Das Trecker Quiz

Hallo Jochen,

Dein kleiner "Emil" war 1925 tatsächlich eine Selbstbaulösung, doch eine große Tradition sollte folgen! Auch wenn es heute keine Traktoren mehr aus diesen Hallen gibt, die Enkel und Urenkel von "Emil" waren oft ihrer Zeit voraus! Stichwort: Lastschalt-Wendegetriebe...

Die Idee, das alltägliche Futterholen zu rationalisieren war der Beginn vieler Schlepperhersteller. Auch der Größte: Fendt hat mal so angefangen!

Grüße

Holger
 
hat jemand ein Datenblatt und/oder Zeichnungen vom Deutz 16006? Ich könnte mir den gut als HO-Modell vorstellen. Abgesehen von den Reifen müßte ich alles selber bauen, das wäe es aber wert.
 
Moin Jochen,
den hatte ich auch schon in die engere Wahl für ein zukünftiges Rätsel genommen :wink:
Entstanden aus einem umgebauten Gespannmäher und einem DKW-2-Takt-Vergasermotor wurde der Motormäher Weihnachten 1925 den Bauern der umliegenden Ortschaften vorgestellt. Er war somit die erste deutsche selbstfahrende Mähmaschine. McCormik hatte zwar Ende der 19. Jahrhunderts auch schon einen Selbstfahrer (Auto-Mower) entwickelt, der sich aber am (nordamerikanischne) Markt nicht durchsetzen konnte.
Auf der DLG-Ausstellung 1927 in Dortmund wurden 250 Stück des Mähers verkauft.

Nun stellt sich die Frage: wer ist der (sind die ) Hersteller?

Nein, ich verrate es nicht :D

@Thorsten

ich habe vom D160 06 nur die technischen Daten aus einem Prospekt

http://www.eulan.de/ucom/deutzd160_2.tif

Gruß Ulli
 
Also ,
Holger und Ulli wissen es schon, verraten aber nix.
Das ist die Chance !
Alle die sich bisher nicht getraut haben.
Kleiner Hersteller aus dem Süddeutschen,
immer noch präsent, aber nicht mehr mit Schleppern.

los,trau dich-trau dich-trau dich ,wie Heidi so schön sagt
gruss Jochen
 
Hallo Jochen,

unter Auswertung aller oben genannter Tipps und versteckten Hinweise ist die Lösung nur eine Google Suche weit entfernt.
Wacker hat man das Ergebniss auf dass man heut zu Tage besser Bauen kann :wink:

Bin ich doch tatsächlich letzte Woche an dem ursprünglichen Schaffensort der Gebrüder Emil ... vorbei gekommen, als ich zum Skilaufen zum Feldberg wollte.

Hatten wir nicht unlängst schon ein Rätsel dieses Herstellers? :D

So ich nenne ihne auch nicht, schließlich würde ich nur von der Schreibwut der Wissenden profitieren, also keine Eigenleistung :cry:
 
Hallo Jochen,

hier ist noch ein seltenes Modell der Gebrüder Emil.
 

Anhänge

  • Emil 2.jpg
    Emil 2.jpg
    54,4 KB · Aufrufe: 3.375
kann sich denn tatsächlich niemand überwinden, hier endlich (Gebrüder) KRAMER hinzuschreiben? :wink:
Motormäher von 1925, 4 PS 2 Takt Benzinmotor von einem DKW Motorrad, Kraftübertragung über Kette, Reibungskupplung und 2 Gang Getriebe...

gruß christian
 
Kermit schrieb:
aber was ist das besondere an dem abgebildeten Schlepper?

das Besondere befindet sich in dem Zylindertank auf dem rechten Kotflügel.

Gruß Ulli

EDIT: nach genauerer Betrachtung könnte es sich um einen Lufttank handeln, der den pneumatischen HKH speist.
 
Hier noch eine Sonderausführung des Geb Kramer Allesschaffer
kein pneumatischer Kraftheber sondern 5! Sitzplätze.
müssen die Bayern früher kleine Leut gewesen sein!
 

