404 ein interaktives Tagebuch

Hallo Helmut,

Hand bzw Finger ist aber doch noch zu sehn, hab vor Euphorie garnichts gespürt beim Abreißen :D

Hallo zusammen,

anderes Thema, hatte ich eigentlich berichtet, daß auch die neue Hauptmaschine eingetroffen ist? Nee? Dann hier:

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Hallo Jochen,
hallo zusammen,

Hm, interessanter Ansatz :D

Zunächst ersteinmal die Einheit wieder auseinander geschraubt um die originale Kupplung einbauen zu können.

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Dann die alte M180er Schwungscheibe auf Null wuchten:

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Dann das Ganze wieder zusammesnsetzen

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An den Kran und einschweben

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Provisorisch eingesetzt zur Konstruktion der vorderen Motorlagerung

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Hallo Zusammen,

ich habe mich mal an meine Stabilbaukasten-Zeit vor ca 55 Jahren erinnert und die vordere Motor/Getriebeaufname konstruiert.
Natürlich Regelkonform unter Verwendung des Originalmotorlagers und unter Beibehaltung der originalen Einbaurichtung.

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Hallo Jürgen,

Deine Konstruktion sieht etwas wagemutig aus. Dauerfest ist sie bestimmt nicht. Ich würde da eher eine steife Schweißkonstruktion in Form eines geschlossenen Kastens vorsehen.

Jedenfalls, alle Achtung vor Deiner Experimentierfreude und Konsequenz!
 
Hallo Christoph,

selbstverständlich läßt sich die Konstruktion jetzt durchschweißen.
Der Motor ist über die Kupplungsglocke genauso fest mit dem Getriebe zu einem Block verbunden wie das Benzinoriginal.
Auch das Benzinoriginal stützt sich vorne letzlich nur auf einer weichen (Gummipuffer) 14er Schraube ab. Der Fahrzeugrahmen des Unimog selbst ist ebenfalls nicht als geschlossener Kasten und durchgeschweißt ausgelegt sondern ebenfalls nur U-Längsträger und alle Verbindungen sind nicht geschweißt sondern genietet.
 
Hallo
ich würde jetzt mal dazu neigen, dass das Widerstandsmoment (das ist nix elektrisches) des Motorblocks etwas höher ist als das der beiden U-Profile. Zusätzlich wird eine verstärkte Ölwanne verbaut oder muss durch Zugstreben verstärkt werden.
Die hier verwendeten U-Profile sind falsch verbaut. Ein biegesteifer Anschluss sieht auch etwas anders aus, inbesondere wenn in den Schenkeln statt dem Steg befestigt wird. Das Pofil würde ich innen mit einem stabilen Flachmaterial zum Hohlprofil schließen. Welche Stahlgüte hast du verbaut, doch nicht etwa Muttis Kuchenblechgüte.
Ist das E-Motorgehäuse dafür geeignet, immerhin hängt das Getriebe mit daran. Wie tief sitzen die Schrauben im Alu-Gehäuse, ich rate da dringend zu 2d, am besten durch Helicoil-Einsätze verstärkt. Ist der Schenkel im Bereich der 4 Bestigungsschrauben verstärkt?
Beim Unimog kommt durch die Längskraft aus den Schubkugeln ein Biegemoment aus Vortriebskraft und dem Hebelarm um die hintere Getriebeaufhängung hinzu. Die Schubkraft ist besonders im 1.Gang oder gar Kriechgang enorm, der Unimog darf bekanntlich sehr hohe Anhängelasten selbst berauf ziehen. Dieses Biegemoment muss durch das Widerstandsmoment und Materialgüte aufgefangen werden. Durch den leichteren E-Motor wird das Biegemonent aus Eigengewicht zwischen Getriebe- und Motorlagerung aber deutlich kleiner.
Ein Vorteil hat das Konstrukt zweifellos, sebst der dickste Brocken (Jürgen ist im Auffinden solcher Hindernisse der unbestrittene Favorit) kann keine Motorölwanne beschädigen. Auf zu neuen Hindernissen. :spitze
 
Hallo Helmut,

natürlich ist der originale Motorblock etwas anders, steifer über die gesamte Länge. Das ist völlig klar.
Die Profile sind Fahrzeugbaustahl, die Schrauben im Alu Motorgehäuse haben die von Dir empfohlene Einschraubtiefe von 2D und die Schenkel sind im Bereich der Motorverschraubung verstärkt.
 
Hallo Jürgen,
Ich finde die Motoraufhängung zum Testlauf gar nicht so verkehrt.
Zur Optimierung der Konstruktion hast Du hier ja genug Fachleute, welche bestimmt gerne helfend eingreifen.

Ist das eigentlich ein Komplettpaket von einem der renomierten Umbauexperten?
Zumindest der Getriebeadapter spricht dafür.
Darf ich nach den ungefähren Kosten fragen, gerne PN.

Das wird eine saubere Sache. In jeder Hinsicht.

Gruß
Jochen
 
Hallo Jochen,

Ja, zunächst muss das Fahrgestell sich mal elektromotorisch bewegen.

