404 ein interaktives Tagebuch

Hallo Zusammen,
bei unserem ETrialMog sieht man ja nicht viel wenn man unter die Motorhaube blickt. Man sieht allenfalls die Haltekonstruktion des eigentlichen Motors.
Da immer wieder Fragen während den Veranstaltungen aufkommen wie zum Beispiel, "Was habt Ihr für einen Motor" haben wir am Samstagabend den ETrialMog mal in einer anderen Perspektive präsentiert.

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Hallo Jürgen,
Haupsache die Lenkung hat durchgehalten. Und die Stange habt ihr auch noch heile gelassen. ;)
Gruß Alex
 
Hallo Jürgen
ihr solltet die Werbefläche oben auf dem Dach vermieten. Die wird dann wie beim Free-TV oder Super Bowl nur zu besonderen Zeiten höchster Atraktivität nur gegen Zahlung eines Extra-Bonus gezeigt.
 
Hallo Helmut,
das ist mal ein guter Ansatz, Allerdings standen die meisten Besucher, wenn auch auf diesem Bild nicht erkennbar, auf der anderen Seite. Wenn Du einen Sponsor hättest der für diese Werbefläche zahlt, nur her damit, um den leider doch entstanden Schaden zu kompensieren.
 
Hallo Jürgen
Allerdings standen die meisten Besucher, wenn auch auf diesem Bild nicht erkennbar, auf der anderen Seite.
das ist halt der Unterschied zwischen einem geschickten und ungeschickten Fahrer. Allerdings gäbe da als Alternative eine Unterbodenbeschriftung.
Daran erkennt man uns als ältere Generation, ein Influencer hätte das sofort in zahlungträchtige Klicks verwandelt.

leider doch entstanden Schaden
schon wieder ein neuer Spiegel notwendig oder ist die Mineralwasserflasche ausgelaufen?
 
Ach Helmut,
wenn es doch nur so einfach wäre.
Unterbodenbeschriftung ist blöd, da sieht man ja dann den Motor garnicht mehr.
Spiegel wäre kein Problem und die Mineralwasserflaschen sind sicher in der "fliegenden" Getränkebox auf der Ladefläche verstaut.
Tatsächlich ist etwas Getriebeöl über die Entlüftung aus dem Getriebe heraus und in die Kabine eingetreten. Schöne Sauerei aber mit einer halben Küchentuchrolle weitestgehend auffang und beseitigbar.
Nee, diesmal brauche ich doch etwas mehr fachmännische Hilfe. Ein Stein lag wohl versteckt an einer falschen Stelle.
 
Hallo Freunde,
heute bekommen ein paar Eindrücke vom vergangenen Wochenende.
Erst legt man uns Wurzeln in den Weg

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Die sich dann unterm Fahrzeug verfangen

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Dann versperren Steine die freie Durchfahrt

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Man beachte beim letzten Bild den kleinen Teil der oben beschrieben Wurzel die sich im Vorderwagen verfangen hat und damit die Fahrzeugbreite beträchtlich verbreitert hat. Die Regel sagt, wenn man mit diesem ausleger die Stange berührt ist es genauso als wenn man die Stange direkt mit dem Fahrzeug berührt.

Natürlich muss es wieder Wasser geben

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Und nicht gerade ebene Sektioneifahrten

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etwas Akrobatik

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Und leider doch einen kapitalen Schaden, erkennt Ihr ihn?

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Hallo Jürgen
würdest du das illustre Puplikum auch über die erreichte Siegestrophäe informieren oder gibt es das erst am Ende der Saison.
 
Hallo Helmut,
Siegestrophäe? Was ist das?
In diesem Lauf haben wir uns selbst deklassiert. Allein bei dem Umfaller waren noch vier Tore in der Sektion nicht gefahren. Das sind alleine 480 Punkte + der Abbruch 40 Punkte.
Somit sind wir nur 6. von 8 Teams in der S1 geworden.
 
Oha
Jesses, eine Beule. Für einen geübten Schweißer mindestens eine Stunde Arbeit.
 
Hallo Helmut,
es geht weniger um die Stunde Arbeit als viel mehr über den richtigen Schweißer.
Ich hänge nicht unsere Gesundheit an meine diesbezüglichen Fähigkeiten.
(und es gibt noch einen Wermutstropfen, den Du auf dem Bild nicht siehst)
 
Hallo Jürgen
eine vernüftige Schlosserei wird es doch wohl bei euch geben, wenn du ansonsten keinen fähigen Kollegen in deinem Einzugskreis kennst. Vermutlich kennst du einen Landwirt, der wiederum eine Lama-Bude kennt. Der Mog ist doch mit dem Anhänger mobil.
(und es gibt noch einen Wermutstropfen, den Du auf dem Bild nicht siehst)

stimmt, da war doch was mit das Öl im Handschufach.
 
