Hi,
es ist schon wieder verdammt viel Zeit ins Land gezogen und einiges hat sich verändert. Zuerst gibt’s mal ein Update an der Bulldog und Bagger Front.
Leider ist es dem Hersteller des Ölfilterflansch immer noch nicht möglich einen lunkerfreien Deckel zu produzieren also muss der Alte wieder drauf. Nach dem Öffnen hat sich gezeigt, dass irgendwann in seinem früheren Leben der Spaltfiltereinsatz schon gegen einen Papierfilter getauscht wurde. Das war aber scheinbar auch der letzte Filtertausch seit dem..
Da dieses Filterelement leider nicht mehr erhältlich ist bin ich in einer ruhigen Minute durch das Filterlager in der Firma gewandert und hab tatsächlich ein passendes Exemplar gefunden. Beim ersten Versuch hat die selbst ausgeschnitten Papierdichtung leider nicht dicht gehalten aber beim zweiten Versuch hat es dann geklappt. Vor der ersten wirklichen Testfahrt (Hoffentlich geht die Öldruckanzeige nicht wieder an..) habe ich nach einer gefühlten Ewigkeit des Startversuchs nach einer temporären geistigen Umnachtung festgestellt, dass ich die Rückstellfeder des Abstellers vielleicht ersetzen sollte. Wenn der nicht gedrückt ist springt er sogar auf einen Schlag an.. Durch die Menge an Diesel die schon im Brennraum und Auspuff war hat er zwar eine Zeit lang geraucht, aber dann war alles gut.
Bin dann ca. 30 Minuten auf den Umliegenden Forststraßen unterwegs gewesen und bin sehr zufrieden. Ich denk dem Anmeldegutachten steht jetzt bis auf eine Ausgangssperre nichts mehr im Weg. Aber das wird auch wieder vergehen.
Im Februar hab ich dann endlich ein gutes Angebot für die noch fehlende Frontladerkonsole gefunden. In dem Fall sogar ein Komplettpacket mit Schwinge, Konsolen, Zylinder, Achsverstärkung, Motorhaubenschutz und Schaufel. Schwinge und Schaufel hab ich zwar schon aber der Preis hat gepasst und ich steh auf Ersatzteilhaltung ^^.
Beim Verladen hat dieser kleine mitgeholfen.
Weil ich es leider nicht lassen kann, ist mir am Heimweg noch eine weitere Maschine in den Bus gehüpft. Ganz von selbst, ich schwörs!
Es handelt sich um eine UMF Type-14 Feilmaschine aus dem VEB Klement Gottwald. Mit Baujahr 62 fügt sie sich gut in meine Sammlung ein und ist für ihr Alter in hervorragendem Zustand.
Zurück im Container habe ich die Konsolen mal probehalber angehalten. Da sie von einem 3-Zylinder stammen müssen sie noch eingekürzt werden aber das ist kein Problem. Damit ist für die Nächste Zeit am Tiger alles gemacht was zu machen ist. Wenn die Ausgangssperren vorbei sind und er Angemeldet ist gibt es wieder ein Intensivwochenende zum Aufbau des Frontladers + Hydraulikerweiterung, Abdichten des Heckkrafthebers und revitalisieren des für Ihn gedachten Anhängers.
Weiter geht’s mit einem kleinen Rückblick beim Bagger und einer glücklichen/traurigen Fügung.
Als ich Ihn bekommen hab hatte er einige Wehwehchen. Ein Auffälliges war die stark in Mitleidenschaft gezogene Auspuffanlage. Das lag hauptsächlich daran, dass die Auspuffklappe festgehangen ist und es von oben in den Auspuff regnen konnte.
Ein Blech im Topf ersetzt, das Senkrechte Rohr komplett ersetzt, die Klappe wieder Gangbar gemacht und alles Schwarz gemacht. Mal abgesehen von der wieder intakten Optik ist der Bagger für Außenstehende ein gutes Stück leiser geworden. Für den Fahrer allerdings nicht. Dadurch, dass die Löcher unterhalb des Aufbaus waren war es vorher ordentlich Leiser..
