AnalogoN's 406 - und noch ein paar andere Baustellen

Hi,

es ist schon wieder verdammt viel Zeit ins Land gezogen und einiges hat sich verändert. Zuerst gibt’s mal ein Update an der Bulldog und Bagger Front.

Leider ist es dem Hersteller des Ölfilterflansch immer noch nicht möglich einen lunkerfreien Deckel zu produzieren also muss der Alte wieder drauf. Nach dem Öffnen hat sich gezeigt, dass irgendwann in seinem früheren Leben der Spaltfiltereinsatz schon gegen einen Papierfilter getauscht wurde. Das war aber scheinbar auch der letzte Filtertausch seit dem..

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Da dieses Filterelement leider nicht mehr erhältlich ist bin ich in einer ruhigen Minute durch das Filterlager in der Firma gewandert und hab tatsächlich ein passendes Exemplar gefunden. Beim ersten Versuch hat die selbst ausgeschnitten Papierdichtung leider nicht dicht gehalten aber beim zweiten Versuch hat es dann geklappt. Vor der ersten wirklichen Testfahrt (Hoffentlich geht die Öldruckanzeige nicht wieder an..) habe ich nach einer gefühlten Ewigkeit des Startversuchs nach einer temporären geistigen Umnachtung festgestellt, dass ich die Rückstellfeder des Abstellers vielleicht ersetzen sollte. Wenn der nicht gedrückt ist springt er sogar auf einen Schlag an.. Durch die Menge an Diesel die schon im Brennraum und Auspuff war hat er zwar eine Zeit lang geraucht, aber dann war alles gut.

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Bin dann ca. 30 Minuten auf den Umliegenden Forststraßen unterwegs gewesen und bin sehr zufrieden. Ich denk dem Anmeldegutachten steht jetzt bis auf eine Ausgangssperre nichts mehr im Weg. Aber das wird auch wieder vergehen.
Im Februar hab ich dann endlich ein gutes Angebot für die noch fehlende Frontladerkonsole gefunden. In dem Fall sogar ein Komplettpacket mit Schwinge, Konsolen, Zylinder, Achsverstärkung, Motorhaubenschutz und Schaufel. Schwinge und Schaufel hab ich zwar schon aber der Preis hat gepasst und ich steh auf Ersatzteilhaltung ^^.

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Beim Verladen hat dieser kleine mitgeholfen.

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Neuanschaffungen sind derzeit auch keine geplant die ein neues Debakel beherbergen könnten.
Damit ist diese Aussage wohl wieder hinfällig. Ich hab mich auf Anhieb in den kleinen Eicher Eichus verliebt und halte die Augen nach einem passenden Exemplar offen.

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Weil ich es leider nicht lassen kann, ist mir am Heimweg noch eine weitere Maschine in den Bus gehüpft. Ganz von selbst, ich schwörs!

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Es handelt sich um eine UMF Type-14 Feilmaschine aus dem VEB Klement Gottwald. Mit Baujahr 62 fügt sie sich gut in meine Sammlung ein und ist für ihr Alter in hervorragendem Zustand.

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Zurück im Container habe ich die Konsolen mal probehalber angehalten. Da sie von einem 3-Zylinder stammen müssen sie noch eingekürzt werden aber das ist kein Problem. Damit ist für die Nächste Zeit am Tiger alles gemacht was zu machen ist. Wenn die Ausgangssperren vorbei sind und er Angemeldet ist gibt es wieder ein Intensivwochenende zum Aufbau des Frontladers + Hydraulikerweiterung, Abdichten des Heckkrafthebers und revitalisieren des für Ihn gedachten Anhängers.

Weiter geht’s mit einem kleinen Rückblick beim Bagger und einer glücklichen/traurigen Fügung.
Als ich Ihn bekommen hab hatte er einige Wehwehchen. Ein Auffälliges war die stark in Mitleidenschaft gezogene Auspuffanlage. Das lag hauptsächlich daran, dass die Auspuffklappe festgehangen ist und es von oben in den Auspuff regnen konnte.

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Ein Blech im Topf ersetzt, das Senkrechte Rohr komplett ersetzt, die Klappe wieder Gangbar gemacht und alles Schwarz gemacht. Mal abgesehen von der wieder intakten Optik ist der Bagger für Außenstehende ein gutes Stück leiser geworden. Für den Fahrer allerdings nicht. Dadurch, dass die Löcher unterhalb des Aufbaus waren war es vorher ordentlich Leiser..
Leider ging der Bagger beim Aufstellen der Container immer wieder aus bis dann Garnichts mehr ging. Der Blick auf den Spritfilter hat nichts Gutes verheißen. Nach ausspülen und schlussendlich ersetzen des Leitungsfilters war er nach gut 10 Minuten wieder zu. Ich dürfte wohl auch nach dem Geruch im Tank der Dieselpest zum Opfer gefallen sein. Also raus mit dem Tank und alles wieder auf Anfang

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Der Einfachheit halber hat der Tank oben eine große Wartungsöffnung bekommen.

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Der Verdacht mit der Dieselpest war wohl richtig.. Anschließend den Tank innen penibel Gereinigt, den Füllstandssensor wieder Gangbar gemacht und außen noch wieder neu Lackiert.

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Leider gibt es keine Fotos vom Einbau. Das war die erste Aktion mit dem Unimog. Von der Pritsche aus war es ein leichtes den Tank wieder in seine Position im Rahmen zu hängen. Um das Risiko eines neuen Befalls zu minimieren kam nach dem Beffülen mit Sprit noch ein entsprechendes Mittel gegen die Pest dazu.

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Beim anschütten der Böschung um Leichter aufs Grundstück fahren zu können habe ich dann leider nach mehr als 10 Jahren wieder mal einen Kettenwurf produziert.. Der Fettzylinder des Spanners verliert leider innerhalb kurzer Zeit wieder seine Spannung und bei einem Unachtsamen Wendemanöver hat das Antriebsrad zweimal „klong klong“ gemacht und schon hat es sich frei gedreht. Hab dann in 2 Stunden Kampf die Kette allein wieder aufgelegt.. Zum Glück ist der Bagger auch sein eigener Wagenheber sonst hätte ich es nicht geschafft. Leider kommen Bagger aus der Zeit noch nicht mit ihrem Löffel bis zur Kette ran sonst wäre das ganze wesentlich leichter gewesen.

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Bei einem Kundenbesuch im Dezember ist mir dieses bemitleidenswerte Exemplar eine O&K RH6 auf einem Schrottplatz aufgefallen. Der Ausführung des Auslegerzylinders nach muss es sich hierbei um ein Modell von vor 1970 Handeln. Hier wir noch ein Zylinder verbaut, meiner hat schon zwei.
Eigentlich verkauft der Schrottplatz nichts, aber nach einem Freundlichen Gespräch mit der Dame an der Waage war ausgemacht, dass sie mich anrufen wenn er geschlachtet wird. Ende Februar hab ich dann den erwarteten Anruf erhalten und bin auch gleich zum Schrottplatz gefahren.

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Leider hat hier schon einiges gefehlt, sodass ich nur mehr die Benötigten Teile für das Fahrwerk ergattern konnte. Ich wollte zwar auch noch einiges vom Aufbau und den Motor aber so ist es wahrscheinlich besser. Es fangen ja jetzt schon an sich Teile am noch unbebauten Grundstück in der Wiese zu Sammeln. Wenn ich nicht meine Jugendliebe geheiratet hätte würde ich sicher verwahrlost auf einem flecken Land in einem Container umgeben von Bergen an alten Maschinen und Schrott enden. Ist doch fast schon wieder eine schöne Vorstellung.

