Hallo,
eine Dieselgetriebene Säge dürfte warscheinlich schwer zu bekommen sein (abgesehen vom Selbstbau) ...
Ich habe mal eine gesehen, ein Eigenbau aus den 50ern oder so - Verdampfermotor auf einem Einachsfahrgestell.
Aktuelle Hersteller dürften schwierig sein ...
http://www.woodmizer.de/
(nee, das sind Mobilsägewerke)
--> Konrad: Hast Du schon eine E-Bandsäge ?
Dann würde ich mir eher ein Aggregat holen.
Abgesehen von den Wandlungsverlusten dürfte ein Aggregat sicher das Universellste sein - man kann dann wirklich fast jedes beliebige Elektrogerät wahlweise zu Hause (ohne Motorenlärm) oder vor Ort (mobil) benutzen. Vor allem zum Aufarbeiten von Kleinholz (die besagten Knüppel) sicher günstiger als ein großer Mog

So kann man Säge

und Aggregat beliebig kombinieren.
Ich habe das mal ausprobiert: Eine mobile Tischkreissäge mit einem 2kVA Benzinaggregat zum Knüppelholz (Baumschnitt) sägen mit auf auf die Wiese genommen - geht einwandfrei ! Abgesehen davon, daß immer beim Anwerfen der Säge das Aggeregat abgewürgt wird :-(
Davon abgesehen finde ich es angenehmer, Knüppel mit der Tischkreissäge zu sägen als mit der Wippsäge: Es klemmt weniger, und es fliegt weniger Holz durch die Gegend. Ok, eine Bandsäge ist sichen noch besser, aber die Größe unde der Preis für Sägebänder schrecken mich etwas ab - und eine Tischkreissäge ist schließlich schon vorhanden.
Was ich auch gerne mache: Das Aggregat zum Heckenschneiden verwenden - eine E-Heckenschere ist deutlich günstiger und leichter als die Benzinvariante. Das Aggregat kommt zum Arbeiten an den FL am Mog (Schaufel oder Gurtschlaufen), so brauche ich es nicht auf die Pritsche zu wuchten. Ich kann so auch beliebige Arbeiten mobil mit vorhandenen E-Geräten ausführen.
Als Erfahrungswerte würde ich sagen:
- Ob sich eine spezielle, extra gekaufte Diesel-Säge lohnt, ist fraglich.
- Benzinaggregat geht zwar, verursacht aber wieder hohe Betriebskosten (muß man abwägen gegen den Mehrpreis für ein Dieselgerät)
- Für längere Einsatzzeiten würde ich nur ein Dieselgerät empfehlen.
- Anlaufstrom bzw. Leistungaufnahme der Geräte beachten ! Das Aggregat groß genug auslegen, es sollte bei ca. 70% Leitung im Dauerbetrieb laufen können, sonst geht der Spritverbrauch und der Verschleiß hoch.
- Abwägen zwischen Aggregat-Leistung, Spritverbrauch und Gewicht (Transport, auf/abladen !)
- Evtl. Anlaufstrombegrenzer verwenden, am besten vor dem Kauf Generator und Säge zusammen ausprobieren.
- Je nach Umfang der Arbeiten dürften 4-6kVA (240/400V) ausreichend sein - und die gibt's auch noch im "Baumarkt"
Letztens habe ich zu meiner Überraschung im Baumarkt (Hornbach ? Globus ?) einen 3kVA Dieselgenerator gesehen ... relativ günstig, also kaum teurer als die vergleichbaren Benziner.
mfg,
A.Bucher