Felgen 11x18 mit falscher ET

uniwirth

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20. März 2005
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Schwarzenbach /Wald
www.unimog-hofmann.de
Hallo Jungs
habe wieder mal das Thema Felgen 11x18 auf 421.123 Bj 70 Habe die besagten Felgen von einem guten Freund bekommen und nun passen sie nicht d.h. die ET ist zutief und streift am Lenkhebel es sind die Lemmerzfelgen und passen wohl auf spätere Modelle mit breiterer Spur.Ich habe die Suchfunktion benutzt aber keine passende Antwort gefunden. Nun meine Frage was kann ich machen um die Felgen doch zufahren....ist das überhaupt machbar,hat das schon jemand gemacht?? :cry:
 
Distanzscheiben zur Spurverbreiterung einbauen.
Ist original Mercedes-Zubehör (also zugelassen). Die Details findest du -glaube ich- in der Bedienungsanleitung (oder in der ET-Liste ?)
Gundo
 
Hallo Markus,

das gleiche Problem habe ich auch. Ich habe auch die alten die neuen Felgen und die alten Achsen. Solltest Du eine Lösung finden, die bezahlbar und vielleicht auch noch TÜV konform ist, laß es uns wissen.

Ich habe schon mit dem Zerspaner meines Vertrauens gesprochen, das Herstellen ist kein Problem und auch bezahlbar, aber der TÜV macht dann einem wahrscheinlich einen Strich durch die Rechnung. Und Einzelgutachten sind dann wieder für diese Geschichte nicht so wirklich rentabel.
 
Servus Markus,

die Teile waren bei meinem früher mal standardmäßig drauf. Da hatte er die Spurplatten auch noch nötig . . . :lol:
http://www.unimog-community.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=30901&highlight=reifen
Ich kann mal versuchen, ob sie mein Vorbesitzer noch hat und rausrückt. Kannst Du mal schaun, ob der Nabendurchmesser und der Radbolzen-Teilkreis beim 421 und beim 406 gleich sind?

oberfränkische Grüße
Axel
 
Hallo Axel
ich sags ja, auf die Franken ist verlass klar mach ich und du gibst bitte bescheid wenn du was weist.Hab dir ne PN geschickt.Danke :party: im voraus werde natürlich weiter nach möglichkeiten schauen wie Mann das Problem lösen kann.
 
Hallo

Laut WHB waren wohl die Ringe nur für die übrige Bereifung sprich 9x20
9x18 6x20.
Es gab für den 421 zwei verschiedene ringe 10 mm und 70mm.
Im Tabellenbuch hab ich noch welche für den 403-416 gesehen 112mm da steht auch, nicht für öffentliche Straßen und begrenzung der Achslasten.

MfG Frank
 
Hallo Markus,

kann man die Felgen nicht umschweißen lassen? Irgendwo habe ich gelesen, dass es zugelassene Betriebe die das übernehmen mit anschließender ABE.

Viel Glück

Torsten
 
Hallo Torsten
das habe ich auch vorgehabt aber die Felge wird nach hinten breiter im Durchmesser dann bringst du die Felgenstirn nicht mehr zentrisch schei.....e leider dann wäre es für mich kein Problem. :( Die Felge mit ET -5 habe ich bei DB angefragt die gibts nicht mehr jetzt :evil: muss ich sehen was ich mache?!?!
 
Also ich verstehe eure Probleme nun nicht mehr.
Spurverbreiterungsringe waren für den 421 ab Werk zugelassenes Standardzubehör. Da braucht man also nicht zum TÜV, - denn Mercedes hat das ja vor 40 Jahren mit der Erteilung der Typenzulassung schon erledigt.
Bei Verwendung einer 10 mm Distanzscheibe (wie gesagt: in der Betriebsanleitung aufgeführt) wird man wohl sogar die original Radbolzen beibehalten können (lang genug sind die ja...).
Da die Felgen "radmutternzentriert" sind, benötigen die Distanzscheiben auch keine besondere "TÜV-Abnahme", es sind eben schlichte Distanzscheiben. Abnahmepflichtig wäre auch nur die Verbreiterung als solche, aber eben die ist ja bereits zugelassen, siehe oben.
Fraglich ist nur, ob 10 mm ausreichen um das Platzproblem zu lösen....
 