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Beim Anblick dieser Beiden hat es dann aber mein Herz zerrissen. Sie sind beide vor über einem Jahr nach der Letzten Baustelle einfach per Tieflader zum Schrott geführt worden und sind auch ohne Probleme selber wieder runter gefahren. Sie wurden nur wegen Neuanschaffung ersetzt. Sie haben dann leider das Letzte Jahr unter einem Schrottberg verbracht und haben dabei massiv Schaden genommen. Bei dem Kilopreis den ich für die Baggerteile bezahlt hab hätte ich sofort eine mitgenommen wenn ich früher davon erfahren hätte. Durch die Fotos jetzt erinnert tut es mir immer noch in der Seele weh..

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Das ist die Ausbeute für einen guten Preis. Leider war der Fettzylinder von beiden Seiten auch nicht mehr brauchbar. Ob ich die gigantische Feder je brauchen wird weiß ich nicht aber besser haben als brauchen.

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Da der Spender scheinbar ein breiteres Fahrwerk hatte wurden kurzerhand auf beiden Seiten entsprechend Abgeschnitten und ich kann die zwei fehlenden Bodenplatten endlich ersetzen.

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Hmm, war wohl keine gute Idee die Feder einfach raus zu rollen..

Durch Zufall bin ich auf einen alten Schrottplatz nur 5 Minuten von meiner Arbeit entfernt gestoßen. Genauso wie man es sich immer vorstellt. Meterhoch die Autos gestapelt, dazwischen Gestrüpp und Bäume, zwei obligatorische Hunde und ein verschlagener alter Mann der das ganze betreibt. Ich hab mich gut mit ihm unterhalten. Frauen sollten sich allerdings nicht auf den Platz verirren, da er da wenig gute Worte findet aber egal.
Ein paar Impressionen. Im Gegensatz zum anderen Schrottplatz wo einfach nur kleingeschnitten wird um das Zeug in den Hochofen zu stopfen wird hier vielen Dingen ein zweites Leben zu Teil. Ich fühl mich wie im Schlaraffenland! Wird hier nach den aktuellen Turbulenzen auf ausgedehnten Streifzug gehen und für einige Projekte einkaufen!

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Wer ganz genau schaut kann erkenn worauf ich hier in einigen Metern Höhe stehe.

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Kann jemand erkennen um welches Modell es sich handelt? Leider wurde der Rahmen im hinteren Drittel abgeschnitten. Die Vorderachse hängt noch dran. Kann von euch jemand einschätzen wieviel man dafür Zahlen darf? Ich will mich nicht mit den Teilen Bereichern und bin mir gar nicht sicher ob ich sie überhaupt weiterverkaufen würde oder für spätere Projekte aufheben würde aber einfach zu wissen, dass wieder ein paar Teile ein neues Leben bekommen und nicht in den Hochofen wandern würde mir gefallen.

So der Beitrag ist jetzt doch wieder ein wenig ausgeartet. Vorschritt der Unimogbaustelle gibt es demnächst. Man darf sich auf ein Zuckerl freuen, dass ich so bis jetzt noch nicht gesehen habe :party

Lg
Joe
 
Servus,

Coole Schätzchen hast Du da an Land gezogen.

Der grün/rote Bagger kommt mir irgendwie bekannt vor. Kann es sein, dass wir quasi Nachbarn sind und ich beim Wandern von NLGB des öfteren bei Dir vorbeikomme?

lg,
Michael
 
Hi,

freut mich wenn der Baubericht auf Anklang stößt. :D

@Michael: Das ist sehr gut möglich! Wenn die derzeitigen Einschränkungen ein Ende haben und mein Unimog irgendwann wieder ein Stück ist würd mich ein Treffen freuen.

Gut, dann geht’s mal weiter mit der Großbaustelle.

Leider brechen mir auf Grund der Länge des Projekts nach und nach immer mehr Helfer weg, 1-2 Standhafte sind aber immer noch dabei. Das ist eigentlich momentan auch der nervigste aber notwendigste Punkt an den Ausgangsbeschränkungen. Derzeit muss ich unter der Woche am Abend alleine Kämpfen und die Wochenenden fallen total aus. Dafür hab ich seit langem die letzten beiden Wochenenden für Wartung daheim und zum Ausspannen benutzt. Sehr Angenehm!

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Leider habe ich aus Zeitgründen den Motor vor dem Einbauen nicht mehr lackieren können, so hat meine bessere Hälfte alle Kleinteile vom Motor abgebaut und ihn abgeklebt während ich den Rahmen weiter komplettiert hab.

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Und dankenswerter weiße auch lackiert.

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Das war dann ziemlich der Endzustand Anfang Januar. Es ist schon viel passiert und trotzdem kommt es mir immer noch so vor, als würde die gesamte Arbeit noch vor mir liegen.. Aus Platzgründen haben wir auch die Pritsche mit den restlichen Teilen wieder aufgesetzt. So steht am Firmengelände nur das Fahrgestell, die Kabine und zwei Palletten mit Material im Hochregal.

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Diese be**** Schubkugelmanchette.. Ich weiß es wäre klüger die Einteilige zu nehmen aber jetzt habe ich du nun mal da. Es war ein ziemlicher Kampf sie da überhaupt erst rauf zu bekommen und festzuschrauben. Als ich ein paar Stunden später den ersten Drucklufttank montiert hab ist mir aufgefallen, dass sie wieder von der Schubkugel gerutscht ist. Seit dem hab ich noch nicht genügen Motivation gefunden das ganze Spiel zu wiederholen, zumal mir auch noch nicht klar ist warum es beim zweiten Mal anders sein sollte.

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Der Ölbadfilter sah innen furchtbar aus und da ich nicht vor hab irgendwo durch die Wüste zu fahren wo Verfügbarkeit ein Problem ist, wurde ein Umbau auf Trockenluftfilter vorgenommen.

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Das war auch eine der letzten Arbeiten die sie übernommen hat. Danach war sie zwar noch ein paar Mal dabei und hat sich um das leibliche Wohl gekümmert, hat aber die restliche Zeit Mehrheitlich am Feldbett verbracht.

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Aber das ist auch mehr als gut so! Am 22. Juni, also nur ein Jahr und ein Tag nach dem ich den Unimog zerlegt hab sollte der Ausliefertermin der kleinen Nachwuchsschrauberin sein! Bei einer Schrottplatzrunde haben wir auch schon das passende Werkzeug für sie gefunden. 8)


Weiter geht’s mit Blech-Origami.
Ich hab mich ja schon bei einigen Sachen verschätzt aber dass die Kabine so viel Zeit benötigt hätte ich wirklich nicht gedacht.

Links dürfte er mal einen Schupser bekommen haben und der Rost hat sein Übriges getan. Den Blechring für die Lüftung hab ich dann gleich rausgetrennt und durch die später eingesetzte Gummimanchette ersetzt. Gottseidank habe ich ein Spenderblech auftreiben können, so war die Reparatur relativ einfach.

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Das Kabineneck links hinten war relativ flott fertig. Die Außen laufende Sicke ist aber nicht ganz so geworden wie ich mir das vorgestellt habe.

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Wenn ich geglaubt hab die Fahrerseite war verrostet hat mich die Beifahrerseite eines besseren belehrt. Vom Schwelle ist so gut wie nichts über geblieben.

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Hier wurde zum Teil 0,5 Aluminiumblech raufgeklebt und gespachtelt. Mich wundert, dass die Kabine überhaupt noch von selbst am Rahmen geblieben ist. Bei einem Auffahrunfall wäre sie garantiert samt Insassen zum Geschoss geworden..

