Ackerstollenprofil

Bei mir in der Bedienungsanleitung steht, daß man bei Straßenfahrten die Vorderen AS-Reifen herumdrehen soll!!! Also gegen die Laufrichtung, ist auch ein Bild dabei!
 
Also die Hinterreifen gegen die Drehrichtung zu montieren hab ich auch noch nie gesehen, an der VA eben schon.

Ich veruch das jetzt mal aufzuzeichnen :D

VA normal:
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HA normal:
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VA gedreht:
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HA gedreht:
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So sollte das aussehen - wobei die Fahrtrichtung Oben ist.


Sieht irgendwie komisch aus :shock: :roll:


Ansonsten danke für eure erklärung, jetzt ist mir doch glatt ein kronleuchter aufgegangen :idea:
 
Hinterräder falsch herum :shock: ?

Das habe ich beileibe auch noch nicht gehört.

Natürlich ist es eine subjektive Entscheidung, ob ich die Vorderreifen gegen die Laufrichtung montiere. Aber doch bitte nicht nach dem Motto: der eine glaubt an Gott, der andere an Buddah.

Die Vor- und Nachteile wurden ja bereits zur Genüge aufgezählt.
Die Entscheidung sollte jedoch vom Einsatzzweck bestimmt sein.

Ich nutze meinem Mog hauptsächlich zum Holztransport, also auf der Straße und um mit der Winde Bäume aus dem Wald zu ziehen. Und daraus ergeben sich zwei handfeste Gründe.

1.) Der geringere Verschleiß und die höhere Laufruhe auf der Straße

2.) Beim Rangieren und Umsetzen im Wald muß ich mind. genausoviel rückwärts wie vorwärts fahren und habe somit im weichen und teilw. matschigen Waldboden immer die gleiche Traktion.

Natürlich würde ich die Laufrichtung der Vorderräder nicht tauschen, wenn ich mit dem Mog einen Pflug o. ä. über den Acker ziehen müsste oder ihn vor einen Ladewagen hängen würde.

Gruß :wink:

Stephan
 
Noch ein Argument für die "Andersrum-Montage" vorne:
Ich wohne in einem Tal. Wenn ich also in den Wald will, muß ich immer irgendeinen Hang rauf. Und da wo ich rauf muß, muß ich zwangsläufig auch wieder runter, und das meist auch noch ordentlich beladen. Was nützt mir nun mein ganzer Grip beim Hochfahren, wenn bergab dann beim Bremsen nichts mehr greift. Mir ist das einmal mit einem Traktor passiert. Hoch ging super, dann gedreht und bergab geparkt um Holz zu laden. Habe nach einer Weile festgestellt, daß der Schlepper langsam -stehend!- abrutschte. Also schnell abgehängt, Schlepper gedreht und den Wagen rückwärts nach unten gezogen, bzw. gebremst. Seit diesem Tag weiß ich über die Vor- und Nachteile von Ackerprofil Bescheid. Und wenn ich hundert mal gesagt kriege, meine Vorderreifen wären falsch montiert, bei mir bleiben sie vorne "andersrum" drauf.

Mit griffigen Grüßen
Markus Beck
 
Mit dem Verschleiß bei gedrehter Montage ist keine Ansichtssache, die ist nachweisbar. Bei laufrichtungsgebundenen Profilen ist nun mal die Abwälzrichtung festgelgt, da hilft keine Ansichtssache. Die einzige Frage ist der Einsatz, ob der Gripp-Verlust den Reifenverschleis überwiegt, hier ist einfach nur die Abwägung, was wichtiger ist.
Und das bestimmt nur der persönliche Einsatz.
 
Hallo zusammen !

Ich glaube es gibt noch einen Grund die Vorderräder "falsch herum" zu montieren : Bei dem Einsatz von Beetpflügen, laufen immer die rechten Räder auf der härten Pflugsohle, auf Dauer führt das zu einer ungleichmäßigen Abnutzung der Räder insbesondere bei Traktoren, da die VA in der Regel mit etwas "Voreilung" dreht. Darum werden die Vorderräder regelmäßig untereinander ausgestauscht um für einen gleichmäßigen Verschleiß zu sorgen. Gleiches gilt übriegens auch bei Straßenfahrt auf unseren "runden" Straßen im Osten. Durch das "Abrutschen " nach rechts werden die rechten Räder stärker beansprucht. Diesen Efekt kann ich gerade an einem JD 6910 mit ca. 4000 Std. beobachten : rechts blank, links noch ca. 20% Restprofiel.

Gruß aus der Altmark
Hans-Peter
 
Hallo Jungs,

ich kann euch die XM 47 nur wärmstens empfehlen. Sie sind im Wald von der Robustheit her nahe an Forstreifen, traktionsmäßig erste Sahne und vom Verschleiß her brauchen wir bei Michelin nicht zu reden.

Genau aus diesem Grund würde ich mir, aus Erfahrung klug geworden, nie einen Alliance kaufen, dafür hab ich zu wenig Geld :roll:

Die Conti sind reine Gründlandreifen, Traktion mäßig, verletzungsempfindlichkeit hoch :lol: .