Hallo Gundo,

ich muß eine Distanzscheibe von mehr als 10 mm haben (ca. 35 mm). Alles was dicker ist, benötigt auf Grund der Länge der Stehbolzen, Distanzplatten mit neuen Radbolzen oder generell längere Radbolzen, da sonst die Mutter nicht komplett auf den Stehbolzen aufgeschraubt werden kann.

Bei längeren Radbolzen hätte ich ein mulmiges Gefühl, da diese trotz ihres dicken Durchmessers doch starken Belastungen ausgesetzt sind.

Das mit dem von DB freigegebenen Spurverbreiterungen stimmt ja schon. Aber selbstgebaute Distanzplatten benötigen entweder eine ABE oder eine Einzelabnahme, das schreibt der TÜV leider vor. Wenn man einen ganz netten TÜV Prüfer kennt, geht es wohl auch schonmal mit einem Materialgutachten.

Wenn ich mich hier irren sollte, bitte ich um Berichtigung.
 
Hallo Jungs
Heute habe ich mal so richtig gemessen und hatte einen guten Freund von mir vom Technischen Überwachungsverein(TÜV) dabei (vor Ort am Mog) der gute ist selbst ein Unimogfan und hat mir mal ein bisschen Mut gemacht .Also Distanzring ist machbar (benötigt werden 25mm auf jeder Seite)es ginge auch weniger aber so habe ich ca.15mm luft zum Spurstangenkopf.Einschlag begrenzen das der Reifen nicht streift.Problem mit dem Distanzring im Eigenbau gibts keine wenn Fachmänisch gemacht .Es sollte nicht ein Wald und Wiesenstahl (ST 37) genommen werden sondern schon was ab ST 52 aufwährts.Und dann liegt es beim Prüfer nach begutachtung ob er es Einträgt oder nicht !!! Hacken an der Sache man benötigt längere Radbolzen (ist Gewindelänge 40mm soll 60mm) und das ist das Problem.Von Zubehör habe ich schon nachgesehen da gibt es die Bolzen so wie man sie benötigt ,haben nur einen Fehler die Rändelung(wo in der Nabe eingepresst) ist Norm 21mm und beim Unimog (wie soll anders sein 28mm) und keine Norm sondern spezial DB :rums: Ich werd verrückt was nun... :cry: jetzt müsste man wissen ob es die von DB gibt.
 
Hallo Markus,

so kann man sich irren. Mein netter TÜV Mensch (leider kein Unimogfan) hat mir die von mir genannte Dinge erzählt.

@ Axel. Darf ich so unverschämt sein und fragen, ob Du mir wohl auch sagen könntest, wie man die Distanzscheiben hinkriegt.

Vielen Dank.
 
Hallo Guido,

gar nicht unverschämt, will blos ned zu viel rumlabern.

Du kriegst ganz einfach 22mm-Distanzscheiben - vorausgesetzt, die 421 haben das selbe Lochbild wie die 406. Du nimmst abgenutzte Bremsscheiben vom 406 und drehst alles was Bremsfläche ist ab - artgerechtes Recycling! :wink:
Wenn die Gewindebolzen dann schon zu kurz sind, dann wirds knifflig. Dann bist Du einfacher dran, wenn Du richtig dicke Scheiben aus z.B. Alu machst, die müssen allerdings dicker sein, als eine Radmutter hoch ist - siehe einfach überdimensionale Distanzscheiben aus dem PKW-Bereich, inkl. Gewindebuchsen aus Stahl. Natürlich alles anmelden und abnehmen lassen... :wink:
Von der Achskinematik reden wir dann aber mal lieber nicht, wird nämlich eine Katastrophe!
Bleibt schlussendlich die Frage ob's nicht einfacher ist in dem Fall andre Felgen zu suchen...