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Bauer Horsts Special: Originale Blechhaut rostet durch  Blech drüber braten. Neues Blech rostet durch  Wieder ein Blech drüber braten. Das Blech rostet wieder durch  F*** it, das Spachtel ich einfach zu!
Nach der Übung vom ersten Schweller gings eigentlich relativ flott und auch das Eck mit der Sicke ist diesmal besser geworden. Natürlich ist alles soweit erreichbare innen entrostet, geschliffen und lackiert worden.

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Sollte da nicht ein wenig mehr Blech sein? Der Schweller hat von außen eigentlich gut ausgesehen, aber als ich ein Rohr zur vorübergehenden Versteifung einschweißen wollte bin ich sofort durchgefallen.

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Rausgeschnitten und aufgetrennt hat sich ein anderes Bild gezeigt. Das war Teilweise nur mehr Folienstärke. Ein wenig nachgemessen hat sich dann leider noch die Vermutung bewahrheitet, dass die Scheinwerferpartie auf der rechten Seite um 1,2 cm zusammen läuft. Deswegen hat auch das Reparaturblech überhaupt nicht gepasst. Also den Kühlergrill auf die ganze länge aufgetrennt und mit einem Hydraulikzylinder alles wieder gerichtet und wieder zugebraten. In dem Zug hab ich auch gleich die Rahmenecken unter den Scheinwerfern ersetzt.

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So, wieder alles schön. Fehlen an der Front nur mehr die Verlängerung des Radhauses auf der Beifahrerseite und der Deckel unter dem Luftfilter der bei mir leider nicht mehr vorhanden ist
Zwischenzeitlich sind ein paar neue Spielsachen angekommen, die den Unimog besser, Komfortabler oder einfach für mich ein wenig verspielter machen sollen.

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Verbaut wird natürlich nur eins, aber da der Eicher und vielleicht der Bagger auch noch eins bekommen sollen war der Preis insgesamt gut.

Ein Update bekommt natürlich auch der Pneumatische Teil der Bremse. Hier wird eigentlich komplett auf neue Komponenten umgestellt. Dem Zustand der alten Pneumatik, Zugeschweißte Einschrauber in Ventilen, Münzen als Blockade in Leitungen und ein offensichtlich selbst gestrickte Anhängeransteuerung trau ich einfach nicht.

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Weiter geht’s mit den Türen. Den Boden und die Ablagefächer habe ich ja schon ganz am Anfang gemacht. Jetzt gings an die Dellen und noch einem Altschaden an der Fahrertür an den Kragen.

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Ein schönes neues Spielzeug, nicht besonders teuer und wirklich extrem nützlich.
Da der Altschaden von innen nicht ordentlich zu erreichen ist und das Blech Teils hauch dünn ist wurde das Blech ersetzt.

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Ein Befestigungspunkt für den Scheibenrahmen war auch schon stark in Mitleidenschaft gezogen. Also ausbohren, reparieren und wieder rein damit.

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Das derzeit größte Sorgenkind ist die Motorhaube. Ich denke es ist Fluch und Segen, dass man sie komplett abnehmen kann. Dadurch fliegt sie um, es steigt wer drauf und es passiert noch so manche Scheußlichkeit damit. Genauso ist es auch der Haube wiederfahren. Sie ist an mehreren Stellen eingerissen, mit der Flex innen ausgeschnitten und zum Teil mit mehr als 1 cm Spachtel „repariert worden“. Fürs erste wird sie wohl bleiben aber auf lange Sicht muss da wohl eine neue her.

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Der Pressluftmeisel mit abgerundetem Werkzeug war in den Kanten und unter den Falzen extrem Hilfreich, aber laut.

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Zwischenzeitlich gings wieder mal zur Anprobe auf den Rahmen. Sieht doch schon ganz gut aus. Wer genau schaut kann schon die beiden großen Veränderungen im Bilderrätsel sehen 
Nach der Anprobe gings dem Fahrerfußraum noch an die letzten Roststellen und dann ans Boden anpassen und einschweißen.

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Fast schon genug für einen kleinen Blumentopf..

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Doch noch einmal den Winkel von dem Radhausblech geändert um innen ein bisschen mehr Platz zu schaffen.

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Hier sieht man die erste Lösung des Bilderrätsels. Die Kabine wurde um 5 cm angehoben um einfach mehr Platz, Schall- und Wärmeentkopplung und auch Übersicht zu bieten.

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Der wohl größte Grund für das Anheben der Kabine liegt aber mit Sicherheit in der Platzschaffung für dieses Ungetüm, das auch gleichzeitig Lösung Nummer zwei des Bilderrätsels ist. Die Heimfahrt hat mir gezeigt, dass ich eindeutig zu groß für einen 406 bin. Ich bin zwar nur 1,80 aber mit verhältnismäßig kurzen Beinen und langem Oberkörper. Auf dem normalen ISRI des 406 steh ich in Ruhestellung mim Kopf schon am Dach an und mit dem normalen Sitzt ist es auch nicht viel besser. Deswegen musste mehr Platz nach unten geschaffen werden und wen ich schon dabei bin darfs auch gleich ein wenig mehr Komfort sein.

Ich hab noch ein bitte an euch: ich bin noch auf der Suche wie die unteren hinteren Ecken der Kabinen auf der Unterseite wirklich verschlossen sind, wie und wo genau der normale Halter und die Aufhängung des Motorhabenstangerls aufgebaut ist und wie der Deckel unter dem Luftfilter befestigt ist. Danke für euere Hilfe! :danke

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Zum schluss noch ein Wenig Diesel gehamstert ^^. Hab keine Panik aber so billig wie momentan kann ich den Bagger so schnell nicht mehr auftanken.

Lg
Joe
 
Hallo Joe,
du legst hier mit der Restauration eine super Schlagzahl vor... :party

Nur schade , dass die Bilder bald verschwinden, da du sie extern hoch lädst..

Was einfacher und auch besser mit den passenden Texten zu versehen ist...

Leider ist das mit den Bildern bei dieser Foren Software etwas umständlich..

Aber das Thema hatten wir hier schon öfters... :wink:

Toller Bericht mit sauberer Arbeit!!
 
Hallo Joe,

was den schönen Bildbericht angeht kann ich mich nur Olli anschließen, top :spitze

Hallo Olli,

Deiner Anmerkung zu den Bildern möchte ich aber widersprechen, hier hat Joe auch alles richtig gemacht.
Die Bilder liegen ja in diesem Fall in der Unimog-Community-Galerie und sind von dort hier in den Beitrag gelinkt.
Also alles gut :D
 
@Joe. Dachte ichs mir doch;-) Ja, die Hoffnung stirbt zuletzt. Mein Mog ist leider auch iM ein Opfer der Quarantäne. Kennzeichen übern Winter hinterlegt und nun hat die Versicherung geschlossen und ich kann sie nicht mehr ausfassen:-(

lg
Michael
 
Hi,

ab heute sollten mit denen entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen die Zulassungsstellen wieder ihren Dienst aufnehmen, also kann dein Unimog für dieses Jahr bald wieder auf die Straße :party

Recht viel hat sich in den letzten Tagen nicht getan, dafür bin ich nach einem sehr entspannenden Osterwochenende ohne Pflichtbesuche und endlosen Kaffeekränzchen ausgeruht und kanns ausnahmsweise nicht erwarten in die Werkstatt zu gehen. Das kommt in der letzten Zeit auch nicht mehr allzu oft vor. Liegt wohl auch daran, dass langsam aber sicher ein Licht am Ende des Kabinentunnels sichtbar ist.