Leider ging der Bagger beim Aufstellen der Container immer wieder aus bis dann Garnichts mehr ging. Der Blick auf den Spritfilter hat nichts Gutes verheißen. Nach ausspülen und schlussendlich ersetzen des Leitungsfilters war er nach gut 10 Minuten wieder zu. Ich dürfte wohl auch nach dem Geruch im Tank der Dieselpest zum Opfer gefallen sein. Also raus mit dem Tank und alles wieder auf Anfang
Der Einfachheit halber hat der Tank oben eine große Wartungsöffnung bekommen.
Der Verdacht mit der Dieselpest war wohl richtig.. Anschließend den Tank innen penibel Gereinigt, den Füllstandssensor wieder Gangbar gemacht und außen noch wieder neu Lackiert.
Leider gibt es keine Fotos vom Einbau. Das war die erste Aktion mit dem Unimog. Von der Pritsche aus war es ein leichtes den Tank wieder in seine Position im Rahmen zu hängen. Um das Risiko eines neuen Befalls zu minimieren kam nach dem Beffülen mit Sprit noch ein entsprechendes Mittel gegen die Pest dazu.
Beim anschütten der Böschung um Leichter aufs Grundstück fahren zu können habe ich dann leider nach mehr als 10 Jahren wieder mal einen Kettenwurf produziert.. Der Fettzylinder des Spanners verliert leider innerhalb kurzer Zeit wieder seine Spannung und bei einem Unachtsamen Wendemanöver hat das Antriebsrad zweimal „klong klong“ gemacht und schon hat es sich frei gedreht. Hab dann in 2 Stunden Kampf die Kette allein wieder aufgelegt.. Zum Glück ist der Bagger auch sein eigener Wagenheber sonst hätte ich es nicht geschafft. Leider kommen Bagger aus der Zeit noch nicht mit ihrem Löffel bis zur Kette ran sonst wäre das ganze wesentlich leichter gewesen.
Bei einem Kundenbesuch im Dezember ist mir dieses bemitleidenswerte Exemplar eine O&K RH6 auf einem Schrottplatz aufgefallen. Der Ausführung des Auslegerzylinders nach muss es sich hierbei um ein Modell von vor 1970 Handeln. Hier wir noch ein Zylinder verbaut, meiner hat schon zwei.
Eigentlich verkauft der Schrottplatz nichts, aber nach einem Freundlichen Gespräch mit der Dame an der Waage war ausgemacht, dass sie mich anrufen wenn er geschlachtet wird. Ende Februar hab ich dann den erwarteten Anruf erhalten und bin auch gleich zum Schrottplatz gefahren.
Leider hat hier schon einiges gefehlt, sodass ich nur mehr die Benötigten Teile für das Fahrwerk ergattern konnte. Ich wollte zwar auch noch einiges vom Aufbau und den Motor aber so ist es wahrscheinlich besser. Es fangen ja jetzt schon an sich Teile am noch unbebauten Grundstück in der Wiese zu Sammeln. Wenn ich nicht meine Jugendliebe geheiratet hätte würde ich sicher verwahrlost auf einem flecken Land in einem Container umgeben von Bergen an alten Maschinen und Schrott enden. Ist doch fast schon wieder eine schöne Vorstellung.
Beim Anblick dieser Beiden hat es dann aber mein Herz zerrissen. Sie sind beide vor über einem Jahr nach der Letzten Baustelle einfach per Tieflader zum Schrott geführt worden und sind auch ohne Probleme selber wieder runter gefahren. Sie wurden nur wegen Neuanschaffung ersetzt. Sie haben dann leider das Letzte Jahr unter einem Schrottberg verbracht und haben dabei massiv Schaden genommen. Bei dem Kilopreis den ich für die Baggerteile bezahlt hab hätte ich sofort eine mitgenommen wenn ich früher davon erfahren hätte. Durch die Fotos jetzt erinnert tut es mir immer noch in der Seele weh..
Das ist die Ausbeute für einen guten Preis. Leider war der Fettzylinder von beiden Seiten auch nicht mehr brauchbar. Ob ich die gigantische Feder je brauchen wird weiß ich nicht aber besser haben als brauchen.
Da der Spender scheinbar ein breiteres Fahrwerk hatte wurden kurzerhand auf beiden Seiten entsprechend Abgeschnitten und ich kann die zwei fehlenden Bodenplatten endlich ersetzen.
