404 ein interaktives Tagebuch

Hallo Jürgen,
Das Einschalten der Diffsperre und der wirkliche Klauenschluss findet ja erst nach etwas Bewegung der Achsen zur Synchronisation der Bauteile statt.
Bei deinen/ Euren Einsätzen in den Sektionen also nie wirklich Schadenfrei durchzuführen. Da fehlt einfach der notwendige Bewegungsablauf zur Entspannung.
Schaltvorgänge werden also immer unter Druck stattfinden und somit häufiger auftreten. Die Schaltanzeige wird euch da auch nur den kommenden Schaden anzeigen.
Da brauchst Du wohl noch einige Differentiale auf Vorrat.

Gruß
Jochen
 
Hallo Jochen,
unsere Einsätze sind vielleicht garnicht so untypisch für die Sperren, nur natürlich viel häufiger als bei normalen Strassenfahrzeugen die mal in einen Feldweg abbiegen. Ja, die Sperren benötigen einen gewissen Schlupf zwischen den Rädern um in die richtige Position zu kommen. Aber wie bereits erwähnt haben wir nach den ersten Schäden und den Erkenntnis daraus unser persönliches Verhalten etwas verändert. In der Regel schalten wir die Sperren jetzt bei relativ mäßiger Geschwindigkeit bereits in der Anfahrt auf kritische Stellen.
Und ja, natürlich müssen wir mit mehr Verschleis rechnen als die meisten anderen 404 Treiber. Wobei dies natürlich nicht nur auf den 404 begrenzt ist. Die Sperrenklauen bei den anderen Mogs sind im Prinzip nicht anders.
Noch wissen wir nicht, was genau hier vorliegt.
 
Hallo Jürgen
das erste Problem dürfte die Materialfrage vom Korb betreffen, die Schiebeklaue ist wohl aus hochwerigerem Material.
bereits in der Anfahrt auf kritische Stellen.
das bedeutet aber nicht, dass die Klaue auch vollständig eingerastet ist. Die eigentlich Schaltbewegung wird von der Feder bewerkstelligt. Sobald die Reibwirkung an den Flanken der Klaue größer ist als die Federkraft, bleibt die Klaue auf halbem Weg stecken. Wenn der Zylinder mit durchgehender Welle die Funktion übernimmt, ist durch die beaufschlagung mit Druckluft die Vorwahlfunktion genauso gegeben, da der Luftzylinder den gleichen Wirkmechanismus besitzt wie die Feder, erst wenn die Lücke passt, wirk die Klaue verschoben. Bei der Druckluftbetätigung an der neuen Achse ist das so gelöst, dabei wird durch die größere Ringfläche am Kolben eine weitaushöhere Kraft ausgeübt. Der vorgespannte Zylinder kann zudem eine größere Kraft ausüben als die Schenkelfeder, so dass auch bei deiner Bauweise der Schaltvorgang schneller und auch mit deutlich höherer Kraft erfogt, was das Einrasten auch bei höherem Reibwiderstand ermöglicht. Zum zweiten ist über einen festen Hebel die Position der Klaue kontrollierbar. Sofern die Endlage bei der Anfahrt nicht erreicht wird, reicht ein kurzer re/li/re- Schlenker, wobei während den zwei Entlastungsphasen beim Kraftwechsel an den Flanken den Schaltvorgang sicherstellen können. Die Schlenkerbewegung am Lenkrad kann auch im jetzigen Bauzustand helfen.
Da die Achse aber sowieso raus muss, wäre der Umbau mit wenigen Handgriffen und ohne viel Aufwand zu erledigen.
 
Hallo Jürgen
das erste Problem dürfte die Materialfrage vom Korb betreffen, die Schiebeklaue ist wohl aus hochwerigerem Material.
bereits in der Anfahrt auf kritische Stellen.
das bedeutet aber nicht, dass die Klaue auch vollständig eingerastet ist. Die eigentlich Schaltbewegung wird von der Feder bewerkstelligt. Sobald die Reibwirkung an den Flanken der Klaue größer ist als die Federkraft, bleibt die Klaue auf halbem Weg stecken. Wenn der Zylinder mit durchgehender Welle die Funktion übernimmt, ist durch die beaufschlagung mit Druckluft die Vorwahlfunktion genauso gegeben, da der Luftzylinder den gleichen Wirkmechanismus besitzt wie die Feder, erst wenn die Lücke passt, wirk die Klaue verschoben. Der vorgespannte Zylinder kann aber eine größere Kraft ausüben als die Schenkelfeder, so dass der Schaltvorgang schneller und auch mit deutlich höherer Kraft erfogt, was das Einrasten auch bei höherem Reibwiderstand erfolgt. Zum zweiten ist über den Hebel die Position der Klaue kontrollierbar.
 
