Batterie laden

Schini

New member
29. Okt. 2005
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Veitsbronn
Hallo,

ich melde mich hier nach langer Abwesenheit auch mal wieder zu Wort.

Jetzt ist es wieder so weit - auch wenns für die Jahreszeit viel zu warm ist, machen viele Batterien schon Probleme. Wie sieht es denn aus, wenn ich mir eine Steckverbindung an meine Fahrzeuge mach und die am Abend einfach ans Ladegerät hänge. Nimmt mir das die Batterie übel? Gibt es eventuell Probleme, wenn die Batterie mal längere Zeit am Ladegerät hängt? (so übers Wochenende)?

Was meint Ihr dazu? Ich mein bei der Feuerwehr und auch bei Rettungdiensten ist es ja Gang und geben, dass die Batterien geladen werden, sobald ein Fahrzeug in der Halle ist.

Grüße Michael
 
Moin!

Für das Dauerladen von Fahrzeugen gibt es spezielle Akku-Jogger. Diese Laden und Endladen die Batterie nach definierten Ladekurven. Dabei ist es sogar möglich, ältere Akkus aufzufrischen.
Ich selber habe so ein Gerät seit Jahren für mein Motorrad im Einsatz. Das funktioniert aber beim Auto und Mog gleichermaßen. Einfach den Stecker in die 12v oder Zigarettenanzünder-Dose und fertig.
Guck mal hier: KLICK

Die 600mA sollten eigentlich auch reichen, einen Mog am Leben zu erhalten. Für das echte Laden bei leeren Akku darf es aber gerne etwas mehr sein (~10% der Kapazität in A).

Gruß Inge
 
Hallo Michael,

Schini schrieb:
Nimmt mir das die Batterie übel? Gibt es eventuell Probleme, wenn die Batterie mal längere Zeit am Ladegerät hängt? (so übers Wochenende)?

Kommt auf das Ladegerät an; eine normale Regelung reicht auf Dauer nicht aus, weil zumindest bei Nassakkus - und so einen wirst du ja haben - eine geringe Gasung vorgesehen ist, um die Säure umzuschichten und damit der übermäßigen Sulfatierung vorzubeugen. Eine 'Dauergasung' ist aber eher schädlich.

Schini schrieb:
Was meint Ihr dazu? Ich mein bei der Feuerwehr und auch bei Rettungdiensten ist es ja Gang und geben, dass die Batterien geladen werden, sobald ein Fahrzeug in der Halle ist.

Nicht ganz: es hängen zwar die Fahrzeuge immer sofort wieder am Ladegerät, aber...

...entweder ist es eben ein speziell dafuer ausgelegtes Gerät...

...oder viel einfacher und so ist es bei uns in allen Wachen der Fall, hängt das Ladegerät wiederum an einer Zeitschaltuhr :-)

Und in beiden Fällen gleichst du nur die Selbstentladung der Akus aus - im besten Fall schiebst du etwas zusätzliche Energie nach.

Und Übrigens: Ein Entladen vor dem Ladevorgang, wie es z.B. von NiCd- oder auch noch NiMH-Zellen bekannt und für diese zur Verminderung des Gedächtniseffektes auch sinnvoll ist, bringt bei Bleiakkus das Gegenteil, es erhöht nur die Anzahl der Ladezyklen und reduziert somit die Lebensdauer.

Anmerkung: Wer Blei-Gel- oder Vlies-Akkus einsetzt muss mit der Ladeschlussspannung noch vorsichtiger hantieren, weil diese Typen fast keine Gasung vertragen.

Der Vorteil ist, dass die zum Gasen nötige Spannung mit fallender Temperatur steigt und somit viele im Kalten stehende Akkus unempfindlicher sind ;-)

MfG

Maatsch
 
Hallo Maatsch,

sehr aufschlussreich was du da geschrieben hast. Ich hatte mir schon fast sowas in die richtung gedacht, nur wollte ich es eben nochmal bestätigt wissen. Ich glaub die idee mit der Zeitschaltuhr ist nicht schlecht - vorallem kostengünstigst mit dem vorhandenen Material zu realisieren...

Danke nochmal für den Beitrag.

Ich geh jetzt erstmal unter die Dusche, komm grade eben unterm Mog raus ;-)

gute nacht
 
Hallo Schini, hallo Maatsch,

mit dem zeitschaltuhrgesteuerten Ladegerät an der Batterie habe ich allerdings auch schon die Erfahrung gemacht, daß sich der Akku während längerer Ausschaltzeiten besonders schnell wieder über die Klemmen des abgeschalteten Ladegeräts ENTlädt.
Kann also auch nach hinten losgehen...

werner.
 