Hmm, war wohl keine gute Idee die Feder einfach raus zu rollen..
Durch Zufall bin ich auf einen alten Schrottplatz nur 5 Minuten von meiner Arbeit entfernt gestoßen. Genauso wie man es sich immer vorstellt. Meterhoch die Autos gestapelt, dazwischen Gestrüpp und Bäume, zwei obligatorische Hunde und ein verschlagener alter Mann der das ganze betreibt. Ich hab mich gut mit ihm unterhalten. Frauen sollten sich allerdings nicht auf den Platz verirren, da er da wenig gute Worte findet aber egal.
Ein paar Impressionen. Im Gegensatz zum anderen Schrottplatz wo einfach nur kleingeschnitten wird um das Zeug in den Hochofen zu stopfen wird hier vielen Dingen ein zweites Leben zu Teil. Ich fühl mich wie im Schlaraffenland! Wird hier nach den aktuellen Turbulenzen auf ausgedehnten Streifzug gehen und für einige Projekte einkaufen!
Wer ganz genau schaut kann erkenn worauf ich hier in einigen Metern Höhe stehe.
Kann jemand erkennen um welches Modell es sich handelt? Leider wurde der Rahmen im hinteren Drittel abgeschnitten. Die Vorderachse hängt noch dran. Kann von euch jemand einschätzen wieviel man dafür Zahlen darf? Ich will mich nicht mit den Teilen Bereichern und bin mir gar nicht sicher ob ich sie überhaupt weiterverkaufen würde oder für spätere Projekte aufheben würde aber einfach zu wissen, dass wieder ein paar Teile ein neues Leben bekommen und nicht in den Hochofen wandern würde mir gefallen.
So der Beitrag ist jetzt doch wieder ein wenig ausgeartet. Vorschritt der Unimogbaustelle gibt es demnächst. Man darf sich auf ein Zuckerl freuen, dass ich so bis jetzt noch nicht gesehen habe
arty
Lg
Joe
es ist schon wieder verdammt viel Zeit ins Land gezogen und einiges hat sich verändert. Zuerst gibt’s mal ein Update an der Bulldog und Bagger Front.
Leider ist es dem Hersteller des Ölfilterflansch immer noch nicht möglich einen lunkerfreien Deckel zu produzieren also muss der Alte wieder drauf. Nach dem Öffnen hat sich gezeigt, dass irgendwann in seinem früheren Leben der Spaltfiltereinsatz schon gegen einen Papierfilter getauscht wurde. Das war aber scheinbar auch der letzte Filtertausch seit dem..
Da dieses Filterelement leider nicht mehr erhältlich ist bin ich in einer ruhigen Minute durch das Filterlager in der Firma gewandert und hab tatsächlich ein passendes Exemplar gefunden. Beim ersten Versuch hat die selbst ausgeschnitten Papierdichtung leider nicht dicht gehalten aber beim zweiten Versuch hat es dann geklappt. Vor der ersten wirklichen Testfahrt (Hoffentlich geht die Öldruckanzeige nicht wieder an..) habe ich nach einer gefühlten Ewigkeit des Startversuchs nach einer temporären geistigen Umnachtung festgestellt, dass ich die Rückstellfeder des Abstellers vielleicht ersetzen sollte. Wenn der nicht gedrückt ist springt er sogar auf einen Schlag an.. Durch die Menge an Diesel die schon im Brennraum und Auspuff war hat er zwar eine Zeit lang geraucht, aber dann war alles gut.
Bin dann ca. 30 Minuten auf den Umliegenden Forststraßen unterwegs gewesen und bin sehr zufrieden. Ich denk dem Anmeldegutachten steht jetzt bis auf eine Ausgangssperre nichts mehr im Weg. Aber das wird auch wieder vergehen.
Im Februar hab ich dann endlich ein gutes Angebot für die noch fehlende Frontladerkonsole gefunden. In dem Fall sogar ein Komplettpacket mit Schwinge, Konsolen, Zylinder, Achsverstärkung, Motorhaubenschutz und Schaufel. Schwinge und Schaufel hab ich zwar schon aber der Preis hat gepasst und ich steh auf Ersatzteilhaltung ^^.
Beim Verladen hat dieser kleine mitgeholfen.