Hallo liebe Leser,
vergangenes Wochenende war es mal wieder soweit. der 3.Lauf der Internationalen (Deutschen) Truck Trial Meisterschaft.
Den 2. Lauf mussten wir notgedrungen auslassen. Die Reparatur des Überollkäfigs konnte erst an dem Wochenende selbst durchgeführt werden, widrige Umstände hatten die Arbeiten verzögert. Aber an meiner / unserer Sicherheit mag ich nicht experimentieren.
Zum 3. Lauf ging es mal wieder nach Farsleben bei Magdeburg in den ganz großen Sandkasten, dass Spileparadies für jung gebliebene Senioren.
Das Fahrerfeld in der S1 sensationell groß mit insgesamt 10 Startern.
Auf Grund des ausgelassenen Laufes müssen wir natürlich Angreifen aber wir haben dabei zu viel gewollt.
Am Samstag bei der Ausfahrt über einen seitlich gneigten Rollkieshügel (Runde Kieselsteine mit 3-5cm Durchmesser) rutschte die Hinterachse rechts immer weiter herunter Richtung untere Torstange und Bandenbegrenzungsstange. Letztere um zufahren bedeutet sofortigen Abbruch ohne die Sektion verlassen zu haben. Aus meiner Beifahrerperspektive sagte ich daher, Gas und raus, Fahrer Georg gab Gas bzw Strom und wir kamen so gerade mit dem Heck an den Stangen vorbei. Leider aber kam dabei die obere linke Torstange unter das linke Vorderrad. Ergebnis: zwar Sektion verlassen kein Abbruch aber Ausgangstor nicht gefahren und Stange gebroche = satte 160 Strafpunkte.
Im weiteren Verlauf kamen wir in eine große Sektion mit ganzen 10 Toren. 8 Tore sind wir gut gefahren, der Ausgang (10. Tor) war gut erreichbar. Aber es gab noch ein Tor quer zum Hang, und zwar an der oberen Kante des Hanges. Umfallen heißt hier den Hang hinunter zu kugeln, für uns keine Option. Wir mussten aber als 1.Team in der Sektion vorlegen und wir wissen, dass vor allem die nach uns fahrenden Tschechen dieses Risiko eingehen werden. Daher wähltn wir einen anderen Weg. Schräg rückwärts durch dieses Tor und dann in der Falllinie den Hang wieder hinauf. Wie erwartet oder befürchtet rutschte der ETrialMog in Richtung der unteren Stange die dann zwischen den Achsen unter das Fahrzeug kam. Stange gebrochen. Danach konnten wir das Fahrzeug wie gewünscht in die Falllinie drehen. Aber in zwei Versuchen kamen wir den sandigen Hang nicht wieder hinauf sondern wühlten uns nur mehr Richtung Erdmittelpunkt. Abbruch hätten wir dieses Tor einfach ignoriert wie es die Hälfte der Starter gemacht haben hätten wir 130 Strafpunkte gespart.
Am Sonntagmorgen kamen wir in eine Sektion mit einem über 1,20 m tiefen Wasserloch. Ein Tor war am Rand ausfahrend gesteckt mit einer Kante dierekt am Tor. Für uns absolut keine Option, das Tor musste in jedem Fall ausgelassen werden. Ein weiteres Tor war wieder quer zu dem Aushubhügel am Rand des kleinen Sees. Wir schauten uns mehrere Fahrweisen der anderen Teams an. Keine überzeugte uns. Wir versuchten das Tor parallel zur Uferböschung zu fahren aber als wir fast durch waren meinte der ETrialMog doch nach Links abzurutchen und legte sich gekonnt an den kleinen See. Vielleicht schon in in Urlauslaune für die folgende Woche Familienurlaub. Das Tor kostete diesmal sogar 200 zusätzliche Strafpunkte gegenüber der Variante es garnicht zu versuchen. Alles in allem waren diese genannten 490 Punkte vermeidbar und haben uns im Resultat einen wertvollen Platz gekostet.
Mal verliert man - mal gewinnen die anderen.

