechte Assoziationen zum Freitagabend hoch:

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Hallo zusammen,

Nun ist es endlich wieder soweit, die neue TruckTrial Saison ist normal gestartet. Zumindest fast normal.
Wie oben schon zu sehen, hatten wir auf der Anreise ein kleines Problem was letzlich dazu geführt hat, dass wir nur den letzten Platz auf dem Treppchen erreicht haben.
Aber wir haben uns so gut es ging geschlagen. Ich bin immer noch geflasht von dem schönen Fahrverhalten unseres E-TrialMogs. Dass er nur noch ca 34 PS hat macht sich nicht bemerkbar, im Gegenteil im letzten und entscheidenen Tor hatten wir vielleicht sogar zuviel Kraft. Das müssen wir in den nächsten Läufen nochmals untersuchen.
Der Wettkampf selbst war schön und spannend. Die Sektionen waren so, dass man sich eigentlich keine Fehler erlauben durfte und das bei bestem 1.Mai Wetter.
Soweit als Appetithappen, wer mehr lesen möchte sei auf unseren Bericht auf unserer Homepage verwiesen:
https://www.team-fahlbusch.de/Page.php?P=TeamPage/TruckTrial/2022/ITTM_Lauf1.txt

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Moin Helmut,

in erster Linie schweißtreibende Arbeit auf sehr beengtem Arbeitsraum.
Zum Abziehen der Radnabe habe ich etwa 3 Std benötigt. Dabei in den ersten 2 Std für etwa 3cm Vorschub auf der Achswellenverzahnung . Schlüssel ansetzen - auf den nur 90cm Hebel klettern und durch leicht hüpfende Bewegung die große Sw55 Schraube ein paar grad drehen - abstigen - Schlüssel umsetzen und weiter. Die letzten Zentimeter gingen dann etwas schneller.
Aber jetzt ist sie ab die Radnabe
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Wenige Minuten später war dann auch der vermeintliche Übeltäter gezogen
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Jetzt heißt es Ersatz beschaffen.
Um auf Deine Frage zurückzukommen, tja, der 1.Preis ist das wohl eher nicht aber Trostpreis möchte ich es auch nicht nennen. Ich sehe es sportlich, hab glatt gestern Abend 1 Kilo abgenommen :D
 
Hallo Jürgen,
Ich würde gleich alle 4 Dichtungen tauschen.
Wenn das auch eine fürchterliche Maloche auf deinem beengten Arbeitsplatz sein wird.
Den Aufzieher hast du auch?
Gruß
Jochen
 
Hallo Jürgen
ich habe mir für ganz kleine Marie einen Drehmomentvevielfältiger zum Lösen der Radschrauben in der Bucht geschossen.
ie Teile werden immer wieder gebraucht angeboten, weil die unterwegs keiner mitschleppen will. So ein Ding muss man kaufen wenn es im Angebot ist und nicht erst wenn man es braucht.
Ich drehe damit meinen Motor über den Zapfwellenstummel durch, wenn ich z.B.die Ventile einstellen will.
 
Hallo Jochen,
Prinzipiell hast Du natürlich Recht, allerdings sind meine Achsen / Vorgelege alle aus unterschiedlichen Quellen zusammen gestellt. Natürlich wäre eine Grundüberholung der ganzen Achsen mal nicht schlecht. Eine Aufgabe für eine Winterpause in der sonst nichts anliegt. Bis dahin allerdings beseitige ich erst einmal die jeweils aktuellen Baustellen, denn der nächste Wettkampf läßt nicht lange auf sich warten. Das Himmelfahrt-Wochenende in Elbingerode (Sachsen-Anhalt) im Harz.
Ja, ich habe auch den Aufzieher.

Hallo Helmut,
mit was für Schlüssel/Nussgrößen (Antrieb) kann Dein Drehmomentvervielfältiger denn umgehen? Für die Radschrauben habe ich einen Akku-Schlagschrauber. Das geht ganz fix.
 
Hallo Helmut,

Und Du hast soetwas und hast auch schon gute Erfahrung damit, sonst würdest Du es mir ja nicht empfehlen? :D :D :D :D
Ich habe Preise von Geodore im gut 4-stelligen Bereich gesehen, aber wenn es für den gelegentlichen Hobbygebrauch auch im 2-stelligen Bereich geht ist es echt eine Überlegung wert.
Allerdings nützt dies dann auch nur zum Abziehen der Radnabe aber nicht zum Aufziehen mit meinem Werkzeug. Für letzteres kann ich bei meinem Werkzeug keine Nuß sondern nur einen klassischen Ringschlüssel verwenden.
 
