Einspritzpumpe 406

u-1968

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01. Feb. 2010
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Mutlangen
Hallo Gemeinde,

beim Ölfilterumbau hatte ich unter anderem den kleinen Deckel von der Einspritzp. abgebaut.
Da kam mir gleich ein Schwall Öl engegen.
Muß ich jetzt die ESP wieder mit Öl befüllen oder wird sie über die
Leitung vom Ölfilter wieder befüllt?
Habe im Werstatthandb. nichts gefunden.

Danke
Gruß
Bernd
 
Hallo Leute,

meine ESP macht probleme und beschert mir schlaflose Nächte.
Nach meinem Ölfilterumbau, hatte ich auch gleich einen Ölwechsel gemacht,
da ich hin und wieder ein Klopfgeräusche hörte.
Dachte zuerst das sie vom Motor kamen.
Hatte letzte woche den Ventieldeckel runter und die Venti. eingestellt.
Alles kontroliert, aber ohne Befund.
Es ist ein dumpfes klopfen und ist am besten im Beifahrerfußraum zu hören. Es wird nicht lauter nur regelmäßiger und ich meine es kommt nicht vom Motor sondern von der ESP. Es ist schlecht zu orten, man höre es nur wenn die innere Haube drauf ist. Sobald sie runter ist, ist es einfach zu laut. (Innen und außen) Es handelt sich um einen 406er Bj. 68 / 70 PS / 6 Zyl. mit Bosch ESP.
Was könnte das sein?
Das mit der Leitung vom Ölfilter zur ESP ist klar, aber muß ich möglicherweise doch die ESP noch mit Öl befüllen?
Kennt jemand das Problem, oder hatte das gleiche?

Für Eure Meinungen oder Einschätzungen wäre ich Dankbar!
Gruß
Bernd
 
Hallo,
Luftpresser dachte ich auch schon.
Aber wenn ich den Kopf auf der Beifahrerseite rein stecke,
hör ich das Klopfen rechts neben der Haube hinter dem Blech.
Da würde genau die ESP sitzen.

Danke
Gruß
Bernd
 
Hallo u-1968,

mach mal beim Leerlauf die Einspzleitung an der Einspritzdüse ein Stück weit auf (Zylinder für Zylinder) sollte das Geräusch sich ändern dann könnte eine Einspritzdüse verschutzt sein. ( Motorklopfen).

Wichtig ist das beim Abgebauten VD. Motoröl beim kurzen Motor starten
kommt!!! sonst Motorschaden.

Und schau mal nach deinen Luftfilter ob der richtig eingebaut ist.

Gruß
Kfz Sören
 
Hallo Bernd,
hier ein Werkstattrick aus alter Zeit:
So geht´s:
Besorg dir eine leere Konservendose (nicht zu groß) in der Flüssigkeit war, z.B. Kaffeesahne. Die Dose sollte nur ein Loch max. zwei haben. An der dem Loch gegenüber liegenden Seite bringst du einen Eisenstab von 6 – 8 mm Stärke und ca. 50 bis 60cm Länge an (löten, schrauben, nur fest muss er sein). Das freie Ende des Stabs hälst du an das Teil das vermutlich Geräusche macht, und die Dose an dein Ohr. Durch vergleichen mit anderen Stellen findest du die Geräuschquelle. Aber Vorsicht, du arbeitest am laufenden Motor, gerate nicht mit dem „Hörrohr“ in drehende Teile wie Riemenscheiben, Keilriemen, Lüfterflügel usw.
Gruß Olaf
 
Hallo Sören,


du meinst Ventierldeckel runter und dann bei laufendem Motor die Zuleitug von der ESP zur Einspritzdüse langsam lösen.
Würde das auch gehen wenn ich die Zuleitung an der ESP löse?

Sollte eine ESD verstopft oder defekt sein, klopft es dann bei der ESP?
Dann würde ich auch gleich alle ESD wechseln. (Weiß nich wie alt die sind,
Motor hat 5500 Std. drauf)
Da braucht man aber Spetzialwerkzeug oder?
Leistung vom Motor ist okay.
Luftfilter hatte ich erst Ölwechsel gemach, klopfen war schon vorher.

