Hallo,
1. natürlich haben diese rbz keine abe, genauso wie die originalen auch nicht. das liegt daran, daß die abe für ein fahrzeug erteilt wird und nicht für teile.
Eine ABE kann ebenso wir für komplette Fahrzeuge auch für einzelne Teile erteilt werden, z.B. Felgen, Lenkräder, Spoiler, Bremsbeläge usw. Die originalen Radbremszylinder sind in der originalen ABE des Fahrzeuges enthalten, da das Fahrzeug als Gesamtes eine ABE erteilt bekommt.
2. die abe erlischt, wenn am fahrzeug teile verbaut werden, die nicht denen bei der erteilung der abe im fahrzeug verbauten entsprechen. also z.b. eine anders dimensionierte bremse etc.
Oder auch nicht der Originalausrüstung entsprechende, sicherheitsrelevante Ersatzteile, da reichen schon Nachbau-Bremsbeläge und sicherlich auch Nachbau-Bremszylinder. Oder warum meinst du, dass bei PKW-Bremsbelägen von Drittanbietern immer eine ABE mitgeliefert wird? Weil sie nicht benötigt wird?
2Sie erlischt, wenn Änderungen vorgenommen werden, durch die
1.die in der Betriebserlaubnis genehmigte Fahrzeugart geändert wird,
2.eine Gefährdung von Verkehrsteilnehmern zu erwarten ist oder
3.das Abgas- oder Geräuschverhalten verschlechtert wird.
Na, dann frag mal deinen nächstgelegenen TÜV-Prüfer, ob nicht Punkt 2 durch Einbau irgendwelcher Nachbau-Radbremszylinder eintreten könnte.
die repro zylinder haben die gleichen maße und beschaffenheit wie die originalen rbz, somit ist mir nicht klar, wieso um alles in der welt da die abe erlöschen sollte.
Schön. Ich könnte zwar noch die Maße kontrollieren, kann aber die 100% gleiche Beschaffenheit weder bestätigen noch widerlegen, da ich den Herstellungsprozeß der Originalteile nicht kenne. Wenn du das kannst, schön für dich. Mag ich aber bezweifeln.
rbz bestehen aus guß, d.h. hier wird nix gehärtet. ebenfalls ist es mir nicht bekannt, daß die oberflache der originalen rbz über eine spezielle vergütung, z.b. eine hartverchromung verfügen würde.
Schön, wenn du das so genau weißt. Ich weiß es nicht, aber du hast bestimmt beim Hersteller nachgefragt. Und dass "Guß" nicht gleich "Guß" ist, weiß auch ich als Elektrotechnikingenieur, soweit reichen meine Maschinenbaukenntnisse noch. Außerdem bestehen die Zylinder aus mehreren Einzelteilen, ich kann da nur auf die diversen Berichte zur Qualität von Nachbau-Bremsschläuchen hinweisen. Ist ja auch nur ein Gummischlauch...
ich finde deine äußerung auch nach mehrmaligem lesen enigermaßen unverschämt. es ist mal sicher besser, sicherer und nebenbei auch billiger, einen neuen repro zylinder einzubauen, als einen verotteten zylinder auszuschleifen und dann wieder zu benutzen. das ist nämlich in der tat nicht zulässig. und ich nehme durchaus für mich in anspruch so ein bißchen abschätzen zu können, was geht und was nicht. nächstes mal vielleicht erst mal aufschlauen und dann schreiben.
Zeige mir bitte mal die Stelle in meinem Beitrag, wo ich erwähnt haben soll, dass man besser die alten aufarbeitet. Die kann ich nicht finden. Schön, dass die 404-Fahrer anscheinend oftmals Wert auf Billigersatzteile legen, ich schrieb ja schon, dass wohl einige an der falschen Stelle sparen. Dies hier ist definitiv die falsche Stelle zum sparen.
Bremsen sind sicherheitsrelevante Teile, je schwerer das Fahrzeug, umso mehr. Bei einem 404 mit Einkreisanlage sollte man deshalb keine Kompromisse eingehen und bei Bedarf neue Radbremszylinder einbauen. Das sollten aber Originale oder gleichwertiger Ersatz sein und keine Hinterhof-Repros. Sowas irgendwelchen Leuten zu empfehlen, finde ich als Unverschämt.
Gruß,
Michael