Anhängernachlaufoptimierung

Pabu

New member
27. März 2007
5
0
1
www.saunazug.de
Hallo,
mit meinem U 406 ziehe ich meist zwei Anhänger (Gespannlänge 18m). Während der erste Anhänger auch bei engen Radien überschaubar mitläuft, bedarf es für den zweiten Anhänger deutlich mehr Raum. Abkoppeln war auch schon angesagt. Mit anderen Worten: ich möchte das Nachlaufen besonders des zweiten Anhängers gern optimieren und freue mich über pragmatische Tipps.
Bin gespannt.
Paul
 
Hallo Paul,
eine Möglichkeit wäre,die Anhängekupplug des ersten Hängers möglichst weit nach hinten setzen und eine Zuggabel verwenden die in der Länge gekürzt werden kann,sollte nur so lang sei,dass genügend Platz zum ersten Hänger ist. Ist meine Idee.

Grüße, Manfred
 
Hallo,
das wird dir nur mit zwangsgelenkter Hinterachse am Anhänger gelingen.

Aber auch das hat Tücken:
Im Hafen von HH fahren Anhängerzüge -
Mafitruck mit Sattelkupplung plus zwei Anhänger mit gelenkter Hinterachse- der Zug transportiert 3 x 40 Fuß Leercontainer über öffentliche Straße.

Es gab schon mehrere Unfälle weil der Fahrer die Lenkausschläge der letzten Achse nicht kontrollieren kann - der letzte Anhänger holt sehr weit aus.

MFG Wolfgang
 
moin,

der kleinere Kurvenradius des hinteren Anhängers ist normal und muss mit berücksichtigt werden.

Und immer dran denken: Eigenmächtige Basteleien an Rahmen, Deichseln und Kuppelvorrichtungen sind nicht erlaubt bzw. bedürfen einer Abnahme durch einen Sachverständigen und den Nachweis eines Schweißer-Scheines!

mfg
Fabian
 
läßt eine letzte Achse mit Drehschemel und einer an die voretzte Achse angekuppelten Deichsel Besserung erwarten?
 
Moin,

Manfred (1.Antwort) hat bereits den richtigen Ansatz aufgezeigt!!! :spitze

1. Abstand der hinteren Achse des 1. Anhängers zu seinem Zugmaul = so groß wie möglich
2. die Zuggabel des 2ten Anhängers = so kurz wie möglich

läßt eine letzte Achse mit Drehschemel und einer an die voretzte Achse angekuppelten Deichsel Besserung erwarten?

wahrscheinlich nicht. :wink:
 
ret" wahrscheinlich nicht. :wink:[/quote schrieb:
Wieso?

Wenn die vordere Achse des 2. Hängers z.B. nach links gedreht wird, würde die Deichsel zur hinteren Achse von dem Drehschemel der vorderen Achse :idee nach rechts mitgenommen und wenn sie eine Teleskopdeichsel ist, wird sie entsprechend verlängert und damit holt das Heck des 2. Hängers nach rechts aus auf einen größeren Radius während dessen erste Achse ein Linkskurve fährt.

:idee ,oder nicht?
 
Moin Michael,

Wolfgang (Seebaer) hatte die Antwort bereits geliefert: :spitze

Es gab schon mehrere Unfälle weil der Fahrer die Lenkausschläge der letzten Achse nicht kontrollieren kann - der letzte Anhänger holt sehr weit aus.


...und ich habe Deine Frage nicht richtig gelesen :mauer

Du hast Dir ein Sixpack verdient! :trink
 
Hallo Reiner,

ich meine, die letzte Achse ist zwangsgelenkt, und zwar in beide Richtungen, wobei die Stellung abhängig ist vom Drehwinkel der ersten Achse. Erst wenn beide Deichseln geradeaus stehen, fahren wir geradeaus, ansonsten holt die letzte Achse immer etwas aus, was ja auch beabsichtigt ist.


: trink2
 
Hallo Zusammen,

mal ganz pragmatisch, war von Euch jemand unlängst auf dem Bahnhof oder Flughafen.
Dort funktioniert dies recht hervorragend bei langen Ketten von natürlich gleichen Gepäckkarren ganz ohne irgendwie Gelenkte Hinterachsen.
Auch gab es hier vor nicht allzu langer Zeit ein Video von einem Mog, der eine lange Kette gleicher landwirtschaftlicher Anhänger im Rahmen einer Veranstaltung hinter sich herzog und alle folgten schön der Spur.
 
Hallo zusammen!
@ Jürgen : Ich habe fünf Jahre meines Lebens auf einem sehr droßen Flughafengearbeitet und habe das Geschehen täglich beobachtet. Die Gepäckanhäner haben alle eine relativ kurzen Radstand und einen Relativ langen hintere Überhang, der natürlich in der Kurve ausschwenkt und den folgenden Anhänger dadurch etwas auslenkt. Das funktioniert bei relativ (zur länge des Anhängerradstandes)großen Kurvenradien völlig problemlos.
Bei zwei landwirtschaftlichen Anhänger, die ungleich länger sind, funktioniert es genauso, wenn der Kurveradius entsprechend groß ist.
Es gibt den Stvzo Kreis, eine Kreisringfläche, in der sich jedes zugelassene Fahrzeug und Zugkombination bewegen können muß.
Wenn aber im Wald die Kurvenradien zu eng sind und das Gelände so, dass man nicht weit genug durch die Prärie ausholen kann, ist wohl das Abhängen das einfachste, ohne große umbauten die wiederum die Betrieberlaubnis zum erlöschen bringen.
Ich fahre Lastzug (Glieder und Sattel) und wennes irgendwo brenzlig aussieht gehe ich erst mal vorsichtig kucken, bevor ich mich mit dem Hänger fest fahre.
Ich halte dies Diskussion hier für.............

Gruß
Thomas
 
Hallo Reiner,

bei den Basteleien, die hier offenbart werden, wäre es doch keine ungewöhnliche Maßnahme, die nicht lenkbare Hinterachse des 2. Hängers durch einen Drehschemel zu ersetzen und schon ist die gestellte Frage positiv beantwortet.

Ich bin mittlerweile von meiner Lösung überzeugt, nicht nur, daß sie funktioniert, sondern auch daß es die einzig machbare Lösung ist um den 2. Hänger nicht zu weit nach innen fahren zu lassen, was ja nach meinem Verständnis der Problemstellung verhindert werden soll.
 
Moin Michael,


grundsätzlich ist natürlich alles möglich, da bin ich wieder ganz bei Dir! :)


Allerdings fehlt es an Infos über die beiden vorhandenen Anhänger und die "Ambitionen" des Fahrers!

Es bleibt (mal wieder) ein Blick in die Glaskugel. :lol: