Der Unimogvirus & Ich - Meine Unimoggeschichte

Hallo Martin

auch ich habe alle deine Geschichten über die Restauration deines 406 gelesen und genossen.
Jeder der so ein Projekt durchgezogen hat weiß, wieviel Arbeit, Schweiß, Frust, Geld... und auch Freude dahintersteckt. Aber wenige machen sich die Mühe diese Arbeit mit vielen Fotos zu dokumentieren und vor allem alles in schöne Geschichten zu packen und andere daran teilhaben zu lassen.
Also vielen vielen Dank dafür. :danke
Ich wünsche Dir viel Erfolg bei deiner großen Baustelle und hoffe , dass Du uns hier erhalten bleibst.
Und wenn der Bau dann irgendwann mal vertig ist wartet da, so viel ich weiß, ja noch ein Frosch.
 
Hey Jungs, wartet, wartet,
eine UVG hab ich doch noch... Nicht dass Ihr jetzt schon Euer ganzes Pulver verschießt :wink: ! Habt Ihr etwa das Post scriptum überlesen?

Trotzdem schön zu lesen dass es so gut angekommen ist. Danke! So und jetzt mach ich mal langsam ans Schreiben, damit Ihr Morgen früh was zu Lesen habt bzw. Bilder auswählen, damit Ihr bzw. der Großteil von Euch :wink: auch was anzuschauen habt. Da gibt´s dann den Mog so zu sehen, wie er als Weise Modell bei mir auf der Kommode steht. Komplett mit Frontkraftheber, Stoßstange und dem Gerätedreieck, aber in 1:1 :mrgreen:.

@Reiner,
warum meinst Du, dass das Avatar nach der Fertigstellung nicht mehr passen sollte? Soll ich etwa ein Baustellenavatar einstellen? Eigentlich würde der auf der Baustelle fremdgehende Forstmog ganz gut passen.... Aber ich glaube, sein Avatar ändert man nicht unbedingt, Ihr habt Euch doch schon so daran gewöhnt :wink: oder soll ich ein X einstellen, von wegen, bin dann mal weg....