Anhänge

  • Kramer Allesschaffer.jpg
    Kramer Allesschaffer.jpg
    98,1 KB · Aufrufe: 3.255
Hallo Ratefüchse,

bei dem abgebildeten Allesschaffer handelt es sich um den nur zweimal gebauten K12 Schmalspurschlepper. Spurweite 1m. Baujahr 1940. Wahrscheinlich einer der ersten gebauten Schmalspurschlepper. Leider existiert nur noch einer, da der andere geschlachtet wurde.
 
Hallo Guido, hallo an alle,

die vielen Sitzplätze waren ein "Merkmal" von Kramer, das erst bei der kantigen Baureihe Ende der 60-er (KL450 bis KL600, 14-er Reihe) verlassen wurde. Unser Kramer 350 Export (mit der Duroplast-Haube)hat auch noch 5 Sitzplätze. Als Kinder haben wir tatsächlich zu zweit dort gesessen 8)

Überhaupt sind die Sitzplätze auf den Kotflügeln eine urdeutsche Angelegenheit, die speziell den stark parzellierten Kleinbetrieben mit hohem Handarbeitsanteil geschuldet war. Dein Bild zeigt ja auch Menschen, die auf dem Weg ins Heu oder zur Getreidemahd unterwegs sind. Gerade Süddeutschland hatte historisch entstanden winzige Parzellen, die kaum mechanisierbar waren. 5m breite Felder waren bis weit nach dem ersten Weltkrieg die Regel. Selbst auf den Äckern standen teilweise Obstbäume! Da kamen die ersten Kramer, Fahr, Fendt gerade richtig: Mähen, kleinen Hänger ziehen und - viele Leute transportieren, die mit der Sense, dem Handrechen und der Gabel - aber auch dem Spaten! die Arbeit machten...

Ich kann mich noch an meine Kinderzeit erinnern, wenn unsere Streuobstwiesen gemäht wurden. Da konnte kaum mit dem Mähbalken gefahren werden, das meiste musste mit der Sense gemäht werden. Erst mein Vater machte in den 70-ern den Bäumen ein wenig "Luft", dass zumindest der Allgaier Porsche AP17 - damals noch ohne Umsturzbügel - drunter durchpasste und man nur noch den Bart um die Bäume von Hand mähen musste.

Das restliche Europa hatte zu dieser Zeit bereits wesentlich größere Einheiten zu bewirtschaften und Maschinenarbeit setzte sich wesentlich früher durch. In England beispielsweise waren die Flächen zu dieser Zeit im Schnitt mehr als 5 x so groß. Die Einmannarbeit war da vor dem 2. Weltkrieg bereits der Standard - deshalb reichte der Muschelkotflügel auch aus - der in Deutschland aus Sicherheitsgründen verboten war, weshalb es die MF und Ford in einer extra deutschen Ausführung gab: Ford baute die Kotflügel komplett und MF baute an die Muscheln einfach ein Blech an.

Grüße

Holger
 
Moin Christian,

wie du merkst, hast du uns eine wirklich harte Nuss zu knacken gegeben.
Ich hatte zunächst auf einen Trecker aus der Citroen-Familie getippt (gelbe Scheinwerfer und dem Citroen-Logo nachempfundene Haubenfront).
Allerdings hatte Citroen sich wohl in den 30er Jahren schon aus dem Schlepperbau zurückgezogen und nur noch den Kegresse, ein Halbkettenfahrzeug, gebaut.
Das Baujahr deines Treckers tippe ich mal auf 1935 - 1945, das passt also nicht mehr :cry:

Christian, ich glaube, du musst mal für etwas Aufhellung sorgen :wink:

Gruß Ulli
 
ich hätte nicht gedacht, dass es selbst für euch so schwierig ist...
ok, mit citroen hats nichts zu tun, wie weit die gelben birnen original sind, kann ich leider nicht sagen.
:idea: das baujahr stimmt fast, dieser ist von 1947, aus europa, und die motorhaube musste vor dem kaltstart geöffnet werden. 2zyl diesel, 40ps
der markename existierte in dieser form zwischen 1932 und 1950..

gruss christian