Hallo Zusammen,
dank super schnellem Service von Mogparts kam heute Mittag schon der Ersatzdichtring. An dieser Stelle muss ich wirklich Herrn Gernhardt und sein Team loben, zwei Stunden nach Aufgabe der Bestellung wurde diese bereits an DHL übergeben, das schafft noch nicht einmal Amazon Prime.
Der Einbau des Dichtringes war dank geeignetem Werkzeug keine große Sache.

Markus, gibt es in Deinem Buch über Sonderwerkzeuge auch ein Rubrik Kurioses aus der Mogler Werkstatt?

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Auch das Aufdrücken der Radnabe ging vergleichsweise einfach in ca 15min und ohne den totalen Körpereinsatz.
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Die Radabe ist genau in der gleichen Position aufgestzt worden, wie sie ausgebaut wurde. Die Achse wurde ebenfalls nicht verdreht. Mal sehen viewiel Öl ich morgen unter dem Mog finde.
 
Hallo Jürgen
Jürgen-Fahlbusch schrieb:
Hallo Helmut,

Und Du hast soetwas und hast auch schon gute Erfahrung damit, sonst würdest Du es mir ja nicht empfehlen? :D :D :D :D
Ich habe Preise von Geodore im gut 4-stelligen Bereich gesehen, aber wenn es für den gelegentlichen Hobbygebrauch auch im 2-stelligen Bereich geht ist es echt eine Überlegung wert.
Allerdings nützt dies dann auch nur zum Abziehen der Radnabe aber nicht zum Aufziehen mit meinem Werkzeug. Für letzteres kann ich bei meinem Werkzeug keine Nuß sondern nur einen klassischen Ringschlüssel verwenden.
Für den gelegentlichen Einsatz sind die Drehmomentverstärker schon brauchbar, bei deinem Einsatz werden ja keine 4000Nm gefordert.
Weshalb sich das Teil nicht zum Aufziehen eignen soll, ist doch nur eine Frage der Lösungen. Einfach eine 1"Nuss aufgetrennt und ein Rohrstück dazwischen geschweißt. Dann hast du eine extra-tiefe Nuss, die auch ein langes Gewinde überbrückt. Du musst halt einenen Gegenanschlag auf die Radbolzen setzen, an der die Drehmomentgwegenstütze anliegt.
Bei längerem Gewindeweg kann man das Teil auch mit einem Akkuschrauber betreiben, damit sich auch der Elektrische in seinem gewohnten Umfeld betätigen kann.
 
Hallo Helmut,

da hast Du natürlich in allen Aussagen recht.
In oben beschriebenen Fall war das aufziehen aber tatsächlich kein Problem. Nachdem die Nuten an der Achswelle und der Radnabe mit der Drahtbürste schön sauber und anschließend mit "Hochleistungsfett" ließ sich die Radnabe über den längsten Weg nur mit dem eigentlichen Ringschlüssel ohne Verlängerung von Hand aufschieben. Das richtige Drehmoment musste nur auf dem letzten Millimeter Weg aufgebracht werden und dies wurde über das Feingewinde der eigentlichen Zentralschraube gemacht.
So ein Drehmomentvervielvältiger steht jetzt aber auf meiner Wunschliste, mal sehn ob sich ein Sponsor findet.
 
Hallo Freunde,

kommt es mir so vor, vergeht die Zeit wirklich so schnell. Schon wieder ist ein spannender für mich lehrreicher TruckTrial Lauf vorbei.
Bilder habe ich diesmal (noch) keine aber wer etwas Nachtlektüre vertragen kann, kann natürlich hier:

https://www.team-fahlbusch.de/Page.php?P=TeamPage/TruckTrial/2022/ITTM_Lauf2.txt

nachlesen, wie es uns ergangen ist.

Der Transporter, der TrailMog und die Besatzung , haben das Wochenende gut überstanden. Wir sind glücklich und zufrieden obwohl nur dritte auf dem Treppchen. :D
Die Vorderräder des TrialMog schielen jetzt wieder einmal ein wenig, aber noch in Grenzen. Wieso, vielleicht steht es ja oben in dem Link.
 
Hallo liebe Freunde,

leider wurde der nächste TruckTrial Lauf in zwei Wochen in einem Kieswerk bei Uelzen abgesagt, wegen der Brut und Nistzeit im aktiven Tagebau :?
Daher überlege ich jetzt stattdessen dem E-TrialMog mal wieder bei dem Jahrestreffen der Unimog Rhein-Main Gruppe am kommenden Fronleichnam Wochenende einen kurzen Auslauf zu geben. Auf Grund anderer Termine und Verpflichtungen, bei uns im Ort ist Feuerwehrfest zum 100++ Jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr, und Grassillage muss eingefahren werden kann ich aber höchstens nur am Freitag tagsüber in Aufenau sein.