Damit ist diese Aussage wohl wieder hinfällig. Ich hab mich auf Anhieb in den kleinen Eicher Eichus verliebt und halte die Augen nach einem passenden Exemplar offen.Neuanschaffungen sind derzeit auch keine geplant die ein neues Debakel beherbergen könnten.
Weil ich es leider nicht lassen kann, ist mir am Heimweg noch eine weitere Maschine in den Bus gehüpft. Ganz von selbst, ich schwörs!
Es handelt sich um eine UMF Type-14 Feilmaschine aus dem VEB Klement Gottwald. Mit Baujahr 62 fügt sie sich gut in meine Sammlung ein und ist für ihr Alter in hervorragendem Zustand.
Zurück im Container habe ich die Konsolen mal probehalber angehalten. Da sie von einem 3-Zylinder stammen müssen sie noch eingekürzt werden aber das ist kein Problem. Damit ist für die Nächste Zeit am Tiger alles gemacht was zu machen ist. Wenn die Ausgangssperren vorbei sind und er Angemeldet ist gibt es wieder ein Intensivwochenende zum Aufbau des Frontladers + Hydraulikerweiterung, Abdichten des Heckkrafthebers und revitalisieren des für Ihn gedachten Anhängers.
Weiter geht’s mit einem kleinen Rückblick beim Bagger und einer glücklichen/traurigen Fügung.
Als ich Ihn bekommen hab hatte er einige Wehwehchen. Ein Auffälliges war die stark in Mitleidenschaft gezogene Auspuffanlage. Das lag hauptsächlich daran, dass die Auspuffklappe festgehangen ist und es von oben in den Auspuff regnen konnte.
Ein Blech im Topf ersetzt, das Senkrechte Rohr komplett ersetzt, die Klappe wieder Gangbar gemacht und alles Schwarz gemacht. Mal abgesehen von der wieder intakten Optik ist der Bagger für Außenstehende ein gutes Stück leiser geworden. Für den Fahrer allerdings nicht. Dadurch, dass die Löcher unterhalb des Aufbaus waren war es vorher ordentlich Leiser..
Leider ging der Bagger beim Aufstellen der Container immer wieder aus bis dann Garnichts mehr ging. Der Blick auf den Spritfilter hat nichts Gutes verheißen. Nach ausspülen und schlussendlich ersetzen des Leitungsfilters war er nach gut 10 Minuten wieder zu. Ich dürfte wohl auch nach dem Geruch im Tank der Dieselpest zum Opfer gefallen sein. Also raus mit dem Tank und alles wieder auf Anfang
Der Einfachheit halber hat der Tank oben eine große Wartungsöffnung bekommen.
Der Verdacht mit der Dieselpest war wohl richtig.. Anschließend den Tank innen penibel Gereinigt, den Füllstandssensor wieder Gangbar gemacht und außen noch wieder neu Lackiert.
Leider gibt es keine Fotos vom Einbau. Das war die erste Aktion mit dem Unimog. Von der Pritsche aus war es ein leichtes den Tank wieder in seine Position im Rahmen zu hängen. Um das Risiko eines neuen Befalls zu minimieren kam nach dem Beffülen mit Sprit noch ein entsprechendes Mittel gegen die Pest dazu.
Beim anschütten der Böschung um Leichter aufs Grundstück fahren zu können habe ich dann leider nach mehr als 10 Jahren wieder mal einen Kettenwurf produziert.. Der Fettzylinder des Spanners verliert leider innerhalb kurzer Zeit wieder seine Spannung und bei einem Unachtsamen Wendemanöver hat das Antriebsrad zweimal „klong klong“ gemacht und schon hat es sich frei gedreht. Hab dann in 2 Stunden Kampf die Kette allein wieder aufgelegt.. Zum Glück ist der Bagger auch sein eigener Wagenheber sonst hätte ich es nicht geschafft. Leider kommen Bagger aus der Zeit noch nicht mit ihrem Löffel bis zur Kette ran sonst wäre das ganze wesentlich leichter gewesen.
Bei einem Kundenbesuch im Dezember ist mir dieses bemitleidenswerte Exemplar eine O&K RH6 auf einem Schrottplatz aufgefallen. Der Ausführung des Auslegerzylinders nach muss es sich hierbei um ein Modell von vor 1970 Handeln. Hier wir noch ein Zylinder verbaut, meiner hat schon zwei.