Viele Grüße
Euer Martin
 
Liebe UVGler,
es ist soweit, es gibt die 60ste und letzte UVG zu meiner Moglrestauration, und die Betonung liegt auf Moglrestauration und nicht letzte UVG. Ich schätze mal, wenn ich mal wieder etwas mehr Luft nach dem Hausbau haben werde, dass es die eine oder andere Gschicht gibt, entweder vom Erlebten oder von einer weiteren Restauration, es gibt ja da noch u. a. das Fröschli, wie Christian richtig bemerkt hat, den Kermit, usw. … Aber das ist erstmal Alles Zukunftsmusik. Mal sehen welche Pfade es nehmen wird. Peter hat es schon so schön ausgedrückt. So und jetzt zurück zum Mogl.
Meinem Mogl fehlten noch der Unterfahrschutz, der Frontkraftheber, die Stoßstange, das Gerätedreieck und noch ein paar Kleinigkeiten wie etwa der Verbau des Beifahrerheizungsschlauches. Der eine oder andere wird den Schlauch wahrscheinlich schon auf einen Bild von der Hochzeitsreise unverbauter Weise entdeckt haben. Die einzelnen Komponenten waren schnell montiert, zu schnell bei der Stoßstange. Ich habe die einfach ohne groß zu Überlegen in meinem blinden Schrauberwahn angeschraubt. Erst Tage oder Wochen später sollte ich feststellen, dass ich sie falsch montiert habe. Die Aussparung für die Zapfwelle war nicht rechts oben sondern links unten :? . Wie gut dass mir das nicht vor Königssee passiert ist. Das wäre blamabel gewesen :oops: . So hab ich sie später einfach ohne großes Aufhebens wieder gedreht, aber es gibt dann doch das eine oder andere Bild, das von meinem Fauxpas zeugt. Beim Frontkraftheber habe ich den Zylinder ein paar mal gedreht und gewendet und auch bei den Königsseebildern gespickt, bis ich passend verbauen konnte. Der relativ einfach wirkende Heizungsschlauch für die Beifahrerseite war eine Frimmelei, aber so schnell schockte mich jetzt nichts mehr. Zu guter Letzt kam dann noch das Gerätedreieck, das ich kurz davor gekauft hatte. Obwohl ich eigentlich nur ein Anbaugerät für vorne hatte und es nicht unbedingt brauchte, es musste einfach sein. Es gehörte einfach zum vollen Ornat mit dazu. So stand jetzt der Unimog in 1:1 genauso vor mir, wie es der Modellunimog seit Weihnachten des Vorjahres tat. Ich weiß nicht, ob ich es durchgestanden hätte, wenn das Modell nicht gewesen wäre. Ich sah es während der Woche immer beim Aufstehen und ins Bett gehen, da es auf meiner Schlafzimmerkommode stand. Somit hatte ich immer wieder mein Ziel vor Augen. So sollte er mal aussehen. Bis auf den Unterschied mit dem Scheibenbremsen und dem kleinen anstatt großen Verlagerungsgetriebe tat er es jetzt auch.
Dass er jetzt so aussah, dazu haben sehr viele Leute beigetragen. Direkt und indirekt, die einen mehr, die anderen weniger. Dafür wollte ich mich bei Allen bedanken, und wie es in Bayern so üblich ist, macht man das mit einem Weißwurstfrühstück. Und alle sind gekommen, angefangen vom Albert, der mir den Unimog vermittelt hat, über Luggi, der ihn probegefahren hat und gsagt hat, „den kannst kaffa“ bis hin zu meinem Neffen, der auch mal Hand angelegt hatte. Angefangen hat es um 10 Uhr, kurz danach wurde angezapft. Der Hof füllte sich schnell mit Autos und die Bänke mit den Helfern. Meine Neffe und meine Nichte entdeckten schnell wie universell der Unimog ist und saßen überall probe. Es war ein richtig schönes geselliges Zusammensitzen vielen guten Gesprächen. Die letzten sind gegen 17 Uhr gegangen. Wer leider wenige Wochen danach von uns gegangen ist, war Rasi, mein Verwandter und Besitzer des Fuhrunternehmens, er starb an einem Herzinfarkt. Er war derjenige, der mir am meisten gezeigt und beigebracht hat und immer eine Lösung hatte. Ohne ihn könnte ich vermutlich die UVGs heute nicht erzählen. Um so trauriger bin ich, dass er nicht mehr da ist. Was mich aber freut ist, dass ich ihn durch die Unimogrestauration überhaupt erst richtig kennenlernen und schätzen durfte. Zuvor hatte ich, da er nur ein entfernter Verwandter war, so gut wie keinen Kontakt zum ihm gehabt. Apropos Kontakte. Es war unwahrscheinlich, wie viele Leute ich durch meine Unimogrestauration kennengelernt habe und jetzt durch die Unimog Community bzw. durch die Tatsache, dass ich einen Unimog habe, immer noch kennenlerne und wie der Unimog als Botschafter bzw. Netzwerker funktioniert. Ich war selten mit so vielen Leuten so schnell vertraut wie mit Unimogkollegen. Es bereichert ungemein. Das ist für mich das Schöne am Unimog. Es ist nicht nur ein Nutzfahrzeug, sondern es ist eine ganze Welt von Unifizierten damit verbunden! Es ist ein Art Lebensphilosophie und jeder hat seine eigene Virusgeschichte. Und ihr habt jetzt meine gelesen und miterlebt. Ich hoffe es hat Euch gefallen und vielleicht den einen oder anderen inspiriert.

Liebe Grüße
Euer Unimog-Virus-Gschichten-Martin
 

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Beim Anzapfen mit dem Neffen
Der Wasti und der Rasi kemma!

Der Mogl wurde gleich von den Kindern besetzt
 

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Gesellige Runde


Es war soweit: Der Unimog war fertig und ich zog aus der Werkstatt aus - natürlich stilecht mit Unimog
 

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Die UVG gibt´s auf der Seite davor.