Ich rat Dir zu 425/70 R 24 XM 47 auf Trommelbremserfelge, wenn du einen Scheibenbremsermog hast. Dann geht die Größe noch und er steht einfach geil da.

Ansonsten die besagten 405/70 R 24...


Grüße Michl
 
Ich rat Dir zu 425/70 R 24 XM 47 auf Trommelbremserfelge, wenn du einen Scheibenbremsermog hast. Dann geht die Größe noch und er steht einfach geil da.

Das würde ich nicht machen! Denkt an eure Vorgelege, die sind mit der höhren Belastung auf die Dauern nicht glücklich.
Ich würde die 405er Michelin XM47 nehmen.

Grüße
Bene
 
Hallo Marco,

habe bei mir Allinace 14,5-20 montiert und bin zufrieden.
Bis jetzt überwiegend Straße ca 6.000 km, schauen noch gut aus.
Die Reifen der VA sind verkehrt montiert, auf der Strße daher ruhiger
und im Gelände ist es mir egal, fahre keine Extreme beim Holzmachen
und rumwühlen bei uns im Forst ist auch verboten.

Am Ende war der Preis ausschlaggebend, 250¤ incl. Montage und Altreifen entsorgen.
Nachteile sind die Standplatten (nach 3 km Fahrt weg), und die doch starken Unwuchten in den Reifen (wuchten ist zu empfehlen ca 50- 60¤).

Wenn die Allinace dann irgendwann kaputt sind, kauf ich mir vom gesparten zum Conti mal eben neue. Der Conti ist bis dahin aber auch schon alt. :wink:

gruss Stephan
 
Hallo,
habe auch die Alliance Reifen auf dem 421 und eine andere Marke mit dem gleichen Profil. Und das Auftreten dieser Standplatten sind so etwas von Unterschiedlich, ich kann nur sagen, es ist egal ob er ein Tag steht oder zwei Wochen. Es kann nach zwei Wochen nichts zu merken sein, andersherum kann man aber nach einem Tag Standplatten merken, das andere mal wieder genau umgekehrt.
Und ich muss es sofort bemerken. Wenn ich vom Hof herunter fahre habe ich eine sehr ebene und glatte Hauptstrasse. Anfangs habe ich immer gedacht dass etwas am Vorgelege oder Achse kaputt wäre. Hier waren aber schon mehr beiträge über die Standplatten. gehe mal in die Suchfuntkion.
Ich finde die Alliance besonders für 411 oder 421 überhaupt nicht schlecht. Ich weiss aber von meinen, dass die sich gerne zukleben und dann ist der Gripp schlagartig weg. Wie es jetzt mit dem richtigen Ackerprofil beim Unimog aussieht weiss ich nicht. Hängt sicher auch vom Boden ab. Aber da dürfte es bei unseren Sandböden schon gar nicht passieren. Vielleicht ist es ja auch eine Unimogkrankheit wegen der kleinen Reifen. Ein Treckerreifen hat ja schliesslich viel mehr Zeit sich zu reinigen.
Gruss
Bernd Thomes
 
Ach ja,
wegen der Montage.
In der BA steht eindeutig dass bei AS Profil bei überwiegender Straßenfahrt die Räder vorne "falsch" montiert werden sollten. Bei Zugarbeit auf dem Acker aber richtig.
Es ist ein gewaltiger Unterschied die Räder bei Zugarbeit richtig herum zu montieren. Hätte ich auch nie gedacht.
Gruss
Bernd Thomes
 
Michael.Greil schrieb:
Hallo Jungs,

ich kann euch die XM 47 nur wärmstens empfehlen. Sie sind im Wald von der Robustheit her nahe an Forstreifen, traktionsmäßig erste Sahne und vom Verschleiß her brauchen wir bei Michelin nicht zu reden.

Genau aus diesem Grund würde ich mir, aus Erfahrung klug geworden, nie einen Alliance kaufen, dafür hab ich zu wenig Geld :roll:

Die Conti sind reine Gründlandreifen, Traktion mäßig, verletzungsempfindlichkeit hoch :lol: .

Ich rat Dir zu 425/70 R 24 XM 47 auf Trommelbremserfelge, wenn du einen Scheibenbremsermog hast. Dann geht die Größe noch und er steht einfach geil da.

Ansonsten die besagten 405/70 R 24...


Grüße Michl

Hi Michl,

habe gerade mit unserem Landmaschinenhändler gesprochen, der sagt es genau anders herum, guckst Du.

Der Michelin ist zum einen vom Profil her und zum anderen durch seine weicheren Flanken Bodenschonender als der Conti.

Ciao Armin
 
Hallo zusammen,

wo gerade die Frage im Raum steht ob man die Vorderreifen richtig oder verkehr herum aufzieht. Bei Überwiegender Straßenfahrt hat dass "falsche" aufziehen schon leichte Vorteile bei schweren Zugarbeiten eindeutig nicht. Nach Aussage unseres Landmaschinenhändlers soll das bei Allradschleppern bis zu 30% Zugkraft ausmachen. Ich persönlich fahre die Reifen auch am Mog nur richtig herum.