Hallo Helmut,
Du beschreibst sehr schön mit re-li-re Schlenker, was wir so machen :). Allerdings wirkt dies nur an der Vorderachse relativ zuverlässig und besser als an der ungelenkten Hinterachse. Bei Letzterer muss man schon fast eine Kurve fahren. Unter dem Strich wird ein geringer Drehzahlunterschied zwischen den beiden Rädern einer Achse benötigt.
Die genannte Schenkelfeder dient jedoch nicht dem Einlegen der Sperre sondern dem Lösen. Für das Einlegen ist serienmäßig die Feder im Gestänge zuständig, ersetzt bei mir wie Du richtig schreibst durch den vorgespannten Luftzylinder.
Nicht ganz verstanden habe ich, was Du mit Umbau meinst. Nur die Integration eines Sensors oder tatsächlich an der eigentlichen Mechanik etwas ändern. Zu letzterem habe ich eigentlich keine Idee und ersteres ließe sich extern lösen ohne den Achskörper anzugreifen.
Es ist schön zu lesen, wie Ihr Euch so Gedanken macht. (y) Jetzt muss sich nur noch jemand unter den Mog legen können :(
 
Hallo Freunde,
es hat mir natürlich keine Ruhe gelassen, Schmerzen hin oder her, und ich habe heute doch mit der Analyse begonnen.
Also habe ich den ETrialMog zunächst vorne einseitig Links aufgebockt. Das Rad läßt sich dann schön leicht freidrehen wie es soll.
Als nächstes Druckluft auf den Kessel gegeben und die Sperre eingeschaltet, klack, die Sperre greift, das RAD läßt sich nicht mehr drehen. Weder Vorwärts noch rückwärts. Und auch nicht, wenn ich einen 55er Ringschlüssel mit etwas längerem Hebel auf die Zentralschraube setze und anschließen auf das äußere Ende des Hebels klettere und dort Wippe. Gut ich weiß, mein wippendes Eigengewicht ist noch weit unter den Kräften im Fahrbetrieb. Aber bei dem Fehler Crailsheim 2012 habe ich mit diesem Test bereits ermitteln können, dass die Sperre nicht hält.
Sperre wieder kurz ausgeschaltet. Sofort war das Rad wieder frei drehbar. Sperre wieder eingeschaltet und uupps Rad ist immer noch frei drehbar.
Also unter Stöhnen unter den ETrialMog gekrabbelt, gerutscht und siehe da, der eigentliche Sperrenhebel wird garnicht betätigt obwohl die Luftventile hörbar geschaltet haben. Etwas am Zylinder gewackelt und, klack, der Zylinder zieht an und Sperre wird betätigt.
Dieses Spiel konnte ich nun mehrfach wiederholen, manchma ging die Sperre gleich, manchmal nicht.
Nun habe ich den Zylinder in Verdacht, dass er innerlich vielleicht die Luft zwischen Druckseite und Druckloserseite diffundieren läßt. Daher den Zylinder abgebaut. Den Schlauch der drucklosen Seite entfernt. Wenn der Kolben undicht ist muß jetzt an dem Anschluß deutlich wahrnehmbar Luft aus treten. Passiert aber nicht.
Nun den Zylinder ganz drucklos geschaltet, der Kolben läßt sich von Hand leicht in der Arbeitsrichtung bewegen, irgendwelches ungewöhnliches Spiel ist an der Führung nicht zu merken. Die beiden Luftleitngen wieder angeschlossen und wechselseitig mit Druck beaufschlagt. Der Zylinder fährt aus und ein wie er soll, zeigt keine Undichtigkeit und läßt sich manuell nicht gegen den Druck bewegen. Der Zylinder scheint generell zu funktionieren.
Alles wieder zusammen gebaut und getestet. Gleiches Spiel wie vorher, mal geht es gleich mal eben nicht.
Tja, und dann habe ich eine mögliche Ursache nach Vergleich mit der Hinterachse gefunden.
Die Zylinder sind doppelwirkend ohne Rückstellfeder. Das heißt beim Ausschalten der Sperre wird der Kolpen und damit das Gestänke aktiv in die ausgeschaltete Position gedrückt und dieser Weg ist scheinbar an Vorder und Hinterachse bedingt durch individuellen Anbau der Zylinder vor über 16 Jahren (Vorbesitzer) unterschiedlich. So kann sich jetzt eine Selbstsichernde Mutter an der Vorderachse zwischen Achsantriebsgehäuse und dem Hebel am Excenterbolzen verklemmen. Der Excenterbolzen wird also beim Ausschalten etwas weiter gedreht als üblich.
Warum dies jetzt Auftritt und früher nicht beobachtet wurde kann ich derzeit nicht beantworten.
Jetzt habe ich den Arbeitsbereich etwas verkürzt und schon schaltet die Sperrenmechanik wieder jedesmal richtig. Bleibt zu hoffen, dass dies der tatsächliche Fehler war und nicht im Inneren an der Klauenkupplung noch ein weiterer Fehler vorliegt.
 