Der erste Einsatz - die reichlich angesammelten Kartonagen müssten am Bauhof entsorgt werden


Das Hardtop braucht ich nicht mehr. Ich hatte jetzt ein neues und dichtes Verdeck. Das Hardtop brachte ich wie die anderen übrig gebliebenen Teile und Kisten nach Hause.


(Öl)Spuren meins Schaffen´s
 

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Jetzt hieß es Abschied nehmen von der Werkstatt, in der ich unzählige Stunden die letzten Monate verbracht habe. Ich hatte auf einmal ein völlig neues Freiheitsgefühl, ich konnte mir aussuchen, was ich am Wochenende machen wollte. Davor stand immer Unimog auf dem Programm. Das tat es jetzt oft auch, aber fahrender Weise :D !



Zurück im Neuen alten Quartier.
 

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Liebe UVGler,
aus, Schluss, gar is mit den UVGs zum Mogl! Aber hier in diesem Beitrag kommt die nächsten Tage als Ergänzung noch ein Nachwort bzw. ein Erfahrungsbericht, was ich anders machen würde, was am Schlimmstenund am Schönsten war. Eine kurze Sicht der Extreme und der wichtigsten Fragen und Antworten. Aber nachfragen, meckern oder sonstiges könnt Ihr jetzt schon. Also Feuer frei! Ich bin gespannt.

Viele Grüße
Euer Martin

Aktualisierung vom 05.03.14

Liebe UVGler,
wie angekündigt gibt´s hier zum Schluss einen Erfahrungsbericht und ein paar Antworten auf nicht oder noch nicht gestellte W-Fragen, die Euch, so vermute ich, aber durchaus interessieren könnten.

Wie lange hat es gedauert?
Ich hatte am Anfang eine vielzusehr ambitionierte Terminschiene gehabt, mir Todo Listen geschrieben, was ich Alles an den jeweiligen Wochenenden machen wollte und mich selbst massiv unter Druck gesetzt, diese zu halten. Obwohl ich immer Vollgas gegeben hatte, war ich am Ende des Wochenendes unzufrieden :( , da ich nur ca. die Hälfte von dem, was ich mir vorgenommen hatte, schaffte. So riess ich den geplanten ersten Fertigstellungstermin, dann den zweiten bis ich lernte, erstmal auf Sicht zu fahren und mir selbst keine Streß zu machen. Schließlich sollte das Arbeiten noch Spaß machen :D und ich wollte die eine oder andere Pause genießen, ohne gleich ein schlechtes Gewissen zu haben. Das tat es aber durch den eigenen Druck kaum mehr. Ich geh sehr gern in die Berge. Dazu bin ich tagsüber nicht gekommen, da ich in der Werkstatt stand. Also bin ich ein paarmal abends los, Gipfelbild gegen 22 Uhr, dann Abstieg, am nächsten Morgen wieder in der Werkstatt. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr und war platt. Aber der Virus kam dann langsam wieder durch, und ich ging die Restauration wieder an, aber mit etwas angezogener Handbremse und nicht permanent im Laufschritt. Ich hab mich durchaus mal zwischendrin nachmittags auf einen Kaffee in die Sonne vor die Werkstatt gesetzt und die Gedanken sortiert, oder abends, bevor ich nach Hause fuhr, auch wieder vor die Tür gesetzt und die Abend- bzw. Nachtstimmung mit blauem Sternenhimmel genossen und bin dabei runtergekommen.
Es war für mich eine ziemliche Belastung das Alles zu managen. Zum Glück hat mich mein Vater da sehr unterstützt, er war während der Woche, wo ich nicht da war, für die Teilelogistik zuständig. Teile wo abliefern, oder wieder abholen, damit es am Wochenende weitergeben konnte. Mein Empfehlung an Euch, bleibt dran am Restaurationsprojekt, damit es sich nicht über Jahre hinzieht und Ihr irgendwann mal die Lust verliert, da Ihr keinen Fortschritt seht. Restaurationsabbrüche gibt es hier genügend zu kaufen. Und der eine oder Restaurationskoller ist völlig normal. Fragen wie, warum mache ich das, was treibt mich kamen wir immer wieder. Es gibt immer wieder so Momente, aber der Moment, wenn Ihr am Ende der Restauration den Motor anwerft, ist unbezahlbar, genauso wie die erste Fahrt unvergleichlich ist :party . Das ist Endorphin in Reinstform :D ! Die beste Therapie gegen den Unimogvirus. Das solltet Ihr immer im Kopf haben und Euch das Bild vom fertigen Mog verinnerlichen, das motiviert ungemein.
Jetzt werden sich vielleicht einige fragen, die nicht so gut wie Jürgen aufgepasst bzw. gerechnet haben , wie lange ich gebraucht habe. Vom ersten Zerlegungstag bis zum bestandenem TÜV waren es ziemlich genau 7 Monate.