MfG Sven
 
Moin zusammen,

es ist schon sehr interessant so viele Meinungen zu lesen, ihr werdet Euch aber nie einigen können.

Jeder muß für sich entscheiden welche Kombination für Ihn und seinen Zweck am Besten ist.

Ich fahre meistens auf der Straße.

Mein Mog läuft mit den Vorderrädern "falsch" montiert am ruhigsten.

Zum Rangieren vorwärts oder rückwärts habe ich immer den richtigen Grip.

Hätte ich im Gelände schwer zu schleppen, würde ich die VR "richtig" aufziehen.

Nicht unbedingt deshalb, weil die VR besser greifen, sondern weil das Profil sich, "richtig" montiert, besser selber reinigt.

Das ist bei "falsch" montiert nicht der Fall und die Räder drehen schneller durch.
 
Servus,

hast du schon mal überlegt, daß auch dein Landmaschinenhändler unter Umständen die Weisheit nicht mit Löffln gegessen hat.

Wir sind die XM 47er jahrelang aufm 417er im Dauereinsatz im Forst gefahren, und zwar brutal. Wir haben weder einen geliefert, noch haben wir traktionsmäßig was besseres gefunden.

Im übrigen fährt bei uns jeder, der nur im Wald professionell arbeitet und was versteht, den XM 47 auf seinem 84er Mog.

Was soll denn bitte den Vorgelegen fehlen, wenn ich die 425er draufmach????
Die Vorgelege kriegst du bei normaler Fahrweise und Öl nicht kaputt, in 100 Jahren nicht....


Grüße Michl
 
Hallo Ihr Falsch- und Richtigrum-Montierer.

Ein kleiner "historischer Nachtrag" zum Thema...

Das AS-Profil stammt "entwicklungsgeschichtlich" aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg. Ein Artikel aus dieser Zeit erklärt den Grund für die Laufrichtung etwa, wie folgt (zitiere aus der Erinnerung):

"Auf schweren Böden ist der Reifen so zu montieren, dass bei auftretendem Schlupf das Profil die lockere Erde nach außen transportiert. Dadurch sinkt der Reifen tiefer auf noch festen Grund und kann wieder Zugkraft übertragen."

(Das entspricht dem, was Ihr als "richtigrum" bezeichnet habt.
Schaut man in Fahrtrichtung auf den Boden, ergibt sich ein V, das bei Schlupf den Schlampes nach außen schiebt. Der Reifen gelangt dadurch tatsächlich weiter unten wieder auf festen Grund und "verkeilt" sich im Boden.)

"Auf leichten, lockeren Böden, speziell Sandböden, kann eine umgedrehte Montage sinnvoll sein, da in diesem Fall ein Einwühlen verhindert wird..."

(Auf lockeren Sandböden kann tatsächlich bereits wenig Schlupf ein tiefes Einwühlen der Räder verursachen, was seinerzeit mit den flankenstarren Diagonalreifen noch schlimmer war, als bei heutigen Radialreifen. Hier kann tatsächlich eine umgekehrte Montage das Auseinandertreiben des Bodens vermindern, da das umgekehrte V die Erde zusammenhält.)

Davon ist heute praktisch nichts mehr übriggeblieben. Kein Mensch montiert heute noch die Hinterreifen gegen die Fahrtrichtung.
Übriggeblieben ist die Erkenntnis, dass umgekehrte Montage mehr Laufruhe und tatsächlich geringeren Verschleiß zur Folge hat.

Da ich bei meinem trac 65/70 jährlich wechsle (um gleichmäßigen Verschleiß zu bewirken), kann ich den Zugkraftverlust von ca. 30% in etwa bestätigen (bei Diagonalreifen). Beim Wenden am Hang mit schwerem Anbaugerät mit Schlepperfront nach unten ist aber das Anfahren rückwärts gegen den Hang wieder leichter, wenn die Vorderräder rückwärts besser greifen...

Umgekehrt montierte Radialreifen haben höchstens 5% Zugkraftunterschied, erst bei sehr nassen Verhältnissen etwas mehr. Bei trockenem Boden merkt man es gar nicht.

Grüße

Holger
 
ich hab 14-5-20 montieren lassen. Profil Conti AS Farmer. Von den Kosten her echt in Ordnung, wirken recht breit und haben im Vergleich zu den 405ern sehr viel Profil drauf. Beim Reifenhändler standen neue 405er Michelin, die sahen gegen meine aus wie halb abgefahren. Ist aber halt auch ein Grünlandprofil. Der eine sagt die taugen im Wald gar nix, der andere fährt die seit Jahren im Forst, andere fahren sogar Winterdienst damit- ohne Ketten. Mir waren die 405er schlicht und einfach zu teuer, die 14,5er sind ca. 3cm schmäler, das reißt es wohl kaum raus. Mir war es den Preisaufschlag jedenfalls nicht wert.