Danke
Gruß
Bernd
 
Welche Drehzahl, welche Klopf-Frequenz, wie hört es sich an, etc.
Man braucht da nicht viel bauen, ein Schraubenzieher mit Griff zum Ohr hin tut es genau so!
Einfach überlegen wo es herkommen kann, es täuscht oft gewaltig.

Schon mal ausgestiegen und dann eine Runde herumgehört?
 
Hallo Olaf,

Das habe ich schon mit einem Holzstab gemach. (Öhrchen sind noch drann)
So manche Sachen konnte ich schon hören.
Luftpresser hörte sich z.B.gut an, Ölpu. schnurrt wie ein Kätzchen, Wasserpumpe surrt, Motor nagelt.
Aber da vorne bei dem Stopfen beim Betriebsstundenzähler könnte das dunkle Klopfen dabei gewesen sein.
Beim drehen des Lüfterrads von Hand (Ventile einstellen) hat man ja den Stopfen runter um den OT zu finden ( Hatte aber keiner Kerbe oder Markierung entdeckt) da hatte ich immer ein Klacken bei jeder halben Umdrehung gehört.
Werde ich aber mal versuchen! Möglicherweise ist Deine Idee besser.

Danke für deine Hilfe
Gruß
Bernd
 
Hallo Lukas,
suche schon seit 14 Tage das Klopfen.
Es ist unregelmäßig, manchmal im Standgas garnicht zu hören.
Am besten hört man es beim Lastwechsel, wenn ich auf halbgas gehe und dann runter, kommt es immer aber erst in den unteren Drehzahlen, dann kann es sein im Standgas verschwindet es und kommt dann wieder. Wenn ich langsam Gas gebe verschwindet es, wenn ich die Drehzahl halte kommt es wieder.

Danke
Gruß
Bernd
 
Hallo Lukas, Bernd,
sicher mit einem Schraubendreher, Holzstab, usw. geht’s auch aber nicht so gut. Das Hörrohr ist doch besser nach meiner Erfahrung.

In meinen Kindertagen (50 – Anfang 60ziger Jahre) bastelten wir uns ein „Bindfadentelefon“ – zwei Dosen als Resonanzkörper mit einem Bindfaden verbunden. Funktionierte, mal schlecht mal recht, hat aber Spaß gemacht.
Den Beitrag von Sören möchte ich etwas vertiefen: So findest du eine def. Einspritzdüse. Löst du vorsichtig eine Einspritzleitung (ob an der ESP oder Düse = egal) provozierst du einen Ausfall des betreffenden Zylinders. Fällt der Motor jetzt ab ist die Düse in Ordnung. Verändert sich nichts – Treffer der Topf ist tot.
Zum Schluss (klick: Humormodus an) Wenn nichts klappert, knirscht, klopft usw. ist der „Fehler kaputt“ (Humormodus aus). :mrgreen:
Noch viel Erfolg bei der Fehlersuche
Olaf
 
Hallo

Leitung löst man an der ESP, im Motor gibt das eine Ölverdünnung :shock:

Der alte Mechanikertrick mit dem Schraubendreher funktioniert einwandfrei, um Körperschall zu lokalisieren, allerdings mit Holzstäbchen ist ungeschickt, da Holz zu weich ist.

Rechts sitzt die Nockenwelle, könnte z.B. ein klemmendes Stößel oder lose Stößelstange sein. Wie ist das Ventilspiel.
Der Nockenwellenkomüressor sitzt ebenfalls recht, auch der hat eine Pleuelager was Spiel haben könnte.
Tritt das Klopfen bein Durchdrehen genau im Umkehrpunkt eines Zylinders auf?
 
