Tschaanuu, ich versprach ja mal einen Zwischenbericht.
In der Zwischenzeit hat sich eine Einspritzdüse "verabschiedet: vorne, wo die Düsenbohrungen in dem konischen/kegeligen Teil sind, dieses Teil hat sich "abgesprengt". Der "Düsenstempel" ist in den Zylinder gefallen und hat dort heftigst "rumort". (Bild unten, das Rechte Düs´chen, links das mit dem Riss (aber nicht zu sehen auf dem Bild)
(Die Teile, die ich meine, sind auf dem oberen Photo meines Beitrages vom 16.9.06 zu sehen, die beiden druntergelegten Teile).
"Rumor"-Schäden: Zylinderlaufbahn verschrammt, Kolben wie mit Schrot zerschossen, dito Zylinderkopf, Auslassventil krumm, nur mit Hammer und Durchschlag herauszutreiben, Stößelstange krumm. Der Servicemonteur hat gestern auf Garantie Kopf, Zylinder, Kolben und Stößel gewechselt.
Eine zuvor herausgeschraubte andere Einspritzdüse, zeigte einen Feinstriss von einer Düsenbohrung über die Kegelspitze bis zur gegenüberliegenden Bohrung. Hab ich logischerweise nicht mehr eingebaut.
JETZT hab ich da ma´ ne vertrauliche Frage:
da der Generator stationär betrieben wird, haben wir nach einiger Zeit keinen Diesel getankt, sondern Heizöl (frisch getankt aus einen doppelwandigen sauberen Öltank) genommen.
Der Monteur "liess anklingen" daß die Düsenschäden von Wasser im Heizöl oder von schmutzigem Heizöl kommen könnten.
Der Dieselkraftstofffilter hat keinen Wasserabscheider.
Frage 1: Ich kann mir nicht vorstellen, warum Wasser (-tröpfchen kleinster Art) die Düsen zum Platzen bringen kann.
Frage 2: Wenn Heizölschmutzpartikel durch den Herstellerdieselfilter gelangen, ist es dann ein Filter oder hät´s bessern ne Dose IMI sein sollen werden.
Frage 2 1/2: wie fein ist solch ein Filter ?? 3-5 mü oder viel gröber ??
Frage an die "alten" Fahrer von Heizöl-Ferraries: sind solche Schäden von (damals noch ungefärbten) Heizölern bekannt.
Nach gestrigen ca. 12 Stunden Fahrt und Reparatur-Wartezeiten mit Probelauf, ist der Generator heute eingesetzt worden. Er läuft nur auf einem Pott. (Dem NICHT-Reparierten). Der neue weigert sich noch. Austausch der E-Düse brachte keine Verbesserung. Auspuff des Nichtläuferzylinders wird handwarm; Nach Demontage des Auspuffes (der sich zwischendurch auch mal risstechnisch von seinen Flanschen gelöst hatte) sah der Trakt im Kopf leicht ölig-rußig aus, der laufende erste Zylinder ist nur rußig.
Nach Rücksprache mit dem Service wird vermutet, daß die Einspritzpumpe defekt ist. Der Druck des EP-Stempels reicht wohl NICHT für eine richtige Zerstäubung -richtigen Einspritzdruck- aus. Ausserdem raucht er wieder etwas weißblaugräulich. Aggregat ist abgestellt.
Die Finger und Hände sind wieder schwarz; mir ist jetzt auch "gräulich" zu Mute.
Wer weiss was und hat Tipps ??
Heul und dieselige Grüße
WolFgang