Wieviele Bilder habe ich gepostet, wieviele gemacht?
In den 60 UVGs habe ich ca. 330 Bilder gepostet, also nur einen Bruchteil der ca. 2500 Bilder, die ich mit meiner kleinen Digitalkamera gemacht habe. Die Kamera hat, trotz Teilnahme beim Sandstrahlen bis 3 Monate nach dem TÜV durchgehalten, was ich Ihr sehr hoch anrechne. Der Laptop, auf dem ich die UVGs geschrieben habe, ist der, der schon mit Ölfingern in der Werkstatt bearbeitet wurde, um Bilder zu finden, wie es zusammengebaut war oder um gleich online Teile zu bestellen. Der Laptop hat auch einige physikalische Abstürze dank Gierwinkelsensor und Festplattenabschaltung überlebt.

Was ist nicht Original?
- Ledersitze mit Sitzheizung
- Rückfahrkamera inkl. LCD-Display, das mit Saugnapf an der Windschutzscheibe befestigt ist
- Nachgebaute Lasche der Heizung (Link UVG)
- Nachgebauter Motorhaubenhalter aus Titan (Link UVG)
- Verdeckeinhängebügel aus einem ausgeschlachteten Farbeimer
- liegend statt stehend verbaute Rechteckige Orginalblinker aus späteren Baujahren anstatt zum Baujahr
passende ovalen Blinker (hab dies vom Erstbesitzer so übernommen und nicht geändert)
- Mehrschichtholzplatte anstatt Beplankung auf der Pritsche
- Zusätzliche Gummimotorhaube zur Geräuschdämmung; Ist auch prima zu Ablage!

Was ist nicht in Originalfarbe?
Weil es mir besser gefallen hat, habe ich mir folgende Teile in der Farbgebung von späteren Baujahren lackiert:
- Felgen in schwarz (RAL 9005) anstatt kaminrot (RAL 3002)
- Scheibenrahmen in schwarz (RAL 9005) anstatt Wagenfarbe meergrün (DB 6277)
- Spiegel in schwarz (RAL 9005) anstatt silber
- Heizung in schwarz (RAL 9005) anstatt Hammerschlagblau
- Kupferner Kühlwasserausgleichsbehälter in Klarlack anstatt schwarz lackiert

Was hat mich die Restauration gekostet?
Einiges an Zeit, einiges an Nerven, in €uro ausgedrückt: Könnte ich herausfinden, will ich aber nicht, frei nach dem Motto: „Sobald es ums Hobby geht, schließt sich der Verstand und öffnet sich das Portemonnaie“.

Würde ich es nochmal machen?
Ja, aber nicht genau so, sondern anders.

