404 ein interaktives Tagebuch

Hallo Zuammen,

heute wurde der Antriebsstrang um die Gearbox vervollständigt.

Eingeflogen

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Im Schwebeflug an die Hinterachse angedockt

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und im Rahmen verankert

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Und für die besonders Neugierigen hier noch ein Appetithappen der bevorsthenenden Modifikationen. Die Lenkung soll mit einer EPS-Unit erweitert werden.
 
Hallo Jürgen

deine Ideen und unkonventionellen Methoden fazinieren mich immer wieder.
Auch fehlt mir ja immer mal etwas Drehmoment im unteren Drehzahlbereich.
dazu gibt es den Hydrostat vom 411er, stufenlose Geschwindigkeitswahl bei beliebiger Motor-Drehzahl. Aber als Elektrischer wirst du eher den Motor einer E-Lok implantieren. :roll:
Der Unterlage nach zu urteilen ist der Mog wohl schon ohne Motor inkontinent.
Ich bin gespannt was bei dem Projekt herauskommt.
 
Hallo Helmut,

unkonventuelle Methoden ? :D
Danke für die Anerkennung :D

Nein, das Fahrgestell ist absolut trocken, aber auch nicht wirklich sauber. Und so verwende ich ein wenig Rostlöser, Multisprühöl etc. Da will ich es nicht mit meiner besten Ehefrau von allen verderben.

Ein Hydrostat auch für den 411 ist leider nicht vorhanden.
Wieviele gibt es davon noch und sind frei verkäuflich?
Aber auch was wiegt er, welche Leistung/Drehmoment bringt er?
Kommt er mit der Maxdrehzahl des M130 zurecht?
Gerade das Gewicht ist ein Problem. Der derzeitige TrialMog wiegt genau soviel, dass ich nach einem Wettkampf nur den ganz groben Dreck entfernen muss um den Transportanhänger nicht zu überladen.
E-Lokmotor wäre natürlich Leistung pur, aber die Oberleitung wollen die Veranstalter nicht in den Sektionen installieren.
 
Hallo Zusammen,

heute nur die Vorderachse vom Rahmen getrennt. Rahmen angehoben um die Achse frei bewegen zu können.

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Mit zwei Spanngurten läßt sich das Schubrohr und die Schubkugel gut in der Höhe positionieren.
in Längsrichtung läßt sich die Achse über die Räder von Hand gut einrollen

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Angeflanscht

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Schubkugelgehäuse mit zwei längeren Schrauben beigezogen und - verflucht, die beiden inneren Schrauben am Getriebe lassen sich nicht mehr einschieben. Also Schubkugelgehäuse wieder gelöst und Achse maximal ausgefahren und dabei etwas seitlich nach links versetzt, so gingen gerade die Schrauben in die Führungen. Achse wieder einfahren und endgültig Schubkugelgehäuse verschrauben.

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Also merken: zumindest bei den kleinen Mogs bis einschließlich 404 die Schubkugelschrauben vor dem Einfahren der Achse in das Schubkugelgehäuse einstecken, spart eine halbe Stunde
 
Hallo Zusammen,

Die federn und Stossdämpfer der Vorderachse liesen sich wieder gut mit dem Rahmen verbinden, nur beim Panhardsab musste ich ein wenig tricksen um auch die letzte Schraube wieder montieren zu können

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Mal sehn ob das originale vordere Motorlager in mein Konzept integriert werden kann.

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Aus Gewichtsgründen wurde alles abgebaut was nicht für meine Ideen dient. Einige Teile könnten noch verwendet werden, falls jemand daran Interesse hat.

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Hallo liebe Leser,

Für die angedachte neue Powerunit, welche nicht aus dem MB-Baukasten stammt, wird eine entsprechende Adapterplatte benötigt um sie mit dem Kupplungsgehäuse zu verbinden. Dafür wiederum benötge ich die Positionen der verschiedenen Bohrungen im Kupplungsgehäuse.

Dafür wurden entsprechende "Körnerspitzen" geschaffen. Basis, Dorne für Holzdübel mit Isoliertape auf den richtigen Durchmesser gebracht und saugend aber nicht klemmend eingeschoben.

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Dann eine Dibond-Platte kräftig aufgedrückt

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Fertig sind schöne Abdrücke für die weitere Bearbeitung

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Hallo Jürgen

Schau mal, ob die Bohrungen einem SAE-Flanschbild entsprechen.
Egal von welchem Hersteller die Power Unit stammt, viele Motorhersteller halten sich daran, ansonsten hilft ein Zwischengehäuse.
Wenn du die beiden Schubrohre vo/hi tauschst, kommst du näher an den Mittelmotor. Dann kannst so was hübsches noch dazwischen bauen.
 
kinzigsegler schrieb:
Aus Gewichtsgründen wurde alles abgebaut was nicht für meine Ideen dient. Einige Teile könnten noch verwendet werden, falls jemand daran Interesse hat.

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Wenn das nicht benötigt wird, hätte ich Verwendung fürs Leitkreuz.
Die Schweizer bauen das beim Export alles ab, wegen der Demilitarisierung.

