Liebe UVGler,
zu Ostern gibt es eine erfreuliche UNIMOG-Virus-Gschicht (UVG), sozusagen ein Oster-UVG.
Ich hatte Euch schon ein paar Gschichten erzählt, wie es zu dem einen oder anderen Unimogkauf bei mir gekommen ist. Ich möchte die Reihe fortsetzen und Euch über die Dieselis berichten.
Úm Euch kurz abzuholen, was bisher geschah. Ich hatte meinen ersten UNIMOG restauriert, das Monster als Arbeitsgerät zugelegt, dann konnte ich dem Froschgrinsen nicht widerstehen und es hatte mich auch die Urform angetan, die fehlte noch in meiner Sammlung. Also sollte meine "UNIMOG-Durst" erstmal gestillt sein, sollte man zumindest meinen. Doch weit gefehlt, aber zuerst war da erstmal Ruhe.
Ich war regelmäßig in verschiedenen Portalen unterwegs, da ich ein paar Teile für den Frosch suchte. Als ein 2010er Rahmen angeboten worden, hatte ich zugeschlagen, da ich Streben aus dem Heck gebrauchen konnte und so ein Rahmen ist ja immer gut daheim.
Der Rahmen musste lediglich noch vom Rest des Fahrgestells befreit werden. Zusammen mit dem Verkäufer war dies in einer kurzen Aktion erledigt. Natürlich fand sich zwischendrin Zeit dafür, sich gegenseitig zu beschnuppern und Leidenschaften und die Bestände auszutauschen bzw. was noch ganz oben auf der Wunschliste stehen bzw. was einen interessieren würde. Ich sagte, eigentlich bin ich ganz zufrieden, derzeit wunschlos glücklich, aber wenn, dann würde mich noch eine Schweizer Armee UNIMOG interessieren.
Das wäre noch so ein richtiges Schmankerl für meine kleine Sammlung. Aber das war einfach nur so dahin gesagt.
Aber ich dachte das würde nicht so einfach werden, aber weit gefehlt.
Kurz darauf, beim Stöbern in den üblichen Foren, wurden auf einmal zwei Schweizer Armee Unimogs im Doppelpack angeboten. Mein Herz hüpfte, das Adrenalin schoß durch meinen ganzen Körper und mit leicht zitternden Hand griff ich zum Hörer. Ich war der dritte Anrufer...... :-(, verdammt doch zu spät... mal sehen. Auf alle Fälle unterhielt ich mich hervorragend mit dem Verkäufer, wir waren auf einer Linie. Nichtsdestotrotz war ich der dritte Anrufer. Also musste erstmal mit den beiden anderen geklärt werden, ob ein tatsächliches Kaufinteresse besteht. Ich selbst war mir da mit den Kaufabsichten noch nicht so sicher. Der Verkäufer wollte das Kaufinteresse der anderen Interessenten klären und sich wieder melden... ich dachte mir, ok das wars, aber das Glück war mir hold. Tags drauf klingelte das Telefon. Der erste Kaufinteressent war nur an fertig restaurierten UNIMOGs interessiert, insofern abgesprungen, der zweite war anscheinend jemand vom Beruf "Sohn" und dem Verkäufer unsympathisch und wurde deswegen übersprungen. Also war ich am Zug. Wir einigten uns schnell auf einen Besichtigungstermin. Nur das war nicht ganz so einfach. Der Verkäufer kam aus Regensburg, die Dieselis standen ca. 100 km nördlich von Bamberg, aber auch das wurde pragmatisch geregelt. Wir trafen uns in Erlangen und nahm den Verkäufer mit. Das gab reichlich Gelegenheit sich näher kennenzulernen und Gschichten zu erzählen.
Der Verkäufer hatte ein sehr interessante Vita hinter sich insofern hatten wir reichlich Gesprächsstoff. Die Fahrstrecke verlief wie im Flug und schon standen wir vor der Scheune, in der die UNIMOGs seit ca. 15 Jahren unberührt standen. Mit Herzklopfen stand ich vor dem Scheuentor war ganz gespannt darauf, was sich dahinter verbergen würde. Der typische Edelschrott der gerne als "Scheunenfund" teuer verkauft wird oder wirklich gute Substanz. Als das Scheunentor beiseite geschoben wurde, konnte ich mein Glück kam fassen als ich das herrliche Stillleben sah.