Und ja, ich bekomme die Komponenten von einem lokalen Umrüster, es ist aber kein Komplettpaket.
Die derzeitigen Kosten für Motor mit Frästeilen, Motorkontroller, Rohakkus und Lenkung belaufen sich auf rund 13.000 Euro, das ist aber noch nicht das Ende.
 
Hallo Christoph,
hallo Helmut,
hallo Stahlbauer und Schlosser

Eure Einwände zu meinem Gebastele machen mir natürlich Gedanken und bereiten mir schlaflose Nächte :D

Daher nun die Frage in die Runde, wie kann es besser gemacht werden.
Anbei eine grobe Skizze der Einbausituation. der zu schaffende Träger wäre in dem mit gepunkteten Wellen schaffriertem Bereich zu schaffen.

Was für ein Profil ( I / U / Rechteckrohr) mit welchen Eigenschaften ist zu nehmen, wenn es eine Schweißkonstruktion werden sollte?
Was sind die Grundlagen / Formeln um diese zu bestimmen?

Wenn ich von Helmuts Einwand der übermäßigen Kräfte des Mogs mal weiter überlege (Achtung: Ausführungen eines elektrisierten Laien):

Der Motor hat ein max Drehmoment von 220 Nm
Dies wird über die verschiedenen Getriebestufen an die Räder weitergeleitet und dort in Vortrieb umgesetzt.
Übersetzung 1. Kriechgang Ü = 348
(ok, ich weis dieser aoll nicht zur Zugkraftsteigerung verwendet werden, dient nur als theoretische max Grenze)
Wirksamer Radhalbmesser R = 0,5 m
=> Vortiebskraft = 220 * 348 / 0,5 = 153.120 N
Angenommen diese Vortiebskraft wird nur über das hintere Schubrohr auf das Getriebe eingeleitet
(Das hintere Schubrohr läuft über dem Drehpunkt des hinteren Getriebe Lagers, wäre das vordere Schubrohr praktisch keinen Versatz hat)
Hebel Getriebelagerung r = 0,2m
=> Drehmoment an der hinteren Getriebeaufnahme = 153.120 * 0,2 = 30.624 Nm
Abstand hinteres Getriebelager zu vorderem Motorlagerung a = 1,58 m
=> Druck auf vorderes Motorlager 30.624 / 1,58 = 19.382 N

Motorlager.jpg
 
Hallo Jürgen,

das Material sollte am besten dort eingesetzt werden, wo die Kraftlinien verlaufen. In Deinem Falle also möglichst in direkter Verbindung von der Befestigungsebene auf dem E-Motor zum vorderen Motorlager. Idealerweise in zylindrischer und kegeliger Form (aufwändig, teuer), notfalls auch rechteckig (einfacher).

Ohne viel zu rechnen müsste bei der runden Ausführung eine Materialstärke von 5 mm genügen (auch für die motornahe Spundwand), bei der rechteckigen Form würde ich 8 mm Stahl nehmen.
 

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Hallo Jürgen,
ich habe Verständnisprobleme wo die Drehmomente herkommen, die Drehmomente der Antriebswellen werden über die beiden Lager am Getriebe abgestützt,an der Motorbefestigung greift das Gewicht von Motor und Getriebe und Massenkräfte von der Motorgetriebeeinheit an, unabhängig von vom Motor abgegebenen Drtehmoment.
Gruß Georg
 
Hallo Christoph,

Hm, Dein Modell hüllt den Lüft gekühlten Motor doch erheblich ein, auch ist der Motor nicht kreisrund sondern achteckig.
Die Materialdicke wählst Du auch aus dem Bauch oder basiert dies auf anderen Erfahrungen aus dem Baggerbau?
 
Hallo Georg,

die von mir aufgeführte laienhafte Darstellung versucht dem Einwand Helmuts Rechnung zu tragen, dass die durch die Schubrohre zum Vortrieb gedachte Kraft ja mit einem Hebelarm auf die hintere Getriebe lagerung wirkt und so versucht die Motor/Getriebekombination zusätzlich zum Gewicht zu kippen.
 
Hallo Jürgen,

wie gesagt, alles ohne Berechnung, nur Bauchgefühl bzw. vergleichende Erfahrung. Einen achteckigen Motor kann man doch mit einem Kreis umhüllen. Das wäre festigkeitsmäßig jedenfalls das Optimum. Achteckig, sechseckig, rechteckig - die strukturelle Steifigkeit nimmt entsprechend ab. Lüftungsbohrungen müssen bei meinem Konstruktionsvorschlag jedenfalls sein. Aber die sind doch kein Problem.
 
Hallo Christoph

natürlich kann mann einen Umkreis um ein achteckiges Gebilde zeichnen, soweit reichen mein Geometriekenntnisse noch :D
Allerings würde dann dieses Rohr über die Ecken des Achtecksgehen und eine Hohlraum an den flachen Seiten bilden. Die Anschraubpunkte liegen aber in der flachen oberen Ebene. Der Motor ist rundherum mit Kühlrippen versehen, dort muss die Kühlluft auch hin kommen. Die von Dir gezeigten Lüftungsbohrungen müssten dann praktisch die ganzen Flächen durchlöchern also quasi ein grobes Lochblech erzeugen. Ist das so gemeint von Dir?