Jaja,
das hatte eine Wehr in der Nähe auch zu Spüren bekommen:
Feuerwehr abgebrannt

Vermutlich auch durch eine Ladegerät mit Zeitschaltuhr. Nene, dann doch lieber ein Gerät kaufen, das für den Dauereinsatz gebaut wurde. Diese 30-80¤ sollte einem das schon Wert sein.

Gruß Inge
 
Hi,
hab mir ein Automatiklader besorgt der die batterie immer konstant läd, ohne das es zur gasbildung in der Batterie kommt.
Angeklemmt wird das ganze über einen mehrpoligen stecker. Neben der batterie sind noch die signale für RKL, zusatz Beleuchtung, Hängerbremssteuerung angeschlossen. Das ganze dann vorne und hinten identisch.

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Moin Thomas,

technisch sicherlich eine gute Lösung. Wenn man optisch betrachtet :shock: , ist das nicht so sehr schön!

Aber Hauptsache der Mog kann arbeiten :thumbup:

Gruß
Micha
 
@Micha
Hast wohl recht mit der optik! Aber es is ungemein praktisch! Werd wohl noch in der winterpause n bisschen an der optik feilen! :)

MfG Thomas
 
Hallo Werner,
unmoglich schrieb:
... daß sich der Akku während längerer Ausschaltzeiten besonders schnell wieder über die Klemmen des abgeschalteten Ladegeräts ENTlädt.
bei einem Ladegrät, das in Ordnung ist, kann ich mir im Moment nicht vorstellen, warum sich der Akku entladen sollte.
Und längere Ausschaltzeiten gibt es ja nicht ;-)

Hallo Inge,
inge-k schrieb:
Jaja, das hatte eine Wehr in der Nähe auch zu Spüren bekommen:
Feuerwehr abgebrannt
Vermutlich auch durch eine Ladegerät mit Zeitschaltuhr. Nene, dann doch lieber ein Gerät kaufen, das für den Dauereinsatz gebaut wurde. Diese 30-80¤ sollte einem das schon Wert sein.
ich kann aus dem Artikel im moment leider nicht auf die Brandursache schließen, aber unter
http://www.emergency-forum.de/thread.php?threadid=3906&sid=17db491f4c920d2201e117c5832f2422
findet man zumindest Spekulationen:
Zitat: "Nach vorläufigen Angaben war der Motor eines 22 Jahre alten Löschfahrzeuges in Brand geraten, die Feuerwehr vermutet ein überhitztes Batterie-Ladegerät als Ursache."
Und an anderer Stelle (http://www.newsclick.de/drucken.jsp/artid/4764725/menuid/2160) heisst es: "Die Polizei geht von einem technischen Defekt am Fahrzeug aus."

Also ich sehe da kein zusätzliches Risiko durch eine Zeitschaltuhr - das kann dir mit jedem - auch ErhaltungsLadegerät passieren :-) - oder?

Und weil ich neugierig war, bin ich heute extra ins gerätehaus gefahren (musste sowieso den neuen Sicherungsgurt probieren) und hab' mal nachgemessen:
Im Rahmen der Messgenauigkeit: 0 mA bei abgeschaltetem Ladegerät ;-)

MfG

Maatsch
 
Hallo zusammen,

Normalerweise kann durch den Gleichrichter im Ladegerät kein Strom "zurück" fliessen... Es kann aber sein, das durch kontrollleuchten, Messgeräte, etc... Strom aus der Batterie entnommen wird.

Ich glaub trotzdem, dass ich den Umbau machen werde und einfach ein Ladegerät mit Zeitschaltuhr davor häng... Auch die Sache mit den Hartings gefällt mir ( Man muß den Stecker eben so anbringen, dass er nicht so auffällt... und vorallem: so, dass nicht vergessen wird ihn abzuziehen! :wink:

Grüße
 
Moin

Ich bin leider nicht der Elektro-Freak. Deshalb verstehe ich nicht so ganz, was hier so kompliziert sein soll. Max (alias grusler) hat weiter oben im Thread einen Link zu eBay gestellt. Dort kann man ein Ladegerät für schlappe 73,95 ¤ kaufen, was in der letzten Ladestufe eine Pulserhaltungsladung bringt. Damit kann doch die Batterie ewig und drei Tage angeschlossen sein ohne das was passiert. Oder?