Für den Fußraum des Fahrerplatzes muss ein Blech noch fertig angepasst werden und der letzte Rostschaden ausgebessert werden. Also ran ans Werk

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Da das Blech eine große Sicke hat und meine Sickenmaschine aus ca. 1970 (und schon wieder altes Eisen :oops: ) in Bayern steht und damit derzeit nicht erreichbar ist wird in ein Stück Holz die Negativform geschnitten und das Blech aufgeschraubt.

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Rundherum noch Anschlagsleisten auf den schweren Schweißtisch geschraubt und mit verschiedenen Hämmern, Meißeln und dem Pressluftmeißel die Form Hineingearbeitet.

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Perfekt sieht anders aus aber für die Stelle ist es mehr als Ausreichend. Zusammen mit den restlichen Kanten des Blechs ist es im Gegensatz zu einem flachen Stück Blech enorm Biegefest geworden.

Dann noch an beiden Blechen mit Hilfe der Werkstattpresse und Blechabschnitten einen Absatz für das Bodenblech eingepresst. Das hat so bei 200 bar Druck bestens funktioniert.

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Das Ausrichten der Beiden Bleche zueinander ist zwar eine mühselige Arbeit aber es lohnt sich.

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Ein Zeitfresser aber ein willkommen Abwechslung und auch eine Möglichkeit mich zu revanchieren waren der Umbau der Einspritzpumpe und der damit zu wechselnde Zahnriemen am Golf und die Reparatur eines Turboschadens (Verkokte Öldruckleitung und damit ein gefressenes Gleitlager auf der Abgasseite inklusive abgedrehter Verdichterwelle). Beide Operationen waren erfolgreich 

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So ganz lässt mich der Unimog daheim aber auch nicht aus. Als Versuchskaninchen für das Aufarbeiten der Scheiben musste das ohnehin schon schwer verkratze Fahrerfenster herhalten.

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Zuerst die Fensterscheiben gut Putzen und mit einem Vignettenschaber den störrischen Dreck entfernen. Ich finds Bemerkenswert wie insgesamt drei verschiedene Farben auf der Scheibe kleben..

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Ich denke der Vorher/Nachher vergleich kann sich für den ersten Versuch durchaus sehen lassen. Die tiefen Kratzer in der Mitte der Scheibe lassen sich damit natürlich nicht entfernen aber all die feinen die über die Jahre hinweg entstehen verschwinden nach einem Durchgang auf beiden Seiten fast völlig. Um die Fensterbeschriftung hab ich allerdings einen Bogen gemacht. Ich bin mir nicht sicher ob ich die nicht wegpolieren könnte. In den nächsten Tagen bekomme ich noch vom Durchmesser zu Maschine passende Pads und dann geht es den restlichen scheiben an den Kragen.

Ich habe an sich vor alle Scheiben auf der Innenseite mit einer UV-Schutzfolie zu bekleben. Zum einen tuts dem Innenraum gut und zum anderen hab ich leider eine recht sonnenempfindliche Haut und bekomm trotz 50+ Kinder Ultra Hoch schnell einen Sonnenbrand. Der Adel trägt einfach eine natürliche Blässe 8) .

Hat hier jemand von euch Erfahrungen? Ich möchte eigentlich 0% Tönung und nur UV-Schutz. Ideal wäre natürlich wenn die Folie über eine entsprechende Nummer für den TÜV verfügt.

Lg
Joe
 
Hallo Joe

Tolle Arbeit machst du da es schaut aus als ob du vom Fach bist !
Aus Welchem Teil der Alpenrepublik stammst du ?

Gruss vo Hard am See
 
Hallo,

nach langer Stille gibt’s hier auch wieder ein Update:

Fangen wir zuerst mit dem Eicher an. Nachdem alle vermeintlichen Arbeiten für den TÜV erledigt wurden und die Ausgangsbeschrenkungen reduziert wurden bin ich beim nächst möglichen Termin zu meinem Landmaschinentechniker des Vertrauens gedüst. Voller Vorfreude hab ich in der Früh den Container aufgesperrt nur um eine kleine Lacke und eine Öl Nase an der Kupplungsglocke zu sehen.. es nimmt einfach nie ein Ende.

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Um die Ursache ordentlich beheben zu können brauch ich eine Werkstatt und damit ich in die komme brauch ich ein Kennzeichen. Also alles trockengewischt und ab zur Überprüfung.

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Wie besprochen gab’s dort neue Radmuttern vorne und einen neuen Schlauch. Der Alte hatte ein Eckventil das bis über die Felge rausgesehen hat. Dann noch eine Gummiabdeckung für die Zapfwelle und fertig. Ich bin mir nicht sicher ob der Prüfer mich beim gelegentlichen abwischen der schnell größer werdenden Öl Nase gesehen hat aber die Überprüfung war mal erfolgreich. Also schnell noch bei der Zulassungsstelle ein schönes Zweizeiliges Kennzeichen geholt und dann ab nach Hause um alle möglichen Ursachen für das Leck zu ermitteln.

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Den Großteil der Dichtungen hatten wir in der Firma zum Glück lagern also gleich am nächsten Freitag entspannt 25km in die Firma getuckert und ein zwei Stunden später sah der Eicher so aus.

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Der Übeltäter war schnell gefunden. Der O-Ring im Zentriering der den Wellendichtring der eingangswelle beherbergt und das Getriebe an die Kupplungsglocke ausrichtet war steinhart und hatte keinen Überstand mehr. In dem Zug haben wir alle Dichtungen von Pedalwellen, Getriebedeckel, Pumpenantrieb und auch der Zapfwelle getauscht. Nur die Dichtungen der Abtriebswelle zu den Achstrichtern haben wir vorerst gelassen, da das das Wochenende gesprengt hätte.

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Beim Ausräumen des Öl-Fett-Sand-Gras-Gemischs hab ich mich gefühlt wie bei einer Gebärmutteruntersuchung einer Kuh.. Als ich dann unter der Kupplung in dem Dreck ein Metallteil ertastet hab wurde mir aber erst mal Angst und Bang. Nachdem es extrahiert war hat sich herausgestellt wo vor etlichen Jahren der Ersatzzündschlüssel aufbewahrt wurde. Es gibt seitlich einen Wartungsdeckel an den er wohl mal angeklebt wurde. Dort dürfte er sich irgendwann gelöst haben und ist bis unter die Kupplung gerutscht.

Weil wir schon dabei waren und in der Firma mit Gabelstapler vieles lustiger ist haben wir auch gleich noch den Heckkraftheber in Angriff genommen. Was kommt raus, wenn man seinen Bruder bittet vor der Demontage das Hydrauliköl abzulassen?

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Gottseidank ist das nicht die erste Überschwemmung und so war nach ausreichend Bindemittel kein Fleck mehr am Boden zu erkennen. Bei genauerer Inspektion hat sich das Getriebe als recht gut herausgestellt. Wenigstens eins von den Dingern das nicht mit Nadellager nach mir wirft..
Der Block wurde dann innen und außen gründlich geputzt und alle Dichtungen, vor allem die der Welle getauscht. Beim Zerlegen hat sich herausgestellt, dass der Betätigungsstift vom Oberlenkerbock zum HKH fehlt und damit die Zugkraftregelung nicht funktioniert. Muss mal schauen wie lang der sein muss damit ich nachbauen kann.

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Wie gewohnt wurde dann das Getriebe mit Diesel gespült und gereinigt. Das Getriebe selbst hat keinen Nennenswerten Verschleiß. Allerdings haben die Planetensätze in den Achstrichtern ein erhebliches Umkehrspiel..

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Für einen kurzen Schreckmoment haben diese Teile gesorgt.

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Nach studieren der Ersatzteillisten und Zeichnungen hat sicher herausgestellt, dass die Fragmente von den Spannstiften der Differenzialsperre kommen. Diese dürfte mal durch unsachgemäße Betätigung abgeschert worden sein und beim Ersetzen hat sich niemand die Mühe gemacht, die Reste zu suchen.
Danach alles wieder zusammen gebaut und eine kurze Testfahrt gemacht. Alles wieder dicht!