Hallo Jungs,

die Kfz-Technik bedient sich hierbei inzwischen schon aus der Medizin abgeleiteten Instrumenten - siehe folgendes Bild
Oder wer sich noch an den Film "Das Boot" erinnert - Johann "das Gespenst" der hatte auch immer einen großen Schraubenzieher am Ohr und die andere Seite am Schiffsdiesel.
Übrigens das Stethoskop funktioniert wirklich gut, man kommt sich nur am Anfang etwas komisch vor und die Nachbarn gucken seltsam :P
 

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Hallo Leute,

das mit dem Schraubendreher werde ich ausprobieren.
(Hab einen langen! :oops: aber mit Kunststffgriff :lol: )
Ich denke allerdings nicht das es an einer ESD liegt, da ich beim Fahren
keinen Leistungsverlust feststellen konnte.
Ich werde es aber trutzdem versuchen um es ausschließen zu können.

Helmut:
Ventilspiel hatte ich letzte Woche eingestellt.
Das meiste das ich nachstellen musste war 1 Zehntel.
Sonst durchweg ca. ein halbes Zehntel.
Hab auch mit der handlampel geschaut ob ich einen Schaden erkennen konnte und rumgewackelt, erschien mir aber alles in Ordnung zu sein.
Das Klacken das ich beim durchdrehen hatte, kam aus der Öffnung vorne beim Betriebsstundenzähler.
Nockenwelle, muß ich nochmal im WHB schauen wo die genau sitzt und dann abhorchen.

Herzlichen Dank für Eure Ratschläge, werde jetzt nochmal nachschauen, alle Teile abhorchen und die ESD`s prüfen.

Nochmal Danke
Ich melde mich wieder
Gruß
Bernd
 
Hallo
die Nockenwelle liegt längs unterhalb der ESP, genau in Höhe des Kompressors.
Darüber sitzen die Stößeltassen und unter dem Deckel hinter der ESP stehen die Stößelstangen.
Wenn das Geräusch genau alle 180°KW auftritt, vermute ich ein Pleuelschaden am Auge bzw Fuß, ein Kolbenringschaden wäre auch denkbar.
 
Oh! Je!
Jetzt wird es hässlich!
Aber wäre durchaus denkbar.
Im Winter ist mein Schwiegervater öffters mal gefahren um Holz zu holen.
Als ich den Mog am ersen schönen Samstag diesen Jahres mal wieder gefahren bin, hatte ich das Klopfen das erste mal gehört.
Bin direkt nach Hause gefahren und habe ca. 4 Lieter Öl nachgefüllt.

Werde jetzt aber zuerst das Überströmventil und die ESD`s überprüfen.

Ach ja, zwei Fragen hätte ich noch:
Wenn ich die ESD`s tausche und neue Druckfedern rein mache, müssen die
Düsen trotzdem eingestellt (Abgedrückt) werden?

Meine Motorennr. lautet 352.902 ist angegeben mit 70 PS / 51 kW
Im WHB finde ich nur den 352.902 mit 64 kW,
oder den 353.902 mit 52kW.
Druckfehler? Aber den 353 gibt es doch auch in untersch. Versionen!
Wie gesagt 406.120 Bj. 68 Motor Nr: 352.902-10-028015

Herzlichen Dank vorab für Eure Antworten!
Gruß
Bernd
 
Hallo Bernd

bei neuen Federn müssen die Düsen neu eingestellt werden denn die Feder bestimmt den Druck. Auch neue Federn sind nicht nicht gleich und müssen neu eingestellt werden.

Der OM 352.902 unterscheidet sich in den den Leisungsvarianten nur durch andere Einstellungen am ESP-Regler.
 
Okay Helmut Danke!

muß ich mal schauen wer so einen Druckprüfer hat.

Unter anderem habe ich in der Ersatzteiliste gesehen das es die Düsenhalter
schon komplett mit ESD gibt. Die müßten ja dann schon eingestellt sein. Mal schauen was die Kosten.

Danke
Gruß
Bernd
 
Würde eher zuerst mal den Fehler suchen statt Gedanken um Neuteile zu machen, nur so als Tipp fürs Sparen ev. unnötiger Kosten :wink: