Hallo,
Bis 3,5t Anhängergewicht kannst Du auch mit Auflaufbremse fahren, ohne am Unimog zu investieren.
Bei 40 km/h bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit Anhängern und wenn alle Achsen gebremst sind sogar bis 8t. Siehe StVZO § 41
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ich sehen wie der Leitungsverlauf ist, im WHB kann man es auch nicht so ganz genau erkennen, besser ist immer man hat es vor Augen.
Ja auf dem Papier sieht alles sehr eng aus. Lupe oder Handy-Bild und da Zoomen hilft die einzelnen Leitungen zu erkennen. Oder auch kopieren und farblich markieren.
Ich habe auch einen 421.123 aus den 60ern. Ebenfalls mit nur mit Einleitersteuerventil. Bei der Restauration habe ich mich auch dafür entschieden auf die kombinierte Anlage umzubauen. Dafür habe ich gebrauchte, originale Ventile verwendet. Die Anlage ist damals aus einem anderen Unimog ausgebaut worden, weil das Einleitersteuerventil undicht war und die Stahlleitungen kaputt. Für das Einleiter-Ventil gibt es aber günstige Dichtsätze. Die probiere ich demnächst noch aus. Sonst kann man den Einleiter-Teil entfernen. Mann muss eventuell die Bestätigung für die Handbremse leicht anpassen, weil diese ja beide Steuerventile mechanisch verbindet. Die ander Option ist eigentlich nur die Abgänge abzuklemmen und zu verschließen.
Die Leitungen liegen bei mir auch nicht original. Ich habe mich für Kunststoffschläuche entschieden. Die sind ja auch seit den 80ern schon bei NFZ üblich. Dabei habe ich auch nur in Werkstatthandbuch geschaut wie was zusammen muss. Da sind Leitungen und Bezeichnung der Anschlüsse aufgelistet.es ist nicht originalgetreu, aber einfacher zu verlegen. Dabei sollte man trotzdem darauf achten, dass man Teile verwendet, die für die Anwendung vorgesehen sind.
Mein Unimog war noch nicht beim Tüv, also kann ich nicht dessen genaue Meinung zu all dem sagen.
Markus hat soweit schon alles beschrieben bezüglich der Bremse.
Wenn ich es noch richtig im Kopf habe brauchst du für die 2 Leiteranlage mit originalen Ventilen, also Drulu Ansteuerung und mechanische Handbremse nur:
Leitung vom Kessel zum BKV.
Von BKV gehen dann 2 Leitung zurück zum Fahrzeugheck zum Absperrhahn, der beide verbindet. Eine der beiden Leitungen geht noch zum Steueranschluss des Anhängersteuerteils.
Von Kessel geht eine Leitung über ein Überströmventil zu den Sperren und allen anderen Nebenverbrauchern.
Der Teil ist gleich bei sowohl ein und Zweileiter Anlagen. Bei der kombinierten geht die Leitung auf beide Steuerventile.
Unterschiedlich ist jetzt die versorgungs und gesteuerten Leitungen der Anhängersteuerventile.
Beim Einleiter folgt nach dem Kessel ein Druckminderer. Danach geht es in das Ventil und von da zum Kupplungskopf.
Für die Zweileiterbemse geht eine Leitung von Kessel direkt auf einen Absperrerhahn, ohne Druckminderer. Hinter dem Absperrhahn zweigt sich die Leitung ab. Ein Strang geht zu der Vorratsleitung / roter Kopf.
Die andere Leitung geht zum Zweileiterventil. Danach geht der Ausgang direkt zum gelben Kopf.
Der Absperrhahn ist nötig, weil die originalen Köpfe kein internes Absperrventil haben. Wenn dort nichts angeschlossen ist, würde da sonst Luft verloren gehen.
Das ist gerade aus meinem Kopf. Ich kann nicht garantieren, dass dort nicht andere Überstromventile o. Ä. sitzen. Dafür solltest du uns WHB gucken.
Grüße
Sebastian