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Die Post hat inzwischen auch schon wieder was Schönes gebracht. Ein von einfach auf doppelt wirkend umschaltbares Steuergerät für die Bosch SB7 Hydraulik. Das werde ich dann beim Frontlader Anbau brauchen.

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Dann hat es mich wieder mal eingeholt. Ich hab ein gutes Angebot genutzt und zu einem ordentlichen Preis einen Heublitz von Vogel & Noot mit neuen Riemen erstanden. So wirklich notwendig mag das nicht sein, aber ich spiel gern und das Grundstück ist groß genug um die Kosten dem Nutzen mit ruhigen gewissen gegenüber stellen zu können. Diesmal war sogar die besser Hälfte der treibende Faktor.

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Probehalber angebaut und eine Zapfwelle abgelengt. Funktioniert einwandfrei. Eine Lagerbuchse des Rechten Tastrads gehört neu gemacht ansonsten ist er Einsatzfähig. Auf dem Foto sieht man auch den Intensivpatienten der im nächsten Update behandelt wird.

Lg
Joe
 
Hi,

dann wollen wir hier mal weiter schreiben. Letztes Jahr hab ich mir für den Gegenwert einer Kiste Bier einen schon stark in Mitleidenschaft gezogenen Anhänger aus der Umgebung besorgt um kleine Transporte machen zu können. Wichtigster Punkt war aber das anfallende Grünzeug wegbringen zu können. Den Winter hat er im Container verbracht und ist nach und nach immer weiter zu geräumt worden.

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Also alles wieder runter und den Anhänger wieder ausgefädelt. Ursprünglich wollten wir ja nur einen Container aufstellen, aber ich bin echt froh, dass es dann doch ein doppelter geworden ist. Noch ein Zusätzlicher würde aber auch nicht schaden..

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Alles angehängt und über wunderschöne Schotterstraßen wiedermal in die Firma getuckert. Unterwegs hab ich im Sägewerk gleich noch Holz für den neuen Boden und die Bordwände geholt. Leider wurde der Kleine in seinem vorigen Leben hart behandelt. Vom Boden ist so gut wie nichts mehr übrig, die Bordwände sind verzogen und fallen ebenfalls schon fast auseinander, der Aufbau ist auf der rechten Seite stark verzogen, die Zugöse ist eine Zumutung und die Stütze ist im Betrieb mehr als Unpraktisch.

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Während der Instandsetzung des Rahmens hab ich auch die Achse um 25cm nach hinten versetzt. Der Anhänger hatte so gut wie keine Stützlast und wenn man hinten an der Kante stand ist er sogar aufgestiegen. Mit der Versetzten Achse läuft er jetzt ohne Eigenleben brav hinterher und sieht einfach proportionierter aus.

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Nach der Instandsetzung des Rahmens wurden noch neue Beleuchtungsträger gebaut und eine Halterung für das Stützrad und eine neue Zugöse angeschweißt. Weiter gings dann mit den Bordwänden. Die vordere wurde wieder zum Stecken ausgeführt um auch mal Langgut fahren zu können.

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Alle Bordwände haben oben auch ein paar Ösen bekommen um die Spanngurte für die Ladungssicherung nicht immer komplett rumwickeln zu müssen.

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Noch das Kabel ordentlich im Rahmen verlegt und schon gings ans zusammenbauen. Fertig lackiert und Beladen ging es wieder Richtung Grundstück

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Während der Instandsetzung hat es mehrere Tage Sinnflutartig geschüttet. Ich bin zum Teil durch 20-30cm Gatsch gefahren. Zum Glück hat es aber genau wie ich los gefahren bin aufgehört.

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Mitten in dieser Lacke hat sich dann aus heiterem Himmel mein Sitz verabschiedet..

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Damit ich mich nicht von oben bis unten Ansau war ich nur mit Schrittgeschwindigkeit unterwegs. Damit war zwar das stehen bleiben kein Problem, aber nachdem ich keine Anständigen Schuhe an hatte bin ich ein paar Minuten da oben rumgeturnt und hab den Sitz notdürftig wieder fest bekommen.

Jetzt noch ein paar hübsche Fotos vom Gespann und erstem Einsatz. 6 Hänger voll haben wir weggebracht. Mähbalken und Heublitz haben auch gute Arbeit geleistet.

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Das nächste Update wird wieder mit einem großen Fortschritt den Unimog betreffen.

Lg
Joe
 
Moin Joe,

wieder ein interessanter, gut bebilderter Bericht :party

Ich erkenne da durchweg Parallelen zu meinen ständigen (die **Never ending- Endlos**- und **Plötzlichauftauch - Spontan -**) Projekten :D
 
Bobber schrieb:
Ich erkenne da durchweg Parallelen zu meinen ständigen (die **Never ending- Endlos**- und **Plötzlichauftauch - Spontan -**) Projekten :D

Hi,

das mit den Projekten ist wirklich so eine Sache.. wenn ich nonstop in der Werkstatt stehe will ich den ganzen Haufen eigentlich schon nicht mehr sehen, bin ich aber 2 Tage nicht am Werken explodiert mein Kopf was ich nicht noch alles machen könnte und kann’s kaum erwarten wieder in die Werkstatt zu kommen. Aus dem Grund hohl ich heute schon wieder ein neues Projekt. Mir ist einfach nicht mehr zu helfen…

Zur Ruhe komm ich aber derzeit überhaupt nicht mehr. Die kleine Dame ist jetzt 2 Monate auf der Welt und fordert jede freie Minute ein. Es ist ein Wahnsinn wie man fast jeden Tag eine neue Entwicklung sieht!

Aber jetzt zum Langzeit-Dauer-Ewigkeit-Projekt:

Lange hab ich mich davor gedrückt die Bleche zum Verschließen unten an der B-Säule zu machen weil mir ein wenig der Ideenreichtum gefehlt hat. Einfach nur ein Blech stumpf reinbraten wollte ich auch nicht, also hab ich aus einem MDF Abschnitt ein Holzmodell gemacht, dass stramm gepasst hat und habe dann rundherum noch einmal die Blechstärke abgenommen.

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Dann das Ganze mit Überstand auf ein Blech übertragen, ausgeschnitten und auf das Holzmodell geschraubt.

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Um dem ganzen noch ein wenig mehr Stabilität und OEM-Aussehen zu geben hab ich noch schnell ein Blechwerkzeug gedreht und eine Sicke mit Ablaufloch ins Blech gemacht. Das war der erste Versuch mit so etwas und ich bin mehr als zufrieden!

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Das Ganze jetzt noch mal 2, eingeschweißt, Naht abgedichtet und Deckel drauf.

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Weiter gings jetzt mit dem letzten großen Loch im Boden. Hier lass ich einfach nur die Bilder sprechen. Vorgegangen wurde genau wie auf der Fahrerseite, nur dass hier die originale Ausführung beibehalten wurde.

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Das werden die Anschraubpunkte für den Fahrer und Beifahrersitz. Ich hatte die Hoffnung, dass ich die Anschweißmuttern mit meine neuen Punktpistole anschweißen kann, aber das war nur ein Wunschtraum. Sie halten zwar von selbst aber es fehlt dem Gerät an Kraft damit man auch was festziehen kann. Ein Versuch das Schutzgasschweißgerät ohne Draht und mit speziell geformter Düse zu verwendet hat auch nicht funktioniert. Also einfach wieder normal anschweißen.

