Guten Morgen Freunde,
zunächst, ich bevorzuge eigentlich eher die "Bleistift"-Lösung, kann mich aber zumindest gedanklich auch am "Kugelschreiber" erfreuen, und meine Gedanken Erkenntnisse dazu beitragen.
Ähnlich den Russen bin ich weniger geneigt hohe Investitionen in der Entwicklung zu versenken, sondern diese lieber in Diesel für Veranstaltungen in Nah und Fern durch den Auspuff zu jagen.
Reiner schrieb:
Ich stelle mir vor, die Mimik dergestalt zu modifizieren, dass sie in Ruhestellung auf Stop steht.
Generell ok, aber zwei Dinge sind hierbei zu beachten.
1. Um den Motor zu Starten muss der EP Hebel mindestens in der Leerlauf-Stellung stehen. Das heißt, er muss sich auch bewegen lassen, wenn keine (vom primären Motor mechanisch getriebene) Pumpe oder Kompressor läuft. Und zwar auch dann, wenn der Mog länger gestanden hat und sich die Druckspeicher, sei es nun Druckluft oder Hydraulik, entleert haben.
Diese Problem ließe sich mit elektrisch betriebenen Hilfsaggregaten umgehen.
2. In der normalen Betriebsphase darf der EP-Hebel dann nicht in diese Ruhestellung fahren, wenn nur mal der Fuss vom Gas genommen wird.
Dieses ließe sich aber über einen zweiten überlagerten Geber (Handgashebel mit entsprechender Sensorik oder zusätzlicher Schalter als Eingang zum Controller) erreichen.
@Christoph, wer schreibt Dir die Controller Software bzw liefert die Plattform, nehme gerne noch Entwicklungsaufträge an, damit ich mein Hobby finanzieren kann :wink:
Reiner schrieb:
Warum Versteifungen fürs Blech basteln, wo doch Motor und/oder Getriebe so massiv ausgelegt sind???
Mal abgesehen, dass ich leider nicht die vielen Möglichkeiten und Fähigkeiten wie z.B. unser Helmut (ohne h) oder Reiner habe, um mal eben ein paar Wellen und Umlenkhebel mit entsprechenden Konsolen zu fertigen und auch nicht die schönen Anschauungsmuster in meiner Garage stehen, liegt hier meiner Meinung nach noch ein gedanklicher Fehler vor.
Dieser Vorschlag funktioniert nur dann, wenn das gesamte Gaspedal mit allem drum und dran
keinerlei Verbindung zum Führerhaus hat und eben dann direkt am Motor befestigt ist. Dies halte ich jedoch für wenig praktikabel unter anderem wegen der von mir geliebten und provozierten Verwindung.
Die Sache mit der von Helmut ins Spiel gebrachten Totpunktfeder ist hier sicherlich ein gutes Hilfsmittel, nur die Umsetzung ... da war es wieder mein Problem
Das mein bisheriger Fahradbowdenzug noch nicht das gelbe vom Ei ist ist klar, grenzt aber an oben erwähnten Bleistift, wenn das endgültige Prinzip steht kann ich diesen aber dann durch einen profizielleren, sprich dickeren ersetzten. :wink:
Aber bis dahin kann ich mit meiner Lösung schon fahren