Was würde ich anders machen?
- mich vor dem Kauf besser informieren
- mich am Anfang nicht mehr so unter Zeitdruck setzen
- mich nicht mehr so penibel mit den Original-Schraubenlängen beschäftigen
- nicht zwanghaft alle Teile restaurieren (d.h. abschleifen, grundieren, fertiglackieren), sondern nur bei
Bedarf je nach Aussehen (z.B. hätte der Hydrauliktank und der Luftfilter so bleiben können, wie er war)
- nicht mehr meinem anfänglichen Hochglanzfetischismus erliegen sondern mehr Patina zulassen
- vorher mehr Unimog fahren (ich bin geschätzt nur ca. 150 km gefahren) und den Virus erstmal therapieren
- nicht mehr den Anspruch für eine Null-Fehler-Programm haben

Was würde ich nochmal so machen?
- mich in der UC anmelden
- den Unimog kaufen
- ohne groß zu Überlegen über wo und wie die Restauration zu beginnen. Je mehr ich vermutlich darüber
nachgedacht hätte, desto unwahrscheinlicher wäre die Restauration geworden. Die meisten Schritte sind
erst beim Gehen entstanden und es mussten viele Umwege gegangen werden. Teilweise waren es Umwege
von Umwegen zu Umwegen.
- Rückfahrkamera einbauen
- zügig die Restauration durchziehen
- so viele Bilder machen
- Bildband über die Restauration erstellen
- meinem Vater zu Weihnachten einen selbst erstellten Unimogrestaurationskalender schenken
- zum Abschlussweißwurstfrühstück einladen
- UVGs schreiben

Was habe ich durch die Restauration gewonnen?
Viel an Erfahrung, viele Freunde und Bekannte.

Was war für mich am Schlimmsten?
- Sandstrahlen im Freien
- 10 bis 12 stündige Dauerschleifaktionen
- Einfahren der Vorderachse und Verschrauben der fettigen Manschetten
- Montage der Bremsleitungen auf engstem Raum
- das Gefühl unüberlegt gehandelt zu haben, wenn was schief gegangen ist
- Warten bis ich wieder fahren kann
- Rasi verloren zu haben

Was war für mich am Schönsten?- Fertig werden und 1. Fahrt zum TÜV
- „Hochzeitsreise“ zum Unimogtreffen am Königssee
- das Einbauen der fertigen Komponenten
- Schrauben im Freien bei schönen Wetter
- die vielen netten neuen Bekanntschaften, die ich ohne den Unimog und dessen Restauration nicht gemacht hätte
- mich mit meinem Vater blind verstanden zu haben
- Rasi kennengelernt zu haben

So ich glaube, das müsste es jetzt gewesen sein. Mir fällt zumindest nichts mehr ein.

Nachtrag vom 06.03.
Halt, eine ganz wesentliche Frage habe ich vergessen :oops: .
Was sagt meine bessere Hälfte dazu?
In den ersten Tagen, als ich die Restauration angefangen habe, ist meine vorherige Beziehung in die Brüche gegangen :(. Insofern hat mich an den langen und intensiven Schraubentagen, -abenden und nächten niemand vermisst und ich konnte hemmungslos meinem Schrauberwahn nachgehen. Meine Freundin habe ich ca. 5 Monate nach Schrauberbeginn mitten drin in der Restauration kennengelernt, also kannte Sie ich nur mit Unimog. Insofern war das nicht so ein großes Thema :D . Erst als es mehr wurden, kam schon die eine oder andere Frage. Aber ich habe Glück. Sie ist sehr tolerant und lässt mir da ziemlich freie Hand :D , da sie merkt, wie er mich beflügelt, wie ich Spaß daran habe und Energie daraus ziehe.

Viele Grüße
Euer Martin
 
Hallo Martin!

Ich bin wie die meisten anderen voller Bewunderug für Deine Restaurationsarbeiten, und noch mehr für die ausführliche Berichterstattung inclusiver der persönlichen Gefühle.
Da ich momentan ebenfalls am Restaurieren bin kommt mir die ein oder andere Situation bekannt vor. Habe dabei aber nicht annähernd so viele Bilder geschossen wie du hier schon gepostet hast.
Wird eben immer nur geschraubt und wenig fotografiert.
Wie ich gelesen habe steht bei Dir das nächste (Bau) Projekt schon in den Startlöchern, viel Spass dabei.!!
Und las mal wieder eine Geschichte raus.

Danke!