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Das war das zum Glück das einzige Feuer, dass ich verursacht habe. Immer brav schauen was in der Nähe des Funkenflugs liegt!

Weiter ging es mit einem Sicherheitsaspekt. Dem Baujahr nach ist kein Gurt vorgeschrieben, aber ich fühl mich einfach unwohl nicht angeschnallt zu sein. Nur auf meinem Eicher hab ich da kein komisches Gefühl. Der Beckengurt, der bei den Sitzen dabei ist, ist zwar schon ein guter Start aber ist mir irgendwie doch nicht genug. Von diversen Ausschlachtungen habe ich noch zwei Gurthöhenversteller eines Golf 2 in meinem Fundus und so hab ich neue Haltepunkte die auch wieder mit Sicken versehen sind gemacht und in die B-Säule geschweißt. Das bei einem wirklich schweren Unfall die Punkte Ausreißen halte ich für sehr unwahrscheinlich. Eine dauerhafte Verformung wird aber sicher eintreten, aber das nehme ich gern in Kauf!

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Weiter geht’s mit einem Versuch das Cockpit ein wenig in die aktuelle Zeit zu holen. Zuerst hab ich mal vorsichtig mit Nitro den mattschwarzen Lack von Drehzahlmesser runtergewaschen. Ist zwar ein wenig mühsam hat aber bestens funktioniert. Die selbe Behandlung wird auch noch der Tacho bekommen.

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Da mich der Getriebefluch schon wieder eingeholt hat, das Getriebe vom Jaguar verweigert den zweiten Gang und wirft einen Fehler nach dem anderen, möchte ich noch einige Kontrolllämpchen im Armaturenbrett unterbringen. Auch will ich ein einheitliches Bild an Schaltern für die Basisausstattung und spätere Erweiterungen haben. Schweren Herzens hab ich mich dazu entschieden dafür die Flex zu schwingen, aber seht selbst. Bin gespannt ob es euch gefällt oder ein No-Go ist.

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Alle Löcher fertig verschweißt, gespachtelt und geschliffen. Ich bin zufrieden.

Noch die völlig verfaultet Kotflügelhalter ersetzt und wir sind fast fertig mit den Blecharbeiten!

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Da das Bodenblech wie ein Trommel auf und abgeschlagen hat wurde im Zentrum noch mit dem Brenner angeheizt und somit das Material geschrumpft. Jetzt ist es ruhig und fest.

Zwischenzeitlich hab ich die Dachluke von Günters 404 bekommen. Die erste Anprobe hat mich an sich völlig überzeugt, aber der straffe Zeitplan und der Nachwuchs haben keine Zeit mehr gelassen den Umbau umzusetzen.. Die Idee ist aber nur auf Eis gelegt und nicht abgeschrieben!

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Jetzt geht’s ans Eingemachte!

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Der Lack ist angemischt, jetzt wird’s spannend. Die Kabine ist schon fertig für die Grundierung.

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Noch schnell alle Nähte mit Nahtabdichtung zumachen und dann kann’s grün werden!

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Ich hab mich doch tatsächlich kurz vor dem Lackieren noch hingesetzt und hab mit einer Vierkantfeile jedes einzelne Kasterl vom Grill von unzähligen dick mit dem Pinsel aufgetragenen Farbschichten befreit. Hat sich aber auf jeden Fall ausgezahlt!

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Das Gefühl als die Kabine voraussichtlich das letzte Mal montiert worden ist war gigantisch! Ich hab von einem bis zum anderen Rohr gegrinst und vielleicht ist auch die eine oder andere Freudenträne gekullert. Jetzt fehlen noch die Türen und die Motorhaube und dann kann’s ans zusammenbauen der Kabine und Verkabeln gehen.

Fehlen tun jetzt noch:

Kabine zusammenbauen
Kabel
Bremsleitungen
Luftleitungen
Hydraulikleitungen
Dieselleitungen
Pritsche

Bin ich froh wenn das Projekt beendet ist und ich mich voll dem Hausbau widmen kann. Und wenn das erledigt ist darf mein 2er wieder aus dem Tiefschlaf kommen und anschließend wird, was ich hier an Blecharbeiten gelernt hab am Charger weitergeführt!

Das war wieder mal ein langes Update aber die nächsten Zwei warten nur drauf geschrieben zu werden.

Lg
Joe
 
Hi,

es ist schon wieder gewaltig viel Zeit vergangen und der Unimog ist leider immer noch nicht einsatzbereit.. Viele Projekte und ein kleines Mädchen machen es schwer auch noch für ihn Zeit zu finden aber es wird. Zunächst mal ein Rückblick was in den letzten Monaten so alles passiert ist.

Nach langer wartepause ist endlich das Getriebe des Eicher Mammuts dran. Beim Ölwechsel hat mein Bruder Teile eines Nadellagers gefunden. Bis dahin war es unauffällig aber wir haben uns entschieden lieber gleich das Problem zu beseitigen bevor noch mehr zu Bruch geht. Also den nächsten Patienten auf den Tisch geschnallt und los geht's.

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Schneller als erwartet war das Getriebe zerlegt und der Übeltäter gefunden. Die Beiden Nadellager für den Rückwärtsgang waren hinüber. Interessanter weise waren nicht mal mehr Spuren eines Käfigs vorhanden. Das Getriebe war offenbar schon einmal offen und ich vermute, dass bei einem früheren Schaden die Nadeln ohne Käfig wieder eingebaut worden sind.

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Wir haben auch noch einen weiteren Schaden gefunden. Die Anlaufscheibe im Differenzial zum Tellerrad ist mehr als verschlissen. Zum Glück gibt es die Scheibe unter der Nummer aus der Ersatzteilliste zu einem moderaten Preis sogar noch bei ZF. Gleich bestellt sollte es ca. 4 Wochen Lieferzeit haben.

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An einen Zusammenbau war also zu dem Zeitpunkt nicht mehr zu denken. Nachdem der Platzbedarf in der Firma ohnehin schon gigantisch ist haben wir nur noch ein paar Teile in Farbe getaucht, alles geputzt, Lager und Dichtungen bestellt und dann alles wieder in den Anhänger gepackt und zurück nach Bayern gekarrt.

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Aus den 4 Wochen Lieferzeit wurden natürlich 8 oder vielleicht auch mehr. Irgendwann verliert man den Überblick. In der Zwischenzeit wird einem ja nicht langweilig also ist die Wartezeit nicht schlimm. Irgendwann hat mal die Zeit und auch die Einreisebestimmungen nach Deutschland gepasst und so haben wir schon mal mit der Vormontage begonnen.

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Alle Ersatzteile (bis auf die Anlaufscheibe) liegen bereit und auch der neu angefertigte Schnellgang ist rechtzeitig eingetroffen

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Zur besseren Übersicht noch die Zeichnungen an die Wand geklebt und schon kann's los gehen.

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Im großen und ganzen war der Zusammenbau eigentlich ziemlich straightforward. Das Vorspannen der Kegellager war eine heiklere Angelegenheit aber in Wirklichkeit auch kein Problem. Anschließend einen neuen Bremsring aufgezogen und das Achsialspiel der sogenannten Tannenbaumwelle geprüft. Wie zu erwarten hat es nach Ersetzen des Schnellgangs und der Kegellager nicht gepasst.

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Aber alles kein Problem. Zum Glück war das Spiel um ein ordentliches Stück zu klein also hat meine Flächenschleifmaschine wieder einen Einsatz bekommen. Relativ flott war die Distanzscheibe auf das entsprechende Maß gebracht und das Spiel bei erneuter Messung genau im vorgesehenen Mittel.

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Leider war danach Schluss, da als nächstes das Differential angestanden wäre.