Eigentlich verkauft der Schrottplatz nichts, aber nach einem Freundlichen Gespräch mit der Dame an der Waage war ausgemacht, dass sie mich anrufen wenn er geschlachtet wird. Ende Februar hab ich dann den erwarteten Anruf erhalten und bin auch gleich zum Schrottplatz gefahren.
Leider hat hier schon einiges gefehlt, sodass ich nur mehr die Benötigten Teile für das Fahrwerk ergattern konnte. Ich wollte zwar auch noch einiges vom Aufbau und den Motor aber so ist es wahrscheinlich besser. Es fangen ja jetzt schon an sich Teile am noch unbebauten Grundstück in der Wiese zu Sammeln. Wenn ich nicht meine Jugendliebe geheiratet hätte würde ich sicher verwahrlost auf einem flecken Land in einem Container umgeben von Bergen an alten Maschinen und Schrott enden. Ist doch fast schon wieder eine schöne Vorstellung.
Beim Anblick dieser Beiden hat es dann aber mein Herz zerrissen. Sie sind beide vor über einem Jahr nach der Letzten Baustelle einfach per Tieflader zum Schrott geführt worden und sind auch ohne Probleme selber wieder runter gefahren. Sie wurden nur wegen Neuanschaffung ersetzt. Sie haben dann leider das Letzte Jahr unter einem Schrottberg verbracht und haben dabei massiv Schaden genommen. Bei dem Kilopreis den ich für die Baggerteile bezahlt hab hätte ich sofort eine mitgenommen wenn ich früher davon erfahren hätte. Durch die Fotos jetzt erinnert tut es mir immer noch in der Seele weh..
Das ist die Ausbeute für einen guten Preis. Leider war der Fettzylinder von beiden Seiten auch nicht mehr brauchbar. Ob ich die gigantische Feder je brauchen wird weiß ich nicht aber besser haben als brauchen.
Da der Spender scheinbar ein breiteres Fahrwerk hatte wurden kurzerhand auf beiden Seiten entsprechend Abgeschnitten und ich kann die zwei fehlenden Bodenplatten endlich ersetzen.
Hmm, war wohl keine gute Idee die Feder einfach raus zu rollen..
Durch Zufall bin ich auf einen alten Schrottplatz nur 5 Minuten von meiner Arbeit entfernt gestoßen. Genauso wie man es sich immer vorstellt. Meterhoch die Autos gestapelt, dazwischen Gestrüpp und Bäume, zwei obligatorische Hunde und ein verschlagener alter Mann der das ganze betreibt. Ich hab mich gut mit ihm unterhalten. Frauen sollten sich allerdings nicht auf den Platz verirren, da er da wenig gute Worte findet aber egal.
Ein paar Impressionen. Im Gegensatz zum anderen Schrottplatz wo einfach nur kleingeschnitten wird um das Zeug in den Hochofen zu stopfen wird hier vielen Dingen ein zweites Leben zu Teil. Ich fühl mich wie im Schlaraffenland! Wird hier nach den aktuellen Turbulenzen auf ausgedehnten Streifzug gehen und für einige Projekte einkaufen!
Wer ganz genau schaut kann erkenn worauf ich hier in einigen Metern Höhe stehe.
Kann jemand erkennen um welches Modell es sich handelt? Leider wurde der Rahmen im hinteren Drittel abgeschnitten. Die Vorderachse hängt noch dran. Kann von euch jemand einschätzen wieviel man dafür Zahlen darf? Ich will mich nicht mit den Teilen Bereichern und bin mir gar nicht sicher ob ich sie überhaupt weiterverkaufen würde oder für spätere Projekte aufheben würde aber einfach zu wissen, dass wieder ein paar Teile ein neues Leben bekommen und nicht in den Hochofen wandern würde mir gefallen.
So der Beitrag ist jetzt doch wieder ein wenig ausgeartet. Vorschritt der Unimogbaustelle gibt es demnächst. Man darf sich auf ein Zuckerl freuen, dass ich so bis jetzt noch nicht gesehen habe
Lg
Joe