Sicherlich, es waren Restaurationsobjekte, aber in gutem unverbasteltem Zustand. Nur kam nun die Qual der Wahl. Ich wollte eigentlich nur einen, aber für welchen sollte ich mich entscheiden. Der einen war komplett, nur die typischen Fahrerhausecken etwas rostig, und ansonsten im passablen Zustand mit schöner Gebrauchs- Patina. Der andere war eine begonnene Restauration, bei denen das Führerhaus und der Pritschenrahmen bereits sandgestrahlt und feuerverzinkt waren und in Summe in einem besseren Zustand, aber halt zum Teil zerlegt, aber offensichtlich weitestgehend komplett, abgesehen von den Bordwänden.
Der Verkäufer wollte am liebsten beide zusammen verkaufen, ich zwar eigentlich nur einen, aber aufgrund meiner Unentschlossenheit kaufte ich kurzerhand beide. Der Kaufvertrag wurde mit Handschlag besiegelt und anschließend in einem fränkischen Lokal gefeiert. Dann ging es wieder nach Erlangen und von dort an getrennt weiter.
Wegen Abholung der Dieseli drängte nicht die Zeit. Die Scheunenmiete war bis Ende Dezember bezahlt und so hatte ich ca. 4 Monate Zeit, die Unimogs und die Teile abzuholen. Aber natürlich drückte es mich schon sehr, die Dieselis so bald wie möglich heimzuholen. Nur wohin? Ich Stadl standen schon zwei, für mehr reichte der Platz nicht. Also entschied ich mich kurzerhand meinen Tiefgaragenstellplatz zu opfern und im Winter erstmal draußen zu parken.
Als das Unterbringungskonzept stand, ging es dann erstmal ans Heimholen. Mir war klar, dass da mindestestens 3 Fahrten notwendig waren.
Also erstes wollte ich den komplett Dieseli holen. Mehr davon demnächst hier in den UVGs.
Viele Grüße und ein Schönes und Frohes Osterfest
Euer Martin
zu Ostern gibt es eine erfreuliche UNIMOG-Virus-Gschicht (UVG), sozusagen ein Oster-UVG.
Ich hatte Euch schon ein paar Gschichten erzählt, wie es zu dem einen oder anderen Unimogkauf bei mir gekommen ist. Ich möchte die Reihe fortsetzen und Euch über die Dieselis berichten.
Úm Euch kurz abzuholen, was bisher geschah. Ich hatte meinen ersten UNIMOG restauriert, das Monster als Arbeitsgerät zugelegt, dann konnte ich dem Froschgrinsen nicht widerstehen und es hatte mich auch die Urform angetan, die fehlte noch in meiner Sammlung. Also sollte meine "UNIMOG-Durst" erstmal gestillt sein, sollte man zumindest meinen. Doch weit gefehlt, aber zuerst war da erstmal Ruhe.
Ich war regelmäßig in verschiedenen Portalen unterwegs, da ich ein paar Teile für den Frosch suchte. Als ein 2010er Rahmen angeboten worden, hatte ich zugeschlagen, da ich Streben aus dem Heck gebrauchen konnte und so ein Rahmen ist ja immer gut daheim.
Der Rahmen musste lediglich noch vom Rest des Fahrgestells befreit werden. Zusammen mit dem Verkäufer war dies in einer kurzen Aktion erledigt. Natürlich fand sich zwischendrin Zeit dafür, sich gegenseitig zu beschnuppern und Leidenschaften und die Bestände auszutauschen bzw. was noch ganz oben auf der Wunschliste stehen bzw. was einen interessieren würde. Ich sagte, eigentlich bin ich ganz zufrieden, derzeit wunschlos glücklich, aber wenn, dann würde mich noch eine Schweizer Armee UNIMOG interessieren.
Das wäre noch so ein richtiges Schmankerl für meine kleine Sammlung. Aber das war einfach nur so dahin gesagt.
Aber ich dachte das würde nicht so einfach werden, aber weit gefehlt.