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Dann geht's eben mit meinem Eicher Tiger weiter. Im großen und ganzen hat er dieses Jahr brav seine Dienste geleistet. Leider muss ich mir aber nochmal die Lichtmaschine anschauen. Sie dürfte intern irgendwo einen kurzen reißen und damit grillt sie den Ladestromregler. Nachdem ich den Zustand des Bremsring im Mammutgetriebe gesehen habe werd ich den wohl bei mir auch noch irgendwann tauschen. Dann sollte man nicht immer ewig warten müssen, bis man hochschalten kann.

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Nach einer gefühlten Ewigkeit ist endlich ein Ölfilterflansch ohne Lunker so groß wie der Grand Canyon gefertigt worden. Zusammen mit ein paar Dichtungen und einer Zange zum ausbauen der Stößelrohre ist das Paket angekommen. Das Emailemblem war zwar nicht notwendig aber sooo schön.

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Zusammen mit einer ambitionierten Liste an Arbeiten hab ich mich mal wieder auf den Weg gemacht.

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Geplant war den Anbau des Frontladers und ein wenig Arbeit an der hydraulisch kippbaren Heckmulde.

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Die Konsolen stammen ja von einem 3 Zylinder also sind sie ein wenig zu lang aber das soll kein Problem sein. Bei der Anprobe des Frontladers hat sich dann aber Ratlosigkeit breit gemacht. Der Abstand der beiden Lager zueinander hat nicht gepasst, genauso wenig wie die Breite und der Durchmesser der Augen..
Einige Telefonaten und wiederholtes Messen später hat sich herausgestellt, dass der Frontlader den ich schon vor drei Jahren gekauft hab eine Baugröße ist die ich nicht identifizieren kann. Also muss beim nächst möglichen Transport aus Bayern die Schwinge die ich mit den Konsolen mit gekauft habe mitgenommen werden. Hab dann noch ein paar Anpassungen an der Heckmulde gemacht, alles wieder auf den Anhänger geworfen und bin unverrichteter Dinge wieder von dannen gezogen.

Um auf der Hausbaufront zumindest ein bisschen weiter zu kommen hab ich an den Wochenende noch die Erweiterung für meinen Theodoliten fertig gemacht um zusammen mit einem Bosch Entfernungsmesser eine "Vollmesstation" aus ihm zu machen.

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Das hat wirklich gut funktioniert und so kann ich jetzt den Finalen Plan mit den exakten Höhen zueinander Zeichnen.

Wofür so ein Suchagent gut ist.

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Vor einiger Zeit hatte ich Glück und hab zu einem guten Preis diesen Überrest eines Eicher Tiger ergattert. Er hat zu einem ehemaligen Landmaschinenhändler gehört und Stand dort schon weiß Gott wie lange in der Halle. Da sie jetzt abgerissen werden soll musste er weichen. Leider gibt es keine weitern Infos warum der Eicher in diesem desolaten Zustand abgestellt worden ist. Eine genau Inspektion konnte ich bis jetzt noch nicht durführen. Abgeholt hat ihn dankenswerter weiße mein Bruder. Einige kleinere Teile sind schon in meinem Eicher eingebaut und ich bin mir sicher, dass noch ein paar Teile folgen werden.

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Der Eicher ED13 der den Anhänger im Hof rangiert hat ist 1957 von meinen Großeltern als erster Bulldog auf dem Hof neu gekauft worden und war bis zum Ende der Landwirtschaft so gegen 1995 im harten Einsatz. Bis heute Fallen immer wieder Arbeiten für Ihn an, seit der Anschaffung des Mammut wird ihm aber zu schwere Arbeit endgültig abgenommen und er geniest seinen wohl verdienten Ruhestand. Als Besonderheit zählt sicher sein seit Beginn lückenlos geführtes Checkheft. Er ist Jährlich beim Service und ist für sein alter bestens in Schuss. Leider hat er keinen Betriebsstundenzähler, sodass wir nur Mutmaßen können wie viel er schon geleistet hat.


Das Update ist ein wenig Eicher lastig, aber es gibt noch einiges zu berichten und ab morgen geht es auch wieder ungebremst für die nächsten Tage am Unimog weiter also sollte es nicht so lange dauern bis das nächste Update kommt. Hoffe ich..

Joe
 
Weiter gehts im Text.

Nachdem die Kabine nach einer gefühlten Ewigkeit endlich lackiert und aufgesetzt war bin ich in einer mittleren Schaffenspause versunken und hab mich ein paar anderen Projekten gewidmet. Nach ca. zwei Monaten hat mich aber wieder die Motivation gepackt. Auf dem Plan stand die Konservierung der Kabine. Hierzu mussten noch einige Löcher gebohrt werden um überall mit der Heißwachspistole hin zu kommen. Aber schon nach dem ersten Loch hat mich ein wenig der Schlag getroffen..

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Scheinbar kann an echt vielen Stellen Wasser in die Karosserie. Zugegeben, ich hätte die Ablauflöcher gleich bohren sollen aber selbst mit den Löchern heißt das, dass eine beträchtliche Mega an Wasser durch die Kabine rinnt. Das erklärt auch den Zustand der Holme im unteren Bereich. Kann mich nicht erinnern dort irgendwo Ablauflöcher gesehen zu haben und von Holraumkonservierung hat er bis jetzt sicher auch noch nie etwas gehört..

Damit ich nicht das Wasser mit den Fett einschließe und erst recht wieder alles zum Rosten anfängt habe ich alle Hohlräume mit der Druckbecherpistole 2 Tage zuvor noch mit ausreichend Bremsenreiniger gespült. Kam beim ersten Durchgang auch so noch ordentlich Dreck raus.

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Zwei Tage in der Trockenen Halle später: Links der Topf für das Fett, rechts der Topf mit Wasser zum warmhalten der Pistole und davor das gute Stück. Beim Warmhalten ist auch darauf zu achten, dass man den Schlauch warm hält. Nach dem ersten nachfüllen war das Fett im Schlauch so hart dass kurz mal nichts mehr gegangen ist.

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Nachdem man das Fett laut Anweisung ordentlich erhitzen muss ist das Hantieren damit relativ mulmig. Schutzbrille, Gesichtschild, Arbeitsjacke und feste Handschuhe geben aber ein Gefühl von Sicherheit.

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Hat soweit eigentlich ganz gut funktioniert. Beim ersten rausziehen von der Lanze war das Gesichtsschild aber ganz gut. Ich hab den Finger zu spät vom Abzug genommen und mich einmal ziemlich eingenebelt.

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Alle Hohlräume im Motorraum, Unterboden, Rückwand und die Holme bis aufs Dach hinauf sind zugeschmiert. Nachdem er in Zukunft in einer Garage schlafen wird bin ich zuversichtlich, dass er nach weitern 50 Jahren nicht wieder so schlimm da stehen wird.

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Weil meine Kotflügel nicht mehr die besten waren und mir nach der Kabinenerhöhung auch im Bereich der Trittstufe und vorne zur Stoßstange nicht weit genug nach unten gingen habe ich mich kurzer Hand für Kunststoffkotflügel entschieden. Halter bauen und die Positionen richtig treffen war ein wenig eine Spielerei aber ich denke es hat sich gelohnt.

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Die vorderen sind bis auf die Gummimatten fertig. Hinten bin ich mir noch nicht ganz sicher wie ich das machen will. Die Scheiben sind mittlerweile auch wieder drinnen.

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Originalität ist mir nicht so wichtig aber mit dem Schiebefenster und dem Meergrün hat er sich in zwei Punkten wieder dem Auslieferungszustand genähert.