Hallo Zusammen,
damit ihr auf dem laufenden bleibt, am vergangenen Wochenende waren wir wieder spielen. Und wieder einmal in der Tongrube Kleinaga bei Gera.
Und wie bereits in den Vorjahren war auch dieses Jahr der Ablauf nicht wie erhofft, erwünscht.
Vor zwei Jahren haben bin ich mit dem Mog einen Abhang seitwärts hinuntr gekugelt
Letztes Jahr ist Sohnemann die Lenkung in der letzten Sektion des Samstages gebrochen.
Und dieses Jahr?
Dieses Jahr ist die große Trockenheit vorbei der lang ersehnte Regen ist gekommen. In der Nacht Freitag auf Samstag.
Daher Frühstück unter Regen Bedingung:

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Während dem Frühstück kam die Kurzmeldung per Whatsapp: Start der Veranstaltung um 1,5 Stunden verschoben
Und ca. eine weitere 3/4 Stunde später die Nachricht: Veranstaltung für zumindest den Samstag ganz abgesagt, Der Grubenbetreiber untersagt seinen Bergegeräten, Kettenbagger und Kettenraube das befahren des Geländes weil zu rutschig und damit selbst für diese Maschinen zugefährlich. Weitere Beurteilung Samstag nachmittag, Sonntag früh.
Das bisschen Regen, wovon schreibt der hier?
Hiervon z.b. Ausfahrt einer Sektion :

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Oder besser:

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Dort hinten, wo der SUPler fährt ist schon längst keine Stehhöhe mehr.

Aber wir hatten Glück, am Samstagmittag verzog sich der Regen, teilweise wurde es sogar wieder etwas sonnig. Wenn es so bliebe könnten wir versuchen am Sonntag zu starten.
Und es blieb so! Zumindest die Fahrwege und je nach Bodenform und Beschaffenheit der Sektionen waren diese passierbar und die schweren Bergemaschinen bekamen die Freigabe. Somit konnten wir doch noch einen voll gewerteten halben Lauf fahren.

Die Parkplätze waren annehmbar

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Die Sektionen natürlich eng, steil und rutschig


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aber passierbar und ohne Baggers Hilfe auch wieder verlassbar, zumindest für uns an diesem Wochenende

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Auch hier

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alles gut

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Denn oben gezeigten See brauchten wir nicht ausprobiern.
Ein Tatra 813 Vierachser hat es versucht und wir müssen froh sein das die Besatzung es geistesgegenwärtig schnell genug geschafft hat sich abzuschnallen und aus dem Führerhaus zu schwimmen als der Wagen bis knapp an die Füherhausoberkante durch nachgebenden Schlamm im Untergrund versank.

Achso, Nachtrag zu den vorhergehenden Beiträgen, Probleme mit den Achssperren konnten wir dieses Mal nicht feststellen
 
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Reaktionen: BoSeeMog und Winni59
Hallo Jürgen,
ich war auch wieder da. Leider sind wir uns diesmal nicht begegnet. Es war aber auch viel los.
Ihr habt einen schönen Lauf hingelegt. Die Unimogklasse war ja gut aufgestellt.

Der abgetauchte Tatra ist ein gutes Beispiel, wie schnell es bei diesem Sport, trotz aller Sicherheitsvorkehrungen, brenzlig werden kann. Zum Glück nur Schaden am Material.