Kurz darauf, beim Stöbern in den üblichen Foren, wurden auf einmal zwei Schweizer Armee Unimogs im Doppelpack angeboten. Mein Herz hüpfte, das Adrenalin schoß durch meinen ganzen Körper und mit leicht zitternden Hand griff ich zum Hörer. Ich war der dritte Anrufer...... :-(, verdammt doch zu spät... mal sehen. Auf alle Fälle unterhielt ich mich hervorragend mit dem Verkäufer, wir waren auf einer Linie. Nichtsdestotrotz war ich der dritte Anrufer. Also musste erstmal mit den beiden anderen geklärt werden, ob ein tatsächliches Kaufinteresse besteht. Ich selbst war mir da mit den Kaufabsichten noch nicht so sicher. Der Verkäufer wollte das Kaufinteresse der anderen Interessenten klären und sich wieder melden... ich dachte mir, ok das wars, aber das Glück war mir hold. Tags drauf klingelte das Telefon. Der erste Kaufinteressent war nur an fertig restaurierten UNIMOGs interessiert, insofern abgesprungen, der zweite war anscheinend jemand vom Beruf "Sohn" und dem Verkäufer unsympathisch und wurde deswegen übersprungen. Also war ich am Zug. Wir einigten uns schnell auf einen Besichtigungstermin. Nur das war nicht ganz so einfach. Der Verkäufer kam aus Regensburg, die Dieselis standen ca. 100 km nördlich von Bamberg, aber auch das wurde pragmatisch geregelt. Wir trafen uns in Erlangen und nahm den Verkäufer mit. Das gab reichlich Gelegenheit sich näher kennenzulernen und Gschichten zu erzählen.
Der Verkäufer hatte ein sehr interessante Vita hinter sich insofern hatten wir reichlich Gesprächsstoff. Die Fahrstrecke verlief wie im Flug und schon standen wir vor der Scheune, in der die UNIMOGs seit ca. 15 Jahren unberührt standen. Mit Herzklopfen stand ich vor dem Scheuentor war ganz gespannt darauf, was sich dahinter verbergen würde. Der typische Edelschrott der gerne als "Scheunenfund" teuer verkauft wird oder wirklich gute Substanz. Als das Scheunentor beiseite geschoben wurde, konnte ich mein Glück kam fassen als ich das herrliche Stillleben sah.
Sicherlich, es waren Restaurationsobjekte, aber in gutem unverbasteltem Zustand. Nur kam nun die Qual der Wahl. Ich wollte eigentlich nur einen, aber für welchen sollte ich mich entscheiden. Der einen war komplett, nur die typischen Fahrerhausecken etwas rostig, und ansonsten im passablen Zustand mit schöner Gebrauchs- Patina. Der andere war eine begonnene Restauration, bei denen das Führerhaus und der Pritschenrahmen bereits sandgestrahlt und feuerverzinkt waren und in Summe in einem besseren Zustand, aber halt zum Teil zerlegt, aber offensichtlich weitestgehend komplett, abgesehen von den Bordwänden.
Der Verkäufer wollte am liebsten beide zusammen verkaufen, ich zwar eigentlich nur einen, aber aufgrund meiner Unentschlossenheit kaufte ich kurzerhand beide. Der Kaufvertrag wurde mit Handschlag besiegelt und anschließend in einem fränkischen Lokal gefeiert. Dann ging es wieder nach Erlangen und von dort an getrennt weiter.
Wegen Abholung der Dieseli drängte nicht die Zeit. Die Scheunenmiete war bis Ende Dezember bezahlt und so hatte ich ca. 4 Monate Zeit, die Unimogs und die Teile abzuholen. Aber natürlich drückte es mich schon sehr, die Dieselis so bald wie möglich heimzuholen. Nur wohin? Ich Stadl standen schon zwei, für mehr reichte der Platz nicht. Also entschied ich mich kurzerhand meinen Tiefgaragenstellplatz zu opfern und im Winter erstmal draußen zu parken.
Als das Unterbringungskonzept stand, ging es dann erstmal ans Heimholen. Mir war klar, dass da mindestestens 3 Fahrten notwendig waren.
Also erstes wollte ich den komplett Dieseli holen. Mehr davon demnächst hier in den UVGs.
Viele Grüße und ein Schönes und Frohes Osterfest
Euer Martin