mfG
Axel
 
AchskinematiK:

Sorry Buben, aber an der Kinematik ändert sich auch bei anderen Felgen leider nichts:

Ich kenne Euer konkretes Problem nicht, da ich das Fahrzeug nicht vor Augen habe, aber rein grundsätzlich kommt Ihr an der technischen Mechanik nicht vorbei:

Entweder Ihr holt Euch den benötigten Freiraum über die Distanzscheiben, oder aber über die ET der Räder.
Der Lenkrollradius und das Moment, welches durch die außermittige Plazierung der Reifenaufstandsflächen zusätzlich über die Achsstummel und die Lagerung läuft, bleiben aber identisch, wenn die Geometrie der Achse selbst die gleiche bleibt.
Maßgeblich ist die Geometrie zwischen Reifenaufstandspunkt auf der Straße/Wiese und der Schwenkachse des Radträgers. Und diese Geometrie ändert sich nun mal nicht, wenn ich entweder die Felgenschüssel außermittig einsetze oder eine Distanzscheibe beilege.

Stellt Euch einfach die Distanzscheibe an die Felge angeschweißt vor und Ihr versteht sofort, warum es nichts ändert:
Wenn Ihr den Freiraum braucht, bleibt die Änderung ingenieurmäßig immer eine unbefriedigende Lösung.

Mein Vorschlag daher: Originalbereifung in schmal

Grüße vom (Christian) Beringer, der Euch gerne geholfen hätte
 
Hallo Christian,

vom Ansatz her bist Du auf der richtigen Spur. Grundsätzlich is es völlig wurscht, ob er ne "richtige" Felge mit der Freigabe-ET nimmt, oder an der vorhandenen Felge das selbe über Distanzscheiben erreicht. Hab mich da selbst etwas verrennt und evtl. zusätzlich undeutlich ausgedrückt - damit ich nicht wieder als Warmluftgebläse fungier :wink:
Aber dann eben jetzt etwas ausführlicher.

nun passen sie nicht d.h. die ET ist zutief und streift am Lenkhebel es sind die Lemmerzfelgen und passen wohl auf spätere Modelle mit breiterer Spur
Das Problem von Markus sind aber nicht die zu breiten Reifen sondern die Felgen mit der falschen ET. Kommt er mit den abgedrehten (Durchmesser!) auf die originale ET is das kein Thema - außer die Radbolzen sind evtl zu kurz.
Nimmt er aber eben die besonders breiten Scheiben, die so breit sein mpssen, das darin erst mal die originalen Radbolzen der Länge nach verschwinden (abflexen wär auch ne Lösung :wink: ), dann wandert der Reifen und damit der Radaufstandspunkt nach außen - ins positive (für's fahren allerdings meist negativ...) - z.B. http://www.unimog-community.de/4images/details.php?image_id=3904.

Maßgeblich ist die Geometrie zwischen Reifenaufstandspunkt auf der Straße/Wiese und der Schwenkachse des Radträgers.
Vollkommen richtig. - siehe auch z.B. Jörnsen Reimpell - "Fahrwerkstechnik: Radaufhängungen"

Der Lenkrollradius und das Moment, ..., bleiben aber identisch, wenn die Geometrie der Achse selbst die gleiche bleibt.
Knapp daneben. Die Geometrie der Achse an sich ändert sich bei der Starrachse prinzipbedingt nicht - stimmt. Auch nicht durch Distanzscheiben.
Allerdings die Kinematik.
Hast Du durch beilegen/größere ET den Punkt erreicht, bei dem der Lenkrollhalbmesser null ist, lässt sich das Fahrzeug z.B. am einfachsten lenken, weil die Räder nicht um den theoretischen Aufstandspunkt der Drehachse des Achsschenkels geschoben werden müssen sondern auf der Stelle drehen. Du kriegst auch von normalen Bodenwellen, Steinchen/Kanten etc. am Lenkrad am wenigsten mit.