Gruss Holger
 
Hallo Martin,
Man muß kein Haus umbauen,
nur weil Mogl
die Gartengeräte,
den Rasenmäher
und die Leiter
aus der Garage verdrängt.
:idee
Ein Schuppen hätte gereicht
:mrgreen:

Was kostet ein Kundendienst bei Dir?
wo stellst Du die Kundenfahrzeuge ab?
: trink2
 
Servus Christian,
naja, wenn es nur bei Mogl geblieben wäre .... Du müsstest doch eigentlich selbst wissen :wink: , dass der Unimogvirus unheilbar ist, und therapierbar nur mit möglichst viel Unimogfahren und/oder noch mehr Unimogs.
Ich brauchte fürs Monster doch Argumente :lol: , und mit einem simplen Stadl ist es da nicht getan :roll: .

Naja, aber so eine Zentralheizung, die noch dazu mit Holz befeuert wird :mrgreen: , ist schon nicht schlecht, oder? Die gab´s bisher nicht! Da seht Ihr mal welche Lebensumstände wir hier noch im tiefsten Bayern haben :wink: . Keine Zentralheizung, aber Unimog-Kundendienst :party !

Ach ja, Kundendienst, wenn ich mir die Umlage der Baukosten überlege, wird das nicht so günstig. Und Platz? Will mal so sagen: Man baut nur einmal um. Und dann richtig! Ich hab doch ein Problem: ich mach keine halbe Sachen :wink:.

So und jetzt muss ich noch ein paar Pläne fertig machen bzw. Ausschreibungen aktualisieren. Bin ohnehin schon spät dran. Aber nachdem es heute Nacht etwas später wurde, hab ich meinen Schlaf für die Unimogträume gebraucht. Ja liebe UCler, ich träume immer noch :D.

@Holger,
schön das es Dir gefallen und ich Dich unterhalten konnte! Ich würde Dir raten, möglichst viele Bilder zu machen, vor allem vor dem Zerlegen aus allen möglichen Perspektiven. Und wenn man den Foto ohnehin dabei hat, kann Du auch ein paar Stimmungs- und Erinnerungsbilder machen. Die machen sich sehr gut auf einem Unimogkalender! Ich bin froh, dass ich soviele Bilde (es waren ca. 2500, Ihr habt nur einen Bruchteil zu sehen bekommen ) gemacht habe. Ich schau sie mir immer wieder regelmäßig an. Vor allem von den Unternehmungen. Das beflügelt ungemein, vor allem wenn einem mal wieder ein Schrauberkoller überkommt und Alles hinwerfen möchte; dann schau ich mir die Bilder an und denk an die schönen Stunden und dann geht es mir schon viel besser. Ich hoffe das klingt jetzt nicht zu oberlehrerhaft, sind halt einfach nur meine Erfahrungen, die ich gerne weitergeben möchte.

Viele Grüße
Euer Martin
 
Hallo Martin,

du willst das wir meckern? Da fällt mir nur eins ein, schade das die UVGs vom Mogl zu ende sind. Ich hoffe du hast genau soviel Spass beim Umbau deines Hauses, also viel Glück und keine allzu großen Rückschläge.

Gruß Peter
 
Hallo Martin
ich hätte noch ein Bitte. Kannst vielleicht ein Bild einstellten von deiner rückfahrkammera, wo hast du den Bildschirm im fahrerhaus angebracht? Ich überlege, ob ich bei meinem 406 eine nachrüste
Vielen Dank schon im Voraus

Viele Grüße jens
 
Hallo Martin,

jetzt is es soweit...
Du bist mit deiner ersten Unimogrestaurationserzählung fertig.
ich ziehe meinen Hut vor dir, 1. vor der Restauration bzw dem Aufwand und vorallem deiner Geschichte :spitze

gruß
Robert
 
Servus Peter,
naja, das mit dem meckern muss ja nicht unbedingt sein :wink: hab ja auch noch sonstiges geschrieben. Laß mich doch ein bißchen Fischen :) .

@Robert,
im nachhinein ziehe ich auch den Hut, nochmal würde ich es nicht in dem Ausmaße machen, aber ich fand, einmal muss ich es gemacht haben und gut ist.

