Hallo interessierte Mogler,
endlich war wieder ein heißer TruckTrial Lauf.
Heiß nicht nur bezogen auf die derzeit recht sommerlichen Temperaturen.
Das ganze fand statt in Frankreich in der Nähe von Limoges. Also zunächst mal eine Anreise über fast 1000km bei durchschnittlichen Temperaturen von u die 30°C. Der IVECO und auch der Hänger, Stichwort Reifen, haben das ganz gut überstanden.
Auffällig dabei, auf der Mautbehafteten und mit generellem Tempolimit versehenen französischen Autobahn kamen wir bei gleicher max Einstellung unseres Tempomaten doch zügiger und dabei sparsamer voran als hier zu lande. Das ist aber ein anderes Thema
Vorort angekommen, fand die Abnahme und gleich anschließend die Fragestunde für die Interessierten Besucher zum E-Umbau statt. Tatsächlich war am ganzen Wochenende zu beobachten, dass gerade unser unscheinbares Fahrzeug immer wieder im Interesse der Besucher war, und das bei einer überwiegend aus Unimogs bestehenden französischen Meisterschaft.
Am Samstag und Sonntag ging es dann wahrlich über Stock und Stein. Das schöne Gelände, im Grunde eine Motocrossstrecke, war garniert mit großen Betonbrocken, dicken ehemaligen Traktorreifen, zusätzlichen Löchern, Rinnen, Canyons, Matschlöchern und unscheinbar sumpfigen Wiesen abschnitten.
Zusätzlich hatten die Franzosen alle größern Bäume innerhalb der Sektionen zu Sperrzonen erklärt. Heißt eine Berührung des Stammes eines solchen Baumes wurde mit 100 Strafpunkten honoriert.
Für uns lief es manchmal besser als erwartet aber häufig mussten Plan B oder Plan C greifen.
So hatten wir allein zwei Abbrüche wegen Zeitüberschreitung, nachdem wir nicht so über oder durch die Hindernisse kamen wie gedacht. Wo bei es auch Situationen gab, inden der Plan B im nachhinein sogar deutlich besser war als der geplante Weg A. So gab es ein Tor vor einem Steilhang in ein Matschloch. Vor uns waren mehrere Unimog vorwärts dort hinunter gefahren und unten nicht weitergekommen. Baggershilfe war nötig. Wir wollten daher rückwärts durch das Tor und dann wieder Vorwärts verkehrtherum nach oben durch das Tor (46 geplante Fehlerpunkte nur für dieses Tor). Aber der Plan klappte nicht. Durch die von den vorher steckengeblieben Unimogs waren Löcher gegraben. So blieb uns nur rückwärts hinunter in das Schlammloch. Und dort kamen wir unerwartet rückwärts durch. Wir verließen später die Sektion regulär und mit nur insgesamt 30 Strafpunkten.
Aber in einer anderen Sektion rammelten wir uns an einem Tor etwas fest und berührten zweimal teuer die Bande um später dann das Tor doch nicht zu fahren. So ging es auf und ab.
Und somit blieb für uns am Ende dann doch nur der 2.Platz