Haben deine Räder eine größere ET, dann schiebst Du den Lenkrollhalbmesser ins Negative (z.B. http://www.unimog-community.de/4images/details.php?image_id=2759 - meiner hatte im ersten Leben als Zweiwege auch mal sowas drauf).
Das wird - zumindest seit spätestens der 80zger als positiv angesehen, weil das Fahrzeug dann z.B. bei unterschiedlichen Reibverhältnissen zwischen rechts und links nicht so leicht ausbricht, bzw. sich selbst zentriert. Damals haben die Autos mit Beginn der (fürchterlichen) Frontrieblersflut deshalb diese "unschönen" Felgen gekriegt und nicht mehr die schönen Tiefbettfelgen der alten Fahrmaschinen.
Was die Flex-Tuner mit den Super-Spurverbreiterungen nie beachten, ist der Punkt, daß bei ET0 bzw. minusunendlich die Fahrstabilität zum Teufel geht - und zwar nicht hin zu sportlichen, sondern zum Abflug :!: weil es dir dann irgendwann mal schön das Lenkrad verreist - schon allein beim Bremsen und nicht nur im Gelände! (Dani - Daumen aus dem Lenkrad!)
Hast dich offenbar schon mit dem Zeugs herumgeschlagen, drum will ichs gar nicht breiter austreten.

Da das ganze positive gern negativ gerollt im halben geistigen Überschlag endet, laß ich mir gern verbessern, wenn ich die Vorzeichen mal wieder verdreht hab.

mfG

Axel

PS: @Thilo - klasse daß das Verlinken zur Galerie wieder so einfach funktioniert!
 
Hallo Jungs
Respekt an die Profis unter uns ich muss sagen ich musste bei denn Herrn Axel und Christian schon manches zweimal lesen das ich euch folgen konnte.Logisch klingt beides von euch wenn ihr aber das ganze an Ort und stelle seht werdet ihr verstehen das ich für mich die Lösung mit der Distanzscheibe gewählt habe.Die etwas längeren Radbolzen bekomme ich nun von einer benachbarten spezial Firma die solches Zubehör herstellt (und darf!!!!)Ich könnte zwar auch die alten Bolzen lassen aber dann schaut es blöd aus wenn die Mutter nicht ganz ausgefüllt ist(6mm fehlen)Von der Spur ändert sich nicht viel da durch die Breite der Felgen ,und die ET eigentlich in der Spur nicht viel verändert wird.

Was ich aber sagen muss ist das nun endlich mal das Problem mit der 11x18 Felge in der Ausführung ET-5 und ET 32? auf dem 421 gut geklärt wurde DANKE an alle die mit geholfen haben so gut jeder konnte.Speziäl dir Axel vielen Danke für deine Unterstützung ich hoffe ich kann dir auch mal fachmännisch helfen.

Mfg
 
Hallo hatte bei meinem Unimog 404er das selbe Problem als ich Felgen vom 406er montieren wolte die ET war um 35mm zu gering die Felge streifte am Lenkhebel Spurverbreiterungen kannst du mit 6 Loch 35mm vergessen.
Die Lösung ist die ET der Felgen ändern hab auch den Felgenstern an der Schweißnaht aufgeschlifen und von einer Schweißerei die überwiegent PKW Fahrwerke schweißt wieder einschweißen lassen.Mit Messuhre vermessen ist der Rundlauf besser als bei den Orginal Felgen.
Kannst du dir im 404 Forum anschauen (Möchte mich vorstellen u.s.w )
Andy
 
Hallo Markus,

Hauptsache Du kommst weiter - ohne dir langfristig selber zu Schaden!
Wir sehen uns am nächsten Stammtisch.

mfG
Axel