Wer von Euch nutzt denn den Brückentag ist bereits am Freitag schon dort Vorort?
 
Hallo interessierte Mogler,

endlich war wieder ein heißer TruckTrial Lauf.
Heiß nicht nur bezogen auf die derzeit recht sommerlichen Temperaturen.

Das ganze fand statt in Frankreich in der Nähe von Limoges. Also zunächst mal eine Anreise über fast 1000km bei durchschnittlichen Temperaturen von u die 30°C. Der IVECO und auch der Hänger, Stichwort Reifen, haben das ganz gut überstanden.
Auffällig dabei, auf der Mautbehafteten und mit generellem Tempolimit versehenen französischen Autobahn kamen wir bei gleicher max Einstellung unseres Tempomaten doch zügiger und dabei sparsamer voran als hier zu lande. Das ist aber ein anderes Thema :D
Vorort angekommen, fand die Abnahme und gleich anschließend die Fragestunde für die Interessierten Besucher zum E-Umbau statt. Tatsächlich war am ganzen Wochenende zu beobachten, dass gerade unser unscheinbares Fahrzeug immer wieder im Interesse der Besucher war, und das bei einer überwiegend aus Unimogs bestehenden französischen Meisterschaft.
Am Samstag und Sonntag ging es dann wahrlich über Stock und Stein. Das schöne Gelände, im Grunde eine Motocrossstrecke, war garniert mit großen Betonbrocken, dicken ehemaligen Traktorreifen, zusätzlichen Löchern, Rinnen, Canyons, Matschlöchern und unscheinbar sumpfigen Wiesen abschnitten.
Zusätzlich hatten die Franzosen alle größern Bäume innerhalb der Sektionen zu Sperrzonen erklärt. Heißt eine Berührung des Stammes eines solchen Baumes wurde mit 100 Strafpunkten honoriert.
Für uns lief es manchmal besser als erwartet aber häufig mussten Plan B oder Plan C greifen.
So hatten wir allein zwei Abbrüche wegen Zeitüberschreitung, nachdem wir nicht so über oder durch die Hindernisse kamen wie gedacht. Wo bei es auch Situationen gab, inden der Plan B im nachhinein sogar deutlich besser war als der geplante Weg A. So gab es ein Tor vor einem Steilhang in ein Matschloch. Vor uns waren mehrere Unimog vorwärts dort hinunter gefahren und unten nicht weitergekommen. Baggershilfe war nötig. Wir wollten daher rückwärts durch das Tor und dann wieder Vorwärts verkehrtherum nach oben durch das Tor (46 geplante Fehlerpunkte nur für dieses Tor). Aber der Plan klappte nicht. Durch die von den vorher steckengeblieben Unimogs waren Löcher gegraben. So blieb uns nur rückwärts hinunter in das Schlammloch. Und dort kamen wir unerwartet rückwärts durch. Wir verließen später die Sektion regulär und mit nur insgesamt 30 Strafpunkten.
Aber in einer anderen Sektion rammelten wir uns an einem Tor etwas fest und berührten zweimal teuer die Bande um später dann das Tor doch nicht zu fahren. So ging es auf und ab.
Und somit blieb für uns am Ende dann doch nur der 2.Platz

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Hallo Jürgen
Ich lese gerne deine Berichte. würde es einen Unterschied machen, wenn das Fahrzeug mehr Dampf hätte.
Ich erinnere mich an so mache Sektion, wo nur mit reichlich Schlupf ein Weiterkommen möglich war und dass nicht nur beim FAMOG..
 
Hallo Helmut,
nein, ich glaube zumindest bei den Sektionen am vergangenen Wochenende wäre mehr Schwung eher hinderlich gewesen und die Gefahr mehr kaputt zu machen groß.
Schlupf können wir auch beliebig erzeugen, das Drehmoment ist ja da. Aber im Vergleich zu allen anderen haben wir ein paar Zentimeter weniger Bodenfreiheit. Klar, jetzt kommt der Vorschlag zumindest 12,5er statt der jetzigen 10,5er Reifen zu nehmen. Mit der größeren Breite haben die auch einen größeren Halbmesser. Allerdings sind sie auch ein Stückchen schwerer für mein Transportgespann, welches jetzt quasi am Limit ist.
Was die Löcher teilweise anbelangt hatten wir das Pech immer hinter einem anderen Team zu fahren, welches unbeding mit ihrem 416 überall graben wollten anstatt bei beginnendem Schlupf gleich zurück zu fahren. Nach uns fur dan immer eine 6x6 Mercedes SK, der dann wieder Autobahnen produzierte. Aber die entscheidenen Fehler haben wir selbst gemacht und diese waren durchaus vermeidbar.
Nicht das Auto gewinnt oder verliert sondern die Teams.