406 lässt sich nicht abstellen

Ghornkohl

New member
28. Nov. 2008
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Hallo, bin Unimogneuling und habe mit dem Schrauben nur sehr wenig Erfahrung: Hatte nach dem Umparken meines 406 folgendes Problem: Der Motor lässt sich über den Stangashebel nicht abschalten, reagiert weder auf Abschalten noch auf Gas geben über den Hebel. Sobald ich den Fuss vom Gaspedal nehme geht der Motor aus.

Wie gehe ich bei der Fehlersuche/Behebung vor?
 
Hallo Neuling!

Ich würde sagen du nimmst erst mal die innere Motorhaube ab, dann müsstest du den Fehler eigentlich schon sehen.
Vom Standgashebel geht einfach ein Zug auf das Gasgestänge.
Ist der Zug überhaupt noch da? Oder ist er nur ausgehängt?
Dürfte auf jeden Fall nix großes sein.

Gruß
Thomas
 
hallo, vielen Dank, das beruhigt mich schon mal. Werde Morgen wenn es hell ist nachsehen.
Gruß
Guido
 
Hallo

Einer der Federn im Gasgestänge aus gehangen oder defekt. Bei der RSV Pumpe muss der Hebel von einer Kraft zurück gezogen werden zum abstellen.

Gruß

Thomas
 
Hallo

Wenn die Rückholfeder am Motor hinten rechts fehlt, tritt dieser Fehler auf. Sie ist mit dem oberen Ende an einem Halter und unten am Hebel auf der Lagerwelle eingehangen.
 
Hallo1

Der Motor lässt sich über den Stangashebel nicht abschalten, reagiert weder auf Abschalten noch auf Gas geben über den Hebel. Sobald ich den Fuss vom Gaspedal nehme geht der Motor aus.

Ich denke, da ist der Stahldraht gebrochen, der im Motorraum vom Handgashebel zum Fusspedal geht, kannst Du selber mit einen dünnen Seil oder Draht ersetzen oder kriegst Du bei Mercedes um kleines Geld.
 
hallo, allen ganz lieben Dank für die schnelle Hilfe. Es lag tatsächlich am Draht zwischen Handgas und Fusshebel. Ein fester Draht und etwas Fummelarbeit und das Problem war behoben. Kleine Ursache, große Wirkung.
Man muss für die Reparatur einen festen Draht (ich habe Schweißdraht genommen) verwenden, da der Handgashebel beim Gasgeben ziehen und beim Motor abschalten drücken muss.

Das Angebot aus Castrop nehme ich gerene mal an. Würde mich freuen andere Unimog-Fans aus dem Ruhrgebiet kennen zu lernen.
 
Hallo Unimogler ohne Vornamen!

Der Draht mus beim Abstellen nicht drücken, das macht die Übertotpunktfeder recht über der Kupplungsglocke.
 
danke, wieder was dazugelernt. Mit einem Draht der nicht drücken muss lässt es sich viel einfacher installieren. Einen steifen Draht kann man nur von oben einfädeln, sonst verbiegt er total. Dann ist aber die Befestigung am Gashebel recht umständlich.

Mein Vorname ist übriegens Guido ;-)
 
Hallo, ich bin neu hier, denn unser Flugplatz ist erst seit gestern stolzer Besitzer eines 416 U125, Baujahr 1973. Wir haben ihn als Feuerwehr mit Löschpulvertank und Schneeräumschild. Es war ein Schnäppchen, da wir ihn von einem benachbarten Flughafen bekommen konnten. Bis auf etwas Rost an der Zelle ist eigendlich alles i.O. nur lässt sich der Motor nicht abstellen. Die Verbindung zwischen Handgas und Fußgas ist vorhanden, und wenn ich die Motorabdeckung abnehme und den Hebel an der Einspritzpumpe ganz nach hinten drücke, geht der Motor auch aus. Am Gasgestänge zieht auf der rechten Seite auch eine Feder, die bringt das Gestänge aber nicht ganz in die Endlage. Dann würde der Motor ja beim Gaswegnehmen auch immer ausgehen. Oder wird das Standgas über den Handgashebel eingestellt? Im Handschuhfach habe ich noch eine weitere, Feder gefunden, die leider gebrochen ist. Könnte es sein, dass dies die Übertotpunktfeder ist? Wenn ja, wie wird sie genau installiert? Der obere Einhängepunkt könnte ein kleines Flacheisen am Motorblock über dem Umlenkhebel sein, an dem auch die andere Feder befestigt ist. Aber wie wird sie dann am Hebel befestigt? Und ist die andere Feder dann noch in der Lage den Hebel bei Vollgas wieder zurückzuziehen? Ich wäre dankbar, wenn mir das mal einer genau beschreiben könnte , oder sogar ein Foto dazu hat.