Betrug mit Kompressionstest?

OPTI-MOG

Active member
UCG-Mitglied
09. Jan. 2005
13.214
0
36
Liebe Unimog-Freunde,

zufällig bin ich in eine Angelegenheit geraten, die mir sehr nach Betrug aussieht.

Zum Verkauf stand ein OM636. Im Beisein des Käufers führte der Verkäufer einen Kompressionstest durch - mit akzeptablen Ergebnissen. Der Verkauf/Kauf kam daraufhin zustande.

Eine Nachprüfung mit meiner "Leckagemessung aus dem Verbrennungsraum" ein paar Tage später ergab verheerende Werte. Man konnte noch die Verdrängung von Öl aus den Verbrennungsräumen hören. Der Motor allerdings war Schrott!

Offenbar hatte der Verkäufer eine gewisse Menge Öl in die Zylinder gefüllt, um das Ergebnis des Kompressionstests zu manipulieren.
 
Hallo Christoph,ein bekannter von mir hatte einen 352 nach vorherigem probelaufen gekauft.Nach dem einbau hat er das öl gewechselt welches ihm seltsam vorkam.Der vorher schön laufende motor lief nun mechanisch sehr laut.Hatte wohl schon ettliche stunden.Eine genauere begutachtung des öles ergab das getriebeöl zum testlauf in den motor gefüllt wurde damit das geklapper weg war.Ein autoteile händler den ich kenn hat mal einen nicht passenden ölfilter zurückgenommen,am nächsten tag lief aus dem filter altöl.Der penner hat tatsächlich seine alten sauber gemacht und als falsch gekauft zurück gebracht.Wenn schon für 5€ eine betrugs anzeige riskiert wird ist der gewinn mit dem steigenden verkaufs preis deutlich höher.Solche menschen :fluch muß man anzeigen.MFG Herbert
 
Hallo Christoph,ist es nicht möglich mit dem Verkäufer zu reden?Das war doch wohl keiner hier ais dem Forum!0der? Ich sage immer bei einem Geschäft sollen beide zufrieden sein,Käufer und Verkäufer. Grüße ULI
 
Hallo,
das ist doch ein alter Trick, dickes Öl (W50 oder Getriebeöl) einzufüllen und so den Eindruck zu erwecken, dass der Motor guten Öldruck hat.
Eine Strafanzeige wg. Betrug ist sicherlich der richtige Weg. Die Frage ist nur, ob die Staatsanwaltschaft die Angelegenheit verfolgt.
Gruß
Wolfgang