Gruß Alex
 

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Reaktionen: Jürgen-Fahlbusch
Hallo Jürgen
am vergangenen Wochenende waren wir wieder spielen. Und wieder einmal in der Tongrube Kleinaga bei Gera.
Und wie bereits in den Vorjahren war auch dieses Jahr der Ablauf nicht wie erhofft, erwünscht.
(y) ich hoffe ihr seit jetzt wieder auf der Straße der Sieger
 
Hallo Alex,
danke für die zusätzlichen Bilder. Am kommenden Wochenende gastiert die Truck Trial Europameisterschaft ebenfalls in dem selben Gelände, da kannst Du das nochmals Dir anschauen. Wir werden allerdings nicht dabei sein, haben an dem Wochenende andere "Verpflichtungen"
 
Hallo Helmut,
wir haben die Straße der Sieger doch nie verlassen :) ist doch nur eine Frage der Definition.
Immerhin ist die S1 in dieser Saison extrem stak vertreten mit 9 bis 10 Startern.
Wir sind diesesmal für mich überraschend gut platziert mit nur 18 Punkten Abstand zum Treppchen. 18 Punkte sind gerade einmal 6 Richtungswechsel. Und mehr Richtungswechsel sind in engen Sektionen im Vergleich 404 zu 416 bedingt durch den erheblich größeren Wendekreis leider an der Tagesordnung.
Aber ich muss auch ehrlich zugeben, wir haben es selbst in der Hand gehabt.
In der vorletzten Sektion haben wir dummer Weise eine Torstange an einem zugegeben kippelig erscheinenden Tor gebrochen (40 Punkte) statt nur zu berühren (8 Punkte). Der Unterschied war das die Hinterachse gerade einmal 1cm zuweit links zur Stange war und dadurch die Stange mit der Radflanke/Stollen mit genommen wurde.
 
Hallo liebe Community
am vergangenen Wochenende waren wir wieder spielen, zum letzten Male in diesem Jahr. Das Finale der Internationalen Truck Trial Meisterschaft am Rande eines Steinbruchs in Kindisch nähe Bautzen. Ein neues Gelände, bisher unangetastet von dne Trialern. Bei bestem Wetter offensichtlich auch für viele Neugierige vor allem aus Nah aber auch etwas Fern interessant. Das Gelände schön relativ Kompakt, gewachsener Erdboden oder aufgeschüttetes Abraummaterial, teilweise sandig. An verschiedenen Stellen etwas mit dem Bagger modelliert und diesmal sehr zu meiner Freude ohne Wasserlöcher. Ich glaube die ungewollte Tauchfahrt des Tatra von Kleinaga hat da etwas bewirkt.
Am Samstag ging es zunächst an Sektionen an einm Abhang. Alle zugewachsen mit Büschen kleinen bis mittelgroßen Bäumen und daher manches Tor aber auch manches Loch oder Graben in der Sektion kaum bis garnicht zu sehen. Dennoch lief es für uns in der ersten Sektion sehr gut. Zwar einen Richtungswechselpaar mehr als anvisiert aber nur 6 Punkte Unterschied zwischen bestmöglichem Plan und Realität sind an dieser Stelle gut verschmerzbar.
Die zweite Sektion ebenfalls an diesem Hang ähnlich. Nur das hier im oberen Bereich bei Ein und vor allem Ausfahrt kein griffiger Erdboden sonder fein Schotter 8-10mm lag. Bei einem Tor vor dem Ausgang wurden durch die vorausfahrenden Teams ordentliche Löcher gegraben, ein Auto umgeschmießen und die Stangen gebrochen. Das Tor ohne gebrochene Stangen zu fahren war uns zu dem Zeitpnkt nicht möglich. Daher entschieden wir uns dies Tor auszulassen. Das gibt zwar sichere 120 Strafpunkte. Aber dem gegenüber stand für uns eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit auch bei einem Versuch beid Torstangen zu brechen, das Tor trotzdem nicht zu schaffen und mindestens zwei Richtungswechsel also alles zusammen dann 206 Punkte für dieses Tor. Im weniger wahrscheinlichen Fall währe mindestens eine Stange gebrochen und die andere mindestens berührt was auch schon dann 48 Punkte gewesen wären. Abgesehen von dieser Überlegung lief der Rest der Sektion (ziemlich) nach Plan.
Nach diesen zwei Sektionen am Samstagvormittag lagen wir nun Aussichtsreich mit geringen Abstand (20 Punkte) zum treppchen auf dem 4. Platz bei 9 Teilnehmern. Vorsprung vor Platz 5 fast 100 Punkte.
Doch dann erst einmal dieses Rätselhafte

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Hallo Alex,
wieso auf die Bremse getreten, dafür war das Gelände eigentlich nicht steil genug. Wir bremsen meist durch Rekuperation, dass reicht bei den geringen Geschwindigkeiten. Nein, die Kontrolle ergab keinen Bremsflüssigkeitsverlust.
 