@Jens,
die Rückfahrkamera hab ich so gut versteckt bzw. dezent integriert, dass Du sie vermutlich bei meiner UVG übersehen hast. Du findest die Kamera direkt auf dem Halter oberhalb vom hinteren Zapfwellenausgang. Die Kamera ist hinter einer schwarzen Klappe (Shutter), der ist zum Schutz der Linse vor Verschmutzung und Beschädigung bei Nichtbetrieb heruntergeklappt.
Hier der Link
http://www.unimog-community.de/phpBB3/download/file.php?id=68629&mode=view

Das 9 Zoll Display wollte ich zuerst unaufällig in die Sonnenblende integrieren (ich hab dies schon bei einigen fernöstlichen Taxis gesehen, es war beim Display ein Einbaurahmen sogar mit dabei) aber dann aufgegeben, da ich meinte, dass Newton immer siegen würde. Jetzt hab ich es einfach mit Saugnapf an der Windschutzscheibe befestigt. Der wandert dann aufgrund der Erschütterungen so weit nach unten, bis er auf der inneren Motorhaube aufsitzt. In den Bildern wirst Du das Display vergeblich suchen, weil es zu dem Zeitpunkt noch nicht montiert war. Hier ein Bild von meinem Forstmog mit Display.
Und bei meinem Mogl siegt Newton schon bei schlechteren Teerstraßen bei der Seriensonnenblende, obwohl die Neu ist und die Fixierung noch gut ist.

von vorn gesehen (die Displays gibt´s aber auch kleiner, 7 Zoll und 5,4 glaub ich, wenn Dir das zu prominent ist)

und von hinten:



Viele Grüße
Martin
 

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Moin Martin,

Du brauchst Mecker?

Kannst Du kriegen!

Deine Geschichten lesen sich ja noch leidlich :mrgreen:,

doch war es unbedingt notwendig, Bilder der von Dir entkleideten älteren Dame zu präsentieren? :?

Ich glaube nicht, dass Ihr das gefallen hat :roll:

Eines geht allerdings gaaaar nicht!!! :mauer :mauer :mauer

Eine solche Diva mit Lockenwicklern zu präsentieren!

Dass sie vor Wut bebt, sollte Dich nicht wundern :roll:
 
Servus Reiner,
ich weiß ja, daß meine Geschichten leidlich sind :roll: , es meckern ja auch genügend andere Leute, aber ich arbeite daran :wink: . Ich habe in meiner (Bau-)Mutterschutzzeit noch einen VHS-Abendkurs "Wie verbessere ich meinen leidlichen Schreibstil?" belegt. Aber es soll dann doch den einen oder anderen geben, die sogar an Innenleben von verdreckten Bananen (Tigerbananen) interessiert sind :D , falls Du Dich noch erinnern kannst. Oder ist Dir dies, dem dem hohen Alter geschuldet :wink: , schon entfallen :lol: ?
Ach und das mit der Entkleidung ist doch gar nicht so wild. Es ist ja schließlich Fasching bzw. Karneval und da werden die Röcke etwas kürzer und das Dekolleté tiefer. Und wie gesagt, der Reiz liegt in der Unterwäsche :wink: . Aber Du hast ja gar nicht ein anderes Pikantes damenhaftes Stück entdeckt...
Tja, das mit den Lockenwicklern. Eine Schönheit wie das 406er Cabrio entstellt doch nichts, nichtmal Wäscheklupperl. Aber sag mal, seit wann sind denn eigentlich Unimogs weiblich? Es gibt durchaus männliche Vorbilder.

Viele Grüße
Martin
 
Moin Martin,

nun mecker ich und Du bist trotzdem nicht zu frieden. :?

Versuchst es sogar mit Anspielungen :roll:

Diese Jugend von Heute......... :lol:
 
Hallo Martin

vielen Dank für die Bilder. Den Platz der Kamera hatte ich schon gesehen auf den Bildern. Nur nicht, wo der Bildschirm untergebracht ist. Ich muss allerdings eingestehen, bis vor kurzem wusste ich nicht, dass man durch einen Doppelklick die Bilder vergrößern kann.

Viele Grüße Jens