Gruß aus dem Sauerland :)
Micha
 
Nachschub: Es gibt da im ibää auch ein paar billigere (15¤+4,90¤) Erhaltungsladegeräte, da weiß ich allerdings nicht, ob die genauso Batterieschonend sind, wie die teuereren von ctek :wink:

Gruß
Max
 
Kenne diese Probleme auch ( bzw. kannte sie)
1.Die richtigen STAND-Bye Ladegeräte liegen um die 300 - 350 Euro.
Diese haben wir auch bei uns in der Feuerwehr, da hängen die Fahrzeuge 365 tage im Jahr dran, und wir hatten noch nie Probleme damit.

Bessere Lösung in meinen Augen.

Habe mir einfach einen Bat.Trennschalter oder auch NATOKNOCHEN genannt eingebaut. Seit dieser Zeit ist Ruhe mit nicht anspringen, selbst wenn der Mog mal 2 Wochen steht. Hab bei mir ne 135 A drin.

Wenn sie nun doch mal nicht mehr so ganz voll sein sollte hänge ich sie über Tag mal an den Lader und Ruhe ist, ist aber bisher noch nie nötig gewesen.
Das Problem was wir doch fast alle haben, ist einfach die Laufzeit unserer Fahrzeuge, wann kommt es denn schon mal vor das er 3-4 Stunden am Stück läuft(außer in dieser Zeit wenn Holzmachen angesagt ist)
und da sollte er doch, nach 1 Woche stehen anspringen, macht er es nicht , besteht die Möglichkeit von Kriechströmen und wenn es das nicht ist, ist die Batt meistens am " Arsch".

Gruß Roland
 
Hallo Roland,

die Sache mit den Kriechströmen ist auch so ein grund. Allerdings die andere Aussage von dir triffts am ehesten. Wenn die Fahrzeuge mal bewegt werden, dann nur für ein paar Minuten. Das reicht einfach nicht um die Batterie voll zu kriegen. Deswegen eben die idee mit dem Ladegerät.
 
:P Hallo Unimogler,
ich habe mir vor zwei Jahren zwei CTEK 12 Volt ladegeräte für meinen 404er gekauft, bis sehr zufrieden!! :P
Es gibt die Geräte zwar auch in 24 Volt Ausführung, nur ist das Gerät dann teurer wie zwei 12 Volt Geräte. Ausserdem liegt den Geräten eine Kabelverbindung mit einem Stecker bei, der nur mit den Pohlen der Batterei verbunden werden müssen, Stecker rein und fertig.

Thomas
 
Hallo,

ich habe so ein Erhaltungssystem bei Westfalia um ca: 40 ¤ gekauft.
Dazu ein geniales Anschlusssystem von Mag Code

http://www.magcode.com/power.html

Vom Erhaltungssystem habe ich die beiden Klemmzangen abgeschnitten und die beiden Drähte dann an der im Batteriekasten eingebauten Dose des Mag Code angeschlossen.

Die beiden Drahtenden des Erhaltungssystems habe ich dann am Stecker des Mag Code angeschlossen.

Der Vorteil liegt nicht nur im Design sondern auch an der Bedienbarkeit.
Aber lest doch einfach mal bei Mag Code nach.

Ciao Armin
 
Hallo, Mogler - geladene und ungeladene... :wink:

habe mir vor kurzem bei Conrad das folgende Teil in Menge 3 beschafft:

Artikelnr. 250180, AUTOMATIK-BLEILADER 12V 6A

Kostet zwar 43,80 Euronen, ist aber Schaltnetzteil-Technologie mit automatischer Ein- und Abschaltung, was nach meiner Erfahrung für Bleiakkus besser ist, als die Erhaltungsladung über Stromkurve.
Das Gerät ist kompakt, hat Schraubanschlüsse, stabiles Blechgehäuse und kann fest im Fahrzeug montiert werden.
Habe es jetzt drei Wochen in Betrieb und bin bis jetzt begeistert.
Je 1 x an MB-Trac 440 und 1 x Ursus.
Meinen Ursus 1224 mit 2 x 12V parallel geschaltet habe ich mal an einem Lader hängen, obwohl ein Lader pro Akku besser wäre. Wenn die beiden Batterien im Frühjahr noch ok sind, werde ich alle Fahrzeuge damit ausstatten.
Der 406 hat, obwohl er der älteste ist, einen Kriechstrom von sagenhaften wenigen Mikroampere, also kaum Selbstentladung und hält locker bis zum nächsten Start, wogegen bei meinem 440.167 der Akku nach 6 Wochen leer ist - kann aber an der Batterie selbst liegen, die alte blieb, so lange sie ok war, über den Winter ohne Start und Nachladen bis zum Frühjahr geladen.



Grüße aus dem zur Zeit minus 6 Grad trockenkalten Vogelsberg

Holger