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Hallo Jürgen,

der Mog scheint müde zu sein. Er legt sich in letzter Zeit zu oft auf die Seite. Vielleicht musst du mal die Stromsorte wechseln. ;) Zum Glück hat er nicht die volle Abkühlung in der Pfütze bekommen.

Gruß Alex
 
Hallo Zusammen,
wie bei allen nicht optimal verlaufenen Sportereignissen versucht man hinterher zu analysieren voran es denn möglicher Weise lag.
Entscheidend in jeder Phase ist sicherlich immer der Fahrer hinter dem Lenkrad, dass sollte nicht verschwiegen oder klein geredet werden.
Bei dem teuren Schrägtor am Samstagabend stellte sich später durch Gespräche mit dem direkt neben dem Fahrzeug stehenden Kommissar heraus, dass offensichtlich unsere Vorderachssperre mal wieder den Dienst verweigerte.
Bei dem Wasserloch kamen dann gleich zwei ungünstige Faktoren zusammen. hier halfen uns die Aussagen und Bilder unseres Fotografen in der Sektion.

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Die untere Torstange war direkt die Wasserkante gesteckt. Wir sind gerade oberhalb noch auf dem trockenen gefahren bis praktisch im Tor unter dem Hinterrad die Kante etwas abbrach und damit das linke Hinterrad um gut 30 cm wegsackte. Das obere rechte Vorderrad wurde leicht. Mit fehlender Differentialsperre drehte es bei dem Versuch eines Rettungsstromstosses aber sofort frei und das linke Vorderrad blieb quasi stehen.

Am jetzt vergangen Wochenende habe ich auf Wunsch der ETTM Organisation unseren ETrialMog mal schnell von Norddeutschland, unserem nach Farsleben geplanntem Familienurlaub, nach Österreich verlegt. Fahrzeit 16 Stunden für nur 850 km dem Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen sei dank. Der 1. Trucktrial Lauf der ETTM fand in mitten eines Naturschutzgebietes in einem Kieswerk statt. Ja, dort ist dies möglich. Parallel zu dem eigentlichen Lauf war eine Nutzfahrzeug E-Mobilitätsausstellung und Demonstration. Neben mordernsten MAN, Mercedes, DAF und Tatra E-LKW sollte dort auch unser EtrialMog gezeigt werden.
Allerdings bin ich alleine angereist, unserer Teamfahrer Sohn Georg war nicht mitgekommen. Und ich selbst hatte mich durch einen blöden Sturz heftig am Rücken verletzt. Somit haben ich außer kleinen Gäste Demonstrationsfahrten von einer aktiven Teilnahme am Wettkampf abgesehen, zumal ohne aktive Vorderachssperre ich auch nicht wirklich weit gekommen wäre

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Hallo Jürgen
die Sperre ist bekanntlich eine massive Schaltklaue. Die Beschreibung sagt während der Fahrt zuschaltbar, von der Konstuktion her bedeutet das aber nicht unter Last. Das mag die Klaue zwar gelegentlich verkraften, aber nicht im "Regelbetrieb". Möglicherweise hat sich an der Klaue ein Grat gebildet, der das einrasten verhindert oder verzögert.
Da die Klaue bei der alten Achse mechanisch betätigt wird, ließe sich über einen Stellungsmelder ddas Einrasten überwachen.
 
Hey Helmut,

Ich glaube, wir haben darüber hier schon mehrfach geschrieben, diskutiert. Du meinst also dieses Schadensbild:

Crailsheim 2012

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oder gar diesem Schadensbild:

Tegau 2016

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Deine Hinweise sind mir durchaus geläufig spätestens eben seit dem ersten Event in 2012. Seit dem versuchen wir möglichst die Sperre nicht unter Last aber durchaus in Bewegung ein zu legen. Bei uns wird die Sperre wie Du Dich sicherlich richtig erinnerst Elektropneumatisch eingelegt. Ja, da ließe sich ein Sensor sicherlich irgendwie integrieren. Aber dieser Sensor kann auch nicht vorausschauend einen Defekt anzeigen zumindest nicht in den beiden oben dargestellten Fällen. Hier war die Speerre zumindest von Außen am Gestänge betrachtet eingelegt aber die Klauen haben nicht mehr gegriffen.

Noch habe ich keine große weitere Analyse unternommen. Ich fühle mich derzeit pyhsisch nicht in der Lage mich unter den Mog zu legen oder gar die Achse auszubauen. Aber bis zum nächsten Lauf in Kleinaga bei Gera sind es jetzt noch 4,5 Wochen.