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Ein Loch habe ich bewusst im Dach offen gelassen um später für eine Antenne oder auch Strom für diverse Arbeitsscheinwerfer aus der Kabine zu bekommen. Dafür hab ich aus Alu einen Stöpsel mit leicht übertriebenen O-Ring gedreht. Wenn ich dann weiß welche Kabeldurchführung oben rein kommt wird das Loch durchgebohrt und das entsprechende Gewinde geschnitten.

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Sieht soweit ganz gut aus.

zwischenzeitlich haben mich meine Eltern gefragt was bei ihrem Passat so viel Wirbel beim fahren macht. einen kurzen Rundgang später war das Problem gefunden...

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Wie sowas passieren kann ist mir vorerst mal Schleierhaft und nein, wir haben die Felgen nicht selbst auseinander genommen und wieder zusammengebaut. Nachdem ich für solche Verschönerungen selber sowieso kein Händchen hab wurde das sicher schon vor mehr als 5 Jahren von einem Fachmann durchgeführt.

Damit sind wird im Herbst 2020 angekommen. Ein weiteres Update gibt es noch und dann kommen endlich die vorschritte über Weihnachten und Silvester dran. Er fährt zwar noch immer nicht aber wir nähern uns mit großen Schritten.

lg
Joe
 
Hi,

es ist schon gruselig wie schnell die Zeit vergeht..
Der Unimog fährt noch immer nicht aber das Ziel rückt in greifbare Nähe. Mit Ende Mai darf ich mit meiner kleinen 2 Monate in der Karenz verbringen und bis dahin muss sich der Kübel selbstständig vom Fleck bewegen können und im Idealfall vielleicht auch gleich die TÜV-Begutachtung überstehen. Wird schon werden.

Als eines dieser Spontan-plötzlichauftauch-Projekte hab ich Ende des Jahres mir wieder viel Freude/Arbeit gemacht.

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Ich fantasier seit wir das Grundstück gekauft haben schon von einem Stadl/Werkstatt und einen dumme Suche auf Willhaben später habe ich durch Zufall zwei Stadl gegen Selbstabbau zu verschenken gefunden. Der hintere wird so nicht mehr aufgebaut aber der vordere bleibt ziemlich genau so. Die Beplankung außen hat ihre besten Tage schon hinter sich aber das tragende Holz sieht wirklich noch sehr gut aus. Es muss nur vereinzelt etwas ersetzt werden. Also munter ans Werk.

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Das Ganze ist zum Glück nur ca. 10 Km entfernt also kann ich alles mit meinem Tiger transportieren während der Unimog noch auf Kur ist. Leider wollte der ehemalige Besitzer das wir früher anfangen als mir das lieb war und so hatte ich keine Zeit mehr rechtzeitig neue Reifen für den Anhänger zu besorgen. Für das Heu waren sie noch gut genug aber nach der zweiten Fuhr Dachziegel waren sie fertig..

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Über die Woche hat der freundliche Landmaschinenhändler welche aufgetrieben und somit ist der Anhänger auch wieder uneingeschränkt einsetzbar. Trotz umhängen des Zugmauls will der Tiger beim Zurückschalten am Berg vorne immer noch aufsteigen. Ein Frontgewicht für solche Fahrten wäre wohl keine schlechte Idee. Spätestens jetzt kann ich aber ohne das leiseste Krachen das voll UNsynchronisierte Getriebe zügig auch am Berg schalten ohne den Schwung zu verlieren.

Da es zum Teil in luftigen Höhen geht hab ich mir dieses schöne Gerät gemietet.

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2 Wochenenden hat es gedauert und beide Gebäude waren weg. Abtransport der langen Balken hab ich erst vor ein paar Wochen gemacht aber dazu gibt’s noch mal was.

Zwischenzeitlich habe ich mein erstes billiges WIG-Gerät in Rente geschickt und ein AC/DC Gerät besorgt um auch Alu schweißen zu können.

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Ist zwar noch immer kein Highend Produkt aber trotzdem ist der unterschied gigantisch. Das Fußpedal funktioniert im Gegensatz zur alten Maschine problemlos und im AC Modus atmet man schon bald Lauter als das Geräusch vom Schweißen.

Weil sich andere mit Üben beschäftigen können hab ich wie immer die ersten Gehversuche mit Alu schweißen direkt an der Ladeluftverrohrung eines Freundes gemacht.

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Noch schnell einen Sensorhalter edreht und los geht’s.

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Die erste Naht hab ich direkt neu gemacht und nach dem Abdrucken mussten noch ein paar kleine Stellen nachgeschweißt werden aber fürs erste Mal bin ich ziemlich zufrieden.

Lg
Joe
 
Mittlerweile ist doch tatsächlich mehr als ein Jahr vergangen..

Der Unimog ist seit Sommer letzten Jahres zwar fahrbereit und auch begrenzt schon im Einsatz, aber doch noch lange nicht fertig. Das betrifft noch einige Arbeiten in der Kabine, die Elektrik die mehr als nur die Lichtanlage und Scheibenwischer ist und die gesamte Hydraulikanlage.

Ich versuch jetzt nach und nach die einzelnen Baustellen und Umbauten abzuarbeiten.

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Da ich vorhabe auf einen elektrischen Kühler umzubauen und auch so wesentlich mehr Verbraucher habe als von Mercedes ursprünglich vorgesehen habe ich mich für eine größere Lichtmaschine entschieden. Von einem anderen Umbau ist noch eine VW 120A Lichtmaschine vorhanden die Kurzerhand eingebaut wurde. Im Vergleich ist sie zwar ein wenig größer aber ordentlich Leistungsfähiger.

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Der Halter und Spanner waren relativ schnell angepasst und die erste Anprobe erfolgreich. Gezeigt hat sich da allerdings schon, dass kein großer Verstellweg zur Verfügung stehen wird und man für die Montage des Riemens mit Sicherheit eine Riemenscheibe abnehmen wird müssen.
 
Vielleicht nicht wirklich notwendig, aber ich wollte unbedingt den Freilauf der Lichtmaschine erhalten. Versuchshalber habe ich den alten Freilauf versucht zu zerlegen, aber das war leider nicht zerstörungsfrei möglich, also habe ich mich dazu entschieden, das Flachrippenriemenprofil von einem neuen Freilauf behutsam abzudrehen und dann eine neue Riemenscheibe aufzupressen.

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Die neue Riemenscheibe ist vom Übersetzungsverhältniss so ausgelegt, dass ich laut Datenblatt im Leerlauf schon in einem ordentlichen Leistungsbereich bin.

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Da die Verbindung als thermischer Schrumpfverband ausgelegt und so ist der Freilauf mangels alternative ins Gefrierfach und die Riemenscheibe zusammen mit der Verpflegung in den Ofen gewandert. Genau wie erwartet konnte man die beiden Teile schön zusammenschieben und sie halten Bombenfest.

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Der ausgemessene Riemen ist vielleicht um ca. 1-1.5cm zu Lange und so bleibt quasi kein Platz mehr um Nachspannen zu können, aber das wird beim nächsten Riemenwechsel behoben. Unzufrieden bin ich nur, dass ich in Zukunft bei einem Freilauftausch relativ viel Arbeit haben werde. Ganz habe ich aber den Gedanken noch nicht aufgegeben, alle Riemen auf Flachrippenriemen umzubauen um dieses Problem in Zukunft auch zu umgehen. Zwar mit Sicherheit unnötig aber solche Spielerein machen mir Spaß!

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Sitzt passt und hat Luft.

Hoffentlich dauert es bis zum nächsten Update nicht wieder mehr als ein Jahr..
Joe
 
Hallo Joe

Super Beitrag und prima Bilder perfekt !

Freu mich auf weitere Einträge von dir scheinst sehr aktiv zu sein !

Gruss Ingo