Hallo Lukas,
Meine Autos sind im Vollen Originalzustand ( bis auf ein Kleines EP-Tuning)
Da kann ich jederzeit auf etwas schließen
Und du bist dir völlig sicher, dass nicht mal in den letzten 35-40 Jahren z.B. von einem Vorbesitzer:
- am Druckregler gedreht wurde?
- der Druckregler gegen einen neuen getauscht wurde, der auf 7,3bar eingestellt war?
Von außen ist der Unterschied ja nicht zu erkennen, ist wie beim ESP-Tuning, alles Einstellungssache.
Wenn wir schon aus dem WHB die Daten haben:
Lt Tabellenbuch Ausgabe 12 86 : Abschaltdruck für Druckregler bei 403-416 sowie 421: 7,3 +-0,1 [bar]
Wer die Tabellenbücher kennt, weiß auch, dass da oftmals nicht alle Informationen oder nur die aktuelleren Ausführungen genannt sind. Im WHB sind alle Varianten der im 403-416 verbauten Bremsanlagen (inkl. spezieller Landesausführungen) einzeln mit Plänen aufgeführt, ebenso sind für jede Anlage die Druckwerte genannt. Deutlich ausführlicher als im Tabellenbuch.
Ansonsten ist aber ein Druck von 7,3bar für die Einleiteranlage nicht schädlich, solange ein Anhängerbremsventil verbaut ist, das den korrekten Druck am Einleiteranschluß selbst herunterregelt. Da dies beim 403-416 der Fall ist, kann der Druckregler auch bei der Einleiteranlage auf die 7,3bar eingestellt werden.
Mir ging's hier aber eher darum, aufzuzeigen, dass eben nicht der Druckregler defekt sein muss sondern die anfangs genannte Problematik auch eine Originaleinstellung sein kann. Also erst prüfen, dann verstellen.
Ferner sollte auch bei 4..5bar eine genügende Bremsleistung für den Mog herauskommen. Erfahrungsgemäß liegen Probleme bei der Bremsleistung meist zuletzt am Bremskraftverstärker.
Gruß,
Michael