Gruß´
Martin
 
Hallo Helmut,

nach unserem Gespräch in Breitenworbis, bei dem wir ja bereits über meine Modifikationen sprachen (und Du so einen Wissensvorsprung hast :D ), habe ich mir gleich Deinen Hinweis auf SAE-Flanschbilder geprüft. Scheinbar hielt MB zumindest in den 50zigern wenig davon. Weder der Lochkreis noch die winkelmäßige Verteilung der Schraublöcher passt zu den SAE Flanschbildern. Auch der sich jetzt verdichtende neue Triebling entspricht nicht diesen Abmessungen.
Das Hybridgetriebe ist wohl für meinen TrialMog etwas überdimensioniert, was wiegt das Ding. Mein angedachter Triebling wiegt knapp weniger als die Hälfte des M180 bei mehr etwa dem max Drehmoment eines U65 mit OM352.
Auch haben die netten MB ingenieure bereits in den 50zigern so eine Parallel-Hybrid für den 404 vorgesehen und beim UG1 als Nebenantrieb für Zapfwellen getarnt.
Das Getriebe weiter nach hinten zu versetzen wird schwierig. Holm für die hintere Getriebaufnahme müsste dann bereits in den wieder ansteigenden Bereich des Rahmens, das Getriebe kommt also höher. Der hintere Getriebeabgang liegt ohnehin schon höher als der Vordere. Das heißt das dann kurze Schubrohr zur Hinterachse wäre erheblich steiurcler als jetzt zur Vorderachse. Dafür ist aber die Schubkugel nicht konstruiert.

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Um die Motoradaption voran zu Treiben wurde die Kupplungsglocke wieder ausgebaut und geht zum Vermessen in die Maschinenwerkstatt.
Stattdessen wurde aus "Altteilen" eine Transportstütze für das Getriebe verbaut

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Hallo Zusammen,

nach einem abschließenden Test der Freigängigkeit wurde heute endgültig die Version des neuen Triebwerks eines bekannten Herstellers aus dem Aschaffenburger Raum festgelegt. Die Wahl führte zu einem Motor, der mir ca 230 Nm auch im niedrigen Drehzahlbereich bieten kann.

Zum Test wurden die Vorderachsfedern ausgebaut und die Achse in die Anschlagpuffer gezogen, nicht nur einfach aufgelegt.

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Hallo Jürgen,

LINDE hat auch Hydraulikmotoren :wink:
Aber dass Du einen elektrischen nimmst war klar.
Passt er denn auch zum Reglement des Truck Trial?
 
Hallo Christoph,
ein Hydraulikmotor ist ja nur ein sekundärer Antrieb. Es wird dann ja noch ein primärer Motor und eine Pumpe benötigt. Heißt also drei Agregate statt so nur einem dazu noch quasi Wartungsfreiem.
In der Serienklasse wird es mit dem Umbau schwierig aber in der Protorypenklasse ist der Umbau möglich.
 
Hallo Jürgen

das Betriebskollektiv im normalen Fahrbeitrieb und im Trial sind sehr unterschiedlich. Im Fahrbetriueb sind die Betriebspunkte mit hohem Drehmoment relativ kurz und selten, wie z.B. Rangieren im Stand mit Lenkung am Anschlag.
Im Trial ist Halten der Lenkung mit hohem Drehmoment, Z.B. um eine (Fels-)Stufe zu erklimmen relativ häufig und vermutlich auch länger andauernd. Die Auswirkung bei der Wärmeentwicklung in der Steuerung und Motor wird ein nicht unwichtiger Parameter sein. Eventuell den Motor mit Kühlrippen und beides mit einer Zwangskühlung versehen, wobei der Anker dann immer noch der stärkeren wärmeentwicklung ohne Zwangskühlung ausgesetzt ist.
Weiter ist das Lenkgetriebe selbst auch einem höheren Eingangsdremoment ausgesetzt, da würde ich mir ein paar auf Ersatz ins Auto legen.
 
Hallo Helmut,

Hier gilt Versuch macht klug, es wird viel diskutiert in der Theorie aber letztlich muss die Praxis es zeigen.
Das System hat Temperatursensoren und kann in Abhängigkeit davon die Unterstützung reduziern. Dieses Getriebe sitzt vor dem eigentlichen Lenkgetriebe und arbeitet auch nur mit demselben Drehmoment mit dem ohne Unterstützung am Lenkrad gerissen wird. Es führt also nicht zu höheren Kräften als eigentlich vorgesehen.
Hier ist eher die jetzige Lösung mit der hydraulischen Lenkung aus dem 406 beim 404 zu hinterfragen
 
Hallo Zusammen,

nach den Basteln arbeiten musste mal wieder zur Abwechslung ein wenig gespielt werden, der 5.Lauf der Internationalen Truck Trial Meisterschaft ITTM inm Steinbruch in Tegau.

Man hat versucht uns ein paar kleine Kieselsteine in den Weg zu legen. Aber das bringt uns nicht von unserem Weg ab, auch wenn es ein paar Kratzer an Achsen, Stossstange und Käfig gegeben hat.

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Hallo Jürgen,

eigentlich hatte ich bei den Bildern erwartet, das du nicht vor - sondern in der Wand die Kehre machst. :oops:
Sehe grad, das du jetzt sogar Kurvenlicht verbaut hast :mrgreen:

mfG
Axel