Hallo Freunde,
ich will mal ein wenig Licht ins Dunkel bringen. An den Spuren am Rad sehe ich, dass sich dort eine ölige Flüssigkeit in einem Schwall gen Boden bewegt hat. Dies spricht leider gegen einen inkontinenten Dichtring. Und die Demontage zeigte dies auch sofort:

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Für uns bedeutete dies das vorzeitige Ende des Laufes und der Meisterschaft am Samstag Mittag. Das nötige Ersatzteil liegt knapp 1000 km (Hin- und Rücktour) in der Garage.
Eine Notreparatur Vorort war zu dem Zeitpunkt aus meiner Sicht nicht möglich.
Das Rad rollte zwar auch ohne Auffälligkeiten aber irgendetwas hat ja den Schaden hervorgerufen. Ein weiteres Spielen birgt also nur die Gefahr einen größeren Schaden vielleicht am Differenzial oder Achsantrieb hervor zu rufen wnn im falschen Moment das Rad blockeiert. Und so einfach läßt sich die Radantriebswelle (Steckachse) leider nicht ziehen.
Es soll zwar gehen, dass man die Antriebswelle aus dem abgebauten Vorgelege ohne Spezialwerkzeug heraus bekommt. Dies war mir aber dort zu dem Zeitpunkt nicht bewußt. Ohne die Antriebswelle hätte ich vielleicht noch (etwas) weiter fahren können, das das Vorgelege selbst ist ohnehin zerstört.
Mal sehen wie es im Inneren aussieht, wenn ich es zerlegt habe.
 
Hallo Jürgen ,
ich vergaß, dass die Betriebsbremse bei euch ja fast überflüssig ist.
Zum Glück ist jetzt Winterpause und Zeit für die Ursachenforschung und Behebung. Aber auch Schade um die verlorenen Punkte.
Gruß Alex
 
Hallo Alex,
naja, wie Du richtig schreibst sind es ja nur Punkte und wer weiß auf welchen Platz wir ohne Defekt gekommen wären. Einer muss immer der Letzte werden. Tatsächlich haben wir uns mit diesem letzten Platz im Lauf in der Meisterschaft sogar um einen Platz verbessert.
 
Hallo Zusammen,
heute hatte ich endlich etwas Gelegenheit mich bei schönem Spätsommerwetter um den ETrialMog zu kümmern. Leider ist ja meine Werkstatt etwas eng und gerade hinten rechts habe iche keinen Platz um dort zu arbeiten. Den ETrialMog könnte ich zwar andersherum auch in die Garage stellen, allerdings kommt der Überrollkäfig nicht unter dem dort geparkten Portalkran durch, der müßte also erst aus der Garage geholt werden. Aber auch wenn der ETRialMog dann in der Garage steht sind die Anschlusskabel für meine Hausenergieversorgung etwas zu kurz, der EtrialMog kann dann nicht als Solar Pufferspeicher dienen. Daher wollte ich dies vermeiden lieber heute alles soweit bearbeiten, dass der ETrialMog wieder rollfähig wird. Heißt kurz kaputtes Vorgelege komplett raus und stattdessen ein anderes wieder in die Achse.

Glücklicher Weise habe ich so ein anderes in meinem Gemischtwarenladen

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Also an die Arbeit. Damit ich aber später das defekte Vorgelege auch möglichst einfach zerlegen kann sollte vorher die Radnabe gezogen werden. Dies geht am ETrialMog montiert einfacher als später wenn das Vorgelege auf dem Boden liegt. Den entsprechenden MB (BW) Montagestand habe ich natürlich nicht.

Also, SW 55 Schrauben entfernen
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Rad und Bremstrommel abnehmen
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Bremsteile abnehmen, die werden hier nicht mehr benötigt
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Radnabe ziehen (@akkuflex, dieser Arbeitsschritt hat keine 10 Min benötigt)
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Besser Blick auf den Schaden
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Vorgelege ziehen
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Anderes (nicht neues) Vorgelege vorbereiten
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Einsetzen, festschrauben, Bremstrommel aber ohne Innereien aufsetzen, Radmontieren und der ETrialMog kann wieder in Ladeposition rollen.
Die Bremsteile müssen erst in einer weiteren Session überholt werden, daher wurden diese noch nicht eingebaut.

Dafür aber schnell noch das defekte Vorgelege weiter zu legt, ich wollte ja wissen wie es dort drin aussieht.
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Eigentlich sehen alle Innereien recht gut aus, Lager, Zahnradzähne etc. Nur dieser eine Zahn wollte gerne mal woanders hin. Sehr blöde Idee
 
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Reaktionen: Kasprikie