Halloü
Michael71 schrieb:
ber den Ton den Du anschlägst bin ich echt erschrocken.
über den Wissenshorizonzt bin ich noch mehr erschrocken.
einige Teilehändler vertreiben die ATE 13.040060-9028.2 aus dem PKW-Bereich für Unimog und MB-Trac und bewerben dies auch so. In der Bucht ist gerade einer, der hat schon 40 Sätze verkauft.
das ist kein Sachargument, siehe Vergleich mit den Schrauben, oder der alte Spruch, :Leute Sche.. ist essbar, 1 Million Fliegen können sich nicht irren.
Ein sachliches Argument habe ich genannt. Das stammt von Daimler und nicht von dubiosen Händlern.
Reparaturen an Bremsen dürfen nur von Fachleuten durchgeführt werden. Die verwenden schon aus haftungstechnischen Gründen nur zugelassene Ersatzteile.
Wenn Sparfüchse beim Billigheimer im Netz kaufen, ist das noch lange kein Beweis, dass diese Lösungen den Anforderungen entsprechen.
Fahrzeug- und Bremsenhersteller entwickeln für die jeweiligen Anforderungen geeignete Produkte. Der Unimog hat das 4-fach Gewicht eines PKW, der wiederum eine doppelt so hohe Geschwindigkeit erreicht. Wenn dafür nur ein Universalbelag ausreicht, stelle ich die Frage, weshalb ein Rennfahrzeug mit dem 8tel des Gewichtes und der 4-fachen Geschwindigkeit nicht auch die selben Beläge verwendet.
Die Frage nach der Härte ist in sich falsch. Reibbeläge bestehen aus dem Reibkorn und dem Bindegefüge. Die Bindung ist so ausgelegt, dass ein verschlissenen Reibkorn aus der Bindung ausreist und neues Korn freilegt. Die Kombination beider Bestandteile wird auf den Einsatzzweck ausgelegt. Dazu kommen noch ein paar andere Parameter.
Der Unimog wir und wurde nur in geringen Stückzahlen gefertigt. Wenn man für die Bremsbeläge statt bereits existierende Formen nochmals eigene Formen verwendet, steigen die Herstellungskosten nochmals. Aber deshalb sind die Produkte nicht beliebig austauschbar. Auch wenn noch so pfiffige Händler das sugerieren. Für einen Händlerstatus bei Ebay wird noch nicht mal Kenntnisse im Lesen und Schreiben gefordert, Sachkenntnis erst recht nicht.